Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER: Impfkampagne kommt ins Rollen

29. November 2021 - 11:02 Uhr

Alle aktuellen Nachrichten zum Coronavirus hier im Liveticker:

  • 11/29/20219:56:43 AM
    Mehr als 660.000 Impfungen am Wochenende

    Die Impfkampagne hat sich wegen zahlreicher Sonderimpfaktionen auch am Wochenende deutlich beschleunigt: Samstag und Sonntag registrierte das Robert-Koch-Institut (RKI) mehr als 660.000 Corona-Impfungen. Am Sonntag wurden danach 152.673 Personen geimpft, am Samstag 509.096. An den vorangehenden Sonntagen waren es nur 91.000 bzw. 48.000 und 32.000 Impfungen gewesen.
  • 11/29/202110:28:20 AM
    13 Omikron-Fälle bei Fußball-Club in Portugal

    Auch in Portugal ist erstmals die neue Corona-Variante Omikron festgestellt worden. Das Virus sei bei 13 Spielern und anderen Mitgliedern des Erstliga-Fußballclubs Belenenses SAD festgestellt worden, teilte die Generalsekretärin der Gesundheitsbehörde, Graça Freitas, am Montag mit, wie die Zeitung "Público" berichtete. Die Betroffenen seien isoliert worden und nicht schwer erkrankt, habe Freitas betont. Um eine Ausbreitung der neuen Virusvariante zu stoppen, habe die Gesundheitsbehörde in diesen Fällen strengere Quarantäneauflagen und weitere Tests angeordnet.
    Noch bevor bekannt wurde, dass es sich um Fälle von Omikron handelt, hatten besonders viele Corona-Fälle bei Belenenses am Samstag schon zu einem Eklat geführt. Weil das Schlusslicht der Liga gegen den Stadtrivalen Benfica Lissabon nur noch sechs Spieler aufbieten konnte, war die Partie in der 48. Minute beim Stand von 0:7 abgebrochen worden. 
  • 11/29/202110:16:17 AM
    Virologen appellieren an Politiker 

    Die Gesellschaft für Virologie (GfV) und die Deutsche Gesellschaft für Immunologie (DGfI) fordern in einer gemeinsamen Stellungnahme ein konsequentes und schnelles Handeln der Politik. Um eine weitere Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante und der möglicherweise noch ansteckenderen Omikron-Variante zu verhindern, seien umfassende Kontaktbeschränkungen und die Erhöhung der Impfquote gegebenenfalls durch Einführung einer Impfpflicht sowie eine konsequente Auffrischungsimpfung nötig. Kinder und Jugendliche müssten besonders berücksichtigt, Schließungen von Schulen und Kitas aber möglichst vermieden werden. "Sollte es nicht gelingen, die Anzahl der Infektionen rigoros zu reduzieren, wird ein Kollabieren des stationären Gesundheitssystems nicht zu verhindern sein."
  • 11/29/202110:12:51 AM
    Experte: Impfungen schützen auch bei Omikron vor schweren Verläufen

    Die existierenden Impfstoffe können nach Einschätzung des führenden südafrikanischen Seuchenexperten Salim Abdool Karim mit einiger Wahrscheinlichkeit schwere Krankheitsverläufe nach Infektionen mit der neuen Virus-Variante Omikron verhindern. Es sei allerdings noch zu früh um zu sagen, ob Omikron zu mehr schwereren Krankheitsbildern als ältere Varianten führen könne, sagt Karim auf einer Pressekonferenz. Es scheine aber, dass Omikron sich schneller verbreite und das wahrscheinlich mehr bereits Geimpfte von dem neuen Virus betroffen würden als von älteren Varianten.
  • 11/29/20219:20:22 AM
    Saarland verschärft Corona-Maßnahmen - insbesondere für Ungeimpfte

    Die Corona-Maßnahmen im Saarland sollen vor allem für Ungeimpfte deutlich verschärft werden. Das kündigte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) am Montag in einer Sondersitzung des Landtags an. Die neuen Bestimmungen sollen an diesem Dienstag (30.11.) im Ministerrat beschlossen werden und voraussichtlich zwei Tage später in Kraft treten. "Diese werden Nicht-Geimpfte in stärkerem Maße treffen als die Geimpften", sagte Hans. Dies sei nur folgerichtig, nachdem man allen Saarländerinnen und Saarländern ein Impfangebot unterbreitet habe.
    Für Ungeimpfte gilt demnach künftig im öffentlichen und privaten Raum: Nur noch ein Haushalt plus eine nicht diesem Haushalt angehörige Person dürfen sich treffen. Für Geimpfte, Genesene, Schüler sowie Kinder unter sechs Jahren gilt diese Regelung nicht.

    Auch Geimpfte und Genesene müssen sich künftig für einige Innenbereiche testen lassen. So wird künftig die Regelung 2G-plus (auch Geimpfte und Genesene müssen zusätzlich einen negativen Test vorweisen) für den Innenbereich der Gastronomie festgeschrieben, ebenso für die Hotellerie, für körpernahe Dienstleistungen, für Freizeiteinrichtungen wie Schwimm- und Spaßbäder, Thermen und Saunen, für jegliche sportliche Betätigung in Innenräumen und für alle kulturellen Einrichtungen und Veranstaltungen.

    Die 2G-Regelung (geimpft und genesen) wird eingeführt für Freizeitaktivitäten im Außenbereich wie etwa in Freizeitparks, bei kulturellen Betätigungen in Gruppen, bei der Teilnahme am Freizeit- und Amateursportbetrieb, ebenso in Tanzschulen, in Fitnessstudios und auch der Außengastronomie. Außerdem gilt 2G auch in den Ladenlokalen - ausgenommen in jenen Läden, die der Grundversorgung dienen.


  • 11/29/20219:12:19 AM
    Südafrika: Kein Grund zur Panik

    Der südafrikanische Gesundheitsminister Joe Phaahla warnt vor einer Panik wegen der neuen Corona-Variante Omikron. Dafür gebe es keinen Grund, sagt er auf einer Pressekonferenz. Wissenschaftler versuchten festzustellen, ob die neue Variante des Coronavirus ansteckender als die bekannten sei und welche Vakzine einen schweren Krankheitsverlauf verhindern könnten. Es werde alles unternommen, damit das Gesundheitssystem auf Omikron vorbereitet sei.
  • 11/29/20219:02:18 AM
    China sieht sich als "uneinnehmbare Festung"
    Vor dem Hintergrund der sich weltweit verbreitenden neuen Coronavirus-Variante Omikron sieht China sich in seiner strikten Null-Covid-Strategie bekräftigt. China sei eine "uneinnehmbare Festung" für das Virus, kommentierte am Montag die parteinahe Staatszeitung "Global Times". Der Null-Corona-Ansatz des Landes sei zwar im Westen auf viel Kritik gestoßen. Doch die neue "Angriffswelle" von Omikron zeige, dass China am besten dafür gerüstet sei, eine Verbreitung des Virus zu verhindern. 

  • 11/29/20218:52:35 AM
    WHO: Risiko von Omikron "sehr hoch"

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO stuft das von der neuen Omikron-Variante ausgehende weltweite Risiko als insgesamt "sehr hoch" ein. Die Wahrscheinlichkeit einer weiteren globalen Ausbreitung sei groß. Es sei mit steigenden Covid-19-Fallzahlen zu rechnen. Die WHO ruft ihre 194 Mitgliedstaaten dazu auf, sicherzustellen, dass Pläne zur Eindämmung in Kraft seien, um das Gesundheitssystem aufrecht zu halten.
  • 11/29/20217:51:05 AM
    Saarland: Lockdown für Ungeimpfte
    Harte Maßnahmen im Saarland: Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans wird laut Staatskanzlei heute um 9 Uhr eine Regierungserklärung abgeben und die epidemische Lage feststellen. Die Folge: Es gibt einen Lockdown für Ungeimpfte in allen Bereichen außer der Grundversorgung  - es sollen auch harte Kontaktbeschränkungen umgesetzt werden. Für Ungeimpfte gilt dann: Ein Haushalt darf sich mit einer weiteren Person treffen. 


  • 11/29/20217:40:04 AM
    Paar flieht aus Quarantänehotel - Festnahme im Flugzeug

    Für dieses Paar endete der Fluchtversuch aus einem Quarantänehotel mit einer Festnahme. Die niederländische Grenzpolizei hat einen 30-jährigen Spanier und eine 28-jährige Portugiesin festgenommen, als sie in einem Flugzeug Richtung Spanien saßen. Das teilte ein Polizeisprecher mit. Zuvor waren sie aus einem Quarantänehotel geflohen. In diesem waren positiv auf das Coronavirus getestete Reisende aus Südafrika untergebracht, teils auch mit der neuen Omikron-Variante.  Das Paar wurden den Behörden übergeben - und steht nun erneut unter Quarantäne. Zudem wurde ein Verfahren wegen "Gefährdung der öffentlichen Sicherheit" eingeleitet. 
  • 11/29/20217:21:21 AM
    Grünen-Gesundheitsminister: Bundestag muss epidemische Lage beschließen

    Der baden-württembergische Gesundheitsminister Manfred Lucha fordert, dass der Bundestag noch in dieser Woche wieder die epidemische Lage von nationaler Tragweite beschließen und den Weg für eine bundesweite Notbremse möglich machen soll. "Wir brauchen Kontaktbeschränkungen im Umfang von 70 bis 90 Prozent, sagt der Grünen-Politiker im Deutschlandfunk. Der designierte Kanzler Olaf Scholz (SPD) müsse zudem schnell bekanntgeben, wer neue Gesundheitsministerin oder neuer Gesundheitsminister werden soll. Auch wäre eine vorgezogene Ministerpräsidentenkonferenz in dieser Woche "sehr wünschenswert". 
  • 11/29/20217:15:43 AM
    Japan riegelt Grenzen für Ausländer ab

    Zum Schutz vor der neuen Corona-Variante Omikron schließt Japan seine Grenzen. Ab Dienstag um Mitternacht sei Ausländern die Einreise verboten, kündigt Ministerpräsident Fumio Kishida an. Japaner, die aus bestimmten Ländern zurückkehrten, müssten in gesonderten Einrichtungen in Quarantäne, fügt er hinzu. Japan folgt damit dem Beispiel Israels, dass sich am Samstag als erstes Land im Kampf gegen die Ausbreitung der zunächst in Südafrika entdeckten neuen Virus-Variante mit Grenzschließungen abgeschottet hat. Erst am Freitag hatte die Regierung in Tokio die Einreisekontrollen für Menschen aus sechs afrikanischen Ländern verschärft. In Japan wurden bisher keine Omikron-Fälle festgestellt.
  • 11/29/20216:45:59 AM
    Erster Omikron-Verdachtsfall in der Schweiz
    In der Schweiz ist der erste Omikron-Verdachtsfall festgestellt worden. Es handle sich um eine Person, die vor rund einer Woche aus Südafrika zurückgekehrt sei, wie das Bundesamt für Gesundheit mitteilte. Eine Analyse der Probe solle in den kommenden Tagen Gewissheit bringen. Als Reaktion auf die neue Corona-Variante, die in Südafrika entdeckt worden war, verschärfte die Schweiz die Einreisebeschränkungen. So müssen Reisende aus 19 Ländern einen negativen Test vorlegen und bei der Ankunft für zehn Tage in Quarantäne.
  • 11/29/20215:40:45 AM
    RKI registriert 29 364 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 452,4
    Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen und hat einen Höchststand erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 452,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 446,7 gelegen, vor einer Woche bei 386,5 (Vormonat: 64,3). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 29 364 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.34 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 30 643 Ansteckungen gewesen.
    Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 73 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 62 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 5 791 060 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.
    Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 5,97 an (Donnerstag: 5,79). Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet. Er spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Überschreitung der Grenzwerte 3, 6 und 9 in den Bundesländern können dort jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängt werden.
    Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 4 852 800 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 100 956.
  • 11/29/20215:39:40 AM
    Experten: Omikron könnte in HIV-Patienten entstanden sein
    Die überraschend viele Mutationen tragende Corona-Variante Omikron könnte Experten zufolge in einem Patienten mit HIV oder einer anderen Form der Immunschwäche entstanden sein. Das sei denkbar und wahrscheinlich, ähnliche Befunde seien in anderen Fällen bereits publiziert worden, sagte Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI), der Nachrichtenagentur dpa.
    In Menschen mit geschwächtem Immunsystem könne sich das Virus über viele Wochen vermehren, so Watzl. "Dabei können immer wieder vereinzelt Mutationen auftreten, die dem Virus eventuell keinen Vorteil bringen, die sich aber aufgrund der fehlenden Kontrolle durch das Immunsystem dennoch weiter vermehren können." Damit könnten zusätzliche Mutationen entstehen, die dann in der Kombination eventuell einen Vorteil brächten.
    "Die vielen Mutationen sprechen für Entstehung in HIV-Patienten", hatte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach schon am Freitag getwittert. Omikron besitzt im Vergleich zum ursprünglichen Sars-CoV-2 aus Wuhan eine ungewöhnlich hohe Zahl von etwa 30 Aminosäureänderungen allein im Spike-Protein. Darunter sind Mutationen, von denen bekannt ist, dass sie mit einer stärkeren Übertragbarkeit und Immunescape in Verbindung stehen. Hinzu kommen viele Mutationen, deren Bedeutung noch unklar ist. "Auch wenn wir den Effekt einzelner Mutationen aus den anderen Varianten kennen beziehungsweise abschätzen können, ist aktuell unklar, welchen Effekt diese Kombination an Mutationen haben wird", erklärte Watzl.
    Viele HIV-Patienten würden in Afrika nicht ausreichend therapiert, weshalb ihr Immunsystem deutlich geschwächt sei, so Watzl. Zur Vermeidung der Ausbreitung so umfangreich veränderter Varianten wie Omikron wäre es demnach wichtig, infizierte immungeschwächte Menschen zu identifizieren und sie zu isolieren, bis sie nicht mehr infektiös sind. "Denn selbst wenn das Virus in einer solchen Person stark mutiert, erst die Weitergabe des mutierten Virus ist wirklich gefährlich."
  • 11/29/20215:38:30 AM
    Rund zwei Drittel befürworten 3G-Regel in Bus und Bahn
    Die 3G-Regelung in öffentlichen Verkehrsmitteln findet großen Zuspruch in der Bevölkerung. 68 Prozent der Teilnehmer einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur befürworteten die Regelung, wonach Passagiere in Bussen und Bahnen entweder gegen das Coronavirus geimpft, darauf getestet oder von einer Covid-19-Erkrankung genesen sein müssen.
    Knapp die Hälfte (49 Prozent) der 2167 Teilnehmer der Online-Umfrage erklärte, die Vorgabe "voll und ganz" zu befürworten, weitere 19 Prozent befürworteten sie "eher". Ablehnend äußerten sich 26 Prozent der Befragten, davon lehnten 17 Prozent die Regelung "voll und ganz" ab. Die Umfrage wurde noch vor der Einführung der 3G-Regel am vergangenen Mittwoch zwischen dem 19. und dem 23. November durchgeführt.
    Seit vergangenem Mittwoch droht jedem Fahrgast in öffentlichen Verkehrsmitteln das Ende der Fahrt oder ein hohes Bußgeld, wenn er oder sie bei einer Kontrolle keinen 3G-Nachweis vorlegen kann.
  • 11/29/20215:35:37 AM
    Lindner für Reduzierung der Zuschauer in Stadien
    FDP-Parteichef Christian Lindner hat sich für eine Reduzierung der Fans in den Stadien der Fußball-Bundesliga ausgesprochen. "Auch wenn ich Fußball-Fan bin: In den Größen, in denen die Stadien jetzt besetzt sind, geht das nicht", sagte der 42-Jährige in der ARD-Talkshow Anne Will.
    Während die Begegnung zwischen RB Leipzig und Bayer Leverkusen (1:3) am Sonntagabend als Geisterspiel ausgetragen wurde, fand das rheinische Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach (4:1) am Samstag vor 50.000 Zuschauern statt. In Bayern ist die Zahl der erlaubten Besucher in den Stadien schon stark reduziert. In Baden-Württemberg wird ebenfalls über Geisterspiele beraten.
  • 11/28/202110:31:36 PM
    EZB-Präsidentin - Euro-Zone besser auf neue Corona-Welle vorbereitet
    Die Euro-Zone ist nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) derzeit besser auf die wirtschaftlichen Folgen einer weiteren Corona-Welle oder einer neuen Variante vorbereitet als noch zu Beginn der Pandemie. Es gebe zwar Sorgen mit Blick auf die Wirtschaftserholung im nächsten Jahr, sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde dem italienischen Sender RAI. Die Euro-Zone habe aber viel gelernt. Außerdem kenne diese ihren Feind und wisse, welche Maßnahmen zu ergreifen seien. Die Krise habe gezeigt, dass das Virus Grenzen überwinden könne. Deshalb bestehe erst Schutz, wenn alle geimpft seien. Die neue Mutante des Coronavirus breitet sich immer weiter aus und taucht auch in Europa zunehmend auf.
  • 11/28/202110:29:56 PM
    Spahn fordert massive Kontaktbeschränkungen
    Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wiederholt angesichts der verschärften Infektionslage in Deutschland seine Forderung nach einem schnellen Treffen der Spitzen von Bund und Ländern. Beratungen der noch amtierenden Bundesregierung mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder müssten "besser gestern als morgen" einberufen werden, sagt Spahn in der ARD-Sendung "Anne Will". Es müsse umgehend zu Kontakteinschränkungen kommen. So sei etwa eine 2G-Plus-Regelung in Innnenräumen inklusive einer Maskenpflicht zwingend.
  • 11/28/202110:28:09 PM
    Schwesig für bundesweite Durchsetzung 2G-plus-Regeln
    Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat sich dafür ausgesprochen, dass 2G-plus-Regeln auch bundesweit umgesetzt werden. In der kommenden Woche würden in dem nordöstlichen Land zudem Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte verhängt, sagt die SPD-Politikerin in der ARD.

  • 11/28/20219:35:33 PM
    Baerbock: Müssen schnell handeln

    Grünen-Co-Chefin Annalena Baerbock mahnt zu schnellem Handeln. "Wir können nicht bis zum 9. warten", sagt Baerbock mit Blick auf den nächsten Termin der Ministerpräsidentenkonferenz am 9. Dezember. Es müsse nach dem Urteil des Bundesverfassungserichts zur Bundesnotbremse am Dienstag eine Bestandsaufnahme vorgenommen werden, inwieweit die Bundesländer die möglichen Maßnahmen umgesetzt hätten, sagt Baerbock in der ARD-Sendung "Anne Will". Sei dies nicht der Fall, müsse auf Bundesebene gehandelt werden.
  • 11/28/20219:27:42 PM
    Spahn: Krisenstab "kann keine Entscheidungen ersetzen"

    Gesundheitsminister Jens Spahn hat die Bedeutung des von den Ampel-Parteien angekündigten Krisenstabes für die Pandemie-Bekämpfung relativiert. Auch der bisherige Krisestab werde von einem General mitgeleitet, sagt Spahn in der ARD zu einer entsprechenden Ankündigung von FDP-Chef Christian Lindner. "Natürlich kann ein Krisenstab keine Entscheidungen ersetzen", warnt der CDU-Politiker zudem und dringt auf rasche Entscheidungen.
  • 11/28/20219:22:00 PM
    Drosten besorgt wegen Omikron: "Keiner kann sagen, was da auf uns zukommt"

    Der Leiter der Virologie an der Berliner Charite, Christian Drosten, zeigt sich mit Blick auf die neue Omikron-Variante besorgt. "Keiner kann im Moment sagen, was da auf uns zukommt. Das Einzige, was man wirklich mit Sicherheit sagen kann, es ist besser, wenn man geimpft ist. Es ist noch besser, wenn man geboostert ist", sagt Drosten im ZDF heute-journal. Es gebe zudem die Sorge, dass man es mit der Omikron-Variante mit einer wirklichen "Immunescape-Variante" zu tun habe. Dass man sogar die Impfungen verändern müsste, alles das würden die nächsten zwei bis drei Wochen beantworten müssen, so Drosten weiter. Eine Anpassung der mRNA-Impfungstoffe sei möglich. "Das wird man technisch relativ einfach machen können. Aber wir sprechen hier doch von Monaten", ergänzt Drosten.
  • 11/28/20218:29:18 PM
    Verdi-Chef sieht Impfpflicht für einzelne Berufsgruppen kritisch
    Verdi-Chef Frank Werneke sieht die von der Politik geplante Impfpflicht gegen Corona für den Pflege- und Gesundheitsbereich kritisch. "Zu einer Impfpflicht für einzelne Beschäftigtengruppen gibt es auch bei Verdi sehr unterschiedliche Meinungen, die mit Emotionalität vorgetragen werden", sagte er der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" (Montag). "In der Abwägung aller Argumente sehe ich dies weiterhin als kritisch an, weil es keine Auswirkung auf die Bekämpfung der Corona-Pandemie hätte."
    Die Impfquote sei in diesen Gruppen ohnehin schon hoch, sagte Werneke. "Nach dem, was wir aus Befragungen wissen, würde ich sie bei über 95 Prozent ansetzen. In der Altenpflege mag das Bild schon wieder etwas differenzierter sein." Unter den Beschäftigten, die sich partout nicht impfen lassen wollten, seien auch Beschäftigte, die keine Patientenkontakte hätten. "Meine Prognose wäre: Die werden sich auch bei einer solchen Impfpflicht nicht impfen lassen, sondern die Konsequenzen ziehen und ihre Berufstätigkeit zumindest vorübergehend nicht ausüben." Das würde den Personalmangel verschärfen.
    Der geschäftsführende Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hatte angekündigt, die geplante Impfpflicht für Beschäftigte in Kliniken und Heimen noch vor Weihnachten umsetzen zu wollen. 
  • 11/28/20218:18:28 PM
    FDP-Chef Lindner will weniger Zuschauer in den Stadien
    FDP-Chef Christian Lindner spricht sich außerdem für eine Begrenzung der Zuschauer bei Fußball-Spielen aus. Er sei ja "ein großer Freund der Bundesliga", sagt Lindner in der ZDF-Sendung "Berlin direkt". Ihn verstörten angesichts der Pandemielage Bilder mit vollen Fußballstadien. "Solche Freizeitveranstaltungen können zum jetzigen Zeitpunkt in dieser Dimension nicht stattfinden." Die Kontakte müssten reduziert werden, "um Gesundheit und Freiheit gleichermaßen zu schützen".
  • 11/28/20217:56:49 PM
    Lindner kündigt Corona-Krisenstab für diese Woche an
    Der von der künftigen Ampel-Koalition geplante Corona-Krisenstab könnte bereits in den nächsten Tagen und damit noch vor Amtsantritt der Regierung aus SPD, Grünen und FDP seine Arbeit aufnehmen. Mit Blick auf die Corona-Bekämpfung sagte FDP-Chef Christian Lindner am Sonntagabend in der ZDF-Sendung "Berlin direkt": "Dazu wird es in der nächsten Woche ja einen Krisenstab geben. An der Spitze wird ein deutscher General stehen. Nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Montag) ist für die Leitung des Stabes Generalmajor Carsten Breuer im Gespräch. Der 56-Jährige ist Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr, das für Einsätze der Streitkräfte im Inland zuständig ist.
    Lindner betonte, man müsse vom Reden zum entschlossenen Handeln kommen, notwendig sei etwa eine bessere Logistik beim Impfen. Skeptisch beurteilte Lindner Ausgangssperren. Sie hätten einen sehr hohen sozialen Preis mit nicht klar nachgewiesenem Nutzen. Am Dienstag wird eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über Verfassungsbeschwerden gegen die Corona-Notbremse des Bundes aus dem Frühjahr erwartet. Lindner betonte, man werde sehr sorgfältig auswerten, was mit dem Grundgesetz vereinbar sei.

  • 11/28/20217:53:00 PM
    Großbritannien: Treffen der G7-Minister wegen Omikron

    Großbritannien beruft wegen der neuen Corona-Variante Omikron ein Treffen der G7-Gesundheitsminister ein. Die Zusammenkunft sei für Montag geplant, teilt die britische Regierung mit. Man wolle über die Entwicklung der Südafrika-Variante sprechen.
  • 11/28/20217:40:57 PM
    Südafrikanischer Präsident: Reisebeschränkungen ungerechtfertigt
    Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa hat die Reisebeschränkungen zahlreicher Staaten gegen die Länder des südlichen Afrikas als ungerechtfertigt kritisiert. "Diese Beschränkungen sind eine unfaire Diskriminierung unseres Landes und unserer Schwesterstaaten", sagte Ramaphosa in einer Fernsehansprache am Sonntagabend. Es handle sich um eine klare Abkehr von der Erklärung beim G20-Gipfel in Rom, den unterentwickelten Staaten bei der Bewältigung der Auswirkungen der Pandemie auf ihre Wirtschaft zu helfen.
    Die Beschränkungen erhöhten nur den Schaden, den die Wirtschaftssysteme im südlichen Afrika bereits genommen hätten, insbesondere im Tourismus, sagte Ramaphosa und appellierte an diejenigen Staaten, die Reisebeschränkungen beschlossen hätten, ihre Entscheidung noch einmal zu überdenken, "bevor sie noch mehr Schaden anrichten". Stattdessen sollten sie die ärmeren Länder bei der Produktion von Impfstoffen unterstützen.
  • 11/28/20217:29:10 PM
    Spanien lässt nur noch Geimpfte aus Großbritannien einreisen
    Spanien wird wegen der neuen Virusvariante Omikron ab Mittwoch aus Großbritannien nur noch vollständig gegen das Coronavirus Geimpfte einreisen lassen. Das geht aus einer am Sonntag im Amtsblatt veröffentlichten Verordnung des Innenministeriums in Madrid hervor. Bisher wurden bei Reisenden aus Großbritannien genauso wie etwa aus Deutschland Einreisenden auch ein Nachweis über eine Genesung von einer Corona-Erkrankung oder ein negatives Testergebnis akzeptiert. "Das Auftreten neuer Varianten des Erregers der Krankheit zwingt in diesen Zeiten zu verschärften Reisebeschränkungen", heißt es in der Verordnung.
  • 11/28/20217:27:42 PM
    Mehrere Corona-Fälle bei Skirennfahrern - rund zehn Personen positiv
    Unter den alpinen Skirennfahrern hat es mehrere Corona-Fälle gegeben. Wie der Rennchef des Ski-Weltverbandes FIS, Markus Waldner, am Sonntag im ORF sagte, sind am Samstagabend im kanadischen Lake Louise rund zehn Personen positiv getestet worden. "Die sind sofort in der Nacht isoliert worden, Kontaktpersonen gecheckt und so weiter", sagte der Südtiroler. Hauptsächlich betroffen sei das US-Team, aber auch andere Nationen. In Lake Louise fand am Wochenende der Speed-Auftakt statt.
    Der Corona-Alarm hindert die Ski-Asse an der Weiterreise in die USA, wo in Beaver Creek ab Donnerstag Speed-Rennen anstehen. Ohne negativen Corona-Status ist die Einreise in die USA derzeit nicht möglich.
  • 11/28/20216:05:10 PM
    Künftige Familienministerin für schärfere Einschränkungen
    Die designierte neue Bundesfamilienministerin Anne Spiegel von den Grünen plädiert für umgehend schärfere Einschränkungen. "Das Gesundheitssystem kommt ganz klar an seine Grenzen", sagt Spiegel im ARD-"Bericht aus Berlin". "Deshalb müssen wir dringend handeln." Es brauche mehr Kontaktbeschränkungen. "Meines Erachtens reichen die jetzigen Maßnahmen, die wir ergriffen haben, nicht aus", sagt die derzeitige rheinland-pfälzische Umweltministerin. Schulen und Kitas allerdings sollten so weit wie möglich offen bleiben.
  • 11/28/20215:56:53 PM
    Özdemir: Impfpflicht darf kein Tabu sein
    Der voraussichtliche Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) hat sich in der Corona-Pandemie offen für eine Impfpflicht gezeigt. "Das Tabu Impfpflicht kann kein Tabu sein", sagte er am Sonntag im Deutschlandfunk. Denen, die sich nicht impfen lassen wollen, sage er, Freiheit gehe auch einher mit Verantwortung. "Wir werden nicht zulassen, dass diejenigen, die sich diszipliniert verhalten, die an Wissenschaft glauben, die nicht dran glauben, dass die Erde eine Scheibe ist, dass die weiterhin leiden müssen unter denjenigen, die glauben, dass sie Sonderrechte genießen."
  • 11/28/20215:17:30 PM
    Erste Omikron-Verdachtsfälle in Nordrhein-Westfalen
    Omikron-Variante des Corona-Virus könnte auch NRW erreicht haben. "In Nordrhein-Westfalen wurde sie bisher noch nicht nachgewiesen, es gibt aber in Essen und in Düsseldorf erste Verdachtsfälle, die jetzt mittels Sequenzierung überprüft werden", sagte ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums der "Rheinischen Post" (Montagausgabe).

    Das Land hat die Maßnahmen verschärft, um die Verbreitung der Variante, die zunächst in Südafrika nachgewiesen wurde, zu verlangsamen: "Wir haben die Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen bereits informiert, dass auch für vollständig geimpfte Personen Quarantäne angeordnet werden soll, wenn Kontakt zu einer Person mit der Omikron-Variante bestand. Ziel ist es, die Weiterverbreitung der Virusvariante zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen", sagte der Sprecher dem Blatt.
  • 11/28/20215:16:08 PM
    Baden-Württemberg kündigt Geisterspiele an
    In Baden-Württemberg hat die Landesregierung in Kürze wieder Geisterspiele im Profifußball angekündigt. Am Montag und Dienstag sollten Beratungen über weitere Corona-Verschärfungen stattfinden, sagte Regierungssprecher Arne Braun der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. "Aber es ist klar, dass im Profifußball Geisterspiele kommen", sagte Braun weiter.
    Die Besucherzahlen bei Großveranstaltungen wurden erst kürzlich beschränkt. Die Vereine dürfen nur die Hälfte ihrer Kapazität nutzen. Die Obergrenze liegt aktuell bei 25.000 Zuschauern. Auch hier gilt, dass Geimpfte und Genesene zusätzlich einen Test brauchen.
  • 11/28/20214:55:31 PM
    Weil fordert allgemeine Impfpflicht und erwägt Lockdown
    Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat eine allgemeine Corona-Impfpflicht gefordert und strengere Corona-Regeln für das Land angekündigt. Mit der Omikron-Variante des Coronavirus gebe es eine neue Lage, sagte er der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Montag). "Wir werden uns massiv anstrengen müssen, um den Impfschutz sehr rasch nach oben zu treiben", so Weil. "Erste Untersuchungen zeigen, dass vor allem Booster-Impfungen auch gegen diese Mutation eine gute Wirkung entfalten können. Deshalb ist spätestens jetzt eine allgemeine Impfpflicht unabdingbar. Wir müssen den Impfdruck unbedingt erhöhen."
  • 11/28/20213:42:08 PM
    Söder: Das ganze Land stärker herunterfahren
    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die künftige Bundesregierung zu drastischen Maßnahmen aufgefordert, um die vierte Corona-Welle zu brechen. "Zum Schutz unseres Gesundheitssystems müssen wir das ganze Land leider noch stärker herunterfahren", sagte Söder der "Augsburger Allgemeinen" (Montagsausgabe).
    Ähnlich äußerte sich Söder auch am "Sonntags-Stammtisch" im Bayerischen Rundfunk. Söder warb für eine "bundesweit einheitliche Regelung, die eine Bundesnotbremse vorsieht, wie wir sie mal hatten". Außerdem verlangte er einheitliche Regeln für 2G, und zwar über weite Strecken hinweg: "Wir brauchen Einreiseverbote aus Südafrika. Wir brauchen eine allgemeine Impfpflicht und müssen überlegen, wo wir alle Kontakte runterfahren können."
    Die neue Virusvariante Omikron aus Südafrika und die weiterhin steigenden Infektionszahlen in Deutschland machten dies nötig, so Söder.
  • 11/28/20212:44:49 PM
    Lauterbach hält leichteren Krankheitsverlauf bei Omikron für denkbar
    Wie gefährlich ist die neu entdeckte Coronavirus-Variante Omikron? Erste Erkenntnisse stimmen positiv, Karl Lauterbach ist vorsichtig optimistisch. Der SPD-Gesundheitsexperte hält einen leichteren Krankheitsverlauf bei der neu entdeckten Variante Omikron für möglich. "Es wäre wirklich ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk, wenn Omikron leichter verliefe", twittert er. "Bei so vielen Mutationen wäre es aber denkbar."

    In seinem Tweet verweist Lauterbach auf einen Artikel der britischen Zeitung "Telegraph", in welchem die südafrikanische Ärztin Angelique Coetzee angab, dass die Symptome der neuen Virusvariante zwar ungewöhnlich, aber mild ausfielen. Coetzee war nach eigenen Angaben die Erste, die auf die Möglichkeit einer neuen Virusvariante hinwies, nachdem Patienten in Pretoria ihre Praxis mit bislang eher ungewöhnlichen Corona-Symptomen aufgesucht hatten. Dabei handelte es sich demnach um junge Menschen, die an starker Müdigkeit litten, sowie um ein sechsjähriges Kind mit Fieber und hohem Puls. Dem Kind sei es aber schnell besser gegangen. Den sonst typischen Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns beobachtete sie nicht. Dadurch, dass es in Deutschland viele Ältere und Vorerkrankte gebe, seien die Angaben aber mit Vorsicht zu genießen, twittert Lauterbach.

  • 11/28/20211:09:10 PM
    Moderna arbeitet seit Thanksgiving an Omikron-Impfstoff

    Der Impfstoffhersteller Moderna hat bereits am gerade vergangenen Thanksgiving-Feiertag, den 25. November, mit der Arbeit an einem Impfstoff gegen die Omikron-Variante begonnen. Hunderte seiner Mitarbeiter hätten nach ersten Veröffentlichungen zur Mutante angefangen, an einer entsprechenden Anpassung des Corona-Impfstoffs zu arbeiten, sagte der Chef des Pharmakonzerns, Paul Burton, am Sonntag in einem BBC-Interview. 

    Es werde noch einige Wochen dauern, bis man gesicherte Erkenntnisse darüber habe, wie sehr sich die neue Corona-Variante der Wirkung der aktuellen Impfstoffe entziehe und ob ein neues Vakzin produziert werden müsse. Sollte dies der Fall sein, rechne er damit, dass dieser Anfang 2022 in großem Maßstab hergestellt werden könnte. Wie auch das Mittel von Biontech gehört das Vakzin von Moderna zu den mRNA-Impfstoffen, deren Anpassung an neue Varianten als relativ gut machbar gilt.

    "Das ist ein gefährlich erscheinendes Virus", sagte Burton. "Aber ich denke, wir haben jetzt viele Werkzeuge in unserem Arsenal, um es zu bekämpfen, also bin ich optimistisch." Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Omikron-Variante (B.1.1.529) wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als "besorgniserregend" eingestuft.
  • 11/28/202112:52:45 PM
    Verdacht auf Infektion mit Omikron-Variante in Hessen bestätigt

    In Hessen ist ein Fall der neuen Coronavirus-Variante Omikron nachgewiesen worden. Die Sequenzierung habe die Variante bei dem am Samstag bekanntgegebenen Verdachtsfall bestätigt, teilte Hessens Sozialminister Kai Klose am Sonntagmittag auf Twitter mit. Das Sozialministerium bestätigte die Angaben.
  • 11/28/202110:15:23 AM
    Omikron verbreitet sich in Deutschland - nächster Fall in Frankfurt?

    Die im südlichen Afrika entdeckte Omikron-Variante des Coronavirus hat Deutschland erreicht. In München wurde die als besorgniserregend eingestufte Variante nach Angaben des Max-von-Pettenkofer-Instituts bei zwei Reisenden nachgewiesen, die am 24. November mit einem Flug aus Südafrika eingetroffen waren. Die Behörden in Hessen untersuchen den Fall eines weiteren Reiserückkehrers aus Südafrika, bei dem laut Sozialministerium ein "hochgradiger Verdacht" vorliegt. Mehr dazu im Video.
    • 11/28/20218:03:58 AM
      7-Tage-Inzidenz erreicht mit 446,7 abermals Höchstwert

      In Deutschland hat die 7-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen erneut einen Höchstwert erreicht. Das Robert-Koch-Institut (RKI) verzeichnete am Sonntag eine Inzidenz von 446,7. Am Samstag lag sie bei 444,3. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI 44.401 Neuinfektionen, das sind 1674 mehr als am Sonntag vor einer Woche. Bislang wurden mehr als 5,76 Millionen Menschen positiv auf das Virus getestet. 104 weitere Menschen starben in Zusammenhang mit dem Coronavirus, insgesamt sind es damit 100.883 Todesfälle.
    • 11/28/20217:14:00 AM
      Drei Viertel aller Kliniken verschieben OPs 
      Aufgrund der vielen Covid-Patienten auf Intensivstationen müssen immer mehr Kliniken in Deutschland sogenannte planbare Operationen verschieben. Nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft kann der Normalbetrieb in mehr als drei Viertel aller Krankenhäuser in Deutschland mittlerweile nicht mehr aufrechterhalten werden, und diese Häuser müssen planbare Operationen verschieben.

      "Die Lage ist wirklich zunehmend dramatisch und führt bei einem Teil der abgesetzten Behandlungen auch zu körperlichen und psychischen Belastungen bei den betroffenen Patienten", teilte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, in Berlin mit. Für die Krankenhäuser sei die Verschiebung planbarer Operationen derzeit das Mittel der Wahl, um die Versorgung akuter Fälle weiter leisten zu können.

    • 11/28/20216:20:00 AM
      Montgomery fordert Verfallsdatum für Impfnachweis
      Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, fordert eine Befristung des Impfstatus. "Jede Impfung muss ein Verfallsdatum bekommen", sagte der Mediziner den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

      Wenn eine Impfung länger zurückliege, falle der Geimpfte dann automatisch wieder zurück in den Status des Ungeimpften. Wer sich boostern lasse, gelte wieder als geimpft. Dazu müsse jetzt geklärt werden, wie lange der Impfschutz jeweils halte und wann dieses Verfallsdatum angesetzt werden müsse.

    • 11/28/20215:18:00 AM
      Steinmeier fordert Bürger zu Kontaktbeschränkungen auf
      Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Bürger eindringlich dazu aufgerufen, einen Lockdown durch freiwillige Kontaktbeschränkungen zu verhindern. "Wichtig ist, dass wir jetzt alle gemeinsam handeln", schrieb Steinmeier in einem Gastbeitrag für die "Bild am Sonntag". "Halten wir uns an die Regeln, reduzieren wir noch einmal unsere Kontakte. Tun wir es, damit Schulen und Kitas nicht wieder schließen, damit wir das öffentliche Leben nicht wieder vollständig herunterfahren müssen."

    • 11/27/20219:37:35 PM
      Zehntausende protestieren in Österreich gegen Impfpflicht
      Bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen und die geplante Impfpflicht sind in Österreich rund 40.000 Menschen auf die Straße gegangen. Die größte der Demonstrationen fand am Samstag in Graz statt. Die Polizei berichtete von bis zu 30.000 Teilnehmern, die mit Sprechchören wie "Friede, Freiheit, keine Diktatur" durch Österreichs zweitgrößte Stadt zogen. Auch in St. Pölten, Klagenfurt und Innsbruck kam es zu größtenteils friedlichen Versammlungen. Viele Menschen wurden jedoch angezeigt, weil sie keine Masken trugen.
      Die Regierung in Wien will im Februar eine allgemeine Impfpflicht einführen. Ein Gesetzesentwurf mit Details der Regelung soll in der zweiten Dezemberwoche vorgelegt werden. Seit vergangenem Montag gilt im ganzen Land ein Lockdown. Bereits am vorigen Wochenende kam es wegen der Maßnahmen in Wien zu Massendemonstrationen.
    • 11/27/20218:25:43 PM
      Scholz kündigt konsequentes Handeln an 
      Der wahrscheinliche künftige Kanzler Olaf Scholz (SPD) kündigt in der sich dramatisch zuspitzenden Corona-Pandemie konsequentes Handeln an. Man werde alles tun, was getan werden muss, sagt Scholz in Frankfurt beim Bundeskongress der Jusos und sprach von "wieder neuen dramatischen Herausforderungen". Es gebe nichts, was nicht in Betracht genommen werde. Ehrgeiziges Ziel sei, dass jetzt alle Betreffenden eine Booster-Impfung zur Auffrischung bekommen. Er habe ja bereits angekündigt, dass ein Krisenstab eingesetzt werden soll. Es gebe derzeit eine enge Zusammenarbeit der künftigen und der jetzigen Regierung, sagt Scholz am Rande des Bundeskongresses.
    • 11/27/20217:04:05 PM
      Impfallianz: Omikron ist Zeichen für ungerechte Vakzin-Verteilung
      Die neue Corona-Variante Omikron unterstreicht aus Sicht der globalen Impfallianz Gavi den Mangel an Impfdosen in vielen Teilen der Welt. Solange große Teile der Weltbevölkerung ungeimpft blieben, könne das Virus mutieren und sich so die Pandemie verlängern, sagte Gavi-Chef Seth Berkley am Samstag in Genf. "Wir werden die Entstehung von Varianten nur verhindern können, wenn wir alle Menschen auf der Welt schützen, und nicht nur die Reichen", fügte er hinzu.
      Omikron wurde im November in Südafrika entdeckt. Dort liegt die Rate der vollständig geimpften Erwachsenen noch unter 36 Prozent. In Deutschland liegt sie bei 79 Prozent, im EU-Schnitt bei 77 Prozent.
    • 11/27/20216:44:50 PM
      Spahn: Impfstoff-Versorgung auch bei Omikron-Ausbreitung sicher
      Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hält die Versorgung mit Impfstoff auch dann für gesichert, falls sich die Virusvariante Omikron in Europa ausbreitet. Die EU habe für die kommenden beiden Jahre insgesamt zwei Milliarden Impfdosen bestellt - diese Bestellmenge sei auch dann gesichert, wenn der Impfstoff zum Kampf gegen die Omikron-Variante verändert werden müsse, sagt Spahn bei einer Online-Expertenbefragung seines Ministeriums. "Wir haben Produktionskapazitäten, falls man den Impfstoff anpassen müsste", so Spahn. "Das ist genug, um Europa fast fünf Mal zu impfen."
    • 11/27/20216:00:24 PM
      Spahn: 2G das ganze Jahr 2022 denkbar
      Als Alternative zur Impfpflicht bringt Noch-Gesundheitsminister Spahn lange Beschränkungen für Ungeimpfte ins Spiel. Die 2G-Regel könnte in diesem Fall auf fast alle Lebensbereiche angewendet bleiben. Dies könne "mindestens mal das ganze Jahr 2022" andauern, so Spahn.

    • 11/27/20215:58:55 PM
      Neue Corona-Variante Omikron: Was wir wissen - und was nicht
      Die vierte Corona-Welle ist im vollen Gange und die ganze Welt blickt gebannt in das südliche Afrika, wo die neueste Variante ausgebrochen ist. Dort ist nach Delta die neue Variante Omikron aufgetaucht und breitet sich aus. Die Zahl der Mutationen macht sie so besorgniserregend. Wir haben für Sie zusammengefasst, was wir bisher über die Variante wissen - und was nicht.
    Tickaroo Live Blog Software