Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Griechenland und Frankreich sind keine Risikogebiete mehr

18. Juni 2021 - 14:08 Uhr

Im Video: Hochansteckende Delta-Variante breitet sich aus - auch in Deutschland

  • 6/18/202112:07:01 PM
    Griechenland und fast ganz Frankreich nicht mehr auf Risikoliste
    Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen streicht die Bundesregierung am Sonntag Griechenland, fast ganz Frankreich, die Schweiz und Belgien von der Liste der Risikogebiete. Das teilte das Robert Koch-Institut am Freitag mit. Wer von dort auf dem Landweg nach Deutschland kommt, muss künftig keinerlei Einreisebeschränkungen wegen Corona mehr beachten. 
  • 6/18/20211:45:00 PM
    Dramatische Lage: Moskau verschärft Bedingungen
    Angesichts rasant ansteigender Corona-Infektionszahlen hat Russlands Hauptstadt Moskau weitere Beschränkungen eingeführt. Veranstaltungen sollten ab sofort auf maximal 1000 Menschen begrenzt werden, schrieb Bürgermeister Sergej Sobjanin in seinem Blog. Die Fanzone zur Fußball-Europameisterschaft wird geschlossen. Laut Gesundheitsbehörde soll zudem die medizinische Routineversorgung für Nicht-Geimpfte vorübergehend eingeschränkt werden.

    Die Moskauer Behörden registrierten zuletzt mehr als 9000 Neuinfektionen binnen einem Tag - so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Fast 90 Prozent der Covid-Erkrankungen in der Zwölf-Millionen-Einwohner-Metropole sind Bürgermeister Sobjanin zufolge auf die zuerst in Indien entdeckte, ansteckendere Delta-Variante des Coronavirus zurückzuführen.
  • 6/18/20211:29:00 PM
    Japans Regierungsberater rät zu Olympia ohne Zuschauer
    Der wichtigste Berater der japanischen Regierung in Sachen Coronavirus hat von Zuschauern bei den Olympischen Spielen in Tokio abgeraten. Dies sei "wünschenswert" und die effektivste Methode zur Reduzierung des Risikos, erklärte der Mediziner Shigeru Omi in einer Empfehlung an die Regierung und das Organisationskomitee. 

    Japans Regierung wünscht sich jedoch heimische Fans auf den Tribünen. Eine Entscheidung werde am Montag kommender Woche bei einem Treffen der Regierung mit der Stadtverwaltung von Tokio, dem Organisationskomitee und dem Internationalen Olympischen sowie Paralympischen Komitee getroffen werden, kündigte Japans Olympia-Organisationschefin Seiko Hashimoto an. Zuschauer aus dem Ausland sind bei Olympia in Tokio bereits ausgeschlossen worden.
  • 6/18/20211:00:00 PM
    Israel tauscht eine Million Impfdosen mit Palästinensern aus
    Israel liefert nach eigenen Angaben rund eine Million Biontech/Pfizer-Impfdosen an die Palästinensische Autonomiebehörde im Westjordanland. Die Impfdosen gegen das Coronavirus würden sonst in Kürze ablaufen, hieß es in einer Mitteilung der israelischen Regierung. Im Gegenzug werde Israel den gleichen Umfang an Dosen aus einer Lieferung von Pfizer für die Palästinenserbehörde im Herbst erhalten. Die Autonomiebehörde bestätigte den Vorgang zunächst nicht.

    Israels Regierung schrieb in der Mitteilung, es gebe der Autonomiebehörde die Dosen, weil sein eigener Vorrat den aktuellen Bedarf im Land abdecke. In dem Neun-Millionen-Einwohner-Land sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums bereits knapp 5,5 Millionen Einwohner einfach geimpft, davon rund 5,1 Millionen bereits zweifach. Im Westjordanland und Gazastreifen mit seinen rund fünf Millionen Einwohnern sind laut Gesundheitsministerium in Ramallah dagegen nur rund 440.000 Menschen einfach geimpft, davon 261.000 bereits zweifach.
  • 6/18/202112:45:00 PM
    Würzburger Impfzentrum wegen Hitze geschlossen
    Ein Würzburger Impfzentrum ist am Freitagnachmittag wegen Hitze vorübergehend geschlossen worden. Die Menschen hätten unter Raumtemperaturen von mehr als 40 Grad gelitten, hieß es in einer Mitteilung des Landratsamtes.

    Die übrigen rund 700 für Freitag geplanten Impf-Termine sollten auf Sonntag verlegt werden, teilte die Stadt mit. Zudem sollten Termine vom Samstagnachmittag vorsorglich auf den frühen Vormittag verlegt werden.
  • 6/18/202112:30:00 PM
    Demo gegen "Querdenker" doch zugelassen
    Das Verwaltungsgericht Kassel hat das Verbot zweier Demonstrationen gegen die geplante "Querdenker"-Demo in der Stadt gekippt. Die Kammer gehe davon aus, dass ein Versammlungsverbot auf Basis des deutlich reduzierten Infektionsgeschehens rechtswidrig sei, teilte das Gericht mit. Die Demonstrationen "Für soziale Pandemiebekämpfung, gegen Wissenschaftsleugnung und Verschwörungsideologie" und "Kassel bleibt solidarisch" können demnach an diesem Samstag stattfinden. Aus Sicht der Kammer könnten Auflagen wie das Einhalten von Mindestabständen in Betracht gezogen werden. Zur Anzahl der angekündigten Teilnehmer konnten die Behörden zunächst keine Angaben machen.
  • 6/18/202112:00:00 PM
    Niederländischer König verletzt erneut die Regeln
    Der niederländische König Willem-Alexander (54) steht erneut stark in der Kritik, weil er die Corona-Regeln nicht beachtet hat. Der Monarch hatte vor dem EM-Spiel der Niederlande eine Straße mit Oranje-Fans in Den Haag besucht: Er hatte die erforderlichen 1,5 Meter Abstand nicht eingehalten und Hände geschüttelt. Minister rügten den König am Freitag: "Die Regeln gelten für jeden", sagte die Ministerin für medizinische Versorgung, Tamara van Ark, dem TV-Sender NOS. Der König habe eine Vorbildfunktion, sagte die Ministerin. "Die Regeln gibt es nicht umsonst."
  • 6/18/202111:36:43 AM
    Spanien: Maskenpflicht im Freien bald Geschichte
    In Spanien soll die Maskenpflicht im Freien am 26. Juni aufgehoben werden. Der entsprechende Beschluss solle am kommenden Donnerstag auf einer außerordentlichen Kabinettssitzung gebilligt werden, kündigte Ministerpräsident Pedro Sánchez am Freitag am Rande einer Veranstaltung in Barcelona an. "Das wird das letzte Wochenende sein, an dem man in Spanien im Freien Maske wird tragen müssen", sagte der sozialistische Politiker. Er sei froh, seinen gut 47 Millionen Landsleuten diese "wichtige Nachricht" übermitteln zu können.

    Die strenge Maskenpflicht herrscht in Spanien seit Mai 2020. Nur in bestimmten Situation, etwa am Strand, beim Baden, beim Sport, im Restaurant oder im Café, darf man den Mund- und Nasenschutz abnehmen. Zuletzt waren aber die Stimmen nach einer Lockerung im Zuge der guten Entwicklung der Corona-Lage immer lauter geworden.
  • 6/18/202111:00:00 AM
    1. FC Köln: 66 Millionen Corona-Miese
    FC-Finanz-Geschäftsführer Alexander Wehrle hat den coronabedingten Einnahme-Ausfall beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln für die vergangenen beiden Spielzeiten auf rund 66 Millionen Euro beziffert. Die finanzielle Situation sei aber "stabil", betonte der 46-Jährige bei der virtuellen Mitgliederversammlung des Traditionsvereins.

    Erst am Mittwoch hatte sich der FC mit der Stadt auf eine rückwirkende Reduzierung der Pacht für das RheinEnergie-Stadion und damit auf eine millionenschwere Erleichterung geeinigt. Die Vereinbarung gilt, solange Zuschauer ausgeschlossen bleiben.
  • 6/18/202110:30:00 AM
    EM-Dämpfer: Fan-Zone in Moskau wird geschlossen
    Angesichts rasant steigender Corona-Zahlen in Russland wird die Fan-Zone zur Fußball-Europameisterschaft in der Hauptstadt Moskau geschlossen. Dies teilte Bürgermeister Sergej Sobjanin mit. Es ist eine von mehreren Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Andere Veranstaltungen sollen auf maximal 1000 Personen begrenzt werden, hieß es in der Erklärung. In der Fan-Zone unweit des Luschniki-Stadions waren bislang 5000 Fans mit Fiebermessen, Maske und vorheriger Meldung zugelassen. "Ich wollte es nicht tun, aber ich werde es müssen", schrieb der  Bürgermeister.

    Russland hat beide Spiele bislang in St. Petersburg absolviert, einem 0:3 gegen Belgien folgte ein 1:0-Sieg über Finnland. Die Fan-Zone im Spielort St. Petersburg soll zunächst wohl nicht geschlossen werden. EM-Organisationschef Alexej Sorokin sagte der Agentur Tass zufolge: "Mir ist noch nichts über eine mögliche Reduzierung der Fan-Zonen (in St. Petersburg) bekannt. Natürlich liegt es immer im Ermessen der Stadtverwaltung."
  • 6/18/202110:15:00 AM
    Mit Tests und draußen: In Berliner Clubs kann man wieder tanzen
    Die Berliner Clubs kommen nach der langen Corona-Zwangspause wieder auf Touren: Es darf dort seit Freitag draußen wieder getanzt werden. 250 Besucherinnen und Besucher sind möglich, Voraussetzung ist ein negativer Corona-Test. "Der Sommer in Berlin ist natürlich etwas ganz Besonderes, auch für die Clubs", sagte Lutz Leichsenring von der Clubcommission, der Dachorganisation der Szene. Die Stimmung sei optimistisch. Mit Blick auf den Herbst sind demnach Pilotveranstaltungen mit wissenschaftlicher Begleitung in den Innenbereichen angedacht, so es die Entwicklung der Pandemie zulässt.

    Der Berliner Senat hatte am Dienstag deutlich höhere Obergrenzen für Veranstaltungen beschlossen. Dass das Nachtleben nun gleich wieder so exzessiv wird wie früher, ist unwahrscheinlich: Der Tourismus läuft in Berlin gerade erst wieder an, und es gibt einige Corona-Auflagen beim Club-Besuch. Gefeiert wird zum Beispiel bei Birgit & Bier, im Ritter Butzke oder im Salon Zur Wilden Renate.
  • 6/18/20219:45:00 AM
    MP Günther verteidigt den Lockerungskurs im Norden
    Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat den Lockerungskurs bei den Corona-Regeln verteidigt. "Wir sind jetzt schon umsichtig und haben jeden Öffnungsschritt sorgsam überlegt", sagte der CDU-Politiker am Freitag in der Sendung "Frühstart" bei RTL/ntv. "Wir sind bei den Öffnungen bisher nicht zu weit gegangen, sodass das absolut verantwortbar ist. Wir sind vorsichtig und vorbereitet und daher schützen wir uns vor einer Situation wie in Großbritannien."
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  • 6/18/20219:15:00 AM
    EM-Finale nicht in London?
    Kurz vor den K.o.-Spielen im Londoner Wembley-Stadion erhöht die Europäische Fußball-Union den Druck auf die englischen Behörden, Corona-Ausnahmeregelungen zu beschließen. Einen Bericht der britischen «Times», wonach sogar die Verlegung von Halbfinals und Endspiel nach Budapest diskutiert werden könne, kommentierte die UEFA zurückhaltend, aber auch mit dem Satz: "Es gibt immer einen Notfallplan, aber wir sind zuversichtlich, dass die Finalwoche in London ausgerichtet wird."
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  • 6/18/20218:41:44 AM
    Scheuer mahnt wegen Delta-Variante zu Umsicht beim Reisen
     Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer sieht neue Einschränkungen wegen der Corona-Delta-Variante skeptisch. "Der Blick natürlich auf Großbritannien, der Blick auf die Delta-Variante, den haben wir", sagt der CSU-Politiker bei der Nationalen Luftfahrtkonferenz in Berlin. "Ich möchte jetzt nicht vorschnell schon wieder sagen, wir müssen jetzt wieder einschränken." Das wäre die falsche Botschaft. "Vorsicht und Umsicht auch beim Reisen ist die Botschaft dieser Konferenz." Aber zugleich gehe es auch darum, Reisen zu ermöglichen. "Die Menschen brauchen auch den Urlaub, die Mobilität, das Reisen - gerade wenn jetzt die Ferien kommen." 
  • 6/18/20218:37:53 AM
    Warnung vor Delta-Mutante auch in Deutschland
    Die Impfkampagne in Deutschland kommt weiter voran, aber die neue Delta-Mutante des Coronavirus breitet sich aus. Laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sind mittlerweile mit 50,1 Prozent mehr als die Hälfte der Deutschen mindestens einmal geimpft. Das entspreche 41,5 Millionen Menschen, sagte Spahn am Freitag in Berlin. 29,6 Prozent hätten mit der Zweitimpfung mittlerweile den vollen Schutz. "Diese Zahlen machen zuversichtlich." Zugleich warnten Spahn und der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, aber vor der neuen Delta-Mutante.

    "Es ist nicht die Frage, ob Delta die führende Variante wird, sondern wann", sagte Wieler. Spätestens im Herbst werde sie die Oberhand haben. Wichtig sei daher der vollständige Impfschutz mit der zweiten Impfung. In Deutschland habe die Variante derzeit einen Anteil von derzeit sechs Prozent.

    "Wir sind sehr froh und sehr dankbar darüber, wie sich die Zahlen entwickeln", sagte Wieler bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Spahn. Aber die Pandemie sei nicht vorbei. Deutschland dürfe seine Erfolge jetzt nicht leichtfertig verspielen. Insofern sei es wichtig, weiterhin nur "behutsam und kleinschrittig" zu öffnen. 
  • 6/18/20218:32:00 AM
    Spahn: Anlass zur Zuversicht für Sommer - aber mit Vorsicht
    Spahn hat trotz der entspannteren Corona-Lage für weiter nötige Vorsicht auch in der anstehenden Hauptreisezeit geworben. "Das kann ein guter Sommer werden", sagte der CDU-Politiker. Es gebe Anlass zur Zuversicht, aber vor allem wenn alle dabei vorsichtig blieben. 

    Masken könnten nun bei gutem Wetter vor allem draußen wegbleiben, sagte der Minister weiter. In Innenräumen und etwa auch in öffentlichen Verkehrsmitteln sei das Masketragen aber weiterhin wichtig, um sich und andere zu schützen. Spahn rief Urlauber dazu auf, das inzwischen flächendeckend verfügbare Netz von Schnellteststellen zu nutzen, um Infektionsketten bei Reiserückkehrern zu durchbrechen. 
  • 6/18/20218:30:00 AM
    Ende der Testpflicht?
    Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg hat sich für ein Ende der Corona-Testpflicht ausgesprochen. Die Inzidenz gehe zurück, die Impfquote steige und es gebe keine Superspreader-Events, sagte Vorstandschef Walter Plassmann dem "Hamburger Abendblatt". Im Mai seien 27 000 Euro ausgegeben worden, um einen einzigen Infizierten zu finden. "Mit sinkender Inzidenz werden diese Kosten immer größer. Das ist nicht mehr zu verantworten." Außerdem böten die Schnelltests keine Sicherheit, kritisierte Plassmann. Forscher gingen ihm zufolge davon aus, dass die Zahl der falsch-negativen Ergebnis ebenso groß sei wie die der falsch-positiven Ergebnisse.
  • 6/18/20218:22:00 AM
    RKI-Chef Wieler - Delta-Variante spätestens im Herbst dominierend
     Laut RKI-Chef Lothar Wieler wird die Delta-Mutante des Coronavirus spätestens im Herbst die dominierende Variante in Deutschland sein. Wann sie Überhand nehme, hänge davon ab, inwieweit die Corona-Schutzmaßnahmen eingehalten würden. "Wichtig ist daher, dass wir die Ansteckungen jetzt unten halten", sagte er auf einer Pressekonferenz in Berlin. 
  • 6/18/20218:14:44 AM
    RKI-Präsident Wieler mahnt weiterhin zur Vorsicht
    Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, mahnt weiter zur Vorsicht: "Wir sind sehr froh und sehr dankbar darüber, wie sich die Zahlen entwickeln", sagt Wieler in Berlin. Aber die Pandemie sei nicht vorbei. Deutschland dürfe seine Erfolge jetzt nicht leichtfertig verspielen. Insofern sei es wichtig, weiterhin nur "behutsam und kleinschrittig" zu öffnen. 
     
  • 6/18/20218:12:00 AM
    Spahn: Delta-Variante breitet sich auch in Deutschland aus
     Die Coronavirus-Mutante Delta breitet sich in Deutschland weiter aus. Zwar sei das Niveau noch niedrig, aber die als besonders ansteckend geltende Variante verbreite sich schnell, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn. 
  • 6/18/20218:09:59 AM
    Spahn: Jeder zweite Bundesbürger mit erster Corona-Impfung
    Bei den Corona-Impfungen hat nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn inzwischen jeder zweite Bundesbürger mindestens eine Spritze bekommen. Stand heute erhielten 41,5 Millionen Menschen oder 50,1 Prozent der Gesamtbevölkerung eine erste Dosis, wie der CDU-Politiker am Freitag in Berlin mitteilte. Vollständig mit der meist notwendigen zweiten Spritze geimpft sind demnach 29,6 Prozent der Bevölkerung. 

     
  • 6/18/20217:52:38 AM
    Auch Moskau verlängert wegen der Delta-Variante die Beschränkungen
    Die russische Hauptstadt Moskau verlängert angesichts wieder zunehmender Corona-Neuinfektionen Beschränkungen des Alltags. Die Maßnahmen würden nun bis zum 29. Juni gelten, schreibt Bürgermeister Sergej Sobjanin in seinem Blog. Unter anderem müssten bis dahin Cafés und Restaurants am Abend geschlossen bleiben und Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern seien verboten. Die Behörden hatten zuletzt erklärt, dass sich in Moskau die Delta-Variante des Virus ausbreite und sich die Lage wieder verschärfe. 
  • 6/18/20217:24:00 AM
    Auch Wales verschiebt Corona-Lockerungen wegen Delta-Variante
    Nach England hat auch die britische Provinz Wales geplante Corona-Lockerungen wegen der Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante um vier Wochen verschoben. "Wir haben alle Daten überprüft und werden die Änderungen der Regeln um vier Wochen verschieben", twitterte der walisische Regierungschef Mark Drakeford am späten Donnerstagabend. Sein Land habe noch immer die höchste Impfquote und die niedrigsten Corona-Zahlen im Vereinigten Königreich, aber es seien nun in allen Teilen Wales Fälle der Delta-Variante nachgewiesen worden. Mitte Juli sollen die Corona-Beschränkungen erneut überprüft werden. 
  • 6/18/20217:03:11 AM
    Bundesnotbremse verdirbt Hotels und Gaststätten das Geschäft
    Die Bundesnotbremse mit ihren weitreichenden Schutzmaßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat dem deutschen Gastgewerbe im April erhebliche Einbußen eingebrockt. Dessen Umsatz fiel preisbereinigt um 6,3 Prozent niedriger aus als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Er lag damit um 68,9 Prozent unter dem Niveau von Februar 2020, dem Monat vor Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland.

    Hotels und sonstige Beherbergungsbetriebe verzeichneten im April überdurchschnittlich hohe Einbußen von 10,8 Prozent. "Ursächlich für den Rückgang dürften die 'Bundesnotbremse' und das Beherbergungsverbot zu touristischen Zwecken, auch über Ostern, sein", so das Bundesamt. Auch die Gastronomie wurde von den weitreichenden Corona-Schutzmaßnahmen ausgebremst: Der Umsatz gab um 5,5 Prozent nach. Innerhalb der Gastronomie stieg der Umsatz der Caterer allerdings um 2,6 Prozent zum Vormonat.
  • 6/18/20216:33:15 AM
    Lauterbach räumt ein: "Hendrik Streeck hatte voll recht"
    SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat mit Blick auf den Einfluss der Sommermonate auf das Coronavirus dem Virologen Hendrik Streeck recht gegeben. "Für den Einfluss der Saisonalität auf das Infektionsgeschehen räume ich ein: Hendrik Streeck hatte voll recht", sagte er der "Bild".
    Streeck hatte dem Portal web.de im Januar gesagt: "Wie wir das im vergangenen Frühjahr gesehen haben - gehen im März, spätestens April die Infektionszahlen nach unten. Das ist das typische Verhalten von Coronaviren, die sich über die Sommermonate hinweg nur noch auf einem niedrigen Level verbreiten." Er gehe davon aus, dass es nur noch wenige Fälle geben werde.
    Lauterbach und der Bonner Virologe hatten im Verlauf der Pandemie mehrfach deutliche Differenzen. Streeck hatte oft für eine etwas weniger strenge Linie bei den Corona-Maßnahmen plädiert.
  • 6/18/20215:45:00 AM
    Amtsärzte für zügigen Ausbau der Gesundheitsämter
    Angesichts der Ausbreitung der hochinfektiösen Delta-Variante des Coronavirus fordern Amtsärzte einen schnellerem Ausbau der Gesundheitsämter. "Anderthalb Jahre nach Beginn der Pandemie stockt es zum Beispiel immer noch beim Personal", sagte die Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, den Zeitungen der Funke Mediengruppe laut einem Vorabbericht. Im Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst sei vereinbart, 1.500 Stellen für medizinisches Fachpersonal bei den Gesundheitsämtern zu schaffen. "Ein Großteil dieser Stellen ist noch nicht besetzt", so Teichert.
  • 6/18/20215:26:00 AM
    Sydney setzt auf Maskenpflicht zur Eindämmung der Delta-Variante
    Das australische Bundesland New South Wales hat das Tragen von Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln in Sydney wieder zur Pflicht gemacht, nachdem sich immer mehr Menschen mit der hochinfektiösen Delta-Variante des Coronavirus angesteckt hatten. Laut der Behörden können dennoch geplante Veranstaltungen im Freien unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen statt finden. "Wir wollen nicht, dass die Menschen in Panik geraten, aber gleichzeitig wollen wir, dass jeder in höchster Alarmbereitschaft ist", sagte die Premierministerin des Bundesstaates, Gladys Berejiklian, vor Reportern in Sydney.
  • 6/18/20215:11:00 AM
    Curevac-Chef sieht Wirksamkeit des Impfstoffs zu Unrecht in Kritik
    Die vorläufig geringe Wirksamkeit des Corona-Impfstoffs von Curevac steht nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden Franz-Werner Haas zu Unrecht in der Kritik. Kein anderes Vakzin sei an so vielen Virusvarianten getestet worden, sagte Haas im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

    "Es ist faktisch eigentlich nicht korrekt, die Zahl der vorläufigen Wirksamkeit unseres Corona-Impfstoffs und die Zahlen zur Wirksamkeit anderer Impfstoffe nebeneinander zu stellen", sagte Haas. In der Studie zum Corona-Impfstoffkandidaten CVnCov seien 29 Virusvarianten enthalten. Das ursprüngliche Virus, der Wildtyp, spiele kaum mehr eine Rolle. "Die Zahlen zur Wirksamkeit der anderen Impfstoffe sähen vermutlich anders aus, wenn man deren Studien zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt hätte."

    Curevac hatte am Mittwoch in einer Pflichtbörsenmitteilung bekanntgegeben, dass sein Corona-Impfstoff einer Zwischenanalyse zufolge eine vorläufige Wirksamkeit von 47 Prozent gegen eine Covid-19-Erkrankung "jeglichen Schweregrades" habe. Bei den anderen in der EU zugelassenen Präparaten liegt der Wert deutlich höher.
  • 6/18/20214:55:00 AM
    Weltweite Coronavirus-Todesfälle überschreiten erstmals Vier-Millionen-Marke
    Die Zahl der durch das Coronavirus verursachten Todesfälle hat laut einer Zählung der Nachrichtenagentur Reuters weltweit die Marke von vier Millionen überschritten. Wie eine Analyse durch Reuters zeigt, dauerte es über ein Jahr, bis die Zahl der Todesfälle die Zwei-Millionen-Marke erreichte, während die nächsten zwei Millionen in nur 166 Tagen verzeichnet wurden. Die fünf Länder mit den meisten Todesfällen - die USA, Brasilien, Indien, Russland und Mexiko - repräsentieren etwa 50 Prozent aller Coronavirus-Todesfälle auf der Welt, während Peru, Ungarn, Bosnien, die Tschechische Republik und Gibraltar unter der Berücksichtigung der Bevölkerungszahl die höchsten Sterberaten aufweisen.
  • 6/18/20214:45:00 AM
    England bietet allen Erwachsenen Erstimpfung an
    Das Gesundheitswesen in England will ab diesem Freitag allen Bürgern ab 18 Jahren eine Impfung anbieten. Die Regierung möchte damit ihr Ziel erreichen, dass alle Erwachsenen im kommenden Monat mindestens eine erste Dosis erhalten. "Weniger als 200 Tage nach dem Start des Programms allen Erwachsenen eine Impfung anzubieten, ist eine der größten kollektiven Errungenschaften unseres Landes", sagte Premierminister Boris Johnson und bezog sich dabei auf Schätzungen des Gesundheitswesens in England zu den Auswirkungen der Impfstoffeinführung. Die Gesundheitsbehörden in Wales, Schottland und Nordirland führen jeweils ihre eigenen Impfkampagnen durch.
  • 6/18/20214:29:00 AM
    Weltärztebund warnt vor schneller Ausbreitung der Delta-Variante in Deutschland
    Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, warnt vor einer sehr schnellen Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus. "Das Tückische bei dieser Variante ist, dass Infizierte sehr schnell eine sehr hohe Viruslast im Rachen haben und damit andere anstecken können, bevor sie überhaupt merken, dass sie sich infiziert haben", sagt Montgomery der Funke Mediengruppe einem Vorabbericht zufolge. Die Länder sollten deswegen jetzt prüfen, ob die angekündigten Lockerungen nicht zu weit gingen. Solange noch nicht genügend Menschen geimpft seien, müssten vor allem die Ansteckungsrisiken im Alltag reduziert werden.
  • 6/18/20214:21:11 AM
    Kanzleramtschef - Fußballfans sollten wegen Delta nicht nach London reisen
    Kanzleramtschef Helge Braun rät deutschen Fußballfans wegen der Delta-Variante von Reisen nach London ab. "Meine große Sorge ist die sich ausbreitende Delta-Variante in Großbritannien – und London ist ein Austragungsort. Man sollte nicht in Virusvariantengebiete reisen", sagt er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland einem Vorabbericht zufolge. In London finden die Halbfinals und das Finale der EM statt.
  • 6/18/20214:11:00 AM
    USA lockern Embargos für medizinische Produkte
    Die USA haben ihre Vorschriften für die Lieferung von medizinischen Gütern in Staaten wie den Iran, Venezuela und Syrien gelockert, die sie mit Sanktionen belegt haben. Das Finanzministerium erteilte mit Hinweis auf die Pandemie allgemeine Lizenzen etwa für Gesichtsmasken, Beatmungsmaschinen und Impfstoffe. Zwar habe es bereits Ausnahmen von den Sanktionen bei humanitären Gütern gegeben, sagt ein Ministeriumsvertreter Reuters. Allerdings habe bislang über jeden Fall einzeln entschieden werden müssen. Präsident Joe Biden ordnete nach seiner Amtsübernahme im Januar eine Prüfung der US-Sanktionen mit Blick auf die Pandemie an.
  • 6/18/20214:08:40 AM
    RKI registriert 1.076 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 10,3
    Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1.076 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Freitagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.52 Uhr wiedergeben, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 2.440 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Freitagmorgen mit bundesweit 10,3 an (Vortag: 11,6; Vorwoche: 18,6).

    Deutschlandweit wurden nun den Angaben nach binnen 24 Stunden 91 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 102 Tote gewesen. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 90.270 angegeben.
  • 6/18/20214:04:00 AM
    Lauterbach: Rückfall bei Curevac keine Gefahr für Impfversprechen
    Der Rückschlag beim Markteinstieg eines Corona-Impfstoffs des Unternehmens Curevac wird nach Ansicht des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach das Impfversprechen der Regierung, bis Ende des Sommers allen Erwachsenen ein Impfangebot zu machen, nicht gefährden. «Wir werden die Herdenimmunität Mitte September erreichen», sagte Lauterbach am Donnerstagabend in den ARD-«Tagesthemen». Er verwies auf die stabilen Lieferungen anderer Hersteller und die niedrigen Reproduktionswerte für das Virus im Sommer. Mitte, spätestens Ende September dürften alle Erwachsenen, die dies wollen, vollständig geimpft sein. Das seien schätzungsweise 80 Prozent. Die Kinder fehlten allerdings.
  • 6/17/20219:15:00 PM
    RTL-Umfrage zeigt: Mehrheit findet Corona-Maßnahmen gut
    Je länger, die Pandemie dauert, desto müder werden die Menschen, die Corona-Maßnahmen noch mitzutragen. Sollte man meinen. Doch laut einer aktuellen Forsa-Umfrage für RTL hat sich die überwältigende Mehrheit der Deutschen inzwischen mit Maskenpflicht und Co. arrangiert und ist bereit, sie auch weiter beizubehalten.
  • 6/17/20219:00:00 PM
    Welche Corona-Mutation ist am gefährlichsten?
    Die Weltgesundheitsorganisation stuft Mutationen des SARS-CoV-2-Virus, auch Coronavirus genannt, als besorgniserregende Varianten ("variants of concern") ein. Dass diese veränderten Virusarten durchaus ernstzunehmen sind, zeigt nicht nur die aktuelle Lage in Großbritannien, sondern auch die Unterschiede bei den Krankheitsverläufen sowie Symptomen. Auf welche Symptome Sie bei welcher Variante achten sollten.
  • 6/17/20218:45:00 PM
    20 Millionen Euro für Corona-Impfstoffproduktion in Afrika
    Zum Abschluss seiner Westafrikareise hat Entwicklungsminister Gerd Müller dem Institut Pasteur im Senegal 20 Millionen Euro zur Produktion von Corona-Impfstoffen zugesagt. Das Geld solle bis April 2022 zur Verfügung gestellt werden, sagte der Minister in der Hauptstadt Dakar. Der Betrag sei als "Initialzündung" für eine Impfstoffproduktion "für Afrika in Afrika" gemeint. Man hoffe, dass andere europäische Länder dem Beispiel folgen würden, hieß es.
  • 6/17/20218:30:00 PM
    Wird ein gefälschter Impfpass vom Apotheker erkannt?
    Viele Bereiche des öffentlichen Lebens scheinen wie aus einem Dornröschenschlaf erwacht. Die sommerlichen Temperaturen lassen die Infektionszahlen sinken und die Impfzahlen steigen. Doch parallel zum öffentlichen Leben blüht auch der Schwarzmarkt mit gefälschten Impfausweisen und der Betrug mit falschen Impfnachweisen. Aber ist es überhaupt möglich, gefälschte von echten Impfausweisen zu unterscheiden? Erkennt ein Apotheker den Unterschied? Wir haben den Test gemacht.
  • 6/17/20218:00:00 PM
    37 Millionen Euro Corona-Überbrückungshilfen an Studierende
    Das Land Nordrhein-Westfalen hat laut einem Medienbericht in der Corona-Pandemie bislang rund 37 Millionen Euro "Überbrückungshilfe" an Studierende ausgezahlt. Von Juni 2020 bis zum 14. Juni dieses Jahres seien etwa 140.000 Anträge gestellt worden, teilte das NRW-Wissenschaftsministerium dem "Kölner Stadt-Anzeiger" auf Anfrage mit. Davon wurden nach Angaben des Ministeriums 83.500 Anträge bewilligt und rund 55.000 abgelehnt. 500 seien noch in der "Nachbesserung".
  • 6/17/20217:45:00 PM
    Sind die Hotspot-Impfaktionen gescheitert?
    Die Hotspot-Impfaktionen, die derzeit in vielen sozialen Brennpunkten stattfinden, verfehlen oft ihr Ziel. Die, die man damit eigentlich erreichen will – Einkommenschwache, die in beengten Wohnverhältnissen leben und deswegen ein höheres Risiko haben, an Corona zu erkranken –kommen oft nicht. Dabei haben sie durch die Impfaktionen die Chance, auf eine Impfung ohne Termin in der Nähe ihrer Wohnungen. Oft kommen so wenige, dass die Kommunen die Impfaktionen für alle öffnen, damit kein Impfstoff weggeworfen werden muss.
  • 6/17/20217:30:00 PM
    Schauspieler Elyas M'Barek kritisiert Corona-Politik
    Schauspieler Elyas M'Barek (39, "Fack ju Göhte") hat die Politik für den Umgang mit der Kultur während der Corona-Pandemie kritisiert. "Mein Eindruck ist, dass der Kulturbetrieb komplett vernachlässigt wurde", sagte M'Barek in einem "Bild"-Interview. "Viele Menschen, die in der Branche arbeiten, gerade auch Künstler und deren Mitarbeiter wurden sehr allein und im Stich gelassen."

    Die Krise habe die Menschen seiner Meinung nach kaum zum Besseren verändert. "Die Solidarität und die Empathie beispielsweise gegenüber den Pflegeberufen ist doch längst passé, und einige beneiden mittlerweile den Nächsten, weil er geimpft ist und man selbst nicht. Ich kann der ganzen Krise leider keinen schönen Effekt abgewinnen", sagte der Schauspieler.
  • 6/17/20217:15:00 PM
    Digitaler Impfpass für Genesene erst Ende Juni
    Rein rechtlich sind Geimpfte und von Corona Genesene gleichgestellt. Aber gilt das auch wirklich in allen Bereichen? Offenbar nicht. Denn während sich Geimpfte seit Anfang dieser Woche den digitalen Impfpass holen können, müssen sich die in Deutschland rund 3,7 Mio. Genesenen noch etwas in Geduld üben.
  • 6/17/20217:00:00 PM
    Vier von fünf Erwachsenen in Großbritannien inzwischen geimpft
    In Großbritannien sind inzwischen 80 Prozent aller Erwachsenen mindestens ein Mal gegen das Coronavirus geimpft. Das teilte das britische Gesundheitsministerium mit. Das Ziel, allen Menschen über 18 Jahren bis zum 19. Juli ein Impfangebot zu machen, sei damit in Reichweite. Der Anteil der Erwachsenen, die beide Impfungen erhalten haben, liegt den Angaben zufolge bei knapp 60 Prozent. Noch in dieser Woche soll laut Gesundheitsminister Matt Hancock die Impfpriorisierung enden. Alle über 18-Jährigen können dann einen Termin buchen - bislang war die Impfreihenfolge streng nach Risikogruppen gegliedert.
  • 6/17/20216:31:58 PM
    Lissabon wegen Ausbreitung der Delta-Variante abgeriegelt
    Lissabon wird wegen einer besorgniserregenden Zunahme der Corona-Infektionsfälle für rund zweieinhalb Tage abgeriegelt. Von Freitagnachmittag (1600 MESZ) bis Montagmorgen (0600 MESZ) dürfen die 2,8 Millionen Bewohner der portugiesischen Hauptstadt den Großraum Lissabon nur aus triftigem Grund verlassen, wie die Regierung mitteilte. Auswärtige werden nur in Ausnahmefällen einreisen dürfen.

    Mit 928 neuen Infektionen binnen 24 Stunden verzeichnete Lissabon am Donnerstag den höchsten Wert seit dem 19. Februar. Das waren rund 75 Prozent aller in Portugal registrierten Fälle (1233). In der "Area Metropolitana" Lissabons wohnen aber lediglich rund 27 Prozent aller 10,3 Millionen Bürger Portugals.
  • 6/17/20216:30:00 PM
    Aus Sorge vor Querdenkern: Kassel ordnet zeitweise Maskenpflicht an
    Aus Sorge vor Gegnern von Corona-Maßnahmen ordnet Kassel an diesem Wochenende trotz der abflauenden Pandemie eine Maskenpflicht im Freien für Teile des Stadtgebiets an. Dies geschehe, weil aufgrund einer andauernden bundesweiten Mobilisierung sogenannte Querdenker ungeachtet des gerichtlichen Verbots einer Demo an diesem Samstag womöglich anreisten, teilte die Kommune mit. Es gehe um den Schutz der Bürger vor Ansteckungen in Menschenmengen. 

    Die von diesem Samstag, 6.00 Uhr, bis diesem Sonntag, 12.00 Uhr, in einem Teil von Kassel angeordnete Maskenpflicht werde von Polizei und Ordnungsamt verstärkt kontrolliert. Verstöße würden bestraft.
  • 6/17/20216:00:00 PM
    USA investieren Milliarden in Entwicklung antiviraler Mittel
    Die USA wollen 3,2 Milliarden US-Dollar (etwa 2,6 Milliarden Euro) in die Entdeckung und Entwicklung antiviraler Medikamente zur Behandlung der durch das Coronavirus ausgelösten Krankheit Covid-19 investieren. Der US-Immunologe Anthony Fauci stellte die Pläne bei einem Briefing der Corona-Arbeitsgruppe des Weißen Hauses in Washington vor.

    "Impfstoffe bleiben eindeutig das Kernstück unseres Arsenals gegen Covid-19", betonte er. Antivirale Mittel könnten jedoch eine wichtige Ergänzung zu Impfstoffen sein. Antivirale Medikamente stellten außerdem eine weitere "Verteidigungslinie" gegen besorgniserregende Varianten und künftige Bedrohungen durch Viren mit "pandemischem Potenzial" dar. Finanziert werden soll das Programm mit Mitteln aus dem "amerikanischen Rettungsplan", einem billionenschweren Maßnahmenbündel, das der Kongress im März verabschiedet hatte.
  • 6/17/20215:30:00 PM
    Virus-Variante Delta nimmt in Niedersachsen zu
    In Niedersachsen ist die Zahl der Corona-Infizierten mit der Delta-Variante gestiegen. Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes wurden seit Ende vergangener Woche 30 neue Fälle bekannt, womit es jetzt insgesamt 65 sind. Im Vergleich zur Gesamtzahl der Infizierten ist die Delta-Variante nach Einschätzung von Experten aber noch relativ selten. Das Landesgesundheitsamt erhebt die Zahlen stichprobenartig oder prüft auf Verdacht, ob eine Infektion mit der Variante vorliegt.

    An einem Hildesheimer Gymnasium hatte sich in der vergangenen Woche eine Gruppe von Schülern mit dem Coronavirus infiziert - auch hier wurde die Delta-Variante nachgewiesen. 90 Menschen seien daraufhin in Quarantäne geschickt geworden, bestätigte das niedersächsische Kultusministerium in der vergangenen Woche.
  • 6/17/20215:00:00 PM
    Geimpfte Nicht-EU-Bürger dürfen bald nach Deutschland einreisen
    Für Menschen aus Staaten außerhalb der Europäischen Union soll die Einreise nach Deutschland ab dem 25. Juni grundsätzlich wieder möglich sein, wenn sie vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Das soll nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur zwar unabhängig davon sein, ob sie als Geschäftsreisende, Touristen, Studenten oder für einen Besuch kommen wollen. Aktuell dürfen Bürger aus sogenannten Drittstaaten nur in eng umrissenen Ausnahmefällen einreisen.

    Um Fälschung und Betrug zu vermeiden, legt die neue Regelung genau fest, wie der Impfnachweis aussehen muss. Neben der Bundespolizei sollen auch Fluggesellschaften diesen Nachweis prüfen. Außerdem werden nicht alle weltweit verfügbaren Impfstoffe anerkannt. Ausschlaggebend sind jene Substanzen, die das Paul-Ehrlich-Institut auf seiner Internetseite aufzählt, derzeit die Produkte von Biontech, Moderna, Astrazeneca und Janssen.
  • 6/17/20215:00:00 PM
    Urlaub in Corona-Zeiten: Briten blicken neidisch nach Deutschland
    Angesichts der noch immer unklaren Regeln für Reisen im Sommer wächst in Großbritannien der Ärger über die Regierung - und der Neid auf deutsche Urlauber. Der Flughafenbetreiber Manchester Airport Group (MAG) und die irische Airline Ryanair reichten deswegen Klage ein, wie MAG mitteilte. Ziel sei, die Regierung in London zu mehr Transparenz bei der Kategorisierung von Reiseländern zu zwingen, hieß es.

    In Großbritannien gib es ein Ampelsystem für Reiseländer, doch die beliebtesten Urlaubsziele der Briten wie Spanien, Italien und Griechenland sind - neben Deutschland und allen anderen EU-Ländern - noch immer auf gelb, was mit aufwendigen Test- und Quarantänevorschriften bei der Rückkehr verbunden ist. Dabei haben einige dieser Länder inzwischen niedrigere Corona-Fallzahlen als das Vereinigte Königreich. Eine Neubewertung soll spätestens am 28. Juni erfolgen.

    Die Gründe für die Einstufung seien nicht nachvollziehbar, kritisierte MAG-Chef Charlie Cornish der Mitteilung zufolge. "Wir können einfach nicht verstehen, wie die Regierung Entscheidungen trifft, die grundlegend sind für unsere Fähigkeiten, zu planen und unsere Kunden in die Lage zu versetzen, Reisen zu buchen."
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