Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Gesundheitsminister-Runde: Keine strengeren Kontaktbeschränkungen nötig

17. Januar 2022 - 21:26 Uhr

  • 1/17/20228:15:47 PM
    Gesundheitsminister-Runde: Keine strengeren Kontaktbeschränkungen
    Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern planen offenbar keine neuen Kontaktbeschränkungen im Zuge der vierten Corona-Welle. Das sagte heute die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz Petra Grimm-Benne (SPD). 

    "Man ist im Augenblick der Auffassung, dass das, was wir jetzt gemacht haben, ausreichend ist", so die Ministerin aus Sachsen-Anhalt. Die Omikron-Fälle hätten sich noch zu Beginn dieser Welle alle 24 Stunden verdoppelt. Inzwischen sei man jedoch schon bei 6,5 Tagen. Man könne also sagen, dass die Maßnahmen wirkten.
  • 1/17/20226:47:45 PM
    Vierte Impfung laut israelischer Studie nicht ausreichend gegen Omikron-Variante
    Wie die Deutsche Presseagentur berichtet, soll eine vierte Corona-Impfung laut einer israelischen Studie nicht ausreichend gegen die Omikron-Variante schützen. Demnach beobachte man auch bei vierfach Geimpften Ansteckungen mit dem Coronavirus, sagte Professor Gili Regev vom Schiba-Krankenhaus bei Tel Aviv am Montag. Zwei Wochen nach einer vierten Dosis des Präparats von Biontech/Pfizer sei zwar ein "schöner Anstieg" der Antikörper zu beobachten. 

    Deren Zahl liege sogar etwas über dem Wert nach der dritten Impfung. "Aber für Omikron ist dieser schöne Wert nicht genug." Regev betonte, es handele sich um Zwischenergebnisse der Studie, sie wollte daher auch keine genaueren Zahlen nennen.
  • 1/17/20225:49:42 PM
    Lauterbach: "Warne davor, Omikron zu unterschätzen"
    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sieht keinen Grund zur Entwarnung in der Corona-Pandemie. "Ich warne davor, Omikron zu unterschätzen", sagte Lauterbach am Montag in Schwerin bei einer Pressekonferenz mit Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Der größte Teil der für die Intensivversorgung von Corona-Patienten bereitstehenden Betten sei bereits ausgelastet, mit Patientinnen und Patienten, die sich mit der Delta-Variante infiziert hätten.

    Lauterbach erwartet, dass - wie bei den vorangegangenen Infektionswellen - viele ältere Menschen erst später von der Omikron-Welle erfasst werden. "Und dann ist hier tatsächlich auch eine Mehrbelastung bei den Intensivbetten, aber auch auf der Allgemeinstation zu erwarten", so der Gesundheitsminister. Man müsse selbst dann mit einer massiven Belastung der Krankenhäuser und der kritischen Infrastruktur rechnen, wenn die Omikron-Variante tatsächlich nur zu halb so vielen Hospitalisierungen und einem Viertel der Intensivfälle führen würde wie die Delta-Variante.
  • 1/17/20224:27:42 PM
    Millionenschaden! Anklage wegen erfundenen Corona-Testzentren
    Weil sie mindestens elf Corona-Testzentren komplett erfunden und fiktive Tests und Impfungen abgerechnet haben soll, wurde eine 49-jährige Frau in Essen angeklagt. Wie aus einem Bericht an den Rechtsausschuss des Landtags hervor geht, soll dadurch ein Schaden von 1,1 Millionen Euro entstanden sein. Das meiste Geld sei sichergestellt worden - die Angeschuldigte sitze in Untersuchungshaft.

    Die Beschuldigte soll laut Staatsanwaltschaft Essen bei Kassenärztlichen Vereinigungen von Juli bis Oktober 2021 im Online-Verfahren elf Teststellen in NRW und Baden-Württemberg angemeldet haben, die jedoch nicht existiert hatten. Aufgefallen sei die Frau durch eine Geldwäscheverdachtsmeldung. 925.000 Euro der mutmaßlichen Beute habe man durch Kontopfändungen sichern können, heißt es in dem Bericht an den Rechtsausschuss. (dpa)
  • 1/17/20224:09:43 PM
    Gesundheitsminister diskutieren: Keine Symptome, kein PCR-Test mehr?
    Die Gesundheitsminister der Länder diskutieren über eine Änderung der Corona-Teststrategie, um einer Überlastung der Laborkapazitäten entgegenzuwirken. Bei hohen Infektionszahlen sollen PCR-Tests künftig auf "symptomatische Personen und gegebenenfalls vulnerable Gruppen" beschränkt werden. Das geht aus einem Beschlussentwurf hervor, der den Gesundheitsministern vor einer Videokonferenz am Montagabend vorlag.

    Antragsteller ist das Land Berlin. Dort ist die Nachfrage nach PCR-Tests aktuell zum Teil größer als das Angebot. Laut dem Antrag soll bei Personen mit einer symptomfreien Corona-Infektion nach einem positiven Schnelltest auf einen PCR-Test als Bestätigung verzichtet werden. Auch wenn die Corona-Warn-App auf Rot springt, soll künftig nur noch ein Schnelltest erfolgen.
  • 1/17/20222:44:13 PM
    Gefängnisse in NRW schließen "Liebeszellen" wegen Omikron-Variante
    Die Gefängnisse in NRW haben ihre Langzeitbesuchsräume, auch "Liebeszellen" genannt, wegen der Omikron-Variante des Coronavirus vorübergehend geschlossen. Das geht aus einem Bericht an den Rechtsausschuss des Landtags hervor.

    Neben dem üblichen Besuchskontingent kann unter bestimmten Voraussetzungen normalerweise auch der sogenannte Langzeitbesuch genutzt werden. In den dafür vorgesehenen Räumen können die Gefangenen in der Regel etwa drei Stunden mit ihren Familien oder Partnern verbringen - ohne Aufsicht. Aus diesem Grund können sie auch für intime Begegnungen genutzt werden.

    Diese Räume dienen nach Angaben eines Sprechers des Landesjustizvollzugs der Pflege familiärer und partnerschaftlicher Kontakte. Sie sind - je nach Anstalt - eher wie ein Apartment eingerichtet, haben zum Beispiel auch eine Kochecke.

    "Normale" Besuche bei Gefangenen fallen laut Bericht an den Rechtsausschuss unter die 3G-Regel. Umarmen dürfen sich die Gefangenen und ihre Besucher in NRW jedoch nur, wenn beide immunisiert sind. (dpa)
  • 1/17/202212:56:51 PM
    Corona-Pandemie belastet weltweiten Jobmarkt stärker als erwartet
    Die Erholung des weltweiten Jobmarkts wird sich nach Ansicht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) bis mindestens 2023 hinziehen und damit länger als gedacht. Die ILO senkte in ihrem am Montag veröffentlichen Ausblick ihre bisherige Prognose für 2022. 

    Sie prognostiziert demnach ein Defizit bei den weltweit geleisteten Arbeitsstunden, das im Vergleich zum vierten Quartal 2019 und damit vor der Corona-Krise rund 52 Millionen Vollzeitstellen entspricht. Zuletzt hatte die Organisation nur ein halb so großes Defizit erwartet. Die Fachleute schätzen die Zahl der Arbeitslosen für 2022 auf 207 Millionen, verglichen mit 186 Millionen 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie. Hauptgrund für den düsteren Ausblick sei die anhaltende Pandemie mit ihrer Omikron-Variante, sagte ILO-Generaldirektor Guy Ryder.
  • 1/17/202212:39:21 PM
    WHO-Expertin: Zeitpunkt von Übergang zu Endemie noch unklar
    Die Chef-Wissenschaftlerin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Soumya Swaminathan, begrüßt es einem Medienbericht zufolge, wenn Regierungen bereits jetzt den Übergang der Corona-Pandemie in eine endemische Phase vorbereiten. 

    "Wir erwarten, dass eine immense Zahl an Menschen auf der Welt mit Omikron infiziert sein wird, und es wird eine Kreuzimmunisierung zu anderen Varianten geben", zitiert das "Handelsblatt" Swaminathan. "Das ist ermutigend." 2022 werde es viele Millionen Menschen auf der Welt mit einem besseren Immunisierungsschutz geben - "wegen der Impfungen und leider wegen der Infektionen". Ob der Übergang in eine endemische Phase schon nach der Omikron-Welle geschehen könne, sei noch unklar. 

    "Wir wissen nicht, wann und wo die nächste Variante auftauchen wird, und wie sie mit Omikron und Delta interagiert." Zudem könne bei einer Pandemie kein Land in eine endemische Phase übergehen, wenn der Rest der Welt noch mitten in der Pandemie sei. Zunächst müsse das Ziel sein, eine weltweite Impfrate von 70 Prozent bis Mitte dieses Jahres zu erreichen.
  • 1/17/202212:34:47 PM
    China stoppt freien Olympia-Ticketverkauf - Corona-Höchststand seit März 2020
    Angesichts der sich zuspitzenden Corona-Situation hat das Organisationskomitee der Olympischen Winterspiele den freien Ticketverkauf gestoppt. "In Anbetracht der ernsten und komplizierten Lage (...) und um die Sicherheit aller Teilnehmer und Zuschauer zu gewährleisten, wurde beschlossen, keine Eintrittskarten mehr zu verkaufen, sondern sie in ein angepasstes Programm einzubinden, das Zuschauergruppen einlädt, während der Spiele vor Ort zu sein", erklärte das OK am Montag.

    Die Organisatoren erwarten, "dass sich diese Zuschauer vor, während und nach jeder Veranstaltung strikt an die COVID-19-Gegenmaßnahmen halten, die die Voraussetzung für eine sichere und reibungslose Durchführung der Spiele sind", hieß es weiter in der Erklärung.
  • 1/17/202212:33:09 PM
    Pfizer investiert in Produktion von Anti-Corona-Pille
    Der Pharmakonzern investiert in Frankreich mehr als eine halbe Milliarde Euro und will damit die Produktion seiner Anti-Corona-Pille beschleunigen. Unter anderem will das US-Unternehmen ab dem dritten Quartal in einer Fabrik des französischen Pharmakonzerns Novasep Wirkstoffe herstellen, die für die Anti-Covid-Pille verwendet werden, wie Pfizer mitteilte. Ein Teil der 520 Millionen Euro schweren Investition solle auch in Forschung und Entwicklung fließen. Die Anti-Corona-Tablette zeigte in Studien eine Wirksamkeit von fast 90 Prozent bei der Vorbeugung von Krankenhausaufenthalten und Todesfällen bei Hochrisiko-Patienten. In den USA hat Pfizer dafür bereits eine Notfallzulassung bekommen, in der EU wird dies gerade noch geprüft.

  • 1/17/202212:00:14 PM
    Medizinische Hochschule richtet Long-Covid-Ambulanz für Kinder ein
    An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) entsteht im Rahmen einer Studie eine Long-Covid-Ambulanz für Kinder und Jugendliche. In Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachrichtungen soll unter anderem ein standardisiertes Diagnostikprogramm entwickelt werden, wie das niedersächsische Wissenschaftsministerium am Montag mitteilte. Das Land fördert das Projekt, das im März starten soll, mit knapp 300 000 Euro. Ziel sei es, den Patientinnen und Patienten im Alter bis 18 Jahren ein individuelles Therapieangebot zu machen. Daneben soll auch ein sportmedizinisches Programm für betroffene Kinder und Jugendliche erarbeitet werden.

    Von Long Covid spricht man, wenn nach einer überstandenen Corona-Infektion Symptome länger als vier Wochen bestehen oder neue hinzukommen. Das postvirale Fatigue-Syndrom - eine lähmende Müdigkeit und fehlende Belastbarkeit - gehört zu den häufigsten Folgen. Es gibt Dutzende Langzeitbeschwerden, die etwa Atmung, Psyche, Konzentrationsfähigkeit oder Gedächtnis betreffen. Die Heilungsaussichten sind Experten zufolge bei vielen Menschen - zumindest auf lange Sicht - gut.

    Nach Ministeriumsangaben treten schwere Corona-Erkrankungen bei Minderjährigen «glücklicherweise nur selten» auf. «Die Datenlage zu Long Covid bei Kindern ist immer noch begrenzt, die Diagnostik oft durch komplexe Symptome erschwert», sagte Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU). Niedersachsen wolle einen Forschungsbeitrag leisten und dabei auch ermitteln, an welchen Stellen das Gesundheits- und Rehasystem weiterentwickelt werden müsse.
  • 1/17/202211:59:14 AM
    Voß: Extremistische Querdenkermilieus noch lange unter Beobachtung
    Die extremistischen Teile der Querdenkerszene werden nach Einschätzung des Hamburger Verfassungsschutzchefs Torsten Voß noch lange unter Beobachtung bleiben. «Meine Prognose: Die extremistischen Teile dieser Szene werden uns auf Jahre beschäftigen, die Beobachtung dieses Spektrums wird ein weiterer Schwerpunkt der Verfassungsschutzbehörden in Bund und Ländern sein und bleiben», sagte Voß in einem Interview des «Hamburger Abendblatts» (Montag). Denn wie bei fast allen extremistischen Phänomenen werde es auch einen militanten Teil geben, der Gewalt befürworte, unterstütze und auch ausführe. «Schon jetzt gibt es regelmäßig Sachbeschädigungen an Büros und Wohnorten von Repräsentanten unserer Demokratie und Gesellschaft.»

    Bei den Impfgegner-Demonstrationen in Hamburg marschierten derzeit einzelne Rechtsextremisten mit, hätten aber noch keinen prägenden Einfluss. Antisemitische Narrative spielten aber auch in der Querdenker- und insbesondere in der QAnon-Szene eine zentrale Rolle. Voß kündigte an, die Entwicklung des extremistischen Querdenkermilieus aufmerksam zu verfolgen, gerade mit Blick auf antisemitische Argumentationsmuster, aber auch auf eine Verharmlosung der NS-Diktatur und der Shoah.

    «Wenn selbst ernannte Impfgegner beispielsweise mit einem gelben Stern und dem Schriftzug «Ungeimpft» herumlaufen, dann ist das eine absolute Verharmlosung des Holocaust und wird meines Erachtens völlig zu Recht als Volksverhetzung strafrechtlich verfolgt.» Leute, die sich mit den verfolgten Juden gleichstellten, mit Sophie Scholl oder dem Widerstand der Weißen Rose, attackierten mit ihrem Handeln und Tun die freiheitliche demokratische Grundordnung und seien ein Fall für den Verfassungsschutz.
  • 1/17/202211:57:37 AM
    China bestätigt Wiederaufnahme des Frachtverkehrs mit Nordkorea
    China hat die Wiederaufnahme des Frachtverkehrs mit Nordkorea bestätigt. Nach langer Unterbrechung wegen der Pandemie hatte das Nachbarland nach Medienberichten erstmals wieder einen Güterzug über den Fluss Yalu nach China geschickt. Chinas Außenamtssprecher Zhao Lijian berichtete am Montag vor der Presse in Peking, der Güterverkehr mit der Bahn zwischen der nordkoreanischen Stadt Sinuiju und der chinesischen Grenzstadt Dandong sei nach Verhandlungen mit Pjöngjang wieder aufgenommen worden.

    Beide Seiten träfen Vorkehrungen gegen das Virus, um den normalen Handel zu erleichtern, betonte der Sprecher. Nach Presseberichten aus Südkorea war der Güterzug am Sonntag über die chinesisch-koreanische Freundschaftsbrücke nach Dandong gefahren. Es sei das erste Mal seit anderthalb Jahren, dass Nordkorea formal seine Landesgrenze zu China wieder geöffnet habe, berichtete Südkoreas Nachrichtenagentur Yonhap. Es war nicht bekannt, ob der Zug beladen oder leer war. Er soll mit Gütern für die «Notfallversorgung» zurückfahren, schrieb Yonhap.
  • 1/17/202211:56:16 AM
    Isolationszeit für Corona-Infizierte in England erneut verkürzt
    Corona-Infizierte in England können ihre Isolation inzwischen bereits nach fünf vollen Tagen beenden. Die neue Regelung gilt seit Beginn dieser Woche. Sie sieht vor, dass nach zwei negativen Antigen-Selbsttests an Tag fünf und Tag sechs die Isolation vorzeitig beendet werden kann, solange kein Fieber vorliegt. Gezählt wird dabei vom Tag nach Beginn der Symptome oder des ersten positiven Testergebnisses.

    Die Regierung will mit der neuen Regelung den massiven Personalmangel im Gesundheitsbereich und anderen Branchen bekämpfen. Hohe Infektionszahlen in der Omikron-Welle haben dafür gesorgt, dass reihenweise Krankenhäuser in England angaben, ihren Betrieb nicht wie üblich aufrechterhalten zu können, weil viele Mitarbeiter in Isolation mussten.

    Den Modellrechnungen der britischen Gesundheitsbehörde UK Health Security Agency zufolge sind nur noch rund sieben Prozent der Menschen infektiös, die nach fünf Tagen und zwei negativen Antigen-Tests ihre Isolation verlassen.

    Die Infektionszahlen in Großbritannien gehen nach einem massiven Anstieg durch die Omikron-Welle zwar derzeit wieder zurück, sind aber noch immer auf einem sehr hohen Niveau. Die Sieben-Tage-Inzidenz wurde zuletzt mit 1240 angegeben (Stand: 11. Januar). Am Sonntag wurden in dem Land mit etwa 67 Millionen Einwohnern rund 71 000 neue Fälle gemeldet.
  • 1/17/202211:55:12 AM
    Bayern erwägt Lockerungen in Jugendarbeit, Kultur und Sport
    Bayern stellt Corona-Lockerungen unter anderem bei der Jugendarbeit und im Sport in Aussicht. Sollte es die Lage in den Krankenhäusern erlauben, könne in der kommenden Woche darüber nachgedacht werden, Jugendliche in der Freizeit von der 2G-Regelung auszunehmen, sagt Staatskanzleichef Florian Herrmann. Im Kulturbereich könnten mehr Zuschauer zugelassen werden, auch im Sport könnten mehr Fans in die Stadion erlaubt werden.
  • 1/17/202211:51:31 AM
    Epidemiologe: "Nasenspray würde Impfbereitschaft deutlich erhöhen"
    Im Kampf gegen das Coronavirus werden immer neue Maßnahmen erwogen, um mehr Menschen zur Immunisierung zu bewegen. Der Epidemiologe Ralf Reintjes spricht im Interview mit ntv über eine vierte Impfung und die Impfpflicht. Darüber hinaus erklärt er seine Erwartungen an ein neuartiges Nasenspray.
  • 1/17/202211:24:56 AM
    Impfkritischer Aufkleber mit Rasierklinge auf Kinderrutsche
    Unbekannte haben auf einer öffentlichen Kinderrutsche in Leipzig eine unter einem impfkritischen Aufkleber versteckte Rasierklinge angebracht. Ein 38-Jähriger entdeckte den gefährlichen Aufkleber am Sonntag auf einem Spielplatz im Stadtteil Wahren, wie die Polizei Leipzig mitteilt. Als er den mit einem Davidstern versehenen Aufkleber entfernte, bemerkte er darunter eine Rasierklinge. Der Mann blieb unverletzt, die Polizei warnt aber vor möglichen weiteren Aufklebern. Beamte sicherten Spuren. Bei einer Absuche des Spielplatzes sowie Spielplätzen in der Umgebung wurden keine weiteren derartigen Aufkleber gefunden. Die Polizei ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und des Verdachts der Volksverhetzung.
  • 1/17/202211:15:05 AM
    Genesenenstatus gilt nur noch drei Monate
    Die Bundesregierung weist darauf hin, dass der Status als Genesener jetzt nach drei Monaten ausläuft. Die Verkürzung von bisher sechs Monaten sei auf die ansteckendere Omikron-Variante zurückzuführen, erklärt ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Die sechs Monate seien auf Basis von Delta verankert worden.
  • 1/17/202211:14:00 AM
    Deutlich weniger Windpocken-Infektionen wegen Corona-Pandemie
    Wegen der Corona-Pandemie und den Schutzmaßnahmen haben sich in Nordrhein-Westfalen 2021 deutlich weniger Menschen mit Windpocken angesteckt. 819 Fälle wurden im vergangenen Jahr gemeldet, wie die AOK Nordwest am Montag mitteilte. 2020 gab es demnach mehr als 1800 gemeldete Windpocken-Erkrankungen im Land, 2019 waren es sogar noch rund 4100.

    «Wir gehen davon aus, dass die Kontaktbeschränkungen, Abstands- und Hygieneregeln sowie die Kita- und Schulschließungen zu diesem starken Rückgang geführt haben, denn Auslöser für Windpocken ist das sogenannte Varizellen-Zoster-Virus, das durch Tröpfcheninfektion über die Luft übertragen wird», sagte AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann. Die Entwicklung lasse sich bundesweit beobachten.

    Windpocken zählen nach Angaben der AOK zu den häufigsten Kinderkrankheiten. Die Krankenkasse empfiehlt, insbesondere Kinder dagegen impfen zu lassen. Nach den Angaben der Ständigen Impfkommission (Stiko) sollten Kinder im Alter von etwa elf Monaten die erste Spritze bekommen - mit etwa 15 Monaten sollte dann die zweite Impfung folgen.
  • 1/17/202211:13:19 AM
    Hamburger Corona-Inzidenz überspringt 1000er-Marke
    Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Hamburg hat erstmals die 1000er Marke überschritten. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde stieg die Zahl der registrierten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montag auf 1055,8. Am Sonntag lag der Wert noch bei 942,5, vor einer Woche bei 659,7. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen bezifferte die Behörde am Montag auf 4055. Am Sonntag hatte deren Zahl bei 894 gelegen, eine Woche zuvor bei 1898. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie an oder im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben Menschen blieb nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 2049.
  • 1/17/202211:12:49 AM
    Flucht aus angestammten Berufen ist globaler Corona-Trend
    Unzählige Menschen haben nach einem Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) ihre Prioritäten in der Corona-Pandemie neu sortiert und ihre Tätigkeitsfelder verlassen. In manchen Branchen werde es immer schwieriger, Positionen zu besetzen, sagte ILO-Generaldirektor Guy Ryder am Montag in Genf. Er nannte die Gastronomie, den Einzelhandel sowie Pflegeberufe.

    Das Phänomen werde als «Covid-Klarheit» bezeichnet, sagte Ryder: Menschen seien sich in der Pandemie klar darüber geworden, dass ihre Arbeit nicht ihre Erwartungen erfülle oder sie nicht die gewünschte Anerkennung bekämen. Viele Menschen seien aus diesen und anderen Gründen nicht aktiv auf Arbeitssuche. Die wahre Zahl der Arbeitslosen sei deshalb sicher höher als es offizielle Statistiken nahelegten. Die ILO ist eine Sonderorganisationen der Vereinten Nationen.

    Nach Hochrechnungen der offiziellen Statistiken dürften in diesem Jahr rund 207 Millionen Menschen weltweit arbeitslos sein, wie aus dem ILO-Bericht über Beschäftigungstrends 2022 hervorgeht. Das wäre zwar eine Verbesserung verglichen mit 2021 (214 Millionen) und 2020 (224 Millionen). Im Jahr vor der Corona-Pandemie, 2019, waren es aber nur 189 Millionen. «Die globalen Arbeitsmärkte erholen sich deutlich langsamer als erwartet», sagte Ryder. Die ILO rechnet damit, dass die Zahl der Arbeitslosen mindestens bis 2023 über dem Vorkrisen-Niveau bleibt. Gründe seien etwa die besonders ansteckenden Coronavirus-Varianten Delta und Omikron und die Unsicherheit über den Verlauf der Pandemie.

    2022 dürfte es nach ILO-Berechnungen verglichen mit Ende 2019 ein Arbeitsstundendefizit geben, das 52 Millionen Vollzeitstellen mit 48-Stunden-Woche entspricht. Vor acht Monaten war die ILO noch optimistischer und hatte für dieses Jahr mit einem Minus gerechnet, das nur 26 Millionen Vollzeitstellen entsprochen hätte. Alle Zahlen sind bereinigt um das Bevölkerungswachstum.
  • 1/17/202211:11:59 AM
    Mehr als eine halbe Million Corona-Impfungen am Wochenende
    In Deutschland sind am Wochenende mehr als eine halbe Millionen Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Am Sonntag wurden 129 000 Impfungen vorgenommen, am Samstag waren es 408 000, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Montag hervorgeht.

    Mindestens 60,5 Millionen Menschen haben den vollständigen Grundschutz gegen das Coronavirus mit der meist nötigen zweiten Impfung erhalten. Das entspricht mindestens 72,7 Prozent der Bevölkerung. Hier liegt wie auch bei der Quote Erstgeimpfter Bremen im Bundesländer-Vergleich an der Spitze. Sachsen ist jeweils Schlusslicht.

    Eine zusätzliche Auffrischungsimpfung haben 39,2 Millionen Menschen (47,1 Prozent) erhalten. Diese ist wichtig für einen wirksamen Schutz vor der ansteckenderen Virusvariante Omikron. Beim Anteil der Menschen mit Auffrischungsimpfungen ist das Saarland vorn, auch hier liegt Sachsen am Ende der Skala.

    Mindestens eine Impfdosis erhalten haben bisher 62,4 Millionen Menschen (75,1 Prozent). Die Bundesregierung strebt eine Quote von 80 Prozent Erstgeimpfter bis Ende Januar an.

    Auf dem RKI-Dashboard wird darauf hingewiesen, dass die Impfquoten als Mindestimpfquoten zu verstehen sind, «da eine hundertprozentige Erfassung durch das Meldesystem nicht erreicht werden kann». Das Robert Koch-Institut geht davon aus, dass die tatsächliche Impfquote um bis zu fünf Prozentpunkte höher liegt.
  • 1/17/202210:48:35 AM
    Frankreich: Corona-Impfpass bis Ende der Woche 
    Ein Impfpass soll in Frankreich gegen Ende der Woche für weite Teile des öffentlichen Lebens verpflichtend sein. Das Parlament verabschiedete am Sonntagabend nach mehrwöchiger heftiger Debatte ein entsprechendes Gesetz. Die Opposition will das Verfassungsgericht anrufen. Die Regierung rechnet dennoch damit, dass das Gesetz bis Ende der Woche in Kraft treten kann, etwa eine Woche später als ursprünglich geplant. Der neue Impfpass, der den bislang geltenden Gesundheitspass ablöst, entspricht der deutschen 2G-Regel: Um Cafés, Restaurants oder Einkaufszentren zu besuchen, muss künftig ein Nachweis über eine vollständige Impfung oder die Genesung von einer Corona-Infektion vorgelegt werden. Ein negativer Corona-Test reicht nicht mehr aus. Die Regel gilt bereits für Jugendliche ab 16 Jahren.
  • 1/17/202210:42:50 AM
    Befristete Impfpflicht hat Befürworter auch in SPD
    Auch in der SPD werden Stimmen für eine Befristung der geplanten Impfpflicht laut. "Es geht darum, eine Grundimmunität in der Bevölkerung zu erreichen. Im Moment gehen wir davon aus, dass drei Impfungen relativ gut schützen", sagt die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dagmar Schmidt der "Süddeutschen Zeitung". "Eine Impfpflicht - wenn sie kommt - wird befristet." Die Befristung der Impfpflicht wird bislang vor allem in der FDP befürwortet.
  • 1/17/202210:42:11 AM
    Steuerzahlerbund will rückwirkende Omikron-Entlastung
    Ist die Konjunkturprognose Ende letzten Jahres noch optimistisch, verpasst Omikron den Erwartungen jetzt einen Dämpfer. Der Leiter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, spricht von einer "prekären Situation", der Steuerzahlerbund fordert rückwirkende Entlastung.
  • 1/17/202210:25:16 AM
    Knapp drei Wochen vor Olympia meldet Peking ersten Omikron-Fall
    Die chinesische Hauptstadt Peking hat knapp drei Wochen vor Beginn der Olympischen Winterspiele erstmals einen Fall der hochansteckenden Omikron-Variante des Coronavirus registriert. Insgesamt meldeten die Gesundheitsbehörden am Sonntag 65 Infektionen für ganz China. Trotz der weiterhin niedrigen Zahlen dürfte Omikron kurz vor Beginn der Olympischen Winterspiele die strikte Null-Covid-Strategie Chinas mit Massentests, Ausgangssperren, Quarantäne und Abschottung schwer auf die Probe stellen.

    Derzeit haben neben Peking bereits mindestens vier andere Landesteile Infektionen der hochansteckenden Virusvariante gemeldet, darunter die benachbarte Küstenstadt Tianjin, sowie mehrere Millionenstädte in den Privinzen Henan, Liaoning und Guangdong. Am 4. Februar sollen in Peking die Winterspiele mit einem strengen Corona-Konzept beginnen. Sämtliche Teilnehmer des Sportereignisses werden vom Rest der Bevölkerung abgeschirmt, um Infektionen außerhalb der Olympia-Blase zu vermeiden.
  • 1/17/20229:49:16 AM
    Fälle häuslicher Gewalt im Lockdown stark gestiegen
    Die Fälle häuslicher Gewalt in London sind während des Corona-Lockdowns im März 2020 sehr stark gestiegen. Das berichtet das Ifo-Institut in München unter Berufung auf einen neuen Index, der auf Suchen nach bestimmten Begriffen im Internet beruht. Dieser Index zeige "einen siebenfach höheren Anstieg von Fällen häuslicher Gewalt, als er in Polizeistatistiken erfasst wurde". Ähnliches zeigen demnach Daten aus Los Angeles in den USA. Die Experten kommen deshalb zu dem Schluss, dass die amtliche Kriminalstatistik vermutlich den Umfang des Problems häuslicher Gewalt nicht umfassend abbildet. Die Forschenden vermuten, dass die Lockdowns und die Selbstisolierung in der Pandemie die Möglichkeit von Opfern häuslicher Gewalt, gegen Täter polizeilich vorzugehen, stark einschränkten. Der neue Index beruht auf 35 Suchbegriffen zu häuslicher Gewalt.
  • 1/17/20229:32:23 AM
    "Gibt keinen Plan B": Lehrerverbände kritisieren NRW-Ministerin
    Mehrere Lehrerverbände in NRW werfen Schulministerin Yvonne Gebauer von der FDP vor, angesichts steigender Corona-Fallzahlen keine ausreichende Vorsorge für die Schulen zu treffen. "Wenn Politik den Präsenzunterricht zum obersten Gebot erklärt, muss sich das deutlich in kurz- und langfristigen Maßnahmen widerspiegeln", sagt Stefan Behlau, der Landesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung, der "Rheinischen Post". Die NRW-Landesvorsitzende der GEW, Ayhan Celik, betont: "Uns besorgt sehr, dass es zum Präsenzunterricht keinen Plan B gibt." So bestehe durch steigende Quarantänefälle die Gefahr eines ungesteuerten Wechsels vieler Schulen in den Distanzunterricht. Das Schulministerium sieht dem Bericht zufolge noch keine Gefahr für den Präsenzunterricht. Nach Angaben des Ministeriums nahmen lediglich 1,83 Prozent aller Lehrkräfte (2774 Pädagogen) aufgrund der Pandemie nicht am Präsenzbetrieb teil. Oberstes Ziel der Landesregierung und des Ministeriums für Schule und Bildung sei es, die Schulen offen zu halten und den Präsenzunterricht zu sichern, heißt es.
  • 1/17/20229:31:05 AM
    Neues Problem: Berliner Bezirk meldet seit acht Tagen keine Zahlen 
    Erstmals seit Längerem sinkt in Berlin die Sieben-Tage-Inzidenz leicht. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet, liegt die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 947,7 - nach 965,3 am Sonntag. Ein Grund dafür könnte der grüne Fleck in der Hauptstadt sein. Auch am inzwischen achten Tag in Folge übermittelt Marzahn-Hellersdorf keine Fallzahlen ans RKI, damit wird für den Bezirk weiterhin eine Inzidenz von "0" ausgewiesen. Wie die "BZ" berichtet, ist am vergangenen Donnerstag offenbar ein neues technisches Problem aufgetaucht. "Aktuell können wir nur die Corona-Zahlen melden, die uns per Fax erreichen", wird Bezirksbürgermeister Gordon Lemm zitiert. Derzeit seien Experten dabei, eine Lösung zu finden. Zuvor soll Medienberichten zufolge die Corona-Datenbank des Bezirks überlastet gewesen sein.
  • 1/17/20229:29:57 AM
    CSU-Experte kritisiert Lauterbach-Vorschlag zur Impfpflicht 
    CSU-Gesundheitsexperte Stephan Pilsinger bezeichnet die von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach vorgeschlagene Beschränkung einer Corona-Impfpflicht auf drei Impfdosen als voreilig und möglicherweise unzureichend. "Ich halte nichts davon, vorschnell die Anzahl an obligatorischen Boosterimpfungen zu limitieren, da leider nicht sicher absehbar ist, ob gefährliche Varianten zusätzliche Impfungen erforderlich machen könnten", sagt der CSU-Politiker der "Augsburger Allgemeinen". "Eine vorläufige zeitliche Befristung der Impfpflicht von zum Beispiel zwei Jahren ist aus meiner Sicht sinnvoller", betont Pilsinger.
  • 1/17/20229:29:24 AM
    Thüringen hat bundesweit niedrigste Inzidenz
    Die Corona-Inzidenz in Thüringen sinkt erneut entgegen dem Bundestrend und liegt unter der Marke 200. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner mit 197,9 an - nach 201,7 am Vortag. Damit ist Thüringen derzeit mit Abstand das Bundesland mit der niedrigsten Inzidenz. Auch in den Nachbarländern Sachsen (248,5) und Sachsen-Anhalt (280,4) ist die Inzidenz zurzeit vergleichsweise niedrig. Bundesweit liegt der Wert laut RKI bei 528,2.
  • 1/17/20229:28:42 AM
    Familienministerin lehnt Impfpflicht für Kinder und Jugendliche ab
    Bundesfamilienministerin Anne Spiegel lehnt eine allgemeine Impfpflicht für Kinder und Jugendliche ab. Es liege vor allem an den Erwachsenen, sich impfen und boostern zu lassen, sagt die Grünen-Politikerin im Deutschlandfunk. Dabei ginge es auch um einen "Akt der Solidarität den Kindern und Jugendlichen gegenüber". Mit Blick auf eine höhere Impfquote seien "leider alle anderen Mittel ausgeschöpft". "Von daher halte ich es für richtig, dass jetzt über eine Impfpflicht gesprochen und die dann auch umgesetzt wird", so Spiegel weiter. Allerdings sollte es absolut klar sein, "dass bei einer Impfpflicht wir über Erwachsene sprechen und nicht Kinder und Jugendliche".
  • 1/17/20229:26:35 AM
    China verzeichnet Corona-Höchststand seit März 2020
    Obwohl China an seiner Null-Covid-Strategie und den strikten Einreisekontrollen festhält, wurden am Montag auch 60 neue "importierte" Fälle gemeldet. Einige Athleten und Repräsentanten sind bereits im Vorfeld der Spiele in der Hauptstadt eingetroffen. Sie begaben sich sofort in eine streng kontrollierte Blase, die sie vollständig vom Rest der Bevölkerung trennt.

    Nachdem am Wochenende in Peking ein lokaler Fall von Omikron festgestellt worden war, verschärften die Behörden die Vorschriften für Personen, die aus anderen Teilen Chinas in die Hauptstadt einreisen.

    Die infizierte Frau befinde sich weiter in Peking und sei nicht mit anderen infizierten Personen in Kontakt gekommen, erklärten die Gesundheitsbehörden, die rund 13.000 Personen getestet haben, die in demselben Gebiet lebten oder arbeiteten. Einige Touristenattraktionen in der Hauptstadt wurden ebenfalls geschlossen.
  • 1/17/20229:22:25 AM
    Luca-App ändert Geschäftsmodell und senkt Preise

    Die Zukunft der Luca-App ist ungewiss. Von den 13 Bundesländern, die das System zur Eindämmung der Corona-Pandemie nutzen, hat eines bereits gekündigt. Etliche andere Länder überlegen nun diesen Schritt. Die Luca-Anbieter wollen aber nicht kampflos aufgeben. 

    Culture4Life-Geschäftsführer Patrick Hennig erklärte der Deutschen Presse-Agentur: Damit dem Gesundheitsschutz weiterhin maximal gedient sei, wolle Luca den Bundesländern die Flexibilität geben, das System immer dann einzusetzen, wenn sie es brauchen. «Luca wird die Basisversorgung mit der Luca-Technologie in jedem Bundesland langfristig aufrechterhalten und jedem Bundesland die Möglichkeit geben, jederzeit nach Bedarf das System für einen quasi beliebigen Zeitraum einzusetzen.» Eine entsprechende Information sei bereits an die Bundesländer verschickt worden.

    Gleichzeitig wolle sich Luca stärker als Digitalisierungs-Partner der Gastronomie und Kulturbranche positionieren. So könne Luca die Ein-Stopp-Lösung werden, um Ticket, Impfstatus und einen unter Umständen erforderlichen Testnachweis vorzulegen.
  • 1/17/20229:17:52 AM
    Frankfurt mit Corona-Inzidenz von 1060,1

    Die Corona-Inzidenz in Hessens größter Stadt Frankfurt am Main hat die Schwelle von 1000 überschritten. Die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen lag am Montag bei 1060,1, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (Stand: 3.19 Uhr) hervorgeht. Am zweithöchsten war die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen im Hochtaunuskreis mit 917,5, gefolgt von der Stadt Wiesbaden mit 868,1. Den niedrigsten Wert wies der Werra-Meißner-Kreis mit 263,9 auf.
  • 1/17/20228:45:56 AM
    Frankfurter Flughafen 2021 mit knapp 25 Millionen Passagieren

    Der Frankfurter Flughafen ist im vergangenen Jahr etwas aus seinem Corona-Tief herausgekommen. Dank der gestiegenen Reisenachfrage im Sommer und der Öffnung der USA im Herbst zählte Deutschlands größter Flughafen im Gesamtjahr rund 24,8 Millionen Passagiere und damit fast ein Drittel mehr als im ersten Corona-Jahr 2020, wie der Betreiberkonzern Fraport am Montag mitteilte. Das Aufkommen lag damit aber fast zwei Drittel niedriger als vor der Pandemie: 2019 wurden über 70 Millionen Fluggäste abgefertigt. 
  • 1/17/20228:40:02 AM
    Rettungsdienste für weiter steigende Infektionszahlen gewappnet

    Die Rettungsdienste in Niedersachsen sehen sich für den Fall weiter steigender Corona-Infektionszahlen durch die Omikron-Variante personell gewappnet. Falls sich ein großer Teil der Beschäftigten im Rettungsdienst mit dem Coronavirus infiziert oder in Quarantäne muss, greifen Hilfsorganisationen auf Notfallpläne zurück, die meist bereits zu Beginn der Pandemie aufgestellt wurden, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Diese sehen etwa im Ernstfall vor, dass auch Ehrenamtliche, Freiwillige oder Helferinnen und Helfer von anderen Rettungsorganisationen wie der Feuerwehr bei der Besetzung von Rettungswagen zum Einsatz kommen.
  • 1/17/20227:31:20 AM
    Verschärfte Regeln an Hamburgs Schulen
    An Hamburgs Schulen gelten angesichts der sich noch schneller verbreitenden Omikron-Variante ab Montag strengere Corona-Regeln. Alle Schülerinnen und Schüler müssen sich dann regelhaft drei Mal pro Woche unter Aufsicht in der Schule auf Corona testen lassen - statt wie bislang zweimal pro Woche. Getestet werde jeweils montags, mittwochs und freitags, teilte die Schulbehörde mit. Teilnehmen müssen ausnahmslos alle Schülerinnen und Schüler, sofern sie nicht einen negativen Corona-Test aus einem anerkannten Testzentrum nachweisen. Bislang waren Geimpfte und Genesene von der Pflicht ausgenommen, konnten sich aber auf freiwilliger Basis testen lassen.
  • 1/17/20226:53:43 AM
    Niedersachsen: Nur wenige Verstöße gegen 3G-Regel in Bussen und Bahnen
    Bei der 3G-Regel in Bussen und Bahnen hat es in Niedersachsen und Bremen bislang prozentual recht wenige Verstöße gegeben. Der Verkehrsanbieter Üstra aus Hannover sagte, dass rund 100 000 Fahrgäste pro Monat auf die Einhaltung der 3G-Regeln kontrolliert würden. Bei zwei Prozent würden Verstöße festgestellt. Häufig hätten die Fahrgäste aus Vergesslichkeit nicht alle erforderlichen Nachweise dabei, seien keine bewussten Verweigerer der Maßnahme.
  • 1/17/20226:23:45 AM
    Hessische Krankenhausgesellschaft: Omikron könnte Pflegemangel verschärfen
    Die Hessische Krankenhausgesellschaft fürchtet, dass die Omikron-Welle die bestehenden Engpässe bei den Pflegekräften verstärken könnte. Wenn sich, wie von Experten erwartet, in den nächsten Wochen viele Menschen mit der Corona-Variante infizieren, würden auch Schwestern und Pfleger ausfallen, weil sie erkrankten oder in Quarantäne müssten. «Das kann in den nächsten Wochen unser Hauptproblem werden», sagte Steffen Gramminger, Direktor der Hessischen Krankenhausgesellschaft (HKG), der Deutschen Presse-Agentur.

    «Nach zwei Jahren Pandemie spüren wir die Dauerbelastung der Pflege», sagte Gramminger. «Es ist schon jetzt alles auf Kante genäht.» Mitarbeiter hätten gekündigt, ihre Arbeitszeit reduziert oder sich versetzen lassen. Das Problem betreffe vor allem Intensivstationen.
  • 1/17/20225:17:54 AM
    RKI registriert Rekord-Inzidenz von 528,2 und Anstieg von Corona-Patienten in Kliniken
    Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit einen neuen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 528,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 515,7 gelegen, vor einer Woche bei 375,7 (Vormonat: 413,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 34 145 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.57 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 25 255 Ansteckungen.

    Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 3,23 an. Am Donnerstag hatte der Werte noch bei 3,09, und am Mittwoch bei 3,13 gelegen. Diese Zahl war damit erstmals seit einigen Tagen wieder gestiegen. Am Wochenende wird sie nicht veröffentlicht.
  • 1/16/20227:45:21 PM
    Griechenland: Impfverweigerer ab 60 müssen ab Montag zahlen

    Von Montag an droht Ungeimpften über 60 in Griechenland eine Geldstrafe von monatlich 100 Euro - das hat der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis bestätigt. Der Ausweg sei einfach: "Du lässt Dich impfen und zahlst keine Strafe", sagte Mitsotakis dem TV-Sender "ANT1" auf die Frage, ob er sich bewusst sei, wie hart die Strafe für viele griechische Rentner sei.

    Die Maßnahme war im November angekündigt worden. "Seither sind nun fast 90 Prozent der über 60-Jährigen geimpft", sagte Mitsotakis. Von Montag an wird die staatliche Sozialversicherung die Daten Ungeimpfter an das Finanzamt weiterleiten, das die Strafzahlungen einzieht. Das Geld soll den Krankenhäusern des Landes zukommen.
  • 1/16/20226:27:25 PM
    Frankreich: Parlament stimmt Einschränkungen für Ungeimpfte zu 

    Das französische Parlament hat im Kampf gegen die fünfte Corona-Welle drastischen Zugangsbeschränkungen für Ungeimpfte endgültig zugestimmt. In der Nationalversammlung sprachen sich 215 Abgeordnete dafür aus, 58 stimmten dagegen. Sieben Abgeordnete enthielten sich. Das Gesetz sieht vor, dass ungeimpfte Menschen ab 16 Jahren künftig keinen Zugang mehr zu Gastronomie, Kultureinrichtungen und dem Fernverkehr haben sollen.

    Frankreichs Regierung will angesichts enorm hoher Infektionszahlen weitere Anreize für eine Corona-Impfung setzen. Mit der Regelung soll der aktuell geltende Gesundheitspass, der Nachweis über eine Impfung, eine Genesung oder einen aktuellen negativen Corona-Test gibt, zum Impfpass umgewandelt werden. Ein negativer Test reicht damit bald nicht mehr aus, um Zugang zu zahlreichen Orten zu bekommen.

    Ursprünglich sollte die Regelung bereits zum 15. Januar greifen. Wegen hitziger Debatten in der Nationalversammlung sowie zwischen den beiden Parlamentskammern verzögerte sich das Vorhaben. Wann genau die Neuerung in Kraft tritt, ist noch unklar. Einzelne Abgeordnete hatten angekündigt, den Verfassungsrat wegen des Textes anrufen zu wollen.
  • 1/16/20225:57:39 PM
    Impf-Schulungen für Apotheker laufen

    Etwa 2.600 Apotheker sollen bis Monatsende in Nordrhein-Westfalen Corona-Schutzimpfungen trainiert haben. Rund 100 von ihnen lernten unter ärztlicher Anleitung in einem Hotel nahe der Düsseldorfer Arena das Setzen der Spritzen. Für ihr Training injizierten sich die Pharmazeuten gegenseitig eine Kochsalzlösung. Bis Ende Januar sollen in NRW bis zu 4.000 Apotheker für die Impfung bereit stehen.
    Das Interesse sei riesengroß, hatte der Präsident der Apothekerkammer Nordrhein, Armin Hoffmann, betont. Parallel seien noch einige Detailfragen wie die Impfstoffversorgung der Apotheken zu klären, damit die Impfkampagne in den Apotheken vor Ort starten könne.
  • 1/16/20225:49:06 PM
    Scholz: Wichtiger Meilenstein beim Impfen erreicht

    Bundeskanzler Olaf Scholz sieht einen wichtigen Meilenstein beim Impfen geschafft. Drei von vier Bundesbürgern seien inzwischen mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. "Eine wichtige Wegmarke", erklärte der SPD-Politiker auf Twitter. Er ergänzte: "Als nächstes sollten wir die 80%-Marke anstreben."

    Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag haben inzwischen 72,6 Prozent der Bevölkerung den vollständigen Grundschutz. Fast jeder zweite (46,6 Prozent) hat bereits eine zusätzliche Auffrischungsimpfung erhalten, die für den Schutz vor der Omikron-Variante wichtig ist. Die erste Impfdosis haben 75 Prozent bekommen. Hier strebt die Bundesregierung nach bisherigen Angaben eine Quote von 80 Prozent bis Ende Januar an. 

  • 1/16/20222:13:13 PM
    "Spiegel"-Bericht: Dutzende Ermittlungsverfahren gegen Impfverweigerer in Bundeswehr
    In der Bundeswehr wird nach einem "Spiegel"-Bericht gegen dutzende Soldaten wegen Verstoßes gegen die Impfpflicht ermittelt. Für die rund 180.000 Soldaten und Soldatinnen gilt das Ablehnen der Impfung als Befehlsverweigerung. Zunächst drohen den Impfverweigerern in Uniform Disziplinarstrafen, schreibt das Magazin. Letztlich laufe die Verweigerung der Impfung auf eine Entfernung aus der Truppe hinaus.
  • 1/16/20221:38:47 PM
    Lauterbach stimmt auf schwere Zeit ein
    In der aktuellen Corona-Welle mit der hoch ansteckenden Omikron-Variante warnt Gesundheitsminister Karl Lauterbach vor einer hohen Zahl an Toten und massiven Einschränkungen bei Krankenhausbehandlungen. "Uns drohen in Deutschland sehr schwere Wochen", sagte der SPD-Politiker der "Bild am Sonntag". "Wir dürfen uns mit Blick auf die aktuell sinkenden Krankenhauszahlen insbesondere auf den Intensivstationen nicht in Sicherheit wiegen." Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz überschritt unterdessen erstmals die 500er-Schwelle.

    Das Robert Koch-Institut meldete am Sonntagmorgen erneut einen Höchstwert: Demnach lag der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 515,7. Zum Vergleich: Am Vortag hatte er bei 497,1 gelegen. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 52.504 Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 36.552 neue Ansteckungen.
  • 1/16/20221:15:32 PM
     35-Jähriger greift nach Masken-Verstoß Polizist an
    Vollkommen aufgebracht war am Samstag (15. Januar) ein tschechischer Staatsbürger, der nach einem Verstoß gegen die Corona-Schutzverordnung die Polizei beschäftigte.
    Der als Monteur zurzeit in Hückeswagen lebende Mann hatte beim Einkaufen in einem Lebensmittelmarkt an der Wiehagener Straße beharrlich die Hinweise der Beschäftigten hinsichtlich der Maskentragepflicht missachtet, so dass gegen 15.30 Uhr schließlich die Polizei wurde. Auch gegenüber der Polizei verhielt sich der 35-Jährige vollkommen uneinsichtig; vielmehr zückte er sein Handy, um die Einsatzmaßnahmen zu filmen und wurde zunehmend aggressiver, so dass er sogar gefesselt werden musste. Nachdem er schließlich versuchte einen Beamten mit einem Kopfstoß zu treffen, nahm die Polizei den Mann in Gewahrsam und brachte ihn auf die Polizeiwache Wipperfürth. Dort beruhigte er sich, sodass er in Absprache mit der Staatsanwaltschaft nach Zahlung einer Sicherheitsleistung zur Sicherung des Strafverfahrens wieder entlassen werden konnte.
  • 1/16/20221:09:25 PM
    RKI verkürzt Genesenen-Status auf drei Monate
    Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat mit Wirkung zum 15. Januar neue Richtlinien für den Genesenen-Nachweis veröffentlicht. Statt sechs Monate ist der Status nur noch drei Monate gültig. Dann wird eine Booster-Impfung empfohlen. Grundlage für einen Genesenenstatus ist weiterhin ein positives PCR-Testergebnis, das mindestens 28 Tage zurückliegt.
     
    Das RKI veröffentlichte auch neue Empfehlungen zu den Corona-Quarantäneregeln. Generell sollen sich die Quarantänezeiten für Kontaktpersonen von Infizierten und die Isolierung, wenn man selbst erkrankt ist, an einer „Sieben-Tage-Regel“ orientieren: Sie enden nach sieben Tagen, wenn man sich dann mit einem negativen PCR- oder Schnelltest „freitestet“. Für das Ende einer Isolierung muss man zuvor auch noch 48 Stunden ohne Symptome sein. Ohne abschließenden Test sollen Quarantäne und Isolierung jeweils zehn Tage dauern.

  • 1/16/202212:28:06 PM
    Weil und Bovenschulte für rasche Entscheidung über Impfpflicht
    Die Regierungschefs von Niedersachen und Bremen, die SPD-Politiker Stephan Weil und Andreas Bovenschulte, dringen auf eine rasche Entscheidung über die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht. "Den Teufelskreis aus immer neuen Infektionswellen und zwischenzeitlichen Entspannungen kann nach den Erfahrungen der letzten Monate leider nur eine Impfpflicht durchbrechen", sagt Weil der Zeitung "Die Welt". "Und es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass Omikron die letzte Virusvariante sein wird, und eine Infizierung durch Omikron wird die Menschen nicht dauerhaft gegen andere Varianten schützen." Bremens Bürgermeister Bovenschulte will eine Begrenzung der Impfpflicht auf besonders verletzliche Gruppen wie Ältere nicht ausschließen: "Da ältere Menschen statistisch gesehen mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit schwer erkranken und deshalb das Gesundheitssystem deutlich stärker belasten, wäre eine Impfpflicht beispielsweise für einen 60-Jährigen besser zu begründen als für einen 19-Jährigen."
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