Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Gesundheitsminister: Impfzentren sollen auch nach September erhalten bleiben

Impfzentrum Schoenefeld
Impfzentrum Schoenefeld
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16. Juni 2021 - 16:14 Uhr

  • 6/16/20212:09:28 PM
    Die Impfzentren sollen bleiben
    Die Gesundheitsminister der Länder planen nach Worten des bayerischen Gesundheitsministers Klaus Holetschek (CSU) "Impfzentren 2.0". In zwei Wochen soll ein Konzept vorgelegt werden, wie Impfzentren über die bisher geplante Schließung Ende September weiter geöffnet bleiben können, sagt Holetschek. Dabei geht es auch um die Frage, ab wann Nachimpfungen etwa bei Älteren nötig werden. Ein Streitpunkt zwischen Bund und Länder ist derzeit noch die Finanzierung der Zentren. Der Bund ist nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bereit, die Länder bei den Impfzentren auch über Ende September hinaus finanziell zu unterstützen. Zuvor müssten die Länder aber das Konzept vorlegen. 
  • 6/16/20216:00:00 PM
    Corona wird chronisch - Prof. Timo Ulrichs erklärt es
    Die Corona-Lage in Deutschland wird immer entspannter, viele Freiheiten kehren zurück. Erste Experten sprechen schon davon, dass die Pandemie langsam vorbei ist und Corona in eine Art chronische Phase eintritt. Wie man sich das vorstellen kann, darüber hat RTL-Reporterin Doro Steitz mit dem Epidemiologen Prof Timo Ulrichs gesprochen.
  • 6/16/20215:45:00 PM
    Gericht bestätigt Verbot von Corona-Demo in Kassel
    Eine geplante Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen in Kassel bleibt untersagt. Das Verwaltungsgericht der nordhessischen Stadt lehnte den Eilantrag des Anmelders gegen das Verbot der für diesen Samstag (19. Juni) geplanten Versammlung "Mittsommer in Kassel - Bewahren - Versöhnen - Schöpfen" ab, wie das Gericht mitteilte.

    Aus Sicht der Kammer hat die Stadt eine "hinreichend tragfähige und konkrete Gefahrenprognose" getroffen und dabei zurecht angeführt, dass sowohl der Antragsteller als auch die Teilnehmer der sogenannten "Querdenker"-Bewegung angehörten, hieß es. Dabei habe sich die Stadt auch auf eine umfangreiche Gefährdungslagenbewertung des Polizeipräsidiums Nordhessen gestützt sowie auf Erfahrungen mit vergleichbaren, teils verbotenen Veranstaltungen am 20. März "sowie individuelle Erfahrungen von Auflagenverstößen mit dem Antragsteller bei vorangegangenen Demonstrationen", hieß es.
  • 6/16/20215:30:00 PM
    Ohne PCR-Test nach Kreta und ganz Griechenland: Das soll bald möglich sein
    Ein negativer Corona-PCR-Test gehört in vielen Urlaubsländern noch zur Grundausstattung, um einreisen zu dürfen. Inzwischen akzeptieren aber zum Beispiel Spanien, Kroatien oder Italien auch Antigen-Schnelltests – und laut seinem Tourismusminister wird Griechenland in den kommenden Tagen ebenfalls nachziehen.
  • 6/16/20215:15:00 PM
    Großbritannien: Höchster Wert an Corona-Neuinfektionen seit Februar
    Die Delta-Variante des Coronavirus treibt die Zahl der Neuinfektionen in Großbritannien weiter deutlich in die Höhe. Am Mittwoch meldeten die Behörden 9055 neue Fälle - das waren etwa 1380 mehr als am Vortag und der höchste Tageswert seit Februar. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die noch Anfang Mai unter 20 lag, stieg mittlerweile wieder auf deutlich mehr als 70 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen.

    Wegen der Ausbreitung der zuerst in Indien entdeckten Delta-Variante hat Premierminister Boris Johnson die für den 21. Juni geplante Aufhebung aller Corona-Maßnahmen in England um vier Wochen verschoben. Die Regierung mahnt die Bevölkerung zur Vorsicht, will die bisher gelockerten Regeln aber nicht zurücknehmen und nun spätestens am 19. Juli alle Restriktionen beenden. Bis dahin soll das Impfprogramm noch einmal Fahrt aufnehmen. Bisher wurden 57,8 Prozent der Erwachsenen die für den vollen Schutz notwendigen zwei Impfdosen verabreicht.
  • 6/16/20215:01:10 PM
    Virusvariante Delta steigert ihren Anteil deutlich
    Die in Indien entdeckte Coronavirus-Variante Delta hat ihren Anteil an den Sars-CoV-2-Neuinfektionen in Deutschland binnen einer Woche deutlich gesteigert. Mit 6,2 Prozent in der Kalenderwoche 22 (31. Mai bis 6. Juni) bleibe sie aber weiter relativ selten, heißt es im jüngsten Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI) zu den als besorgniserregend eingestuften Mutanten.
  • 6/16/20215:00:00 PM
    Staatsanwaltschaft Lübeck ermittelt gegen Testzentrum
    Die Staatsanwaltschaft Lübeck hat ein Ermittlungsverfahren gegen die Betreiber eines Corona-Testzentrums in der Lübecker Innenstadt eingeleitet. Es bestehe ein Anfangsverdacht des Abrechnungsbetrugs, sagte Oberstaatsanwältin Ulla Hingst. Den Betreibern des inzwischen geschlossenen Testzentrums wird vorgeworfen, negative Befunde verschickt zu haben, ohne dass tatsächlich Tests durchgeführt wurden. Der Betreiber bestreitet den Angaben zufolge die Vorwürfe.

    Die Ermittlungen gegen ein weiteres Lübecker Testzentrum dauern nach Angaben Hingsts noch an. In dem Fall wird den Betreibern vorgeworfen, Abstriche nicht oder nicht vorschriftsmäßig untersucht zu haben, obwohl die Probanden 120 Euro je Test gezahlt hatten.
  • 6/16/20214:30:00 PM
    Spahn befürwortet Masken im Unterricht vorerst bis zu Sommerferien
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn befürwortet es, wenn im Schulunterricht vorerst noch eine Corona-Maskenpflicht beibehalten wird. Er habe "großes Verständnis" für die Bundesländer, die zumindest bis in die Sommerferien hinein dieses Maß an Sicherheit geben wollten, sagte der CDU-Politiker in München nach Beratungen mit seinen Länderkollegen. Über das Vorgehen nach den Sommerferien würden die Kultusminister im Lichte der Entwicklung und der Impfungen beraten. In Schulen seien naturgemäß viele Menschen in einem geschlossenen Raum, auch wenn man Fenster öffnen könne.

    Masken seien nervig, aber im Vergleich zu allem anderen eine einfach und erträglich umzusetzende Maßnahme, sagte Spahn. Wenn alle in einem Raum sie trügen, gebe dies viel Schutz und Sicherheit. Der Minister verwies auch darauf, dass es Impfungen für Kinder unter 12 Jahre nicht gebe. Ab 12 Jahre seien sie gerade erst möglich geworden und außerdem eine Abwägungsfrage.
  • 6/16/20214:00:00 PM
    NRW will Maskenpflicht "größtenteils" abschaffen
    Die nordrhein-westfälische Landesregierung will die Maskenpflicht im Freien "größtenteils" abschaffen. Vor dem Hintergrund des aktuell anhaltend niedrigen Infektionsgeschehens und des guten Vorankommens der Impfkampagne sei dies "verantwortungsvoll vertretbar", teilte das Gesundheitsministerium mit. "In Innenräumen wird an der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes überall dort festgehalten werden, wo es zum Schutz nötig ist." Das Land arbeite derzeit an den Details der Umsetzung und werde die Regelungen anschließend unverzüglich öffentlich kommunizieren.
  • 6/16/20213:30:00 PM
    Quarantäne auch für Geimpfte nach Reise in Variantengebiet
    Reiserückkehrer aus einem Virusvariantengebiet müssen einer Gerichtsentscheidung zufolge auch dann 14 Tage in häusliche Quarantäne, wenn sie bereits einen vollständigen Corona-Impfschutz besitzen. Das hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf nach eigenen Angaben entschieden und damit einen Eilantrag eines Ehepaars aus Neuss abgelehnt. Die Reiserückkehrer aus Brasilien wollten abweichend von der Regelung in der Corona-Einreiseverordnung der Bundesregierung mit ihrem Eilantrag erreichen, dass sie sich nicht in Quarantäne begeben müssen.

    Die in der Coronavirus-Einreiseverordnung der Bundesregierung festgelegte Absonderungspflicht von Personen, die aus einem Virusvariantengebiet einreisen, sei nicht offensichtlich rechtswidrig. Obwohl die Absonderungspflicht auch für vollständig Geimpfte gelte und eine Freitestungsmöglichkeit nicht vorgesehen sei, sei die Absonderung für einen Zeitraum von 14 Tagen nicht unverhältnismäßig und verstoße auch nicht gegen den Gleichheitssatz.

    Die Einschätzung der Bundesregierung, dass grenzüberschreitender Reiseverkehr zu zusätzlichen Infektionen insbesondere auch mit besorgniserregenden Virusvarianten führen könne, sei ebenso wenig zu beanstanden wie die Einschätzung, dass Virusvarianten aufgrund ihrer erhöhten Übertragbarkeit und aufgrund der möglicherweise reduzierten Wirksamkeit der Impfstoffe besonders gefährlich seien. Es bestehe hohes öffentliches Interesse, die Verbreitung dieser Virusvarianten in Deutschland zu verhindern. Die von Reiserückkehrern zu tragenden Einschränkungen müssten hinter den Schutz von Leben und Gesundheit einer Vielzahl von Menschen zurücktreten, erklärte das Gericht.
  • 6/16/20213:15:00 PM
    Rund 90.000 Impf-Anmeldungen nach Ende der Priorisierung in Schleswig-Holstein
    Nach Aufhebung der Impfpriorisierung haben sich auf dem Landesportal bereits 90.000 Schleswig-Holsteiner für die Corona-Impfung angemeldet. Die erste Registrierungsphase dauert noch bis Donnerstag (13.00 Uhr), wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Erstimpfungen könnten bereits ab Samstag erfolgen, Registrierungen auf dem Portal sind aber auch später noch möglich. Seit Montag dürfen sich alle Schleswig-Holsteiner auf dem Landesportal für Termine in den Impfzentren registrieren.

    Alle Impfzentren stellen nach Angaben des Ministeriums mittlerweile digitale Impfnachweise direkt nach der Impfung aus. Wer bereits früher geimpft wurde, erhält einen solchen Nachweis bei Vorlage des Impfausweises oder der entsprechenden Impf-Bescheinigung sowie eines Lichtbildausweises in Apotheken. 
  • 6/16/20213:09:22 PM
    Gesundheitsminister für weitere Corona-Absicherung durch Tests
    Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern setzen trotz sinkender Corona-Zahlen weiter auf eine Absicherung über breit angelegte Tests - auch mit Blick auf die Sommerreisezeit. An der generellen Testpflicht für Flugreisende aus dem Ausland vor dem Abflug solle festgehalten werden, teilte das bayerische Ressort als Vorsitzland nach Beratungen mit Bundesminister Jens Spahn (CDU) in München mit. Die Quarantäneregeln für Rückkehrer aus Risiko- und Hochinzidenzgebieten mit hohen Infektionszahlen sowie aus Gebieten mit neuen Virusvarianten sollen bestehen bleiben. Im Straßen- und Bahnverkehr an den Grenzen soll es verstärkt Kontrollen geben.

    Die Länder wollen zudem flächendeckende Schnelltests zwei Mal pro Woche in Schulen und Kitas aufrechterhalten. Bund und Länder wollen über den Sommer ein Konzept erarbeiten, um kostenlose Bürgertests gegebenenfalls auch im Herbst und Winter fortzusetzen. Firmen sollen verpflichtet werden, in Präsenz arbeitenden Mitarbeitern weiterhin zunächst bis Ende September regelmäßig ein Testangebot zu machen.
  • 6/16/20212:00:00 PM
    Sorge vor ausufernden Partys in Köln
    Die Kölner Polizei will ausufernde Partys mit vielen hundert Menschen ohne Beachtung der nach wie vor geltenden Corona-Regeln verhindern. Mit Blick auf Sommerabende und Wochenenden setze man verstärkt auf Prävention, teilten Polizei und Stadt am Mittwoch nach einem Abstimmungsgespräch mit. Nicht mehr kontrollierbare Situationen und Räumungen sollten so nach Möglichkeit vermieden werden. Durch Präventionsarbeit und Ansprachen vor Ort will die Polizei illegalen Ansammlungen vorbeugen.

    "Auch wenn sich die allgemeine Lage sehr entspannt hat, wir müssen immer noch vorsichtig sein", mahnte Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos). "Daher ist es notwendig, dass wir uns alle noch eine gewisse Zeit an die bestehenden Regeln halten." Die stellvertretende Polizeipräsidentin Miriam Brauns sagte, die Gesellschaft müsse einen Spagat zwischen Gesundheitsschutz und Freiheit hinbekommen. "Die Erfahrungen der vergangenen Woche lehren uns, dass wir es mit Menschen zu tun haben, welche die vielfach angepassten Regelwerke im Detail nicht kennen und ihr Verhalten nur an den Inzidenzwerten ausrichten."
  • 6/16/20211:45:00 PM
    Maskenpflicht im ÖPNV bleibt
     Die Verkehrsminister der Länder haben sich dafür ausgesprochen, trotz der stark gesunkenen Corona-Inzidenzwerte die Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) beizubehalten. In einer Videokonferenz sprach sich die Ministerrunde am Mittwoch für eine bundeseinheitliche Regelung aus. "Das verbindliche Tragen einer medizinischen Maske ist ein wesentlicher Grund dafür, den ÖPNV bei Beachtung der Corona-Regeln nutzen zu können", sagte die Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, die Bremer Senatorin Maike Schaefer (Grüne). Die Länder seien übereinstimmend der Auffassung gewesen, dass für das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste und deren Vertrauen in den ÖPNV sowie zum Schutz vor Infektionen weiterhin die Notwendigkeit zum Tragen medizinischer Masken bestehe.
  • 6/16/20211:33:30 PM
    Londons Bürgermeister warnt schottische Fußball-Fans vor der Einreise
    Aus Sorge vor einer weiteren Verbreitung der Delta-Variante des Coronavirus hat Londons Bürgermeister Sadiq Khan schottische Fußballfans vor Reisen in die englische Hauptstadt gewarnt. "In einer perfekten Welt würde ich die Tartan Army mit offenen Armen in London empfangen", sagte er zwei Tage vor der Battle of Britain im Wembley-Stadion: "Angesichts der steigenden Coronafälle kann ich das diesmal nicht machen. Es wäre am besten, nicht nach London zu kommen und das Spiel zu Hause zu genießen."

    Schottische Fans, die Tickets für das Spiel haben, sind davon ausgeschlossen. Khan möchte unbedingt Ansammlungen in der Öffentlichkeit vermeiden, daher ist auch der Zugang zum Public Viewing beim Fanfest am Trafalgar Square streng limitiert. Dort sind in diesem Jahr nur medizinische Hilfskräfte zugelassen. Aus Schottland erhielt Khan Zuspruch. "Ich appelliere an alle Fans, nur dorthin zu reisen, wenn sie ein gültiges Ticket haben", sagte Kulturministerin Jenny Gilruth: "Auch wenn wir schon einen guten Fortschritt gemacht haben, müssen wir weiterhin alle unseren Beitrag leisten, um das Virus unter Kontrolle zu bekommen."
  • 6/16/20211:30:00 PM
    Staatssekretär Mayer fordert Neustart im Sport nach Corona-Krise
    Einen Neustart im deutschen Sport hat der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium für die Zeit nach der Corona-Pandemie gefordert. Dafür brauche es allerdings "einen Kraftakt, bei dem sowohl der organisierte Sport als auch alle staatlichen Ebenen mitmachen müssen", sagte der CSU-Politiker Stephan Mayer im Podcast des Informationsdienstleisters "Sponsors".

    Seit März 2020 lag der Breitensport meistens still, was zu einem weiter voranschreitenden Mitgliederschwund in den Sportvereinen geführt hat. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hatte angegeben, bis Ende 2020 über eine Million Mitglieder verloren zu haben.

    Mit einem solchen Neustart-Programm soll laut Mayer vor allem das Ziel verfolgt werden, das ehrenamtliche Engagement zu stärken und das Interesse am gemeinnützigen Arbeiten wieder zu erwecken. Das sei nach der Pandemie dringend erforderlich als "Revitalisierungsprogramm für unsere Sportvereine", sagte er.
  • 6/16/20211:15:00 PM
    Frankreich beendet Ausgangssperre und Maskenpflicht im Freien
    Frankreich lockert in dieser Woche weitere Corona-Maßnahmen. Das Tragen von Masken im Freien ist ab Donnerstag nur noch bei Menschenansammlungen verpflichtend, wie Premierminister Jean Castex verkündete. Die nächtliche Ausgangssperre ab 23.00 Uhr entfällt demnach ab Sonntag. Eigentlich sollte die Regelung noch bis Ende des Monats gelten. Castex sagte, die Situation habe sich schneller als erwartet verbessert. In keinem Département auf dem Festland gebe es eine besorgniserregende Entwicklung. Auch in den Überseegebieten verbessere sich die Lage.

    Zuletzt lag die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Menschen innerhalb einer Woche bei etwa 40. Mit den sinkenden Corona-Zahlen war in den vergangenen Wochen immer wieder ein Ende der Maskenpflicht im Freien diskutiert worden, einige Gebiete preschten vor. Castex betonte nun, dass eine Pflicht weiterhin gelte, wenn es eng werde oder viele Menschen aufeinander träfen - etwa in Warteschlangen oder im Stadion. Das Ende der Ausgangssperre kommt in Frankreich pünktlich zur Fête de la Musique am 21. Juni. Weitere vorgesehene Hygienemaßnahmen blieben aber bestehen, kündigte Castex an.
  • 6/16/20211:00:00 PM
    Keine Maskenpflicht auf Schulhöfen ab Montag
    Die Maskenpflicht auf Schulhöfen in Nordrhein-Westfalen wird ab kommenden Montag beendet. Das sagte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) auf dpa-Anfrage. "Die bisherigen strengen Masken-Regelungen im Schulbereich werden ab dem kommenden Montag gelockert", sagte die Ministerin. Draußen auf dem Schulhof werde die Maskenpflicht aufgehoben. "Bei den aktuell niedrigen Infektionszahlen und der geringen Ansteckungsgefahr an der frischen Luft ist dieser Schritt verantwortungsvoll und angemessen." Alle weiteren Details würden in der neuen Corona-Betreuungsverordnung ausgearbeitet, die in den nächsten Tagen von der Landesregierung verabschiedet werde.
  • 6/16/202112:58:31 PM
    Homeoffice-Pflicht läuft mit Bundesnotbremse aus
    Arbeitgeber müssen ab Juli aller Voraussicht nach kein Homeoffice mehr anbieten. Die entsprechende Pflicht läuft zum Monatsende aus, und Absichten sie zu verlängern gibt es nach Angaben aus der Bundesregierung nicht.

    "Die gesetzliche Homeoffice-Pflicht ist Teil des Infektionsschutzgesetzes, besser bekannt als Notbremse, und wird Ende Juni auslaufen", sagte Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) der "Wirtschaftswoche". Dass eine Verlängerung der sogenannten Bundesnotbremse, die konkrete bundesweite Corona-Regeln vorschreibt, nicht geplant ist, hatte die Regierung schon Ende Mai angekündigt. Arbeitgeber mussten der Vorgabe zufolge Homeoffice anbieten, "wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen".

    Nach Angaben des Arbeitsministeriums wird im Moment über Regeln am Arbeitsplatz nach der Homeoffice-Pflicht beraten. Das Homeoffice habe einen wichtigen Beitrag zum Infektionsschutz geleistet, sagte eine Sprecherin. Ihren Angaben zufolge will das Ministerium nun die Corona-Arbeitsschutzverordnung, die Flächen-, Abstands- und Maskenvorgaben für den Arbeitsplatz macht und ebenfalls Ende des Monats auslaufen würde, anpassen und verlängern.
  • 6/16/202112:45:00 PM
    Moskau führt Pflichtimpfungen in Unternehmen ein
    Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen verpflichtet Russlands Hauptstadt Moskau eine Reihe von Unternehmen, mindestens 60 Prozent ihrer Mitarbeiter impfen zu lassen. Unter anderem im Handel, in der Gastronomie sowie im Bildungs-, Kultur- und Sportbereich soll diese Impfquote bis Mitte August erfüllt sein, wie aus einer Anordnung der obersten Amtsärztin Moskaus, Jelena Andrejewa, hervorgeht. Die neue Regelung gilt auch für staatliche und kommunale Einrichtungen.

    Auch rund ein halbes Jahr nach dem Start der Massenimpfungen zögern viele Menschen weiterhin, sich mit einem der russischen Präparate immunisieren zu lassen. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin zufolge sind bislang erst 1,8 Millionen Menschen in seiner Stadt gegen Corona geimpft - das entspricht etwa 15 Prozent der Bevölkerung in der Metropole mit zwölf Millionen Einwohnern. Russlandweite Pflichtimpfungen seien nicht geplant, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Staatsagentur Ria Nowosti zufolge.
  • 6/16/202112:30:00 PM
    Randgruppen auch beim Impfen zumeist benachteiligt
    Benachteiligte Gesellschaftsgruppen sind laut einem EU-Menschenrechtsbericht auch in vielen nationalen Covid-Impfplänen zu kurz gekommen. Die Europäische Agentur für Grundrechte (FRA) in Wien kritisierte, dass der Fokus auf ältere Menschen, medizinisches Personal und Schlüsselkräfte manchmal den Blick auf andere Risikogruppen verstellt habe.

    Laut einem Bericht der FRA, der die Situation Ende April widerspiegelt, waren nur in einem Drittel der EU-Länder Gefangene für Impfungen bevorzugt vorgesehen, obwohl sie wegen ihrer gedrängten Unterbringung einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt sind. In vielen Ländern war zudem keine Priorisierung für Obdachlose, Geflüchtete, Migranten und Angehörige der Roma vorgesehen. Auch diese Gruppen seien wegen ihrer Lebens- und Gesundheitssituation oft einer größeren Gefahr durch Covid-19 ausgesetzt, betonten die EU-Menschenrechtler. Nur in Deutschland, Österreich und Rumänien wurden sowohl Obdachlose als auch Gefangene sowie Menschen in Einrichtungen für Geflüchtete als priorisierte Gruppen definiert.
  • 6/16/202112:15:00 PM
    Zehn deutsche Städte und Kreise sind Corona-frei

  • 6/16/202112:00:00 PM
    1,7 Milliarden Euro für Bürgertests
    Seit dem Start der kostenlosen Bürgertests gegen Corona in Deutschland hat der Bund dafür rund 1,7 Milliarden Euro ausgegeben. Das geht aus Zahlen des Bundesamts für Soziale Sicherung und des Gesundheitsministeriums hervor. Damit bewegen sich die Ausgaben in der zuvor angenommenen Größenordnung. Erwartet hatte die Regierung im Februar auf vier Monate gerechnet zwischen 1,7 und 2,6 Milliarden Euro. Allein von Mitte Mai bis Mitte Juni wurden laut den neuen Angaben 1,2 Milliarden Euro für Corona-Tests ausgegeben, darin sind etwa PCR-Tests für Kontaktpersonen enthalten.
  • 6/16/202111:45:00 AM
    Fridays for Future soll wieder regelmäßig stattfinden
    Die Aktivisten von Fridays for Future wollen in den kommenden Wochen vor der Bundestagswahl wieder jeden Freitag auf die Straße gehen, um für mehr Klimaschutz zu streiken. Das teilte die Organisation mit. An diesem Freitag soll es mit Protesten an 25 Orten in Deutschland losgehen. In mehreren Städten, darunter Berlin, Köln und Hamburg, sind Protestaktionen geplant. Nach Angaben von Fridays for Future werden sich auch die Gewerkschaft Verdi, Sportvereine und Kirchen an den Streiks beteiligen, um eine sozialgerechte Klimawende zu fordern. Die Streiks sollen, wie die Organisatoren betonen, trotz der gesunkenen Corona-Infektionszahlen auch weiterhin unter Wahrung von Hygienevorschriften abgehalten werden.
  • 6/16/202111:33:09 AM
    Weniger Biontech-Impfstoff im Juli? Gesundheitsministerium widerspricht
    Der Impfstoffhersteller Biontech wird seine Impfstofflieferungen für Deutschland im Juli deutlich reduzieren. Das wurde der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch aus Kreisen der Gesundheitsministerkonferenz bestätigt, die per Videokonferenz tagte. Eine Reduzierung der Biontech-Lieferungen war für das dritte Quartal bereits vor längerer Zeit angekündigt worden, allerdings nur ein leichter Rückgang.

    Das Bundesministerium prognostiziert nun für die erste volle Juliwoche (KW 27) 3,2 Millionen Biontech-Dosen - nach 5,7 Millionen für die letzte Juniwoche. Einem Bericht des Magazins "Business Insider" zufolge soll die Impfstoffmenge in der zweiten Juliwoche auf drei Millionen Dosen reduziert werden. Im Internet nennt das Bundesministerium für die zweite bis vierte Juliwoche diese Zahl auch offiziell, allerdings in Klammern gesetzt.

    Doch das Gesundheitsministerium widerspricht diesen Impfstoff-Lieferkürzungen von Biontech. Das Unternehmen habe Lieferungen aus späteren Quartalen auf Juni vorgezogen, sagt ein Sprecher. Es sei immer klar gewesen, dass deren Liefermenge im dritten Quartal mit rund 40,2 Millionen Impfdosen niedriger liegen würde als die rund 50 Millionen im zweiten Quartal. Bisher gebe es nur eine klare Lieferzusage für die erste Juli-Woche mit 3,235 Millionen Dosen. Im Wochenschnitt für das dritte Quartal rechne man danach mit rund 3,3 Millionen Dosen - das sei den Bundesländern auch mitgeteilt worden. Auf der Homepage des Gesundheitsministeriums wird für die zweite bis vierte Juli-Woche derzeit in Klammern jeweils eine Liefermenge von drei Millionen Dosen angegeben.
  • 6/16/202111:30:00 AM
    Laschet mahnt zu Geduld: Im Juli auch wieder Erstimpfungen
    Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die Bürger zu Geduld bei den Corona-Impfungen aufgerufen. Nachdem derzeit in den Impfzentren fast ausschließlich Zweitimpfungen möglich seien, würden im Juli auch wieder Erstimpfungen ermöglicht, sagte Laschet im Düsseldorfer Landtag. Weiterhin gelte das Versprechen: "Im Laufe des Sommers wird Jeder und Jede ein Impfangebot erhalten." Laschet stellte Sonderimpfangebote auch für Studenten und Studentinnen an den Hochschulen und Universitäten in Aussicht.
  • 6/16/202111:15:00 AM
    Olympia: Japanischer Professor schätzt Auswirkungen auf Neuinfektionen gering ein
    Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Tokio soll durch die Olympischen Spiele (23. Juli bis 8. August) kaum beeinflusst werden. Das glaubt zumindest Setsuya Kurahashi von der Universität Tsukuba, wie Yomiuri Shimbun berichtet. Der auf künstliche Intelligenz spezialisierte Professor geht davon aus, dass Anfang August maximal 1659 Neuinfektionen pro Tag erreicht werden, wenn die Spiele stattfinden. Damit ist die Zahl nur sechs Prozent höher als die geschätzten 1566 Neuinfektionen pro Tag im Falle einer Olympia-Absage.

    Allerdings dürfe der Ausnahmezustand nicht völlig aufgehoben werden, manche Beschränkungen müssten weiterhin gelten. "Wir können die Auswirkungen der Olympischen Spiele minimieren, indem wir während der Spiele feste Maßnahmen ergreifen", sagte Kurahashi.
  • 6/16/202111:00:00 AM
    Studie: Junge Menschen sind müde, aber zuversichtlich
    Trotz aller Belastungen in der Pandemie und der verbreiteten Corona-Müdigkeit blicken fast zwei Drittel der jungen Menschen in Europa optimistisch in die Zukunft. Die aktuelle Gefühlslage beschrieb allerdings jeder zweite Befragte eher als negativ - nämlich mit "müde", "unsicher", "genervt" oder "gestresst", wie die am Mittwoch vorgestellte Jugendstudie der Tui-Stiftung ergab. 52 Prozent sagten, ihre Lebenssituation habe sich verschlechtert, in Deutschland waren es 46 Prozent. Fast vier von zehn Menschen zwischen 16 und 26 verloren demnach in den vergangenen Monaten den Job oder verdienten weniger - in Deutschland waren es 29 Prozent, in Griechenland 58 Prozent.

    Am belastendsten empfanden 72 Prozent der jungen Menschen das fehlende öffentliche und soziale Leben - wegen Kontaktbeschränkungen und geschlossenen Geschäften, Cafès und Sportvereinen. Wie im Vorjahr hielten sich die jungen Erwachsenen nach eigenen Angaben aber überwiegend an die Corona-Regeln. Nur knapp ein Fünftel (19 Prozent) der Befragten gab an, Maßnahmen und Empfehlungen zu ignorieren. Für die Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut YouGov im April 2021 mehr als 6200 junge Menschen in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland und Polen. Allein in Deutschland waren es 1004.
  • 6/16/202110:45:00 AM
    Zahl der Neuinfektionen in den USA geht zurück
    In den USA sinkt die Zahl der an einem Tag erfassten Corona-Neuinfektionen weiter. Mit 10.334 neuen Fällen am Dienstag meldeten die Behörden rund 2680 weniger als vor genau einer Woche, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Mittwochmorgen (MESZ) hervorging. Fast 44 Prozent der Bevölkerung sind nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC bisher vollständig geimpft.

    Auch die Zahl der Toten mit einer bestätigten Corona-Infektion sank laut JHU im Wochenvergleich von 407 auf 335. Die bisherigen Höchstwerte wurden am 2. Januar mit 300.462 Neuinfektionen sowie am 12. Januar mit 4475 Toten verzeichnet. In dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern haben sich bislang knapp 33,5 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert, mehr als 600.000 Menschen starben. In absoluten Zahlen gemessen - aber nicht relativ zur Bevölkerung - sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.
  • 6/16/202110:35:00 AM
    Laschet: Null Toleranz gegenüber Krawallmachern
    Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat ein konsequentes Vorgehen gegen Krawallmacher nach Flaschenwürfen und tätlichen Angriffe auf Polizisten durch Feiernde angekündigt. Er könne jeden verstehen, der sich nun freut, endlich wieder unbeschwert mit Freunden zusammen zu sein und am Aasee in Münster, in der Düsseldorfer Altstadt oder dem Kölner Grüngürtel das schöne Wetter zu genießen, sagte Laschet im Landtag in Düsseldorf. Nur eines gehe nicht: "Die Ausschreitungen und Übergriffe vom vergangenen Wochenende sind nicht akzeptabel", unterstrich der Regierungschef.

    Die Polizei habe auch auf dem Höhepunkt der Pandemie für Sicherheit gesorgt und dafür, dass Menschen ihr Demonstrationsrecht sicher in Anspruch nehmen konnten.
  • 6/16/202110:30:00 AM
    Maskenpflicht vielerorts gelockert
    Gibt es auch in Ihrem Bundesland Lockerungen? Hier erfahren Sie mehr: 
  • 6/16/202110:15:00 AM
    WHO beobachtet Lambda-Variante in Lateinamerika
    Eine bisher vor allem in Lateinamerika auftretende Corona-Variante steht nun unter besonderer Beobachtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Aufgrund ihrer Mutationen könnte die Virus-Version mit dem Namen Lambda möglicherweise ansteckender sein oder vom menschlichen Immunsystem schlechter bekämpft werden, berichtete die Genfer UN-Behörde in der Nacht auf Mittwoch. Belastbare Studien und gesicherte Erkenntnisse dazu lägen jedoch noch nicht vor.
    Mehr Infos:
  • 6/16/202110:05:00 AM
    Portugal bekommt als erstes EU-Land Bescheid über Corona-Hilfen
    Portugal soll am Mittwoch als erstes EU-Land seinen Bescheid über Corona-Hilfen aus dem milliardenschweren europäischen Aufbaufonds bekommen. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen brach am Morgen in Brüssel auf, um den Beschluss persönlich nach Lissabon zu bringen. Das zeitweise schwer von der Pandemie getroffene südeuropäische Land hatte 13,9 Milliarden Euro an Zuschüssen und 2,7 Milliarden Euro als Kredit aus dem Aufbaufonds RRF beantragt.

    Der Fonds ist das Herzstück des im Sommer 2020 vereinbarten Corona-Aufbauprogramms Next Generation EU im Umfang von 750 Milliarden Euro - angepasst an die Inflation beträgt die Summe sogar rund 800 Milliarden Euro. Das Geld soll helfen, die Wirtschaft nach der Pandemie wieder flott zu bekommen und gleichzeitig zu modernisieren. Einen Teil des Geldes gibt es als Zuschuss, einen weiteren Teil als Kredit. Finanziert wird das Programm über Schulden.
  • 6/16/202110:03:35 AM
    Geringere Biontech-Lieferungen waren wohl bekannt
    Das Gesundheitsministerium widerspricht den Impfstoff-Lieferkürzungen von Biontech im Juli. Das Unternehmen habe Lieferungen aus späteren Quartalen auf Juni vorgezogen, sagt ein Sprecher. Es sei immer klar gewesen, dass deren Liefermenge im dritten Quartal mit rund 40,2 Millionen Impfdosen niedriger liegen würde als die rund 50 Millionen im zweiten Quartal. Bisher gebe es nur eine klare Lieferzusage für die erste Juli-Woche mit 3,235 Millionen Dosen. Im Wochenschnitt für das dritte Quartal rechne man danach mit rund 3,3 Millionen Dosen - das sei den Bundesländern auch mitgeteilt worden. Auf der Homepage des Gesundheitsministeriums wird für die zweite bis vierte Juli-Woche derzeit in Klammern jeweils eine Liefermenge von drei Millionen Dosen angegeben.
  • 6/16/202110:00:00 AM
    Auch Hans mit Sorge vor der Delta-Variante: "Wir sind noch nicht durch"
    Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat vor der Gefahr einer erneuten Ausbreitung des Coronavirus gewarnt. "Wir sind noch nicht durch. Wir sind noch nicht auf der sicheren Seite", sagte er im Landtag in Saarbrücken. Zugleich kündigte er "selbstverständlich weitere Öffnungsschritte voraussichtlich im Zwei-Wochen-Rhythmus" für den Fall einer gleichbleibende Infektionslage in den kommenden Wochen an.

    Hans verwies darauf, dass die sehr viel ansteckendere Delta-Variante des Coronavirus sich ausbreite und beispielsweise in Luxemburg bereits in mehr als 16 Prozent der untersuchten Proben aufgetaucht sei. "Die Pandemie ist trotz der positiven Entwicklung in den letzten Wochen längst noch nicht überwunden", sagte der Ministerpräsident. Ein Drittel der Menschen im Saarland habe mittlerweile den kompletten Impfschutz, 50 Prozent hätten die Erstimpfung. "Der Rest bildet aber immer noch eine hinreichend kritische Masse, in der sich das Virus jederzeit wieder vermehrt ausbreiten kann."
  • 6/16/20219:45:00 AM
    Medienberichte: Impfpflicht für Beschäftigte in englischen Pflegeheimen
    Für Beschäftigte in englischen Pflegeheimen soll es Berichten zufolge bald eine Corona-Impfpflicht geben. Das Personal solle einen Zeitraum von 16 Wochen bekommen, um sich impfen zu lassen oder ansonsten die eigene Anstellung verlieren, wie unter anderem der "Guardian" und die "Times" unter Berufung auf Regierungsquellen am Mittwoch berichteten. Möglicherweise könnte die Impfpflicht später auch auf medizinisches Personal im englischen Gesundheitsdienst ausgeweitet werden. Gesundheit ist in Großbritannien Ländersache.

    Dem "Times"-Bericht zufolge sollen rund zehn Prozent der medizinischen Beschäftigten und sogar 16 Prozent des Personals in Pflegeheimen noch nicht gegen Corona geimpft sein, obwohl die Gruppen gleich zu Beginn der mittlerweile weit fortgeschrittenen Impfkampagne immunisiert wurden. Die Labour-Partei und Gewerkschaften lehnen die Pläne ab - sowohl aus ethischen und rechtlichen Gründen als auch aus der Sorge, dass eine Impfpflicht den Personalmangeln in den systemrelevanten Berufsgruppen verschärfen könnte.
  • 6/16/20219:40:47 AM
    NRW: Wegen Maskenpflicht Hitzefrei auch in Oberstufe möglich 
    Wegen der Maskenpflicht im Schulunterricht erlaubt das NRW-Schulministerium erneut Hitzefrei auch für Oberstufenschüler. Ein entsprechender Erlass sei in dieser Woche an die Schulen ergangen, teilte das Ministerium am Mittwoch auf dpa-Anfrage mit. "Das ist eine kleine Erleichterung für die Schülerinnen und Schüler an besonders heißen Tagen", erklärte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP). Eine entsprechende Regelung hatte NRW bereits im Sommer 2020 verfügt.

    Aktuell werden bis zum Wochenende Temperaturen teils über 30 Grad gemeldet. Nach den geltenden Vorschriften entscheiden ab 27 Grad Raumtemperatur in den Schulen die Schulleiter und Schulleiterinnen über Hitzefrei. Oberstufenschüler sind davon aber eigentlich ausgenommen.
  • 6/16/20219:30:00 AM
    EU will Einschränkungen für Reisende aus mehreren Ländern lockern
    Reisende aus den Vereinigten Staaten sollen künftig wieder leichter in die Europäische Union einreisen können. Das bestätigte die portugiesische Ratspräsidentschaft am Mittwoch nach Beratungen der ständigen Vertreter der EU-Staaten in Brüssel. Zudem sollen die Einreisebestimmungen für Menschen aus Albanien, dem Libanon, Mazedonien, Serbien, Macau, Hongkong und Taiwan gelockert werden. Hintergrund ist eine bessere Corona-Lage.

    Der noch ausstehende formelle Beschluss soll voraussichtlich Ende der Woche angenommen werden. Mit der Entscheidung wird die Liste jener Staaten, aus denen die Einreise einfacher möglich ist rund doppelt so lang. Bislang standen dort Australien, Neuseeland, Ruanda, Singapur, Südkorea, Israel, Japan und Thailand. Für alle anderen Staaten gelten drastische Einschränkungen. Die Liste wird regelmäßig überarbeitet.
  • 6/16/20219:15:00 AM
    Lauterbach kritisiert volle Stadien bei der EM
  • 6/16/20219:00:00 AM
    Der Faktencheck nach einer Corona-Impfung
  • 6/16/20218:50:00 AM
    Laschet: Maskenpflicht im Freien könne beendet werden
    Die Maskenpflicht im Freien kann in Nordrhein-Westfalen beendet werden. Das sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) im Düsseldorfer Landtag. In Innenräumen sollte an der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes überall dort festgehalten werden, wo es nötig sei. "Wir dürfen kein Risiko eingehen", sagte Laschet.

    Der Unions-Kanzlerkandidat mahnte trotz sinkender Corona-Neuinfektionszahlen in Deutschland zur Vorsicht und warnte vor der in Großbritannien verbreiteten Delta-Variante. "Eine vierte Welle will niemand. Es gilt, alles zu tun, damit sie vermieden werden kann."
  • 6/16/20218:40:00 AM
    Pandemie verlängert Trauerprozess um Prinz Philip
    Die Corona-Pandemie wirkt sich nach Ansicht von Gräfin Sophie auch auf die Trauer der britischen Königsfamilie um den im April gestorbenen Prinz Philip aus. "Immer wenn man normale Dinge macht, die man sonst mit ihnen gemacht hätte, realisiert man plötzlich, dass sie nicht mehr da sind, und man hat einen "Oh mein Gott»-Moment", sagte die Gräfin von Wessex (56) in einem BBC-Interview mit Blick auf jene Menschen, die gestorben sind. Der Herzog von Edinburgh, wie Prinz Philip mit offiziellem Titel hieß, war im April im Alter von 99 Jahren gestorben.

    Da die Corona-Situation noch immer viele Dinge erschwere, werde sich dieser Prozess wohl noch lange hinziehen. Die Ehefrau des jüngsten Sohns der Queen, Prinz Edward, bedauerte außerdem, dass die Familie wegen der Pandemie nicht so viel Zeit mit Queen Elizabeth II. verbringen könne, wie sie es gerne würde. Nach längerer Zeit mit sehr niedrigen Infektionszahlen ließ die Delta-Variante in den vergangenen Wochen die Corona-Fallzahlen wieder in die Höhe schnellen. "Jedes Mal, wenn eine neue Variante aufkommt, halten wir die Luft an und hoffen, dass die Impfstoffe gut genug sind, um gegen sie zu wirken", so Sophie.
  • 6/16/20218:15:00 AM
    Deutlich weniger Hochzeiten
    Im März dieses Jahres haben weniger Paare geheiratet als im Vorjahresmonat: 3766 Paare hätten sich das Ja-Wort gegeben - rund acht Prozent weniger als im März 2020, teilte das Statistische Landesamt IT.NRW am Mittwoch mit. Demnach heirateten im März des vergangenen Jahres 4085 Paare.

    Im März 2019 - vor den Einschränkungen der Corona-Pandemie - lag die Zahl der Trauungen mit 4377 noch deutlich höher.
  • 6/16/20218:00:00 AM
    Lauterbach erwartet im Herbst Probleme durch Delta-Variante
    Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach rechnet damit, dass die sogenannte Delta-Variante des Coronavirus im Herbst wieder für mehr Ansteckungen in Deutschland sorgen wird. "Ich bin ganz sicher, dass wir in Deutschland auch noch die Delta-Variante bekommen werden", sagte Lauterbach. Bisher tritt die aus Indien stammenden Variante in Deutschland nur in geringem Maße auf.
    Mehr Infos:
  • 6/16/20217:15:00 AM
    Bayerns Gesundheitsminister setzt auf Impfzentren bis Jahresende
    Der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Klaus Holetschek (CSU), will Impfzentren bis zum Ende des Jahres behalten. "Das System hat sich so bewährt", sagte der bayerische Ressortchef im ZDF-"Morgenmagazin". Man solle "nicht zu schnell irgendwelche Entschlüsse fassen, die wir dann wieder bereuen". Bisher ist eine Schließung Ende September angepeilt.

    Möglicherweise könne die Arbeitsweise der Impfzentren angepasst werden, sagte Holetschek. Er nannte als Beispiel mobile Teams. Aus seiner Sicht sollte der Bund die Impfzentren weiter mitfinanzieren. "Wir sollten schauen, dass wir möglichst schnell möglichst viele Menschen impfen", sagte er. "Das interessiert mich im Moment mehr als die Frage des Geldes."
    Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern beraten an diesem Mittwoch über die Zukunft der regionalen Impfzentren.
  • 6/16/20216:45:00 AM
    Insider vermuten: Sputnik-Zulassung in der EU verzögert sich weiter
    Die Zulassung des russischen Corona-Impfstoffes Sputnik V in der EU verschiebt sich deutschen Regierungskreisen zufolge "voraussichtlich auf September, vielleicht sogar auf Ende des Jahres". Der Grund sei, dass der russische Hersteller bislang nicht die nötigen Daten der klinischen Studien bei der europäischen Arzneimittelbehörde EMA eingereicht habe, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters aus Regierungskreisen. Das klinische Dossier habe eigentlich bis zum 10. Juni vorliegen sollen. Der russische Staatsfonds RDIF, der Sputnik V vertreibt, bezeichnete die Information dagegen als falsch. Alle nötigen Daten über die Klinikstudien seien vorgelegt und hätten eine positive Kommentierung bekommen. Von der EMA war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.
  • 6/16/20216:16:45 AM
    Testpflicht für Flugreisende aus dem Ausland bleibt bis September
    Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern wollen die Testpflicht für Flugreisende aus dem Ausland bis Mitte September beibehalten. Das geht aus einer der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Beschlussvorlage für die Beratungen im Tagesverlauf hervor. "Diese Regelung soll mindestens bis zum Ende der Sommerferien in allen Ländern, also bis Mitte September, beibehalten werden", heißt es mit Blick auf die Urlaubssaison. Hintergrund ist vor allem die Sorge vor dem Einschleppen von Virus-Varianten. Die unterschiedlichen Quarantäneregeln für Einreisen aus Risikogebieten, Hochrisikogebieten und Virus-Variantengebieten werden bestätigt. Zudem wird eine zweite negative Testung nach fünf bis sieben Tage nach der Einreise erwähnt. Im Straßenverkehr und bei Bahn-Verbindungen aus ausländischen Risikogebieten soll es im Sommer "im grenznahen Bereich verstärkt stichprobenhafte Kontrollen" geben. Grenz-Bundesländer sollen Testmöglichkeiten an Bahnhöfen und Raststätten anbieten, für die der Bund die Kosten übernimmt.
  • 6/16/20215:53:50 AM
    Corona-Inzidenz fällt - 126 Neuinfektionen in Hessen
    Die Corona-Inzidenz ist in Hessen am Mittwoch auf 15,9 gesunken. Am Vortag lag sie noch bei 19,0. Dem Berliner Robert Koch-Institut (RKI) zufolge wurden binnen 24 Stunden 126 Neuinfektionen registriert (Stand 3.12 Uhr). Seit Beginn der Pandemie haben sich damit 289.690 Menschen mit dem Virus infiziert. Sechs weitere Menschen sind mit oder an dem Virus gestorben. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesopfer auf insgesamt 7.448.
  • 6/16/20215:39:00 AM
    Corona-Inzidenz in NRW sinkt weiter - Alle Kreise bleiben unter 35
    In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Mittwoch für das bevölkerungsreichste Bundesland eine Sieben-Tage-Inzidenz von 14,4, nach 16,9 am Dienstag und 17,7 am Montag. Am vergangenen Mittwoch waren noch 23,2 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage registriert worden.

    Die NRW-Gesundheitsämter meldeten binnen eines Tages 306 Corona-Neuinfektionen und 13 neue Todesfälle.
  • 6/16/20214:43:00 AM
    Mallorca verschiebt Sperrstunde auf zwei Uhr morgens
    Die Party-Insel Mallorca nähert sich im Zuge der guten Entwicklung der Corona-Lage immer mehr der Normalität. Die Sperrstunde für Gastronomiebetriebe und Nachtlokale wird ab Samstagabend auf der spanischen Insel und den anderen Balearen Ibiza, Menorca und Formentera von bisher Mitternacht auf zwei Uhr morgens verlegt. Die neuen Regeln wolle man am Freitag offiziell beschließen, sagte der Sprecher der Regionalregierung, Iago Negueruela, am Dienstagabend vor Journalisten in Palma.

    Zudem werden ab Samstag andere Einschränkungen gelockert: In den Außenbereichen von Restaurants, Bars und Cafés dürfen statt wie bisher zehn künftig zwölf Personen an einem Tisch Platz nehmen. Für die Innenbereiche gilt weiterhin die Regelung, dass maximal 50 Prozent der Plätze besetzt werden und maximal sechs Personen an einem Tisch sitzen dürfen. Wirte dürfen ihre Gäste aber wieder auch am Tresen bedienen. Dort sind allerdings neben anderen Auflagen vorerst nur Gruppen von höchstens zwei Personen gestattet.
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