Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER: Fehler in Steinfurt: 74 Menschen kriegen abgelaufenen Impfstoff

Im Kreis Steinfurt haben 74 Personen abgelaufenen Impfstoff gegen das Coronavirus erhalten.
Im Kreis Steinfurt haben 74 Personen abgelaufenen Impfstoff gegen das Coronavirus erhalten.
© dpa, Sven Hoppe, shp exa fdt jai fra wst

28. September 2021 - 15:20 Uhr

Alle Entwicklungen in der Corona-Pandemie

  • 9/28/20211:10:37 PM
    Abgelaufener Impfstoff gespritzt: 74 Betroffene im Kreis Steinfurt
    Im Kreis Steinfurt haben 74 Personen abgelaufenen Impfstoff gegen das Coronavirus erhalten. Durch eine interne Kontrolle sei aufgefallen, dass das Vakzin von Biontech zum Zeitpunkt der Impfung um wenige Tage abgelaufen gewesen sei, sagte ein Sprecher des Kreises am Dienstag. Eingesetzt worden sei der Impfstoff bei mobilen Aktionen zwischen dem 12. und 22. September an Berufskollegs in Rheine und Steinfurt sowie auf einer Ausbildungsmesse in Rheine. Für die 74 Geimpften bestehe keine Gesundheitsgefährdung. Zuvor hatten auch die "Westfälischen Nachrichten" berichtet.

    Man habe Experten aus dem Umfeld der Ständigen Impfkommission und der Firma Biontech zu Rate gezogen, schilderte der Kreissprecher. Demnach sei es sehr wahrscheinlich, dass das Vakzin trotz des überschrittenen Verwendungsdatums noch eine ausreichende Schutzwirkung entfalte.

    In 43 Fällen war der Impfstoff um zwei Tage, in zwei Fällen um drei Tage und in 29 Fällen um neun Tage abgelaufen. Das Gesundheitsamt habe alle Betroffenen angeschrieben und ihnen eine Untersuchung auf Antikörper angeboten. In einem externen Labor werde dann festgestellt, ob eine Immunisierung erreicht worden sei.
  • 9/28/20212:35:00 PM
    Mehrere Ermittlungsverfahren wegen Corona-Test-Betrugs dauern an
    In Nordrhein-Westfalen dauern mehrere Ermittlungsverfahren rund um den mutmaßlichen Betrug mit Corona-Schnelltests weiter an. Allein die Staasanwaltschaft Köln hat inzwischen zehn Verfahren eingeleitet, die sich um mutmaßlichen Abrechnungsbetrug mit Corona-Schnelltests drehen. Das geht aus einem aktuellen Bericht an den Rechtsausschuss des Landtags hervor, der am Mittwoch zusammenkommt.

    Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Köln auf Anfrage ergänzte, seien in einem der Verfahren, bislang drei Testtzentren durchsucht worden. Hier reichten die Betreiber bei der Kassenärztlichen Vereinigung Rechnungen in Millionenhöhe allein für zwei Monate ein, wobei noch unklar sei, wie viele Tests dort überhaupt durchgeführt worden seien. Aus dem Ausschuss-Bericht geht allerdings auch hervor, dass die mutmaßlichen Betrügereien mit fingierten Schnelltests keinesfalls flächendeckend vorkamen: Etliche Ermittlungsbehörden melden keine anhängigen Verfahren.
  • 9/28/20212:05:00 PM
    Harbarth: Karlsruher Corona-Entscheidung nicht schneller möglich
    Das Bundesverfassungsgericht verschleppt nach Ansicht seines Präsidenten Stephan Harbarth keine Grundsatz-Entscheidungen zu den Corona-Maßnahmen. Es seien nicht nur schwierige Rechtsfragen zu beantworten, sondern vorher auch Sachverständige aus verschiedensten Fachgebieten anzuhören, sagte Harbarth der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Dienstag).
  • 9/28/20211:35:00 PM
    KfW-Studie: Zahl der Start-ups in Corona-Krise erheblich geschrumpft
    Die Corona-Krise hat die Gründerszene in Deutschland deutlich ausgebremst. Die Zahl der innovations- oder wachstumsorientierten jungen Unternehmen ging nach Angaben der Förderbank KfW im Jahr 2020 auf 47.000 zurück, nachdem sie in den beiden Vorjahren bei 70.000 gelegen hatte. "In einem von hoher Unsicherheit geprägten Umfeld konnte also die Zahl an neu gegründeten Start-ups die in diesem Segment grundsätzlich hohe Schließungsrate nicht kompensieren", bilanzierte die KfW Bankengruppe am Dienstag in Frankfurt.
  • 9/28/20211:05:27 PM
    Saarland lockert Corona-Regeln umfangreich Saarbrücken
    Das Saarland bringt umfangreiche Lockerungen in der Corona-Pandemie auf den Weg. So werden etwa ab dem 1. Oktober die privaten Kontaktbeschränkungen aufgehoben und der Mindestabstand wird nur noch empfohlen, kündigte die Landesregierung am Dienstag in Saarbrücken an.
  • 9/28/202112:45:00 PM
    Fast drei Viertel der Erwachsenen vollständig geimpft
    Bei den Corona-Impfungen in Deutschland sind nun fast drei Viertel der Erwachsenen und ein Drittel der Kinder zwischen 12 und 17 Jahren vollständig geimpft. Die dafür meist nötige zweite Spritze haben nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) von Dienstag inzwischen 74,7 Prozent aller Menschen ab 18 Jahren bekommen - und 33,2 Prozent derjenigen von 12 bis 17 Jahren. Mindestens eine erste Impfung haben demnach 78,6 Prozent der Erwachsenen und 41 Prozent der 12- bis 17-Jährigen erhalten.
  • 9/28/202112:31:00 PM
    Studie: Modehandel leidet weiter unter Corona-Folgen
    Der Modehandel in Deutschland wird einer Studie zufolge seine coronabedingten Umsatzeinbußen auch in diesem Jahr nicht vollständig aufholen können. Trotz einer Erholung des Marktes werde das Umsatzvolumen immer noch 10 Prozentpunkte unter dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019 liegen, berichtete am Dienstag das Institut für Handelsforschung (IFH). Vor allem kleine Modegeschäfte sowie Kauf- und Warenhäuser stünden unter Druck.
  • 9/28/202111:22:00 AM
    Schweiz braucht weniger Geld - Corona-Maßnahmen weniger kostspielig
    Die Schweizer Regierung braucht weniger Geld als vorgesehen für die Corona-Krise und will deswegen den Anleihemarkt weniger stark als ursprünglich geplant anzapfen. Einer ersten Hochrechnung zufolge werden die für die Bewältigung der Pandemie bewilligten Mittel nicht in allen Bereichen vollständig ausgeschöpft, wie die Eidgenössische Finanzverwaltung am Dienstag mitteilte. Deswegen sollen im laufenden Jahr mit Anleihen nominal lediglich acht Milliarden Franken aufgenommen werden, zwei Milliarden weniger als ursprünglich veranschlagt. Bislang seien Papiere für rund 6,8 Milliarden Franken platziert worden.
  • 9/28/20217:37:39 AM
    Corona-Ausbruch bei Zalando: Fast 60 Mitarbeiter infiziert
    Corona-Alarm im Zalando-Logistikzentrum im Schwarzwald. Fast 60 Mitarbeiter des Mode-Versandhandels haben sich laut Informationen der "Lahrer Zeitung" mit dem Virus infiziert. 

    Nach Rückfrage beim Gesundheitsamt soll der Betrieb nicht geschlossen werden, stattdessen müssten sich die Mitarbeiter nun streng an die 3G-Regeln halten.
  • 9/28/20214:59:03 AM
    Mehr als 100 Corona-Todesfälle in nur 24 Stunden
    Deutschlandweit wurden neuen Angaben des Robert-Koch-Institutes (RKI) zufolge binnen 24 Stunden 101 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 81 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 203 571 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, steigt auf 93 504.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist leicht gefallen. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 60,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 61,7 gelegen, vor einer Woche bei 68,5. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 4171 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.23 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 4664 Ansteckungen gelegen.
  • 9/27/20218:26:55 PM
    Chile beendet Pandemie-Notstand dank sinkender Neuinfektionen
    Chile hat den Pandemie-Notstand beendet. Grund sei ein Rückgang der Corona-Neuinfektionen, teilen die zuständigen Behörden mit. Chile hatte den Notstand Anfang 2020 ausgerufen. Dadurch war es der Regierung möglich, nächtliche Ausgangsperren zu verhängen und Quarantäne in schwer getroffenen Bezirken anzuordnen. Zudem sollen Beschränkungen bei der Bewegungsfreiheit und bei der Personenzahl bei Veranstaltungen fallen. Für Montag gab Chile 640 Neuinfektionen bekannt.
  • 9/27/20215:42:25 PM
    Biden bekommt Corona-Auffrischungsimpfung vor laufender Kamera
    US-Präsident Joe Biden hat seine dritte Corona-Impfung bekommen. "Ich weiß, ich sehe nicht so aus, aber ich bin über 65 Jahre alt", scherzte der 78-Jährige am Montag im Weißen Haus, während er sich vor laufender Kamera impfen ließ. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte Corona-Auffrischungsimpfungen mit dem Mittel von Biontech/Pfizer für ältere Menschen und Risikogruppen in der vergangenen Woche genehmigt. Die zweite Impfung muss mindestens sechs Monate her sein.

    Biden ließ sich auch die ersten beiden Impfungen öffentlich verabreichen. Auch seine 70 Jahre alte Ehefrau Jill werde die dritte Spritze bekommen, sagte Biden. "Ich möchte klarstellen, dass Auffrischungsimpfungen wichtig sind, aber das Wichtigste ist, dass mehr Menschen geimpft werden", sagte Biden weiter. Die Impfkampagne in den USA hat in den vergangenen Monaten deutlich an Fahrt verloren. Bislang sind dort 55,3 Prozent der Bevölkerung von rund 330 Millionen Menschen vollständig gegen das Coronavirus geimpft.
  • 9/27/20214:38:00 PM
    Volles Stadion erlaubt: Werder rechnet noch nicht mit 42.000 Fans
    Die Zweitliga-Partie zwischen Werder Bremen und dem 1. FC Heidenheim ist am Freitagabend das erste Fußballspiel in einer deutschen Profiliga, das seit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie wieder in einem vollen Stadion stattfinden darf. Trotz der entsprechenden Genehmigung durch die Gesundheitsbehörde glauben die Bremer aber nicht daran, dass alle zugelassenen 42.100 Zuschauer auch gleich zu diesem Spiel ins Wohninvest Weserstadion kommen werden.
  • 9/27/20213:42:39 PM
    EMA prüft Moderna Antrag auf Zulassung dritter Dosis
    Die europäische Arzneimittelagentur EMA prüft einen Antrag des Impfherstellers Moderna auf Zulassung einer dritten Dosis. Die vorgelegten Daten sollten nach einem beschleunigten Verfahren bewertet werden, teilte die EMA am Montag in Amsterdam mit. Der sogenannte Booster könnte Menschen ab zwölf Jahren mindestens sechs Monate nach der zweiten Impfdosis gespritzt werden, um den Schutz vor einer Corona-Infektion zu erhöhen. Bisher werden diese Booster in einigen Ländern bereits Menschen mit einem geschwächten Immunsystem angeboten.

    Die EMA erklärte erneut, dass im Prinzip eine dritte Impfdosis als Schutz vor einer Infektion nicht notwendig sei. Die Entscheidung, ob zusätzliche Impfdosen angeboten werden sollen, würde auch nicht die EMA treffen, sondern sei Sache der EU-Mitgliedsstaaten.

  • 9/27/20212:41:00 PM
    Pfizer treibt Entwicklung von Anti-Corona-Pille voran
    Der US-Pharmakonzern Pfizer hat eine große klinische Studie mit einem Medikament zur Vorbeugung gegen Covid-19 begonnen. In dieser soll das Mittel an bis zu 2.660 gesunden Erwachsenen getestet werden, die im selben Haushalt wie eine mit Corona infizierte Person leben. Die Arznei wird in der Studie der Phase 2/3 zusammen mit einer niedrigen Dosis des HIV-Medikaments von Pfizer oral eingenommen. In den USA ist Remdesivir von Gilead, das intravenös verabreicht wird, das bislang einzige zugelassene antivirale Medikament zur Behandlung von Covid-19.
  • 9/27/202112:29:29 PM
    Mallorca öffnet Nachtleben wieder
    Erstmals seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie vor eineinhalb Jahren dürfen Clubs, Discos und Nachtlokale auf Mallorca und den anderen Baleareninseln ab dem 8. Oktober wieder ihre Tanzflächen öffnen. Das kündigte der regionale Tourismusminister Iago Negueruela am Montag angesichts niedriger Corona-Zahlen an. "Die Balearen kehren praktisch zur Normalität zurück", sagte er. So ganz normal wird es aber dann doch noch nicht zugehen, denn wer tanzen will, muss dabei eine Maske tragen. Wer nicht tanzt, sondern am Getränk nippt, muss sitzen. Um 05.00 Uhr morgens ist Schluss.

    Bars und Kneipen durften zwar auch während der Pandemie unter wechselnden Auflagen Kunden bedienen, die Tanzflächen waren jedoch tabu. Die Justiz muss den Plänen der Politiker noch zustimmen. Diese sehen vor, dass beim Einlass per Covid-Pass nachgewiesen werden muss, dass man geimpft, genesen oder getestet ist. Voraussichtlich werden die Lokale auch nur 75 Prozent ihrer eigentlich zulässigen Gästezahl einlassen dürfen.

    Die Corona-Lage auf Mallorca ist wie im Rest Spaniens entspannt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt dort derzeit bei nur 37. Auch die Lage in den Krankenhäusern hat sich sehr entspannt.

  • 9/27/202111:44:56 AM
    Vietnam erhält Millionen Impfdosen gegen Corona aus Deutschland 

    Deutschland unterstützt Vietnam mit weiteren 2,6 Millionen Corona-Impfdosen. Die Vakzine des Herstellers Astrazeneca seien am Sonntag in Ho-Chi-Minh-Stadt (früher: Saigon) angekommen, teilte die deutsche Botschaft in der Hauptstadt Hanoi mit. "Dies ist ein weiterer Beitrag Deutschlands zur vietnamesischen Impfkampagne", hieß es. Es handele sich bereits um die zweite Lieferung von Impfstoffen aus Deutschland innerhalb von zwei Wochen. 

    "Zusammen mit der Covax-Sendung vom 16. September umfasst Deutschlands Unterstützung für Vietnam nun insgesamt 3,45 Millionen Impfstoffdosen", sagte der deutsche Botschafter in Vietnam, Guido Hildner, bei einer Feierstunde im Außenministerium. Die Hilfen seien Ausdruck der Solidarität mit dem vietnamesischen Volk. 

  • 9/27/202111:11:08 AM
    Thailand lockert Lockdown-Regeln - kürzere Quarantäne für Reisende 

    Vollständig Geimpfte müssen bei der Einreise nach Thailand ab dem 1. Oktober nur noch sieben statt wie bisher 14 Tage in Hotel-Quarantäne. Für nicht-geimpfte Besucher gilt eine zehntägige Quarantänepflicht. Die neuen Regeln sind Teil der Lockdown-Lockerungen, die die Regierung in Bangkok bekanntgegeben hat. 

    Die Corona-Zahlen in dem südostasiatischen Urlaubsland sind zuletzt langsam aber stetig gesunken. Deshalb werden nun auch in den 29 sogenannten dunkelroten Zonen, die besonders von der jüngsten Corona-Welle betroffen waren und zu denen die Hauptstadt Bangkok und der beliebte Ort Pattaya gehören, die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen um eine Stunde verkürzt. Sie gelten ab Freitag von 22.00 bis 4.00 Uhr statt wie bisher ab 21.00 Uhr. Damit können auch Geschäfte, Einkaufszentren und Restaurants wieder länger öffnen. Zudem dürfen Schönheitssalons, Spas, Kinos und Fitnessstudios aufmachen.
  • 9/27/20217:38:47 AM
    Niedersachsen baut impfzentren ab

    Die kommunalen Impfzentren in Niedersachsen haben ausgedient - die Stadt Osnabrück beginnt am Montag mit dem Rückbau. Von Oktober an sind niedergelassene Ärztinnen und Ärzte für das Impfen verantwortlich. Hinzu kommen bis zu 134 mobile Impfteams im ganzen Land.

    In Osnabrück wurden seit Dezember von der Kommune 124.028 Impfdosen verabreicht - zunächst von mobilen Teams in Alten- und Pflegeeinrichtungen, sagte ein Sprecher der Stadt. Das schon im Dezember eingerichtete Impfzentrum in der Innenstadt nahm dann Ende Januar die Arbeit auf. Außerdem war ein Impfbus im Einsatz. Niedrigschwellige Impfangebote soll es dem Stadtsprecher zufolge auch künftig geben. Dazu werde weiterhin auf mobile Impfteams gesetzt.
  • 9/27/20216:07:49 AM
    Corona senkt Lebenserwartung deutlich


  • 9/27/20214:54:27 AM
    RKI registriert 3022 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 61,7
    Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland hat es im Vergleich zum Vortag kaum Dynamik gegeben. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 61,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 61,4 gelegen, vor einer Woche bei 71,0. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 3022 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.36 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 3736 Ansteckungen gelegen.

    Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden zehn Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 13 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 199 400 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

    e Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI mit 1,44 an. Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen der hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. 
  • 9/26/20215:47:34 PM
    Zahl der Covid-Klinikeinweisungen sinkt leicht
    In den vergangenen Tagen sind etwas weniger Covid-19-Patientinnen und -Patienten neu in niedersächsische Kliniken aufgenommen worden. Der sogenannte Hospitalisierungswert lag am Sonntag bei 3,0 nach 3,1 am Samstag und 3,2 am Freitag. So viele Menschen pro 100.000 Einwohner wurden in den jeweils zurückliegenden sieben Tagen in ein Krankenhaus eingewiesen. Die Zahl ist der neue Leitindikator, also wichtigste Faktor, zur Bewertung der Corona-Lage im Land.

    Auch das Corona-Infektionsgeschehen schwächte sich weiter leicht ab: Nach Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen am Sonntag bei 46,8 nach 47,5 am Samstag. Auf den Intensivstationen waren 5,0 Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit Covid-19-Patienten belegt. Dieser Wert blieb im Vergleich zum Vortag unverändert.

  • 9/26/20219:07:14 AM
    Software im Impfzentrum Rosenheim ausgefallen - Problem in ganz Bayern? 

    Im Rosenheimer Impfzentrum ist das Computerprogramm ausgefallen. Wie die Stadt mitteilte, soll das aber nur die Spitze eines Eisberges sein. «Im gesamten Freistaat» sei die Software ausgefallen, "in allen Impfzentren", hieß es am Sonntag in einer Pressemitteilung. Eine Bestätigung des bayerischen Gesundheitsministeriums für einen bayernweiten Ausfall gab es zunächst aber nicht. "Der Betrieb läuft weiter, allerdings nur analog", teilte die Stadt Rosenheim mit. "Alles muss händisch vorgenommen werden. Das bedeutet, dass im Impfablauf mit Wartezeiten zu rechnen ist."
  • 9/26/20218:36:05 AM
    Niederlande: Ende von 1,5-Meter-Regel

    Nach gut 18 Monaten haben die Niederlande am Samstag den wegen der Corona-Pandemie eingeführten Sicherheitsabstand von 1,5 Metern abgeschafft. "Damit machen wir einen deutlichen Schritt in Richtung einer Gesellschaft ohne einschränkende Corona-Maßnahmen", erklärte die Regierung. 

    Allerdings können die Niederländer noch keinen "Vrijheidsdag" (Freiheitstag) feiern. Denn fortan muss jeder ab 13 Jahre vor dem Besuch von Gaststätten, Kultur oder Sport mit dem heftig umstrittenen Corona-Pass nachweisen, dass er geimpft, getestet oder genesen ist. 

    Der Mund-Nasen-Schutz bleibt in Bussen und Bahnen Pflicht. Diskotheken und Nachtclubs müssen weiter um Mitternacht schließen. Rund 82 Prozent der Erwachsenen sind vollständig geimpft. Eine Beschränkung der Besucherzahl für Stadien und Kneipen, Geschäfte und Theater gibt es bei Vorlage des Corona-Passes nun nicht mehr. Wer nicht geimpft oder genesen ist, kann sich kostenlos testen lassen. 
  • 9/26/20218:33:44 AM
    Ende der Corona-Regeln in Norwegen: Viele Partys und Schlägereien 

    Mit zahlreichen Partys haben die Menschen in Norwegen das Ende der Corona-Regeln gefeiert. Nachtclubs und Kneipen waren voll, vielerorts herrschte ausgelassene Stimmung. In Warteschlangen vor Discos und Bars wurden Lieder gesungen. In der Stadt Trondheim mussten mehrere Menschen versorgt werden, die beim langen Anstehen ohnmächtig wurden. 

    Aus mehreren Städten wurden allerdings auch Schlägereien, Verletzte und Festnahmen gemeldet, wie der öffentlich-rechtliche Sender NRK berichtete. "Es gab viele Ordnungswidrigkeiten, Gewaltausbrüche und Kämpfe", sagte Rune Hekkelstrand von der Polizei in Oslo. Mehrere Menschen seien wegen Waffenbesitzes festgenommen worden, einige wurden zum Teil schwer verletzt. In der Stadt Tønsberg südlich der Hauptstadt kam es an der Hafenmole zu einer Massenschlägerei, in der südwestlichen Region Agder wurden insgesamt zwölf Menschen wegen Krawallen festgenommen.

    Norwegen hat die allermeisten Corona-Maßnahmen aufgehoben. Unter anderem gilt nun nicht mehr die Ein-Meter-Abstandsregel, auch die Teilnehmerbeschränkungen bei Veranstaltungen und Zusammenkünften fallen weg. Einzig die Anforderung, im Falle einer Corona-Erkrankung in Isolation zu gehen, bleibt bestehen. Auch die Einreisebeschränkungen werden schrittweise aufgehoben. Norwegen ist im europäischen Vergleich relativ gut durch die Pandemie gekommen.
  • 9/26/20215:07:16 AM
    7.774 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 61,4 

    Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland hat es im Vergleich zum Vortag kaum Dynamik gegeben. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 61,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 60,6 gelegen, vor einer Woche bei 70,5. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 7.774 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 7.337 Ansteckungen gelegen.

    Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 28 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 38 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.196.378 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. 
  • 9/25/20216:57:19 PM
    Elton John ruft bei Konzert zu internationaler Corona-Solidarität auf
    Vor der Kulisse des Pariser Eiffelturms hat Elton John zu globalem Zusammenhalt in der Corona-Krise aufgerufen. "Wir dürfen niemanden zurücklassen", sagte er mit Blick auf Covid-19-Impfungen am Samstagabend in Paris beim Global Citizen Live. Mit Solidarität und Liebe könne man eine bessere Zukunft gestalten. Tausende Fans und Engagierte begeisterte er auf dem Champ de Mars mit seinen Hits "Tiny Dancer", "Your Song" und "Rocket Man". Auch Ed Sheeran und die Black Eyed Peas sollten in Frankreich auf der Bühne stehen.

    Das 24-stündige Großevent Global Citizen Live will Spenden von Staaten und Unternehmen für das Klima und gegen Armut zusammentrommeln. Konkret geht es etwa um die finanzielle Unterstützung für den Klimaschutz in ärmeren Ländern, Gelder für den Kampf gegen Hungersnöte und Spenden von Corona-Impfstoffen. Unterstützung gab es in Paris etwa von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die 140 Millionen Euro gegen den Hunger sowie Gelder für Bildung zusagte.

  • 9/25/20213:58:43 PM
    Schnelltests für Kitas verzögert an Kommunen ausgeliefert
    Erhebliche Verzögerungen hat es einem Zeitungsbericht zufolge wiederholt bei der Versorgung von Kommunen mit Corona-Schnelltests für Kita-Kinder gegeben. "Die Verzögerungen bei der Belieferung betreffen nahezu alle Landkreise und kreisfreien Städte in Niedersachse", sagte eine Sprecherin des Innenministeriums in Hannover nach dem Bericht der "Oldenburgischen Volkszeitung" und der "Münsterländischen Tageszeitung" (Samstag). Der Lieferant habe die vereinbarten Lieferzeitpunkte nicht eingehalten, die Lieferungen seien mehrfach kurzfristig verschoben worden und die Schnelltests "deutlich verspätet" im Zentrallager des Landes eingetroffen.
  • 9/25/20213:46:42 PM
    Bunte Armbänder für Geimpfte und Genesene an Leibniz-Universität
    Studenten und Mitarbeiter der Leibniz-Universität Hannover können einem Medienbericht zufolge künftig bunte Armbänder als Impf- und Genesenen-Nachweise nutzen. Dies sei freiwillig, Ziel sei, die Einlasskontrollen zu beschleunigen, teilte die Universität einem Bericht der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" zufolge mit. Demnach wurden 50.000 Bändchen bestellt, dies habe etwa 15.000 Euro gekostet. Vom 4. Oktober an sollten die Bänder ausgegeben werden, ab dann werde auch kontrolliert. 
  • 9/25/202111:43:31 AM
    Hamburg setzt auf 2G - und hebt Maskenpflicht teilweise auf
    Nach langen Einschränkungen in der Corona-Pandemie hat Hamburg die Masken fallen lassen: In Clubs, Bars, Restaurants, Kultur- und Sporteinrichtungen, die am sogenannten 2G-Modell teilnehmen, gibt es seit 0.00 Uhr am Samstagmorgen auch keine Beschränkungen mehr bei der Zahl der Besucher oder Teilnehmer einer Veranstaltung. Wo also nur Geimpfte und Genesene hinein dürfen, kann abstandslos und ohne Maske bis auf den letzten Platz gefeiert, getanzt, können Filme und Theater geschaut oder bei sportlichen Wettkämpfen mitgefiebert werden. Allerdings müssen weiter Kontaktdaten erhoben und Hygienekonzepte eingehalten werden. Eine entsprechende Eindämmungsverordnung des Senats war am Freitag erlassen worden.

    Auf Wochenmärkten entfällt zudem die Maskenpflicht für Verkäufer. Für Kunden gilt sie aber wie in Supermärkten weiter. Außerdem können negative Corona-Test-Bescheinigungen vom Arbeitgeber von Ungeimpften nur noch für berufliche Zwecke verwendet werden, also beispielsweise nicht mehr für einen Besuch im Kino. Bei Sportveranstaltungen müssen die Besucherströme an den Ein- und Ausgängen entzerrt werden. Finden die Veranstaltungen in Innenräumen statt, müssen Luftfilteranlagen vorhanden sein.

  • 9/25/202110:59:50 AM
    Hessen: 79 Prozent der Intensivpatienten sind nicht geimpft
    Auf den Intensivstationen hessischer Krankenhäuser bleibt der Anteil von nicht oder nicht vollständig gegen das Coronavirus geimpften Covid-19-Patienten hoch. Er betrage aktuell 79 Prozent, teilte das Sozialministerium in Wiesbaden am Samstag mit. 14 Prozent der Patienten seien vollständig geimpft, bei 6 Prozent sei der Status unbekannt. Am Vortag hatte der Anteil der nicht oder nicht vollständig geimpften Covid-19-Patienten bei 80 Prozent gelegen.
    Der hessische Tageswert der Hospitalisierungsinzidenz in der Corona-Pandemie war am Freitag auf 1,88 gesunken, ein aktueller Wert für Samstag wurde nicht genannt. Am Donnerstag hatte der Wert bei 2,07 gelegen. Die Hospitalisierungsinzidenz beschreibt die Zahl der neu in Krankenhäuser aufgenommenen Covid-19-Patienten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.
  • 9/25/20218:45:13 AM
    Niederlande schaffen 1,5 Meter Abstand ab - ab jetzt gilt 3G
    Die Niederlande sind auf dem Weg zurück zu einem normalen Leben. Mit dem heutigen Samstag wird der verpflichtete Sicherheitsabstand von 1,5 Metern abgeschafft - nach gut 18 Monaten. "Damit machen wir einen deutlichen Schritt in Richtung einer Gesellschaft ohne einschränkende Corona-Maßnahmen", erklärte die Regierung am Freitag in Den Haag.

    Allerdings können die Niederländer noch keinen "Vrijheidsdag" (Freiheitstag) feiern. Denn an die Stelle der 1,5 Meter-Regel tritt der heftig umstrittene Corona-Pass. Fortan muss jeder ab 13 Jahre vor dem Besuch von Gaststätten, Kultur oder Sport nachweisen, dass er geimpft, getestet oder genesen ist.

    Angesichts sinkender Infektions- und Patientenzahlen sowie einer relativ hohen Impfquote hält es die Regierung für verantwortlich, Maßnahmen zu lockern. So sind volle Stadien und Kneipen wieder erlaubt und Restaurants, Geschäfte und Theater können wieder unbegrenzt Besucher zulassen - allerdings erst nach Vorlage des Corona-Passes. Wer nicht geimpft oder genesen ist, kann sich kostenlos in einem Test-Center testen lassen.

  • 9/25/20217:46:21 AM
    Bundespolizei: Rund 230.000 Maskenpflicht-Verstöße im Bahnverkehr
    Rund 230.000 Verstöße gegen die Maskenpflicht in Zügen hat die Bundespolizei dieses Jahr laut "Welt am Sonntag" bisher erfasst. In den allermeisten Fällen hätten es die Beamten bei einer Belehrung belassen können, berichtet die Zeitung. In rund 11.300 Fällen wurden demnach zur Einleitung von Bußgeldverfahren die zuständigen Behörden vor Ort informiert. 745-mal wurden dem Bericht zufolge sogenannte Beförderungsausschlüsse verhängt - die Verweigerer mussten also den Zug verlassen. Im Januar wurden demnach mehr als 42.300 Ermahnungen ausgesprochen, seitdem ging die Zahl zurück und lag im August noch bei knapp 23.000.
  • 9/25/20215:48:29 AM
    Britischer Corona-Experte: Mehrheit der Kinder wird sich anstecken
    Angesichts hoher Corona-Fallzahlen in britischen Schulen geht ein Experte davon aus, dass sich die meisten Kinder im Winter mit dem Virus anstecken werden oder schon angesteckt waren. "Ich denke, dass sich in sechs Monaten die Mehrheit infiziert haben wird", sagte der Public-Health-Experte Azeem Majeed vom Imperial College London der Deutschen Presse-Agentur. Seit Ende der Schulferien in England sind die Fallzahlen unter den 5- bis 14-Jährigen enorm gestiegen. Die Inzidenz liegt mehr als doppelt so hoch wie in anderen Altersgruppen, wie etwa in einer Auswertung der "Financial Times" zu erkennen ist.

    Großbritannien impft erst seit kurzem auch 12- bis 15-Jährige. "Es wäre besser gewesen, damit früher zu beginnen", sagte Majeed. "Da waren wir im Vergleich zu anderen europäischen Ländern spät dran." Kinder unter 12 Jahren gibt es bislang keine zugelassenen Corona-Impfstoffe, allerdings erkranken sie auch seltener schwer. Das Risiko sei eher, dass Kinder das Virus an Erwachsene weitergäben, die nicht oder weniger wirksam durch Impfstoffe geschützt seien, sagte der Mediziner.

  • 9/25/20215:33:00 AM
    Masken sollen Pflicht im Erste-Hilfe-Kasten von Autos werden
    Die Mitnahme von Schutzmasken im Auto soll nach einem Zeitungsbericht zur Pflicht werden. Wie die Düsseldorfer "Rheinische Post" (Samstag) berichtet, sollen Fahrzeugführer auch nach der Corona-Pandemie künftig zwei Mund-Nase-Bedeckungen dabeihaben müssen. Dies habe eine Sprecherin des Bundesverkehrsministeriums der Zeitung bestätigt.

    Demnach sollen die Masken dem vorgeschriebenen Inhalt des Verbandkastens in Pkw, Lkw und Bussen hinzugefügt werden. Es sei beabsichtigt, die Vorgabe mit der nächsten Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung umzusetzen - greifen solle sie voraussichtlich im nächsten Jahr. Wer den Verbandkasten dann nicht um zwei Masken ergänzt, muss dem Bericht zufolge mit einem Bußgeld rechnen. Bisher sind fünf Euro fällig, wenn die Erste-Hilfe-Ausrüstung unvollständig ist.

  • 9/25/20215:07:00 AM
    Inzidenz weiter im Sinkflug
    Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 60,6 an. Tendenziell geht die Zahl somit seit rund zwei Wochen zurück. Am Vortag hatte der Wert bei 62,5 gelegen, vor einer Woche bei 72,0. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 7.211 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.08 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 8.901 Ansteckungen gelegen.

    Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 62 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 63 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.188.604 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.
  • 9/24/20218:10:30 PM
    Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist weiter rückläufig
    In Schleswig-Holstein ist die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen erneut gesunken. Am Freitag betrug die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen 30,6 - nach 31,3 am Donnerstag. Innerhalb eines Tages wurden 139 neue Corona-Fälle registriert, wie aus den Daten vom Donnerstagabend (Stand: 19.07 Uhr) hervorgeht. Tags zuvor waren es 146.

    In den Krankenhäusern lagen 68 Covid-19-Patienten, davon 17 auf der Intensivstation. Es wurden dort wie schon zuvor 10 Patienten beatmet. Rund 71.900 Menschen gelten als genesen. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus seit dem Beginn der Pandemie stieg erneut um einen auf jetzt 1683. Negativer Spitzenreiter bei der Sieben-Tage-Inzidenz ist weiterhin in Neumünster mit einem Wert von 65,1 (Donnerstag: 68,8). Den niedrigsten Wert verzeichnete Nordfriesland mit 11,4.

  • 9/24/20214:43:57 PM
    Düsseldorfer Impfzentrum schließt Ende September
    Das Düsseldorfer Impfzentrum schließt wie geplant am 30. September. Bislang wurden in dem Zentrum im Fußballstadion Merkur Spiel-Arena knapp 378 000 Impfungen verabreicht, wie die Stadt am Freitag mitteilte. Die Impfstellen am Hauptbahnhof und am U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee sowie das "Impfmobil" sollen weiter im Einsatz bleiben.

    Die Impfzentren in NRW sollen am 30. September schließen. In Bonn hatte man zum Beispiel schon Anfang September den Betrieb eingestellt. In den Impfzentren hatte allgemein der Andrang nachgelassen, nachdem auch Hausärzte impfen durften.
  • 9/24/20213:53:46 PM
    2G in Hamburg jetzt ohne Maskenpflicht
    In vielen Hamburger Clubs, Bars, Restaurants, Kultur- und Sporteinrichtungen fällt am Samstag (0.00 Uhr) die Maskenpflicht. Für Teilnehmer am sogenannten 2G-Modell gibt es auch keine Beschränkungen mehr bei der Zahl der Besucher oder Teilnehmer einer Veranstaltung. Wo also nur Geimpfte und Genesene hinein dürfen, kann abstandslos und ohne Maske bis auf den letzten Platz gefeiert, getanzt, Filme und Theater geschaut oder bei sportlichen Wettkämpfen mitgefiebert werden. Eine entsprechende Eindämmungsverordnung des Senats war am Freitag erlassen worden.

    Auf Wochenmärkten entfällt zudem die Maskenpflicht für Verkäufer. Für Kunden gilt sie aber wie in Supermärkten weiter. Außerdem können negative Corona-Test-Bescheinigungen vom Arbeitgeber von Ungeimpften nur noch für berufliche Zwecke verwendet werden, also beispielsweise nicht mehr für einen Besuch im Kino.
  • 9/24/20213:18:37 PM
    Keine Maskenpflicht und Mindestabstände bei Wolfsburg-Heimspielen
    Bei den Bundesliga- und Champions-League-Heimspielen des VfL Wolfsburg gelten ab sofort keine Maskenpflicht und keine Mindestabstände im Stadion mehr. "Die neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen eröffnet uns Möglichkeiten, auf die wir lange gewartet haben", wird Geschäftsführer Tim Schumacher am Freitag in einer Mitteilung des Fußball-Bundesligisten zitiert.

    Nach der Länderspiel-Pause im Oktober will der VfL wieder bis zu 25 000 Zuschauer in der Volkswagen Arena zulassen. Bei den Heimspielen gegen den FC Sevilla (29. September) und gegen Borussia Mönchengladbach (2. Oktober) in der kommenden Woche bleibt es aufgrund der Kurzfristigkeit jedoch noch bei den bislang gültigen Beschränkungen der Kapazität. Gegen Sevilla dürfen in der Champions League nur 13 277 Besucher ins Stadion, alle Eintrittskarten sind bereits vergriffen. In Wolfsburg gilt bei Heimspielen die 2G-Regelung: Zuschauer müssen entweder geimpft oder genesen sein.

  • 9/24/20211:46:37 PM
    RKI: Corona-Ansteckungszahlen sinken weiter - Ministerium sieht noch keine Entwarnung
    Die Zahl der Corona-Ansteckungen ist in Deutschland zuletzt zurückgegangen. Im Wochenvergleich sank die bundesweite 7-Tage-Inzidenz um 15 Prozent, heißt es im jüngsten Wochenbericht des Robert Koch-Instituts, der am Freitag aktualisiert wurde. Die derzeitige Entwicklung könnte auf einen Rückgang des Sommerreiseverkehrs, eine Abnahme der festgestellten Infektionen beim Schulanfang sowie auf die Impfquote und die Einführung der 2G- und 3G-Regeln in vielen Bereichen zurückzuführen sein, hieß es.

    Das Gesundheitsministerium will jedoch noch nicht von einem anhaltenden Trend sprechen. "Grundsätzlich ist es aber noch zu früh, um jetzt von einer Entwarnung oder von einem anhaltenden Trend zu sprechen", sagte ein Sprecher am Freitag in Berlin. 
  • 9/24/20211:15:28 PM
    Stiko empfiehlt parallele Corona- und Grippeimpfung
    Impfungen gegen Corona und Grippe können nach einer Empfehlung der Ständigen Impfkomission (Stiko) nun an einem Termin erfolgen. Geraten wird dabei zu einem Zeitpunkt ab Oktober. Voraussetzung sei, dass es sich beim Influenza-Vakzin um einen Totimpfstoff handele, teilte die Stiko am Freitag mit.

    Totimpfstoffe enthalten inaktivierte Viren oder Bestandteile der Viren. Bei den in Deutschland zugelassenen Influenza-Impfstoffen für Kinder und Erwachsene handelt es sich nach Angaben des Robert Koch-Instituts meist um Totimpfstoffe. Zuvor hatten sich bereits der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens und der Hausärzteverband für gleichzeitiges Impfen ausgesprochen.

  • 9/24/202112:56:32 PM
    Nach Corona-Infektionen in New York: Bolsonaro hinterfragt Quarantäne
    Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hat die ihm auferlegte Quarantäne nach dem positiven Corona-Test seines Gesundheitsministers während einer Dienstreise in New York in Frage gestellt. Er habe deswegen bei der Gesundheitsüberwachungsbehörde Anvisa nachgefragt, sagte Bolsonaro in einer Übertragung in sozialen Medien.

    Bolsonaro befindet sich nach der Rückkehr aus den USA laut brasilianischen Medienberichten derzeit für fünf Tage in Isolation im Regierungspalast in der Hauptstadt Brasília. Danach wolle er einen neuen Test machen. Die Anvisa, die etwa Corona-Impfstoffe in Brasilien zulässt, hatte Bolsonaro und Mitgliedern der brasilianischen Delegation, die Kontakt mit Gesundheitsminister Marcelo Queiroga hatte, 14 Tage Quarantäne empfohlen.

    Queiroga gab am Dienstag bekannt, dass er positiv auf das Coronavirus getestet worden sei und in New York in Quarantäne bleibe. Er hatte mit Bolsonaro an der Generaldebatte der Vereinten Nationen teilgenommen und sich dabei auch im UN-Hauptquartier am East River aufgehalten. Zuvor war bereits ein weiteres Mitglied der Delegation positiv getestet worden.

  • 9/24/202112:45:08 PM
    Stiko spricht keine generelle Booster-Empfehlung für Senioren aus
    Die Ständige Impfkommission (Stiko) spricht sich in ihrer aktuellen Empfehlung bislang nicht für generelle Auffrischungsimpfungen bei Senioren aus - obwohl ältere Menschen diese in Deutschland bereits bekommen können. Empfohlen wird eine Booster-Dosis mit einem mRNA-Impfstoff aber für Menschen mit Immunschwäche, heißt es in dem am Freitag vom Robert Koch-Institut veröffentlichten Papier. Die Stiko arbeite derzeit die Studienlage für eine Auffrischimpfung anderer Bevölkerungsgruppen auf. Eine Entscheidung soll es in den kommenden Wochen geben.

    Die Stiko ist mit ihrer Empfehlung damit zurückhaltender als die Gesundheitsministerkonferenz. Diese hatte Anfang August beschlossen, dass ein Booster ab 60 Jahren wahrgenommen werden könne - frühestens sechs Monate nach der vollständigen Impfung und nach "individueller Abwägung, ärztlicher Beratung und Entscheidung".

    Seit einigen Wochen ist dieser Booster unter anderem für alte und immungeschwächte Menschen bundesweit zu haben - auch ohne Stiko-Empfehlung. Damit soll ihr Immunsystem nochmals gegen Sars-CoV-2-Viren gestärkt werden. Mehr als eine halbe Million Bundesbürger haben dieses Angebot bislang bereits angenommen.

    Für welche Gruppen die Stiko eine Auffrischimpfung empfiehlt, lesen Sie hier:

  • 9/24/202112:39:42 PM
    Schweiz bietet kostenlose Tests zehn Tage länger an
    Die Schweiz bietet länger als geplant kostenlose Covid-Tests an. Statt wie bisher bis zum 1. Oktober übernimmt die Regierung die Kosten für die Tests nun bis zum 10. Oktober. Personen, die bereits eine Impfdosis erhalten haben, sollen sich sogar bis Ende November gratis testen lassen können. 

    Die meisten großen Parteien hatten sich zuvor dafür ausgesprochen, weiterhin kostenlose Tests anzubieten, unter anderem um Konflikte in der Bevölkerung zu vermeiden. Die Regierung bleibe aber bei der Einschätzung, dass es nicht Aufgabe der Allgemeinheit sei, die Testkosten für Personen zu übernehmen, die sich nicht impfen lassen wollten. Das Land hat eine der niedrigsten Durchimpfungsraten Westeuropas.
  • 9/24/202111:12:52 AM
    Norwegen hebt Corona-Einschränkungen auf
    Die norwegische Regierung kündigt ein Ende der Corona-Einschränkungen an. Die Restriktionen würden am Samstagnachmittag aufgehoben, sagt Ministerpräsidentin Erna Solberg auf einer Pressekonferenz. "Es ist 561 Tage her, dass wir die härtesten Maßnahmen in Norwegen in Friedenszeiten eingeführt haben (...) Jetzt ist die Zeit gekommen, zu einem normalen Alltag zurückzukehren."
  • 9/24/202111:11:45 AM
    Ab Sonntag: Côte d'Azur kein Corona-Hochrisikogebiet mehr
    Frankreich wird ab Sonntag mit Ausnahme einiger Überseegebiete von der Bundesregierung nicht mehr als Corona-Hochrisikogebiet geführt. Als letzte französische Region in Europa wird dann das bei Touristen beliebte Gebiet Provence-Alpes-Côte d'Azur von der Risikoliste gestrichen, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag mitteilte. Damit entfallen alle Quarantäneregeln für Einreisende aus dieser Region.

    Das EU-Land Slowenien wird dagegen neu als Hochrisikogebiet eingestuft. Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist und von dort einreist, muss ab Sonntag für zehn Tage in Quarantäne. Eine Befreiung ist erst nach fünf Tagen mit einem negativen Test möglich. Slowenien hat derzeit die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union und richtet Anfang Oktober einen Westbalkangipfel aus, an dem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) teilnehmen soll. Das kleine Balkanland wird ab Sonntag das einzige EU-Mitglied sein, das ganz als Hochrisikogebiet eingestuft ist.

    Weitere neue Hochrisikogebiete sind Äthiopien und Burundi in Afrika sowie St. Vincent und die Grenadinen in der Karibik. Von der Risikoliste gestrichen werden auch Japan und das westafrikanische Senegal.

  • 9/24/202110:26:01 AM
    Mediziner warnt: Vierte Welle noch nicht ausgestanden
    Die vierte Corona-Welle ist nach den Worten des Darmstädter Lungenexperten Cihan Çelik noch nicht ausgestanden. Aus medizinischen Gründen und epidemiologischen Überlegungen habe es keinen Sinn, davon auszugehen, "dass das jetzt schon alles war", sagte der Oberarzt am Klinikum Darmstadt am Freitag in Wiesbaden. An seinem Krankenhaus sei der Personalplan bereits wieder aufgestockt worden. Er gehe davon aus, dass es im Oktober und vielleicht auch im November wieder steigende Patientenzahlen geben werde.

    Von schweren Krankheitsverläufen bei Covid-19 seien überwiegend Ungeimpfte betroffen, so der Arzt. Nach seiner Erfahrung zeigten die Menschen im Krankenbett sehr oft Reue, dass sie sich nicht impfen ließen.
  • 9/24/202110:24:42 AM
    Russland meldet so viele Corona-Tote wie nie an einem Tag
    Russland meldet 828 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus, so viele wie nie zuvor binnen 24 Stunden. Zugleich haben die Behörden nach eigenen Angaben 21.379 Neuinfektion innerhalb eines Tages verzeichnet. Am Vortag waren es 21.438.
  • 9/24/202110:23:12 AM
    Hospitalisierungsinzidenz geht in den meisten Bundesländern zurück
    Die Zahl der Krankenhauseinweisungen - der wesentliche Parameter für eine Verschärfung der Corona-Einschränkungen - geht in den meisten Bundesländern zurück. So sind die aktuellen Werte von Freitag in 11 von 16 Ländern laut Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) kleiner als die Vergleichszahl der Vorwoche. In vier Bundesländern war diese Hospitalisierungsinzidenz etwas höher als vor sieben Tagen (Hamburg, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen), in Mecklenburg-Vorpommern blieb sie stabil.

    Bundesweit gab das RKI die Zahl der Krankenhauseinweisungen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitag mit 1,58 an - ein Rückgang um 0,3 im Vergleich zur Vorwoche. Besonders hoch ist diese Inzidenz demnach in Bremen (3,38), Hessen, Rheinland-Pfalz (je 1,88) und Bayern (1,84). Niedrige Werte melden das Saarland (0,81), Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg (beide 0,87). Dabei ist zu beachten, dass diese Werte die tatsächliche Lage etwas unterschätzen, weil einige Patienten noch nachgemeldet werden.

    Wie ist die Hospitalisierungsinzidenz in Ihrer Region? Unsere Grafik zeigt den aktuellen Stand:

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