Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Fast 14 Millionen Menschen geboostert

06. Dezember 2021 - 12:34 Uhr

Hier erfahren Sie die aktuellen Entwicklungen

  • 12/6/20219:59:00 AM
    Fast 14 Millionen Menschen mit Corona-"Booster"
    Bei den Corona-Impfungen haben inzwischen 13,9 Millionen Geimpfte eine zusätzliche Auffrischungsdosis bekommen. Das entspricht 16,7 Prozent der Bevölkerung, wie aus Daten des Bundesgesundheitsministeriums von Montag hervorgeht. Insgesamt wurden am Wochenende rund 942.000 Impfungen vorgenommen, 738.000 am Samstag und 204.000 am Sonntag.
    Den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze haben demnach nun mindestens 57,4 Millionen Menschen oder 69,0 Prozent der Bevölkerung. Mindestens eine erste Impfung haben 59,9 Millionen Menschen oder 72,0 Prozent aller Einwohner erhalten.
    Bund und Länder haben das Ziel von bis zu 30 Millionen Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen bis Jahresende ausgegeben - ausgehend vom Stand der Impfungen bei der vorangegangenen Bund-Länder-Runde am 18.
  • 12/6/202111:59:00 AM
    Grönland verschärft Corona-Regeln
    Grönland hat im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus landesweite Regelungen für öffentlich zugängliche Einrichtungen wie Gast- und Kulturstätten eingeführt. Seit Montag und bis vorläufig zum 6. März 2022 darf man viele Einrichtungen auf der größten Insel der Erde nur noch dann besuchen, wenn man eine vollständige Corona-Impfung oder einen höchstens 48 Stunden alten negativen Test vorlegen kann. Wie die grönländische Regierung am Sonntagabend (Ortszeit) mitteilte, gilt dies beispielsweise für Restaurants, Cafés, Kinos und Museen, aber auch für Schwimmbäder, Fitnessstudios und den Besuch beim Friseur. 
  • 12/6/202111:45:00 AM
    Erste Omikron-Fälle in Russland
    Russland meldet Agenturberichten zufolge erste Omikron-Fälle. Bei zwei Reiserückkehrern aus Südafrika sei die neue Variante des Coronavirus festgestellt worden, berichtet etwa RIA unter Berufung auf die Gesundheitsbehörde. Vergangene Woche hatte Präsident Wladimir Putin angeordnet, einen Maßnahmenplan wegen der neuen Variante auszuarbeiten. 
  • 12/6/202111:24:14 AM
    FDP lehnt 2G-Regel im Einzelhandel ab
    Die von Bund und Ländern geplante 2G-Regel für Geschäfte stößt bei der FDP im niedersächsischen Landtag auf Ablehnung. "Wir sehen beim Einzelhandel in Niedersachsen kein erhöhtes Infektionsgeschehen", sagte Fraktionschef Stefan Birkner am Montag in Hannover. Mit FFP2-Masken sei das Einkaufen sicher, die bisherigen Corona-Regeln hätten sich bewährt. Der Ausschluss von Ungeimpften selbst mit Test entspreche vielleicht den Bedürfnissen in Sachsen und Bayern, müsse aber nicht in Niedersachsen gelten. "Da geht es gar nicht mehr um Infektionsschutz, sondern nur noch darum, den Leuten das Leben unbequem zu machen", kritisierte Birkner. 
  • 12/6/202111:08:31 AM
    Lauterbach bedankt sich per Twitter
    Karl Lauterbach bedankt sich bei allen, "die mich als #Gesundheitsminister hier auf Twitter unterstützt haben". Der SPD-Politiker schreibt auf dem Kurznachrichtendienst weiter: "Lob und auch Kritik, wenn sachlich und begründet, bedeuten mir viel." Er freue sich, wenn seine Arbeit weiter begleitet werde.
  • 12/6/202111:01:00 AM
    Corona-Schutzimpfungen in Arztpraxen nehmen deutlich zu
     Deutlich mehr Menschen haben sich in den vergangenen Wochen in niedersächsischen Arztpraxen gegen das Coronavirus impfen lassen. In der vergangenen Woche waren es 393.000 Menschen, sagte Detlef Haffke, Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Mit 330.000 waren ein Großteil Auffrischungsimpfungen. In der Woche zuvor waren es den Angaben zufolge insgesamt rund 290.000 Corona-Schutzimpfungen in Arztpraxen, die Woche davor rund 180.000. Neben Arztpraxen impfen etwa auch mobile Teams in Niedersachsen.

    Arztpraxen bekämen verstärkt Anfragen von Menschen, die eine Auffrischungsimpfung wollten, auch vor dem Hintergrund der veränderten 2G-plus-Regel. Arztpraxen achten laut Haffke verstärkt darauf, dass die Auffrischungsimpfung fünf oder sechs Monaten nach der zurückliegenden Impfung verabreicht wird. 
  • 12/6/202110:32:00 AM
    Umfrage: Menschen wollen weniger Geld ausgeben
    Je stärker sich das Corona-Virus ausbreitet, desto sparsamer werden die Menschen - diesen Schluss legt eine monatliche Umfrage für den Handelsverband Deutschland nahe. Demnach ist die Bereitschaft, Geld auszugeben, im Dezember wieder deutlich zurückgegangen. Wie in den vorherigen Pandemiewellen liegt die sogenannte Anschaffungsneigung für die nächsten drei Monate deutlich unter den Werten der Zeit vor Ausbruch der Seuche. "Die Bereitschaft Geld auszugeben geht stark zurück, was in den nächsten Wochen Einfluss auf das Weihnachtsgeschäft im Handel nehmen könnte", teilte der Verband am Montag mit.
  • 12/6/20219:32:20 AM
    Impfstoff-Entwicklerin: Künftige Pandemien können mehr Todesopfer fordern
    Künftige Pandemien können nach Meinung einer Wissenschaftlerin mehr Todesopfer fordern als die Corona-Pandemie. "Es wird nicht das letzte Mal sein, dass ein Virus unser Leben und unsere Lebensgrundlagen bedroht", sagt die Mitentwicklerin des AstraZeneca-Impfstoffes, Sarah Gilbert, laut BBC bei einer Veranstaltung. "Die Wahrheit ist, das nächste Virus könnte schlimmer sein. Es könnte ansteckender oder tödlicher sein oder beides." Es sei daher wichtig, die während der Corona-Pandemie gewonnen Erkenntnisse richtig einzusetzen. Man dürfe nicht zulassen, dass nach den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verlusten Vorbereitungen für die nächste Pandemie vernachlässigt würden. "Unsere Fortschritte und gewonnenen Erkenntnisse dürfen nicht verloren gehen."
  • 12/6/20218:31:00 AM
    Erster Fall der Omikron-Variante in Thailand nachgewiesen
    In Thailand ist der erste Fall der Omikron-Variante nachgewiesen worden. Bei der infizierten Person handele es sich um einen amerikanischen Staatsbürger, der vor knapp einer Woche aus Spanien in das südostasiatische Urlaubsland eingereist sei, teilte das Gesundheitsministerium in Bangkok am Montag mit. Zwei Tests am 30. November und am 3. Dezember hätten ergeben, dass es sich mit 99-prozentiger Sicherheit um die Omikron-Virusvariante handele, so die Behörden.
  • 12/6/20217:59:00 AM
    2G plus: Lieferdienste rechnen mit mehr Umsatz
    Lieferdienste in Niedersachsen rechnen angesichts der 2G-plus-Regelung mit mehr Umsatz. Das teilte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in Hamburg mit. Weil nur noch Geimpfte oder Genesene - in den meisten Fällen zusätzlich mit einem negativen Test - in die Gastronomie Zutritt haben, geht die NGG davon aus, dass Kunden verstärkt auf Lieferdienste ausweichen werden. "Wir erwarten schon, dass das Liefergeschäft jetzt massiv anziehen wird", sagte Christoph Schink, Referatsleiter des NGG-Gastgewerbes.

    Nach der aktuellen Corona-Verordnung gelte die 2G-plus-Regelung zwar nicht für Lieferanten, "jetzt ist aber die Frage, wie reagieren die Restaurants in der Praxis", so Schink. Die Fahrer hätten große Sorge, dass sie trotzdem vor den Türen auf das Essen warten müssen. "Das kann schon sehr frisch werden", sagte Schink. Er fordert praktische Lösungen. Kunden sind von der 2G-plus-Regelung zwar nicht betroffen, aber die NGG rät dazu, eine Maske bei der Übergabe des Essens zu tragen.
  • 12/6/20217:33:27 AM
    Söder rechtfertigt Corona-Maßnahmen
    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder verteidigt die verschärften Maßnahmen im Kampf gegen Corona. Es sei in der vergangenen Woche gelungen, die Inzidenz in Bayern zu senken, sagt der CSU-Politiker in der ARD-Sendung "Anne Will". Geholfen hätten vor allem Kontaktreduktionen wie das Schließen von Bars, Discos und Weihnachtsmärkten sowie Geisterspiele beim Sport. Söder räumt aber mit Blick auf die Eingriffe ein: "Kontaktbeschränkungen sind das Schwerste." Der FDP-Innenpolitiker Konstantin Kuhle erklärt, die aktuellen Kontaktbeschränkungen dürften ausreichen. Sollte sich dies ändern, müsse man nachbessern. Zum jetzigen Zeitpunkt werde es mit der Ampelkoalition aber keinen absoluten Lockdown geben. Man werde versuchen, dies mit allen Mitteln zu vermeiden.
  • 12/6/20217:22:00 AM
    Krankenhauspatienten sollen nicht mehr einsam sterben
    Ärzte und Patientenschützer in Niedersachsen wollen verhindern, dass Patienten während der vierten Corona-Welle einsam sterben müssen. Seit dieser Woche gelten aufgrund der verschärften Corona-Lage unter anderem in Krankenhäusern in der Region Hannover, Göttingen und Braunschweig Besuchsverbote. Ausnahmeregelungen gebe es zum Beispiel für Menschen auf der Intensiv- oder Palliativstation, sagte der Sprecher des Klinikverbunds Diakovere, Matthias Büschking. In der ersten Corona-Welle seien Menschen ohne jede Begleitung gestorben. Das habe bei vielen Spuren hinterlassen und dürfe nicht wieder vorkommen.

    Auf anderen Stationen würden die Ausnahmeregelungen für den Besuch schwer kranker Menschen jedoch strenger gehandhabt. Dort dürfen Büschking zufolge nur Patienten besucht werden, die akut im Sterben liegen. Ein Krebskranker im Endstadium, der noch einige Wochen zu leben habe, hingegen nicht.
  • 12/6/20217:15:00 AM
    Weil bringt Neujahrs-Ruhe ins Spiel
    Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil (SPD) will bei der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz über weitere Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte für die Zeit nach Weihnachten sprechen. "Klar ist, dass es über Weihnachten zahlreiche Familienkontakte geben wird. Die werden nach aller Erfahrung auch wieder für eine Reihe von Ansteckungen sorgen. Es ist also eine Überlegung wert, ob man die damit verbundene Infektionsdynamik nicht durch eine begrenzte Auszeit abmildern sollte", sagt Weil der Zeitung "Welt". Am Ende müsse man die Entscheidung von der Entwicklung des Infektionsgeschehens und der Lage auf den Intensivstationen abhängig machen.
  • 12/6/20217:01:00 AM
    Italien verschärft Corona-Regeln - 3G-Regel im Nahverkehr
    In Italien müssen sich die Menschen ab dem heutigen Montag auf strengere Corona-Richtlinien einstellen. Die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi hatte Ende November die Einführung von 2G-Regeln für bestimmte Bereiche des öffentlichen Lebens beschlossen. Demnach dürfen nur noch Geimpfte und Genese zum Beispiel innen in Restaurants essen gehen, ins Kino, in Diskotheken feiern und zu Fußballspielen ins Stadion gehen. Die Regeln sollen zunächst bis zum 15. Januar gelten.
  • 12/6/20216:34:00 AM
    Corona-Pandemie kein Bremsklotz für weltweite Rüstungsverkäufe
    Trotz der Pandemie und ihrer wirtschaftlichen Folgen hat die internationale Rüstungsindustrie ihre Waffenverkäufe weiter gesteigert. Die 100 führenden Rüstungskonzerne der Erde setzten im Corona-Jahr 2020 schwere Waffen und militärische Dienstleistungen im Wert von 531 Milliarden US-Dollar um, wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri in einem am Montag veröffentlichten Bericht mitteilte. Das entsprach einem währungsbereinigten Anstieg um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Es ist der sechste jährliche Zuwachs in Folge.
  • 12/6/20216:16:00 AM
    Apothekerverband: Weiterhin Lieferengpässe bei Tests
    Der Apothekerverband Nordrhein rechnet noch über Wochen mit Engpässen bei Corona-Schnelltests. "Corona-Tests sind oft knapp. Ein Ende der Lieferengpässe ist noch nicht abzusehen", sagt Verbandschef Thomas Preis der Zeitung" Rheinische Post" (Montagausgabe). "Aktuell steigen die Zahlen in den Teststellen wöchentlich um zehn Prozent an. Der Dezember wird der Monat mit den meisten Bürgertests werden." Auch der Verkauf von Selbsttests lege weiter zu. Zugleich gäbe es Angebotsprobleme: Die Frachtmöglichkeiten aus Fernost seien begrenzt, die Freigabe am Zoll dauere lang. "Bisher waren viele Tests als Sonderzulassung im Verkauf. Diese Sonderzulassungen werden nicht mehr verlängert. Das sorgt auch für weitere Engpässe."
  • 12/6/20216:12:04 AM
    Neue Zahlen: Fast 1 Mio. Menschen in Quarantäne
    Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Montag 27.836 Neuinfektionen gemeldet. Das sind 1.528 Fälle weniger als am Montag vor einer Woche, als 29.364 Positivtests gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg dennoch leicht auf 441,9 von 439,2 am Vortag.

    81 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle in Deutschland binnen eines Tages auf 103.121. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle in Deutschland lag laut RKI bei 962.700 - somit sind fast eine Million Menschen infiziert. Die Zahl der Corona-Intensiv-Patienten war am Samstag auf 4.781 gestiegen.
  • 12/6/20216:05:00 AM
    Schäuble für gesetzliche Regelung zur Corona-Impfung
    CDU-Politiker Wolfgang Schäuble (79) hat sich für eine Corona-Impfpflicht ausgesprochen. "Wenn es nicht alle freiwillig tun, brauchen wir eine gesetzliche Regelung", sagte der ehemalige Bundestagspräsident am Sonntagabend in der RTL-Jahresshow "2021! Menschen, Bilder, Emotionen". "Und wenn sich Einzelne dann immer noch nicht daran halten, ist das so. So ist das bei Gesetzen." Das heiße aber nicht, dass ein Gesetz nicht grundsätzlich sinnvoll sei.

    Mit der Impfung sei es doch "ganz einfach", sagte Schäuble im Gespräch mit Moderator Günther Jauch (65). Sie könne Menschen schützen und die Situation in den Krankenhäusern verbessern. In den vergangenen Monaten hatte sich der 79-Jährige immer wieder für die Corona-Impfung ausgesprochen und insbesondere die "Querdenker"-Szene in Interviews scharf angegriffen.
  • 12/6/20215:28:00 AM
    Ärztevertreter fordern mehr Impfangebote an Wochenenden
    Ärztevertreter fordern mehr Impfangebote an den Wochenenden. "Die Menschen haben am Samstag und Sonntag Zeit und würden sich auch in viel größerer Zahl boostern lassen, wenn sie dafür nicht stundenlang in der Kälte anstehen müssten", sagt Susanne Johna, Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Man darf jetzt keine Kosten und Mühen scheuen, die Impfkampagne voranzubringen." Es sei absolut richtig, bis Weihnachten etwa 30 Millionen Impfungen zu erreichen. Das könne aber nur gelingen, wenn die Verteilung des Impfstoffs besser funktioniere, weitere Impfzentren reaktiviert würden und "wir auch am Wochenende impfen, was das Zeug hält."
  • 12/6/20215:02:00 AM
    Lauterbach: Entscheidung über Gesundheitsminister noch offen
    Die Frage, wer für das SPD das Gesundheitsministerium besetzt, ist nach Angaben des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach noch nicht entschieden. "In dieser Sache sind die Entscheidungen noch nicht gefallen", sagt er in der ARD-Sendung "Anne Will". CSU-Chef Markus Söder spricht sich für Lauterbach auf diesem Posten aus. Die SPD will am Montag ihre Ministerriege vorstellen.
  • 12/5/20219:24:38 PM
    Lauterbach: Entscheidung über Gesundheitsminister noch offen 
    Die Frage, wer für das SPD das Gesundheitsministerium besetzt, ist nach Angaben des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach noch nicht entschieden. "In dieser Sache sind die Entscheidungen noch nicht gefallen", sagt er in der ARD-Sendung "Anne Will". CSU-Chef Markus Söder spricht sich für Lauterbach auf diesem Posten aus. Die SPD will am Montag ihre Ministerriege vorstellen.
  • 12/5/20218:31:21 PM
    Beatrix von Storch in Corona-Quarantäne 
    Die stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Beatrix von Storch, ist nach einem positiven Corona-Test in Quarantäne. "Am Freitag habe ich ein positives PCR-Testergebnis erhalten und mich unmittelbar in die vorgeschriebene 14tägige Quarantäne begeben", schrieb die 50-Jährige am Sonntag bei Facebook. "Mich schmerzt sehr, dass ich aus diesem Grund in der nächsten Woche nicht an den Sitzungen in Parlament und Fraktion teilnehmen kann. Das umso mehr, da wichtige Entscheidungen anstehen, die uns alle betreffen - unsere Freiheit, unser Leben, unsere Zukunft." Die Wahl von Olaf Scholz zum Bundeskanzler werde kein guter Tag für Deutschland. Details zu ihrem Gesundheitszustand gab von Storch nicht bekannt. Nach Corona-Infektionen hatten sich zuvor bereits die Vorsitzenden der AfD-Fraktion, Alice Weidel und Tino Chrupalla, in Quarantänen begeben.
  • 12/5/20215:39:00 PM
    Trier sagt Rosenmontagszug wegen Corona ab 
    Auch in Trier wird es im kommenden Februar keinen Rosenmontagszug geben. Das hätten die Mitgliedsvereine der Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval (ATK) einstimmig am Sonntag beschlossen, teilte die ATK mit. Auch andere Veranstaltungen wie die traditionsreiche Proklamation der Weiberfastnacht oder den Neujahrsempfang werde es diesmal nicht geben. "Auch wenn wir alle vor Wochen noch voller Enthusiasmus waren, haben uns die aktuellen Entwicklungen dazu bewogen, insbesondere auch im Bewusstsein unserer Verantwortung für die Gesundheit der Aktiven, des Publikums und der Menschen allgemein, diese schmerzliche Entscheidung zu treffen", sagte ATK-Präsident Andreas Peters nach einer Mitteilung.
  • 12/5/20215:26:41 PM
    Verdi warnt vor Gewalt gegen Journalisten bei Corona-Demos 
    Die Gewerkschaft Verdi befürchtet bei Anti-Corona-Protesten zunehmende Gewalt und Attacken auf Journalisten. Man schätze die Bedrohung für Medienvertreter als sehr hoch ein, sagte Verdi-Experte Jörg Reichel am Sonntag zu Reuters TV. "Die Demonstranten sind zum Teil gewaltbereit und scheuen auch nicht davor zurück, JournalistInnen körperlich anzugreifen." Die Hemmschwelle sei sehr niedrig. "Und wir sind in großer Sorge, dass es in den nächsten Monaten insbesondere mit Blick auf Sachsen auch zu weiteren Übergriffen kommen wird." In Berlin hatte es laut Verdi am Samstag bei einer ungenehmigten Protestkundgebung Übergriffe auf Journalisten gegeben. Am Freitagabend hatten Gegner der Corona-Politik mit einem Fackelaufmarsch vor dem Wohnhaus der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping protestiert.
  • 12/5/20212:38:18 PM
    Corona-Proteste in ganz Europa – Demonstranten stürmen Weihnachtsmarkt
    In mehreren europäischen Städten sind am Wochenende wieder Gegner von staatlichen Einschränkungen zur Bekämpfung des Coronavirus auf die Straße gegangen. Allein in Wien beteiligten sich nach Angaben der Polizei am Samstag mehr als 40.000 Menschen in teils aufgeheizter Stimmung an Protesten. Ihre Empörung richtete sich insbesondere gegen die allgemeine Impfpflicht, die Österreich im Februar einführen will. Es gab mindestens fünf Festnahmen. Zu Demonstrationen kam es auch in Italien und in den Niederlanden.
    In Luxemburg stürmten Demonstranten nach Kundgebungen gegen die Corona-Politik am Samstag einen Wintermarkt. Sie hätten die Zugangsregeln für den Markt missachtet und Absperrgitter weggeschoben, teilte die Polizei mit. Es sei zu "leichten Ausschreitungen" gekommen. Der Weihnachtsmarkt wurde geschlossen. Weil die Demonstranten auch die Abgeordnetenkammer ansteuerten, wurden dort die Eingänge von Polizisten versperrt. An den Demonstrationen hatten zuvor nahmen 2.000 Menschen teilgenommen.
    In Wien trugen die Gegner von staatlichen Corona-Maßnahmen Plakate wie "Nein zum Impfzwang" oder "Jesus schützt die Kinder, nicht Impfungen" durch die Stadt. Die eigentlich geltende Maskenpflicht wurde von den meisten missachtet. Bei der Festnahme eines betrunkenen Demonstranten wurden vier Polizisten verletzt, wie die Polizei mitteilte. Wegen sehr hohen Corona-Infektionszahlen ist das Land seit Mitte November im Lockdown, noch bis zum 11. Dezember.
    In Brüssel gingen am Sonntag ebenfalls Tausende Menschen gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße. In der niederländischen Stadt Utrecht marschierten am Samstag etwa 5.000 Menschen durch die Straßen. Im Unterschied zu früheren Protesten in dem Nachbarland, die in Gewalt umschlugen, verlief der Demonstrationszug dieses Mal friedlich. In Italien kam es ebenfalls wieder zu Kundgebungen. Die Polizei gab die Zahl der Teilnehmer zwischen einigen Dutzend wie in Rom bis zu mehreren Tausend in Turin und Bologna an. Auch hier hielten sich viele nicht an die Maskenpflicht. Berichte über Ausschreitungen gab es zunächst nicht.
  • 12/5/20212:28:30 PM
    Ansturm auf Booster-Spritzen führt in Niederlanden zu Verkehrschaos
    Der Ansturm auf Booster-Impfungen gegen das Coronavirus hat in mehreren niederländischen Städten zu einem Verkehrschaos geführt. Das Angebot von Drittimpfungen ohne Termin für Menschen über 60 sei deshalb in Absprache mit den Sicherheitsbehörden beendet worden, teilte der Gesundheitsdienst für Zentral-Holland am Sonntag mit. Am Samstag hatten sich lange Schlangen auf den Straßen zu Impfzentren in Leiden, Gouda und Alphen aan den Rijn gebildet. Tausende seien in der Hoffnung, eine Impfung ohne Termin zu erhalten, ins Auto gesprungen, hieß es.
    In den Niederlanden sind Auffrischspritzen im Moment vorrangig für ältere Menschen vorgesehen, deren vorige Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt. Die Zahl der Corona-Kranken auf Intensivstationen ging am Wochenende nach wochenlangem Anstieg erstmals wieder leicht zurück. Wegen vieler Neuinfektionen gilt seit einer Woche ein "Abend-Lockdown": Geschäfte, Kulturstätten, Restaurants und Sportclubs müssen bis 17 Uhr schließen. Nur Supermärkte sind länger offen.
  • 12/5/20212:25:35 PM
    Zahl von Corona-Infektionen nach Firmenfeier in Norwegen steigt
    Die Zahl von Corona-Neuinfektionen nach einer Firmenfeier in einem norwegischen Restaurant steigt weiter. Etwa 120 Menschen, die sich in dem Restaurant aufgehalten hätten, seien mittlerweile positiv auf das Virus getestet worden, berichtete der Sender NRK am Sender unter Berufung auf Gesundheitsbehörden. In mehr als der Hälfte der Fälle handle es sich vermutlich um die Omikron-Variante. Am Vortag hatte das Gesundheitsinstitut FHI 13 Omikron-Fälle bestätigt.
    Wie NRK weiter berichtete, waren 70 der Infizierten Teil derselben Weihnachtsfeier. Zwei von ihnen sollen kürzlich in Südafrika gewesen sein. Die anderen 45 bis 50 Fälle hatten am selben Tag die Lokalität besucht. Die Behörden riefen alle Menschen auf, sich zu melden, die nach dem 26. November noch das Restaurant in Oslo besucht haben. Nach FHI-Angaben vom Samstag gab es insgesamt 19 Omikron-Fälle in Norwegen, darunter vier Menschen, die aus Südafrika eingereist waren.
    In Dänemark breitet sich die Omikron-Variante mittlerweile rasch aus. Wie das staatliche Gesundheitsinstitut SSI am Sonntag mitteilte, sind bisher 183 Fälle bekannt. SSI-Chef Henrik Ullum zeigte sich besorgt. Es gebe nun Infektionen, die nicht aus Reisen zurückzuführen seien.
  • 12/5/20211:57:46 PM
    Italien: Mann versuchte mit Attrappe Corona-Impfung zu umgehen
    In Norditalien hat ein Mann versucht, sich mit einer Silikon-Attrappe am Arm gegen Covid-19 impfen zu lassen, ohne das Vakzin tatsächlich injiziert zu bekommen. Er glaube nicht an den Impfstoff, aber brauche das Corona-Zertifikat zum Arbeiten, erklärte der Zahnarzt laut einem Bericht des "Corriere della Sera" (Sonntag) der Polizei. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag in einem Impfzentrum in der piemontesischen Kleinstadt Biella.
    Einer Krankenschwester war die Attrappe aufgefallen. "Als ich seinen Arm freigemacht hatte, spürte ich eine gummiartige, kalte Haut und die Farbe war zu hell", erklärte die Frau dem "Corriere della Sera" später. Als sie ihn um seinen anderen Arm gebeten habe, habe sich dort dieselbe Attrappe befunden. Daraufhin meldete die Frau den Fall. "Wir haben verstanden, dass es sich nicht um eine surreale Situation handelte, sondern um einen wahrhaften Betrug."
    Der Regionalpräsident des Piemonts, Alberto Cirio, erklärte auf Facebook, der Fall sei nicht zum Lachen, denn tatsächlich sei die Lage derzeit ernst. Ihm zufolge wurde der Mann angezeigt, und die Gesundheitsbehörde wollte den Vorfall der Staatsanwaltschaft melden.
  • 12/5/202112:47:51 PM
    Mehr als 40 000 bei Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen in Wien
    In Wien haben wie an den vergangenen Wochenenden am Samstag wieder mehr als 40.000 Menschen an Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen teilgenommen. In teils aufgeheizter Stimmung kam es zeitweise zu Auseinandersetzungen, wie die Polizei berichtete. Sie setzte unter anderem Pfefferspray ein. Zwei Polizisten wurden nach diesen Angaben durch pyrotechnische Gegenstände verletzt. Fünf Menschen seien festgenommen worden. Rund 1.500 Menschen nahmen an einer Gegendemonstration teil.
    Die Maßnahmengegner kritisierten vor allem die geplante Impfpflicht. Sie soll im Februar eingeführt werden. "Nein zum Impfzwang" oder "Jesus schützt die Kinder, nicht Impfungen" stand unter anderem auf Transparenten. Zwar galt bei der Versammlung Maskenpflicht, nach Angaben von Beobachtern hielten sich aber die wenigsten daran. Am Abend wurden vier Polizisten verletzt, weil sich ein randalierender und betrunkener Demonstrationsteilnehmer seiner Festnahme widersetzte. Die Polizei behielt schließlich die Oberhand.
    Wegen sehr hohen Corona-Infektionszahlen hat Österreich Mitte November einen Lockdown verhängt. Alle Geschäfte abgesehen von denen für den täglichen Bedarf sind geschlossen. Die Menschen dürfen aber für Spaziergänge und Sport im Freien, den Gang zum Arzt oder zur Apotheke und ähnliches nach draußen.
    Der Wintersportort Ischgl, von dessen Après-Ski-Szene aus sich das Coronavirus Anfang 2020 über Österreichs Grenzen hinaus verbreitet hat, begann unterdessen die neue Skisaison. Die Bergbahnen dürfen zwar fahren, aber Bewirtung und Übernachtungen sind nicht erlaubt. Der Ort setzt auf Tagestouristen.
  • 12/5/202112:38:05 PM
    Dobrindt kritisiert Wissing-Ratschlag für Reiseverzicht an Weihnachten
    CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat die Empfehlung des designierten Verkehrsministers Volker Wissing kritisiert, an Weihnachten möglichst zuhause zu bleiben. "Es gibt kein Ausreiseverbot aus Deutschland, auch kein Reiseverbot innerhalb Deutschlands in den Weihnachtsferien", sagte Dobrindt der "Augsburger Allgemeinen". "Natürlich sind Reisen möglich, und natürlich unter Beachtung der Coronaregeln." Es verwundere ihn, wenn Wissing als Kritiker der bisherigen Corona-Regeln jetzt offensichtlich an neue umfangreiche Reisebeschränkungen denke. FDP-Generalsekretär Wissing hatte der "Bild am Sonntag" gesagt: "In der aktuellen Situation scheint es sinnvoller, Weihnachten im kleinen Kreis zuhause zu verbringen und keine größeren Reisen durchs Land zu planen."
  • 12/5/202110:56:55 AM
    Umsatz der Einzelhändler bricht wegen 2G-Regeln ein
    Die verschärften Einschränkungen im Kampf gegen Corona lassen den Umsatz in Ladengeschäften des Einzelhandels im wichtigen Weihnachtsgeschäft einbrechen. Die Erlöse im stationären Handel mit Nicht-Lebensmitteln (Non-Food-Handel) lagen in der Woche vor dem zweiten Advent um durchschnittlich 26 Prozent unter dem Vorkrisenjahr 2019, wie der Handelsverband Deutschland (HDE) am Sonntag zu einer Umfrage unter etwa 1600 Branchenfirmen mitteilte. Unter 2G-Bedingungen - wonach nur Geimpfte und Genesene Zutritt zu den Geschäften haben - seien die Besucherzahlen im Innenstadthandel im Schnitt um 41 Prozent zu 2019 gesunken. Der HDE fordert deshalb von der Politik, die Wirtschaftshilfen anzupassen und den Handel mehr zu unterstützen.
    "Die Einführung verschärfter Corona-Maßnahmen in Geschäften ist eine dramatische Zäsur im Weihnachtsgeschäft", erklärte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Laut Umfrage seien zwei Drittel der Betriebe mit dem Verlauf der zurückliegenden Woche unzufrieden. Besonders hart traf es demnach den Bekleidungshandel, der ein Umsatzminus von 35 Prozent zum Vorkrisenniveau verzeichnete. Zudem kamen dort 44 Prozent weniger Kunden vorbei. "Der Handel hat seine Hoffnung in das Weihnachtsgeschäft gesetzt", betonte Genth. "Doch nun rücken viele Händlerinnen und Händler erneut mit jedem Tag näher an den Rand ihrer Existenz, ein katastrophaler Ausblick." Nach HDE-Schätzung können sich die Umsatzverluste im betroffenen Nicht-Lebensmittel-Handel im Dezember auf 5,5 Milliarden Euro belaufen. Der Umfrage zufolge haben 77 Prozent der Firmen negative Erwartungen an die bevorstehenden Wochen.
    Der HDE bekräftigte deshalb seine Forderung auf Entschädigungen, die jedoch nicht im Infektionsschutzgesetz vorgesehen seien. Der Lobbyverband plädierte für einen Schadensausgleich über die Überbrückungshilfe hinaus.
  • 12/5/202110:06:40 AM
    Australien lässt Biontech-Impfstoff für Kinder ab fünf zu
    In Australien hat die Arzneimittelbehörde den Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer nun auch für Kinder von fünf bis elf Jahren zugelassen. Die Impfungen in dieser Altersgruppe können somit am 10. Januar beginnen, wie Gesundheitsminister Greg Hunt mitteilte. Nach anfänglichen Verzögerungen wurde Australien schnell zu einem der Länder mit der höchsten Impfquote weltweit: Fast 88 Prozent der Australier über 16 Jahren sind bereits zweimal geimpft.
  • 12/5/20219:48:44 AM
    Omikron-Virusvariante erstmals in Rumänien bestätigt
    In Rumänien haben die Behörden erstmals zwei Fälle der Omikron-Variante des Corona-Virus durch Genomsequenzierung bestätigt. Dies meldete die Nachrichtenagentur Mediafax am Samstagabend unter Berufung auf das Gesundheitsministerium in Bukarest. Die 48-jährige Frau aus dem Kreis Brasov und der 49-jährige Mann aus dem Kreis Vaslui weisen keine Symptome auf und befinden sich in häuslicher Isolierung, wie es heißt. Beide seien am 30. November mit dem Flugzeug aus Südafrika gekommen und nach ihrer Ankunft positiv getestet worden.
    Ministerpräsident Nicolae Ciuca berief in der Nacht zum Sonntag eine Sitzung der Spitzen der Gesundheitsverwaltung ein, um mögliche Maßnahmen zu erörtern. Rumänien hatte im Oktober den Höhepunkt einer verheerenden Corona-Welle hinter sich gelassen. Am Sonntag lag die Sieben-Tage-Ansteckungsrate pro 100.000 Einwohner bei 50. Nur 39 Prozent der Bevölkerung sind gegen das Coronavirus vollständig geimpft.
  • 12/5/20219:32:00 AM
    Ampel-Fraktionen wollen Corona-Hilfsfonds um halbes Jahr verlängern
    Angesichts der vierten Pandemiewelle stehen die Ampel-Fraktionen kurz vor der Verlängerung des milliardenschweren Corona-Hilfsfonds für größere Unternehmen. SPD, Grüne und FDP im Bundestag planen, den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) um ein halbes Jahr bis Ende Juni 2022 auszudehnen, wie aus einem Gesetzentwurf hervorgeht, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zugleich soll der Umfang - der bisher nicht ausgeschöpft worden ist - kleiner werden.
    Der Fonds ist ein wichtiges Instrument der Bundesregierung, um großen Unternehmen direkt zu helfen, die wegen der Corona-Krise in Not sind. So bekam die Lufthansa Hilfen in Milliardenhöhe. "Mit dieser qualifizierten Verlängerung geben wir Unternehmen und Markt das klare Signal, dass funktionierende Stabilisierungsmittel verlängert werden und zugleich an den Bedarf angepasst werden", sagte FDP-Haushaltsexperte Otto Fricke der dpa.
  • 12/5/20216:28:32 AM
    Polen und die Schweiz jetzt Corona-Hochrisikogebiete
    Seit Mitternacht gelten Polen und die Schweiz wie schon fast 60 weitere Staaten als Hochrisikogebiete für eine Corona-Ansteckung. Die Einstufung nahm die Bundesregierung am Freitag vor. Das erschwert die Einreise aus diesem Ländern - auch für Deutsche, die von einem Geschäfts-, Familien- oder Urlaubsaufenthalt zurückkehren. Neu auf der Liste sind auch Liechtenstein, Jordanien und Mauritius. Schon vorher standen darauf die deutschen Nachbarländer Niederlande, Belgien, Österreich und Tschechien.
    Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne. Man kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Die Bundesregierung will damit auch angesichts der neuen Virusvariante Omikron die Ausbreitung des Virus verhindern.
  • 12/5/20216:23:00 AM
    Fast zwei Drittel für allgemeine Corona-Impfpflicht
    Fast zwei Drittel der Menschen in Deutschland befürworten eine allgemeine Corona-Impfpflicht, über die bald der Bundestag abstimmen wird. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sprachen sich 63 Prozent dafür aus, alle Menschen in Deutschland zur Immunisierung gegen das gefährliche Virus zu verpflichten. Nur 30 Prozent sind dagegen, 7 Prozent machten keine Angaben.
    Damit hat sich die Stimmung seit Beginn der Corona-Impfungen in Deutschland vor knapp einem Jahr gedreht. Wenige Tage nach der ersten Impfung am 26. Dezember vergangenen Jahres hatten sich in einer YouGov-Umfrage noch 56 Prozent gegen eine allgemeine Impfpflicht und nur 33 Prozent dafür ausgesprochen.
    Auch die Bundesregierung hatte eine allgemeine Impfpflicht lange Zeit abgelehnt. Nun soll der Bundestag in den kommenden Wochen darüber entscheiden. Nach dem Wunsch des wohl künftigen Bundeskanzlers Olaf Scholz (SPD) soll sie bis spätestens Anfang März in Kraft treten.
  • 12/5/20216:12:00 AM
    RKI meldet 42.055 Neuinfektionen – Inzidenz wieder leicht gesunken
    Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Ansteckungen in Deutschland ist wieder leicht gesunken. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Sonntag einen Wert von 439,2 nach 442,7 am Samstag. Zudem registrierte das RKI 42.055 Neuinfektionen. Das sind 2.346 Fälle weniger als vor einer Woche. 94 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit stieg die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen eines Tages auf 103.040. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle in Deutschland erhöhte sich laut RKI auf 972.500. Die Zahl der Corona-Intensiv-Patienten war zuletzt weiter auf 4.805 gestiegen. Der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am Freitag gewarnt, die Lage auf den Intensivstationen werde wahrscheinlich "rund um Weihnachten ihren traurigen Höhepunkt erreichen".
    Ob die weitgehende Stagnation bei den Neuinfektionen und der Inzidenz in den vergangenen Tagen auf ein Abflachen der Pandemie-Welle hinweist oder eine zunehmend fehlerhafte Erfassung der Daten, ist unklar. Ärztevertreter verweisen darauf, dass überforderte Gesundheitsämter teilweise die tagesaktuelle Eingabe der Positivtests nicht mehr bewältigten. Zudem gibt es Berichte über Verzögerungen bei den Testauswertungen in den Laboren. Möglicherweise greifen aber auch bereits erste in den Ländern verhängte Corona-Maßnahmen. RKI-Präsident Lothar Wieler hatte zuletzt erklärt, es sei "viel zu früh" von einer Trendumkehr zu sprechen. Denn die derzeitigen Zahlen seien nicht wirklich belastbar, es gebe wahrscheinlich zwei bis dreimal so viele Neuinfektionen wie registriert.
    Die höchste Inzidenz unter den Bundesländern weist dem RKI zufolge weiter Sachsen auf: Hier sank sie leicht auf 1.227,1. Dann folgen Thüringen mit 1.036,7, Sachsen-Anhalt mit 841,3 und Brandenburg mit 646,9. In Bayern ging die Inzidenz weiter leicht auf 529,6 zurück. In allen fünf Bundesländern ist die Impfquote unterdurchschnittlich. Die niedrigste Inzidenz gibt es weiter in Schleswig-Holstein, wo der Wert auf 142,1 sank. Nur noch zwei Landkreise liegen unter einem Wert von 100, die höchste Inzidenz weist der Landkreis Mittelsachsen auf, hier stieg er auf 2.208,5.
  • 12/5/20215:56:00 AM
    Röttgen: Impfverweigerer spalten Gesellschaft mehr als Impfpflicht
    Nach Einschätzung des CDU-Vorsitzkandidaten Norbert Röttgen sind Impfgegner und Boykotteure von Schutzmaßnahmen eine größere Herausforderung für den Zusammenhalt der Gesellschaft als die Impfpflicht. "Die Spaltung dadurch, dass man es immer noch einer Minderheit überlässt, eine riesige Infektionswelle auszulösen, die die gesamte Bevölkerung trifft und einschränkt, wiegt deutlich schwerer", sagte Röttgen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland einem Vorabbericht zufolge. Die geplante allgemeine Corona-Impfpflicht bezeichnete Röttgen als rechtlich haltbar.
  • 12/5/20215:50:00 AM
    Künftiger Verkehrsminister Wissing rät von Reisen zur Weihnachtszeit ab
    Der designierte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) empfiehlt den Deutschen an Weihnachten auf Reisen zu verzichten. "Der Winter 2021 wird dramatischer als der Winter 2020," sagte er der "Bild am Sonntag", einem Vorabbericht zufolge. "In der aktuellen Situation scheint es sinnvoller, Weihnachten im kleinen Kreis zuhause zu verbringen und keine größeren Reisen durchs Land zu planen." Zudem prüfe man alle Mittel im Rahmen der Verfassung, um der Pandemie schnellstmöglich Einhalt zu gebieten, inklusive einer Impfpflicht.
  • 12/5/20215:44:00 AM
    Mehrzahl der Ungeimpften weiterhin gegen Impfung
    63 Prozent der Menschen in Deutschland, die sich bislang noch nicht haben impfen lassen, wollen das auch in Zukunft nicht nachholen. Das geht aus einer Befragung des Meinungsforschungsinstitutes INSA für die "Bild am Sonntag" hervor, einem Vorabbericht zufolge. 20 Prozent gaben an, sich noch impfen lassen zu wollen, 17 Prozent antworteten mit "weiß nicht/ keine Angabe".
  • 12/4/20219:41:57 PM
    Anteil der Covid-Intensivpatienten höher als im Vorjahr
    Bundesweit machen Corona-Patienten gut 22 Prozent aller Patienten in intensivmedizinischer Betreuung aus. In einigen Regionen liegt der Anteil bei 80 oder sogar 100 Prozent. Vor einem Jahr, am 4. Dezember 2020, betrug der Anteil der Covid-19-Patienten an allen Intensivpatienten 19 Prozent. Auf dem Höhepunkt der Winterwelle 2020/2021 waren es zeitweise 28 Prozent bundesweit.
  • 12/4/20218:59:17 PM
    Niederländische Königsmutter Beatrix positiv auf Corona getestet
    Die Mutter des niederländischen Königs, Prinzessin Beatrix, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die 83-Jährige habe sich wegen leichter Erkältungsbeschwerden testen lassen, teilte das Königshaus in Den Haag am Samstagabend mit. Sie habe sich in häusliche Isolation begeben und halte sich an die Regeln für positiv getestete Menschen. Personen, die mit Prinzessin Beatrix in engem Kontakt gewesen seien, würden informiert. Beatrix war Montag von einem viertägigen Arbeitsbesuch auf der niederländischen Karibikinsel Curaçao zurückgekehrt. Wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete, sagte sie dort, dass sie zweimal gegen das Coronavirus geimpft ist und auch eine Auffrischimpfung empfangen hat. Sie habe am späten Sonntagabend mit einem Linienflug der KLM die Rückreise angetreten.
  • 12/4/20218:46:58 PM
    Anteil der Covid-Intensivpatienten höher als im Vorjahr
    Bundesweit machen Corona-Patienten gut 22 Prozent aller Patienten in intensivmedizinischer Betreuung aus. In einigen Regionen liegt der Anteil bei 80 oder sogar 100 Prozent , dort sind also alle Intensivbetten sind mit Corona-Kranken belegt. Vor einem Jahr, am 4. Dezember 2020, betrug der Anteil der Covid-19-Patienten an allen Intensivpatienten 19 Prozent. Auf dem Höhepunkt der Winterwelle 2020/2021 waren es zeitweise 28 Prozent bundesweit
  • 12/4/20217:33:45 PM
    Großbritannien führt Testpflicht bei Einreise wieder ein
    Wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante verlangt Großbritannien wieder Corona-Tests von allen internationalen Reisenden. Vom kommenden Dienstagmorgen an müssen auch Geimpfte vor Abreise ins Vereinigte Königreich ein negatives Ergebnis vorlegen, wie Gesundheitsminister Sajid Javid ankündigte. Grund sei, dass immer mehr Infektionen mit Reisen in Verbindung gebracht werden könnten, sagte Javid. Er betonte, die Maßnahmen seien vorübergehend. Einen Zeitraum nannte der Minister aber nicht. Großbritannien hatte die vorgeschriebenen Tests vor Einreise für Geimpfte erst Mitte Oktober abgeschafft.
  • 12/4/20216:47:38 PM
    Rio de Janeiro sagt Silvesterparty am Strand von Copacabana ab
    Die brasilianische Metropole Rio de Janeiro sagt wegen der Pandemie erneut die berühmte Silvesterparty am Strand von Copacabana ab. "Wir respektieren die Wissenschaft", schrieb Rios Bürgermeister Eduardo Paes auf Twitter. "Da die Meinungen der wissenschaftlichen Komitees auseinandergehen, werden wir uns an die restriktivste halten. Das Komitee der Stadtverwaltung sagt, wir können Silvester feiern, das des Bundesstaates sagt nein. Also können wir nicht." Er treffe die Entscheidung mit Bedauern, aber sehe keine Möglichkeit, die Party ohne die Zusicherung aller Gesundheitsbehörden zu organisieren.
  • 12/4/20215:46:15 PM
    Nach Firmenfeier in Norwegen haben sich 13 Menschen mit Omikron angesteckt
    Bei einer Firmenfeier in Norwegen ist es zu einem Ausbruch der Variante Omikron gekommen. Bisher seien 13 Fälle bestätigt, teilte das nationale Gesundheitsinstitut FHI mit. Es gebe 90 bis 100 Corona-Fälle nach dem Event in der Hauptstadt Oslo. Unklar blieb zunächst, ob sich noch weitere Gäste mit der Omikron-Variante infiziert haben. An der Feier hatten unterschiedlichen Berichten zufolge bis zu 120 Menschen teilgenommen. Zwei von ihnen sollen kürzlich in Südafrika gewesen sein. Insgesamt gab es in Norwegen nach FHI-Angaben 19 Omikron-Fälle, darunter vier Menschen, die aus Südafrika eingereist waren.
  • 12/4/20214:33:45 PM
    Inzidenz in Sachsen und Thüringen liegt weiter über 1000
    Die Corona-Inzidenz in Thüringen liegt den zweiten Tag über der Marke von 1000. Das Gesundheitsministerium meldete auf Basis von Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) in Erfurt 1026,5 wöchentliche Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Am Freitag hat das Bundesland diese Schwelle erstmals mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 1013,6 überschritten. Thüringen ist zusammen mit Sachsen das Bundesland, das bislang am stärksten von der vierten Corona-Welle betroffen ist. Mit 1235,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ist Sachsen bundesweit Spitzenreiter.
  • 12/4/20213:22:30 PM
    Party nur mit "Covid-Pass": Verschärfte 3G-Regel auf Mallorca 
    Ausgehen und Party machen ist jetzt auch auf Mallorca aufgrund steigender Inzidenzen fast nur noch mit 3G möglich. Auf der bei Deutschen beliebten Urlauberhochburg und auch auf den anderen Baleareninseln sind verschärfte Maßnahmen in Kraft getreten. Zum Besuch von Bars, Restaurants und anderen Einrichtungen mit einer Kapazität von mehr als 50 Personen muss seit Samstag ein Impf- oder Genesenen-Nachweis oder ein negatives Testergebnis vorgelegt werden. Diese Vorschrift gilt bis zum 24. Januar - und zwar für Innenräume und für überdachte Terrassen. Es handelt sich um eine Erweiterung der 3G-Regel auf den Balearen, denn die Pflicht zur Vorlage des sogenannten "Covid-Passes" galt in der spanischen Mittelmeer-Region unter anderem bereits für den Besuch von Diskotheken, Nachtclubs und Seniorenheimen.
  • 12/4/20213:12:15 PM
    Ampel plant Verlängerung des Corona-Hilfsfonds um ein halbes Jahr
    Die Pläne zur Verlängerung des deutschen Corona-Hilfsfonds um ein halbes Jahr werden konkreter. Die Bundestagsfraktionen von SPD, Grünen und FDP planen, den Fonds bis zum 30. Juni auszudehnen, wie aus einem Gesetzentwurf hervorgeht, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Bislang sind die Hilfen bis zum 31. Dezember möglich. Aus Fraktionskreisen verlautete am Samstag, über den Entwurf solle in der kommenden Woche beraten werden.
  • 12/4/20213:06:09 PM
    Montgomery für Kinder-Impfpflicht falls STIKO-Empfehlung vorliegt 
    Der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebunds, Frank Ulrich Montgomery, sieht keinen Grund gegen eine Impfpflicht auch für Kinder - falls die Ständige Impfkommission (STIKO) dies empfiehlt. "Solange es von der Ständigen Impfkommission keine eindeutige Empfehlung für die Impfung von Kindern gibt, kann es natürlich nur eine Impfpflicht für Erwachsene geben", sagte er dem Nachrichtenportal "ZDFheute.de". "Wenn die Stiko allerdings die Impfung von Kindern empfehlen sollte, gäbe es keinen Grund, nicht auch Kinder in die Impfpflicht einzubeziehen." Montgomery fügt hinzu: "Wir impfen 98 Prozent der Neugeborenen mit den Grundimpfungen und da ist sehr viel mehr drinnen als in dem einen Impfstoff gegen Corona." Aus Sicht des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach sollten Kinder bei einer Impfpflicht außen vor bleiben, wie er kürzlich bei RTL/ntv betonte.
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