Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Epidemiologe: Lockdown noch mindestens sechs Wochen nötig

Corona-Schnelltest (Symbolfoto)
© dpa, Vincent Jannink, rac fgj

17. Januar 2021 - 16:57 Uhr

Die neuesten Corona-Entwicklungen - hier im Ticker

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    Epidemiologe: Lockdown noch mindestens sechs bis acht Wochen nötig
    Ein Stück weit sind die Corona-Zahlen seit Weihnachten schon gesunken, doch nach Experteneinschätzung wird der Lockdown noch mindestens mehrere Wochen nötig sein. Entscheidend für seine Dauer sind nach Ansicht des Bremer Professors Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie eine Trendwende mit deutlich sinkenden Corona-Zahlen, gleichzeitig intensives Testen und besonders die breite Akzeptanz sowie erfolgreiche Durchführung der Impfung, wie er am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur sagte. "Da gerade der letzte Teil noch dauert nach den letzten Nachrichten, gehe ich von mindestens weiteren sechs bis acht Wochen aus." Falls eine Trendwende vorher gelinge, könnte auch vorher schon etwas geändert werden - "aber immer mit vorsichtigen und gut monitorierten Lockerungen."
  • 1/17/21 8:27 PM
    Notfallzulassung für Impfstoffe - erste Brasilianerin geimpft
    Das ging schnell: Nach der Notfallzulassung der Corona-Impfstoffe von Sinovac und Astrazeneca durch die Nationale Behörde für Gesundheitsüberwachung in Brasilien, Anvisa, ist die erste Brasilianerin geimpft worden. Dies ging aus einer Mitteilung der Regierung des Bundesstaates São Paulo am Sonntag hervor. Demnach bekam die Krankenschwester Mônica Calazans, 54, in dem Hospital das Clínicas in São Paulo den Impfstoff Coronavac des chinesischen Unternehmens Sinovac gespritzt, mit dem der Bundesstaat São Paulo ein Abkommen hat.
  • 1/17/21 8:13 PM
    40 Menschen bei Versammlung am Lagerfeuer - Rechtsextreme?
    Nach einer nicht angemeldeten Versammlung mutmaßlicher Mitglieder der rechten Szene in Bad Dürkheim ermittelt die Polizei - auch wegen möglicher Verstöße gegen die Corona-Regeln. Rund 40 Menschen sollen sich nach bisherigen Erkenntnissen am Sonntagnachmittag um ein Lagerfeuer versammelt haben, wie die Polizei mitteilte. Sie hätten demnach Fahnen und Banner mit sich geführt, die auf die rechte Szene hindeuteten. Unter anderem wurde eine Reichskriegsflagge sichergestellt, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Zeugen hatten die Beamten alarmiert. Als diese eintrafen, hatte sich die Versammlung schon aufgelöst.

    Der Sprecher sagte, man gehe davon aus, dass es keine Spontanversammlung gewesen sei. Deswegen ermittle man wegen möglicher Verstöße gegen das Versammlungsgesetz. Auch die Corona-Abstandsregeln seien vermutlich nicht eingehalten worden.

  • 1/17/21 7:28 PM
    Auf Gran Canaria und Lanzarote gelten schärfere Regeln
    Auf den bei deutschen Urlaubern gerade im Winter beliebten Kanareninseln Gran Canaria und Lanzarote gelten ab Montag verschärfte Corona-Maßnahmen. So wird der Beginn der nächtlichen Ausgangssperre ab Montag um eine Stunde auf 22.00 Uhr vorgezogen, Zusammenkünfte mit Menschen aus anderen Haushalten sind untersagt, Gaststätten dürfen nur noch im Freien servieren und Sport ist nur noch unter freiem Himmel ohne Kontakt zu anderen erlaubt, wie der TV-Sender Canarias7 und die Zeitung "El País" am Sonntag berichteten. Die Maßnahmen auf den beiden zu Spanien gehörenden Inseln vor der Westküste Afrikas gelten zunächst für 14 Tage. Auf der Kanareninsel Teneriffa hingegen sei die Zahl der Corona-Infektionen rückläufig, weshalb die dortige Ausgangssperre nun erst eine Stunde später ab 23.00 Uhr gelte.
  • 1/17/21 5:56 PM
    Party trotz Pandemie: Frau flüchtet auf Dach - und stürzt ab
    Eine Teilnehmerin einer wegen Corona illegalen Party in München ist bei Eintreffen der Polizei aufs Dach geflüchtet und abgestürzt. Die 24-Jährige fiel aus etwa vier Metern Höhe auf ein Kiesbett, wo sie stehend aufkam, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Sie war ansprechbar und wurde per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

    Die Polizei war in der Nacht auf Sonntag per Notruf 110 über eine laute Party mit mehreren Teilnehmern in einer Wohnung in der Maxvorstadt informiert worden. Mehrere Streifen fuhren hin - und trafen in der Wohnung zwei Frauen und zwei Männer an, die den Angaben zufolge 23 bis 25 Jahre alt sind. Die Beamten stellten zudem fest, dass ein Fenster offen stand. Sie bemerkten, dass sich auf dem Dach eines Rückgebäudes zwei weitere Personen befanden: eine 24-Jährige und ein 32-Jähriger. Diese wurden aufgefordert, über eine Feuerleiter das Dach zu verlassen. Die 24-Jährige habe aber versucht, in die Wohnung zurück zu klettern - und sei dabei abgestürzt, hieß es.

  • 1/17/21 4:43 PM
    Kita-Elternvertreter: Kinderbetreuung und Homeoffice nicht vereinbar
    Die Bundeselternvertretung für Kitas - kurz Bevki - wendet sich zwei Tage vor den neuerlichen Bund-Länder-Beratungen zu den Corona-Maßnahmen gegen weitere Belastungen. "Für Familien mit Kindern ist jetzt eindeutig die Grenze der Belastbarkeit erreicht", erklärte Bundeselternsprecher Axel Briege. "Weitergehende Maßnahmen zur Pandemieeindämmung müssen nun von anderen, stärkeren Partnern mitgeschultert werden." Die Elternvertretung unterbreitete ihre Forderungen in einem Offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel und die Abgeordneten des Bundestages. Sie verlangte darin eine bessere Unterstützung der arbeitnehmenden Elternteile durch zusätzliche, vom Bund finanzierte Urlaubstage, die Neuauflage des Corona-Kinderbonus in Höhe von 1000 Euro pro Kind und Monat und die verbindliche Festlegung auch für Unternehmen, dass die Betreuung von Kindern nicht zeitgleich mit dem Homeoffice zu vereinbaren sei.
  • 1/17/21 4:33 PM
    Bericht: Kanzleramt soll nächtliche Ausgangssperren in ganz Deutschland planen
    Wie das Magazin "Business Insider" am Sonntag berichtete, soll Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eine bundesweit einheitliche nächtliche Ausgangssperre planen. Solche Maßnahmen gibt es unter anderem bereits in Frankreich und in Teilen Italiens. Offen ist dem Bericht zufolge, von wann bis wann die Ausgangssperre gelten und ob sie beispielsweise erst ab einer gewissen Inzidenz gelten soll. Solche Maßnahmen gibt es auc bereits in Bayern und Baden-Württemberg. Dort dürfen Menschen zwischen 21 und 5 Uhr bzw. zwischen 20 und 5 Uhr das Haus nur noch mit triftigem Grund verlassen.

    Mehr über die Maßnahmen, die uns möglicherweise nach dem nächsten Corona-Gipfel erwarten könnten, lesen Sie hier:


  • 1/17/21 3:03 PM
    Belgisches Pflegeheim erlebt Ausbruch mit mutierter Variante - 75 Fälle
    In einem Altenheim Belgien sind zahlreiche Bewohner mit dem zuerst in England entdeckten mutierten Coronavirus infiziert worden. In dem Heim "De Groene Verte" in Merkem im Westen Flanderns seien 75 Menschen - zwei Drittel aller Bewohner - positiv auf den neuen Virustyp getestet worden, meldete die Nachrichtenagentur Belga. Alle gesellschaftlichen Aktivitäten in der Gemeinde seien nun untersagt. Nur Schulen, Kitas und medizinische Dienste blieben geöffnet. Im übrigen Gebiet der Gemeinde stieg die Zahl der Fälle auf 53 an. "Der Ursprung des Ausbruchs ist noch unbekannt, aber wir sind jetzt bei der Kontaktnachverfolgung", sagte Bürgermeister Joris Hindryckx nach Angaben von Belga. Nach wochenlangem Rückgang sind die täglichen Corona-Fallzahlen in Belgien zuletzt wieder deutlich gestiegen.
  • 1/17/21 3:02 PM
    Patientenschützer: Maas beginnt "Gespenster-Diskussion"
    Die Deutsche Stiftung Patientenschutz kritisiert Außenminister Heiko Maas scharf für den Vorschlag, Menschen mit Corona-Impfung früher als anderen den Besuch von Restaurants oder Kinos zu erlauben. Vorstand Eugen Brysch sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, Maas befeuere eine "Gespenster-Diskussion" über Impf-Privilegien. Es gebe zu wenig Impfstoff. "Bei der Organisation des Impfangebots hapert es. Auch weiß heute niemand, ob ein Geimpfter das Virus weitergeben kann." Als Außenminister sei Maas zudem nicht zuständig für das Thema.
  • 1/17/21 1:06 PM
    Husum: 1.400 Krankenhaus-Mitarbeiter nach Corona-Ausbruch getestet

    Wegen eines Corona-Ausbruchs in den Krankenhäusern in Husum und Niebüll sind am Wochenende fast 1.400 Klinikmitarbeiter getestet worden. Ergebnisse liegen noch nicht vor.

    Betroffen seien lediglich diese beiden Standorte des Klinikums Nordfriesland, so ein Sprecher. Es gibt einen Aufnahmestopp für neue Patienten - zunächst bis zum 21. Januar. Behandlungen wurden nach Möglichkeit verschoben.

    Am Freitag hatte der Kreis mitgeteilt, dass sich 54 positiv getestete Mitarbeiter in häuslicher Isolierung befinden; 52 positiv getestete Patienten werden im Husumer Klinikum versorgt. Das Gesundheitsamt des Kreises Nordfriesland ordnete Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter an, die in der Zeit vom 4. Januar bis zum 13. Januar in den Kliniken in Niebüll oder Husum arbeiteten.
  • 1/17/21 1:01 PM
    Gesundheitsministerium lehnt Maas-Vorstoß ab

    Das Bundesgesundheitsministerium hat einen Vorstoß von Außenminister Heiko Maas (SPD) zurückgewiesen, geimpften Menschen Ausnahmen von Corona-Beschränkungen zu ermöglichen. "Eingriffe in Freiheitsrechte müssen immer gut begründet sein", sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. "Aber solange nicht klar ist, ob ein Geimpfter das Virus übertragen kann, kann es keine Ausnahmen geben."

    Maas hatte gefordert, Geimpften früher als anderen den Besuch von Restaurants oder Kinos zu erlauben.
  • 1/17/21 12:16 PM
    Lockdown in Österreich bis 7. Februar verlängert

  • 1/17/21 11:48 AM
    Bayer prüft Produktion von Corona-Impfstoffen

    Der Pharmakonzern Bayer erwägt, in die Produktion von Corona-Impfstoffen einzusteigen. „Wir diskutieren mit Curevac und auch mit der Politik und den Behörden, was gemacht werden kann“, sagte Bayer-Chef Werner Baumann der ‚Welt am Sonntag‘.

    „Mit unserem Produktionsnetzwerk in Deutschland und den USA sowie dem entsprechenden zeitlichen Vorlauf wären wir grundsätzlich in der Lage, Impfstoff in größeren Mengen zu produzieren. Dies prüfen wir gerade unter Hochdruck.“ Dabei gehe es in erster Linie nicht um finanzielle Überlegungen, sondern darum, den Impfstoff so schnell wie möglich verfügbar zu machen.

  • 1/17/21 10:15 AM
    RKI: Knapp 14.000 Neuinfektionen in Deutschland

    Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 13.882 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Am Sonntag sind die vom RKI bekannt gegebenen Zahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Am Vortag hatte das RKI von 18 678 Neuinfektionen berichtet, am Sonntag vergangener Woche von 16.946.

    Insgesamt stieg die Zahl der seit Beginn der Pandemie bekanntgewordenen Infektionen auf 2 033 518 (Stand: 17.01., 00.00 Uhr), wie das RKI am Sonntag mitteilte. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte noch deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

    Außerdem wurden insgesamt 46.419 Todesfälle verzeichnet, 445 mehr als am Vortag.
  • 1/17/21 9:18 AM
    Berliner Polizei löst Hochzeitsfeier mit 60 Gästen auf

    Eine Hochzeitsfeier mit 60 Menschen in Berlin-Mitte ist wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln von der Polizei aufgelöst worden. Durch einen Anrufer wurden die Beamten am Samstagabend auf die Gesellschaft in einer Wohnung aufmerksam, teilte ein Sprecher mit.

    Zuerst hatte der "Berliner Kurier" über den Vorfall berichtet.

    „Wir haben die Menschen aufgefordert, sich in ihre Wohnungen zu begeben“, so der Sprecher. Es seien alle Personalien sowie 56 Verstöße gegen den Infektionsschutz notiert worden. „Hier haben sich deutlich mehr Menschen getroffen als nur aus einem fremden Haushalt.“
  • 1/17/21 8:00 AM
    Lauterbach glaubt an Absage der Fußball-EM

    SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach rechnet wegen der Coronavirus-Pandemie mit einem Ausfall der Fußball-Europameisterschaft in diesem Jahr. „Ich glaube, dass die EM komplett abgesagt wird, weil wir im März eine Situation haben werden, die in vielen Ländern Europas schlechter sein wird als heute“, sagte der 57-Jährige bei ‚t-online‘. „Es wird sich alles - leider - von allein ergeben. Wir könnten im März eine Situation erleben, in der kaum jemand überhaupt auf die Idee kommen wird, eine Fußball-EM auszutragen.“

    Die Europäische Fußball-Union UEFA plant für die EM, die vom 11. Juni bis 11. Juli stattfinden soll, mit vier verschiedenen Corona-Szenarien für ihre zwölf Spielorte. Diese reichen von Spielen in vollen Stadien bis hin zu einem kompletten Zuschauer-Ausschluss. Am 5. März soll eine verbindliche Regelung getroffen werden, wie viele Zuschauer an den Spielstätten in die einzelnen EM-Stadien dürfen.

    „Wir können in Europa nicht davon ausgehen, dass wir bis Mitte des Jahres ausreichend Impfstoff haben werden“, sagte Lauterbach. Es sei «am wahrscheinlichsten», dass es keine Zuschauer in den Stadien geben werde, sollte das Turnier stattfinden können.

  • 1/17/21 7:20 AM
    Maas: Restaurants und Kinos für Geimpfte öffnen

    Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) fordert, Menschen mit Corona-Impfung früher als anderen den Besuch von Restaurants oder Kinos zu erlauben. „Geimpfte sollten wieder ihre Grundrechte ausüben dürfen“, sagte Maas der ‚Bild am Sonntag‘ (BamS). „Es ist noch nicht abschließend geklärt, inwiefern Geimpfte andere infizieren können. Was aber klar ist: Ein Geimpfter nimmt niemandem mehr ein Beatmungsgerät weg. Damit fällt mindestens ein zentraler Grund für die Einschränkung der Grundrechte weg.“

    Maas erinnerte auch an die Betreiber von derzeit geschlossenen Restaurants, Kinos, Theater oder Museen. „Die haben ein Recht darauf, ihre Betriebe irgendwann wieder zu öffnen, wenn es dafür eine Möglichkeit gibt. Und die gibt es, wenn immer mehr Menschen geimpft sind. Denn wenn erst mal nur Geimpfte im Restaurant oder Kino sind, können die sich nicht mehr gegenseitig gefährden.“

    Die Bundesregierung hatte die Wiederherstellung der Freiheiten für Geimpfte bislang auch mit dem Hinweis darauf abgelehnt, dass nicht bekannt ist, ob sie dennoch andere anstecken können. Mit Maas schert nun erstmals ein Regierungsmitglied aus dieser Linie aus.

  • 1/16/21 8:51 PM
    Anzahl der Corona-Toten in Frankreich übersteigt 70.000
    In Frankreich ist die Zahl der infolge des Coronavirus gestorbenen Menschen auf mehr als 70.000 gestiegen. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde stieg die Zahl der Toten binnen 24 Stunden um 196 auf 70.142. Die Zahl der Neuinfektionen binnen 24 Stunden liegt mit 21.406 knapp über dem Wert vom Freitag. Dem Gesundheitsministerium zufolge wurden bereits 413.046 Menschen geimpft.
  • 1/16/21 7:32 PM
    Großbritannien: Dritthöchste Todeszahl an einem Tag
    In Großbritannien melden die Behörden die dritthöchste Todeszahl an einem Tag seit Beginn der Corona-Pandemie. Das Gesundheitsministerium gibt 1295 Todesfälle bekannt nach 1280 am Freitag. Die Zahl der Todesopfer steigt damit auf insgesamt 88.590. Die Zahl der positiven Tests beträgt 41.346 nach 55.761 am Freitag. Bislang wurden in Großbritannien rund 3,6 Millionen Impfungen verabreicht.
  • 1/16/21 6:57 PM
    Südafrikanische Corona-Variante erstmals in Dänemark aufgetaucht
    Die zuerst in Südafrika aufgetretene Variante des Coronavirus ist zum ersten Mal in Dänemark nachgewiesen worden. Der Fund der Variante B.1.351/501Y hänge mit einer Reise nach Dubai zusammen, teilte das dänische Gesundheitsinstitut SSI am Samstagabend mit. Die aus England stammende Corona-Mutante ist bereits vor Wochen im nördlichsten deutschen Nachbarland eingetroffen: Sie wurde bisher 256 Mal im Land nachgewiesen. Die britische Variante macht nach SSI-Angaben im Augenblick 3,6 Prozent aller positiven Corona-Befunde aus, die man in Dänemark sequenziert. Das Institut geht allerdings davon aus, dass diese Mutation in den kommenden Wochen und Monaten häufiger vorkommen wird - wie häufig, das hänge davon ab, wie gut die Kontaktzahlen kontrolliert werden könnten.
  • 1/16/21 6:30 PM
    Immer mehr Jüngere auf Corona-Intensivstationen
    Auf deutschen Intensivstationen scheint sich im Vergleich zur ersten Welle so langsam ein neues Bild abzuzeichnen: Denn dort müssen immer mehr jüngere Menschen versorgt werden. Das Durchschnittsalter in den großen Intensivstationen, sagte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach bei "maybrit illner", liege aktuell bei 60 Jahren – darunter seien viele Jüngere. In diesem Zusammenhang kristallisiere sich vor allem Übergewicht als immer stärkerer Risikofaktor für schwerste Verläufe heraus.

    Mehr zum möglichen Risikofaktor Übergewicht hier:

  • 1/16/21 4:56 PM
    Italien verschärft Corona-Regeln
    Im Kampf gegen den Wiederanstieg der Corona-Zahlen gibt es in Italien ab Sonntag drei Rote Zonen mit strengen Ausgangsverboten, darunter die wirtschaftsstarke Lombardei. In vielen anderen Teilen des Mittelmeerlandes gilt zudem ein etwas weniger scharfer Teil-Lockdown. Das geht aus einer Anordnung des Gesundheitsministers Roberto Speranza vom Samstag hervor. Ein Großteil Italiens wird als Orange Zone eingestuft, dazu gehört auch die Region Latium mit der Hauptstadt Rom. Dort sollen die Menschen in der Regel ihre Orte nicht verlassen. Restaurants und und Bars dürfen Gäste nicht mehr am Tisch bedienen, erlaubt ist nur noch zeitweiser Außer-Haus-Verkauf.
  • 1/16/21 4:19 PM
    Schnee ja, Chaos nein - Ansturm auf deutsche Skipisten bleibt vorerst aus
    Die Sperrungen und Appelle zeigen offenbar Wirkung: Der befürchtete Ansturm auf Deutschlands Wintersportorte ist zumindest am Samstag weitgehend ausgeblieben. Wegen der Corona-Pandemie waren Ausflüge in vielen Gegenden verboten. Dort, wo Skifahren und Rodeln erlaubt war, hielten sich die Menschen überwiegend an die Regeln.

    Im Sauerland und in der Eifel blieb es am Samstag vorerst ruhig. Und auch am Alpenrand herrschte nach der Sperrung von Tegernsee, Schliersee und Spitzingsee für auswärtige Tagesausflügler weitgehende Leere. Bei Nebel und leichtem Schneefall kamen nur sehr wenige Menschen zum Spitzingsee, wie auf den zahlreichen Webcams des nahen geschlossenen Skigebiets zu sehen war. Dort hatten sich am vergangenen Wochenende noch Tausende vergnügt. Lediglich die Schwarzwaldhochstraße in Baden-Württemberg musste am Vormittag wegen zahlreicher Ausflügler für etwa eine Stunde gesperrt werden, wie eine Sprecherin der Polizei in Offenburg am Samstag sagte. Die Parkplätze seien zwar relativ voll, ansonsten sei aber alles im grünen Bereich.

  • 1/16/21 3:47 PM
    Tod einer Seniorin: Rechtsmedizin sieht keine Verbindung zur Impfung
    Der Tod einer 90-jährigen Frau in einem Seniorenheim in Weyhe (Landkreis Diepholz) hat laut Staatsanwaltschaft Verden nichts mit einer vorherigen Corona-Impfung zu tun. Die Rechtsmedizin habe keinen Zusammenhang festgestellt, teilte der Landkreis am Samstag mit. Eine abschließende Bewertung durch das Paul-Ehrlich-Institut bleibe aber abzuwarten.

    Mehr über den Fall lesen Sie hier:

  • 1/16/21 3:28 PM
    Mittlerweile über eine Million Impfungen in Deutschland
    Knapp drei Wochen nach dem Impfstart haben in Deutschland mehr als eine Million Menschen die erste Dosis erhalten. Das geht aus Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag hervor. Demnach wurden ihm bis einschließlich Freitag 1.048.160 Impfungen übermittelt - das entspricht 1,26 Prozent der Einwohner.
    Rund die Hälfte der Menschen wurde den RKI-Daten zufolge bislang aus beruflichen Gründen geimpft. Es kann sich dabei zum Beispiel um Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte mit sehr hohem Ansteckungsrisiko und um Personal in der Altenpflege handeln. Die meisten weiteren wurden aufgrund ihres Alters geimpft oder weil sie in einem Pflegeheim leben.

    Die wichtigsten Fragen rund um die verschiedenen Impfstoffe beantworten wir Ihnen hier.

    Außerdem klären wir die 7 verbreitetsten Mythen rund um die Impfung auf:

  • 1/16/21 2:47 PM
    Mannheim: Polizei löst Geburtstagsparty mit 27 Gästen auf
    Die Polizei in Mannheim hat eine Geburtstagsparty mit 27 Gästen aufgelöst. Zeugen war den Angaben zufolge am Freitagabend ein reges Besucheraufkommen im Treppenhaus aufgefallen. In der Vier-Zimmer-Wohnung wurden schließlich neben den Veranstaltern 22 Erwachsene und fünf Kinder entdeckt, wie ein Polizeisprecher am Samstag mitteilte. Die Beamten sprachen Platzverweise aus, die Besucher gingen. Alle Beteiligten seien wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung angezeigt worden.
  • 1/16/21 1:31 PM
    Australian Open: Angelique Kerber in strikter Quarantäne
  • 1/16/21 1:23 PM
    Virus-Mutation in Limburger Altenheim entdeckt

    In Limburg haben sich drei Menschen mit einer Mutation des Corona-Virus angesteckt, teilte der Kreis Limburg-Weilburg mit.

    Zuvor waren in dem Heim bereits mehrere Infektionen aufgetreten. Zudem habe es eine Reinfektion gegeben. Deswegen habe schickte das Gesundheitsamt Proben in die Uniklinik in Frankfurt/Main geschickt. Bei der Analyse der 100 eingesandten Proben sah man in drei Abstrichen die Mutation. Um welche es sich dabei konkret handelt, ist noch unklar. Ein Speziallabor in Berlin untersucht die Proben jetzt genauer. Die zwei betroffenen Mitarbeiter und der Bewohner kamen in Quarantäne.

  • 1/16/21 12:59 PM
    Zeil am Main: Drei über hundertjährige Frauen vollständig genesen

    Gute Nachrichten aus Zeil am Main: Drei über hundertjährige Frauen, die zum Teil an Covid-19 schwer erkrankten, sind mittlerweile wieder vollständig genesen. Das berichtet „inFranken.de“.

    In der Zeiler der Einrichtung Hans-Weinberger-Haus waren insgesamt 110 Menschen (65 Bewohner und 45 Mitarbeiter) mit dem Coronavirus infiziert. Diese Zahlen gab die Arbeiterwohlfahrt als Träger des Seniorenheims in Zeil am Freitag (15. Januar 2021) bekannt.

    Nach einem Corona-Ausbruch vor einigen Wochen sei das Seniorenheim wieder coronafrei. 26 der infizierten Bewohner starben. Inwzischen wurden alle Bewohner und Mitarbeiter negativ auf das Virus getestet.


  • 1/16/21 12:44 PM
    Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt langsam
  • 1/16/21 10:57 AM
    Lockdown in Österreich wird wohl verlägert

    Die Hinweise auf eine Verlängerung und Verschärfung des derzeit geltenden Lockdowns zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Österreich verdichten sich. Führende Experten warnten am Samstag im Bundeskanzleramt in Wien vor zu frühen Öffnungsschritten. „Die Neuinfektionen gehen nicht mehr stark genug zurück“, sagte der Vizerektor für Klinische Angelegenheiten der Medizinischen Universität Wien, Oswald Wagner.

    Bundeskanzler Sebastian Kurz hat seine Entscheidung über weitere Schritte um einen Tag auf Sonntag vertagt. Ursprünglich war das Ende des Lockdowns für den 24. Januar geplant. Aktuell sind der Handel - bis auf notwendige Geschäfte - sowie Gastronomie und Hotellerie in Österreich gesperrt. Auch Schulen sind im Fernunterricht und nur für die Notbetreuung von Kindern geöffnet.

    Die Experten sprachen sich nun für einen stärkeren Einsatz von besonders schützenden FFP2-Masken aus. Zudem sollte nach Angaben von Wagner das Arbeiten von zu Hause, das Homeoffice, für alle, denen es möglich ist, verpflichtend werden. Besondere Sorge mache den Experten die britische Virus-Mutation, die deutlich ansteckender sei.
  • 1/16/21 9:57 AM
    Indien beginnt Corona-Impfungen - Modi: Größte Kampagne der Welt

    Indien hat seine Corona-Impfkampagne begonnen. Bis zum Sommer sollen rund 300 Millionen Menschen in dem Riesenland geimpft werden. Premierminister Narendra Modi sagte, es handele sich um die größte Impfaktion der Welt. „Kein Land hat jemals in der Geschichte eine Impfkampagne dieses Ausmaßes durchgeführt“, so Modi in einer Fernsehansprache.

    Nach Behördenangaben sollen nun zunächst 30 Millionen Menschen geimpft werden, nämlich Mitarbeiter aus dem Gesundheitsbereich sowie Angehörige der Polizei, des Militärs, Gefängnispersonal und Bedienstete von Behörden, die mit der Corona-Eindämmung zu tun haben. Bis Juli sollen dann weitere 270 Millionen Menschen über 50 Jahre sowie Risikogruppen an die Reihe kommen.

    Damit wären im Sommer knapp ein Viertel der 1,3 Milliarden Einwohner Indiens geimpft. Indien ist das zweitbevölkerungsreichste Land der Welt hinter China. Die Gesamtzahl der Geimpften entspräche dann fast der Bevölkerung der USA (330 Millionen).
  • 1/16/21 9:47 AM
    Wirtschaftsweiser warnt Politik vor Überreaktion bei den Corona-Auflagen

    Der Chef der sogenannten Wirtschaftsweisen, Lars Feld, hat Bund und Länder vor den Beratungen am Dienstag vor einer Überreaktion bei den Corona-Auflagen gewarnt. „Eine Verlängerung des aktuellen Lockdowns ist wohl unvermeidlich. Aber die Politik muss aufpassen, dass sie nicht in Aktivismus abdriftet“, sagte der Vorsitzende des Rats der Wirtschaftssachverständigen der „Rheinischen Post“.

    „Eine Verschärfung des Lockdowns über seine Verlängerung hinaus darf nicht zu einem Problem für die Versorgungslage der Bevölkerung werden. Dies muss vor dem Hintergrund stark ausdifferenzierter Lieferketten gesehen werden.“ Feld ist auch Mitglied der Corona-Expertengruppe der Akademie Leopoldina, die das Kanzleramt berät.

    Bereits an diesem Dienstag statt erst am 25. Januar sind die nächsten Corona-Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder geplant. Hintergrund ist eine Diskussion über mögliche weitere Verschärfungen von Corona-Beschränkungen. Der bisherige Lockdown ist vorerst bis zum 31. Januar vorgesehen.
  • 1/16/21 9:36 AM
    Brinkhaus: "Lieber einmal richtig Lockdown"

    Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) plädiert für eine umfassende Ausweitung der Corona-Beschränkungen. „Jetzt lieber einmal richtig - anstatt eine Endlosschleife bis in den Sommer hinein“, sagte er der ‚Neuen Osnabrücker Zeitung‘ (NOZ). „Insbesondere die hohe Ansteckungsrate der neuen Mutation beunruhigt uns sehr. Wir müssen versuchen, diese neuen Virus-Varianten durch konsequente Maßnahmen rechtzeitig einzudämmen.“

    Im WDR sagte er, bei der Beratung von Kanzlerin Angela Merkel mit den Landesregierungschefs am Dienstag müsse „alles auf den Tisch“ gelegt werden, auch das Thema nächtliche Ausgangsbeschränkungen soll erörtern werden.

    Bei RTL/ntv sagte er zudem: „Wir müssen nochmal mit der Industrie und der Wirtschaft reden, ob da wirklich alle Kapazitäten für mobiles Arbeiten im Homeoffice ausgenutzt werden. Wir werden auch nochmal schauen müssen, ob man den Nahverkehr nicht abschaltet oder zumindest so organisiert, dass dort nicht mehr so viele Menschen in einem Bus oder in einem Waggon sind.“

    In der NOZ appellierte er an die Bundesländer, nicht wieder teilweise abweichende Regelungen zu treffen. „Ich erwarte, dass die Dinge, die auf der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin beschlossen werden, dann zu Hause in den Landeshauptstädten eins zu eins umgesetzt und konsequent nachgehalten werden“, sagte er der Zeitung.
  • 1/16/21 9:06 AM
    Corona-Zwangspause: Deutscher Extremsporler sitzt in der Türkei fest

    Der Extremsportler Jonas Deichmann ist bei dem Versuch, in einer Art Triathlon die Welt zu umrunden, wegen coronabedingter Grenzschließungen vorerst in der Türkei stecken geblieben. „Es ist schon frustrierend, dass es nicht weitergeht - aber wenig überraschend natürlich“, sagte der Abenteurer.

    Deichmann rbach im September in München mit dem Rad auf, schwamm 456 Kilometer vor der Küste Kroatiens und strandete jetzt auf dem Weg nach Osten nun seit gut einem Monat in der Türkei.

    Hier halte er sich nun fit und überlege, wie seine Reise weitergehen könne. Geplant war zunächst eine Weiterfahrt nach Russland, doch er könnte auch die Richtung wechseln. Derzeit sucht er nach einem Segelboot, das ihn von Europa aus in die USA bringen kann, die er durchlaufen möchte. „Mit meinem Projekt will ich zeigen, dass es auch ohne Motor um die Welt gehen kann - und möchte auf den Klimawandel aufmerksam machen“, so Deichmann
  • 1/16/21 8:41 AM
    Experte: Zielwert von 50 bei Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner frühestens Mitte Februar
  • 1/16/21 7:32 AM
    Kinderhilfsprojekt-Leiter: "Folgen des Lockdowns sind fatal"

    Der Lockdown wegen der Corona-Pandemie wird dem Kinderhilfsprojekt Arche zufolge bei sozial benachteiligten Kindern tiefe Spuren hinterlassen. „Die Folgen des Lockdowns sind fatal“, sagte der Hamburger Projektleiter Tobias Lucht.

    Schon beim ersten Lockdown im Frühjahr seien durch die Schulschließungen die Defizite bei vielen Kindern so groß gewesen, dass sie kaum mehr aufgeholt werden konnten. Er hoffe daher, dass die Schulen Präsenzunterricht anbieten können - in welcher Form auch immer.

    „Unterricht auf Distanz über mehrere Monate funktioniert nicht“, so Lucht. „Kinder brauchen die physische Anwesenheit eines Erwachsenen, der sie ermutigt und dem sie auch Fragen stellen können“. Dabei müssten auch der Leistungsstand der Kinder und das Alter eine wichtige Rolle spielen. „Für viele Kinder sind ihre Lehrer oft die einzigen Bezugspersonen“, meinte der Pädagoge.

  • 1/16/21 7:09 AM
    Merkel deutet schärfere Corona-Maßnahmen an
  • 1/16/21 7:05 AM
    Über 18.000 neue Corona-Infektionen in Deutschland

    In Deutschland haben sich innerhalb von 24 Stunden über 18.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 18.678 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden, wie das RKI am Samstagmorgen bekanntgab.

    Damit stieg die Zahl der seit Beginn der Pandemie bekanntgewordenen Fälle auf 2.019.636 (Stand: 16.01., 00.00 Uhr). Noch am Vortag waren 22 368 Neuinfektionen gemeldet worden. Dabei ist zu beachten, dass die tatsächliche Gesamtzahl noch deutlich höher liegen dürfte, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

    Außerdem wurden 980 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet.

    Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Samstagmorgen bei 139,2.
  • 1/15/21 10:32 PM
    Biden will mehr Tempo bei Impfaktion in den USA machen
    Der künftige US-Präsident Joe Biden will das Tempo der Corona-Impfaktion im Land deutlich beschleunigen. Biden kündigte in Wilmington im Bundesstaat Delaware ein Bündel an Maßnahmen an, mit dem er bestehende Probleme bei der Impfkampagne in den USA überwinden will. Unter anderem soll die US-Katastrophenschutzbehörde Fema beim Aufbau von Impfzentren helfen. Mobile Impfstationen sollen in entlegene Gebiete geschickt werden. Außerdem sollen Bidens Plänen nach die Apotheken im Land eingespannt werden, um ebenfalls Impfungen zu verabreichen. Bidens künftige Regierung will außerdem die Bundesstaaten ermuntern, Impfungen schneller für größere Bevölkerungsgruppen anzubieten.
  • 1/15/21 10:26 PM
    Wegen kaputtem Gefrierschrank: Hunderte Impfdosen zerstört
    Weil im Krankenhaus Morgagni Perantoni in Forl, Italien ein Gefrierschrank ausgefallen ist, sind dort 800 Dosen des Impfstoffes von Moderna unbenutzbar geworden. 1.500 Dosen waren dort aufbewahrt worden, 700 von den aufgetauten Impfdosen konnten noch rechtzeitig an die Impfzentrum geliefert und korrekt verabreicht werden. Das Krankenhaus ermittelt nun intern, wie so ein Fehler passieren konnte.
  • 1/15/21 9:56 PM
    Gericht: Keine Ausnahmen bei Corona-Beschränkungen für depressive Menschen
    Die Kontaktbeschränkungen im Kampf gegen die Pandemie gelten auch für depressive Menschen. Das hat das Oberverwaltungsgericht für Nordrhein-Westfalen in Münster entschieden und die Klage eines Wuppertalers im Eilverfahren abgewiesen. Der Antragsteller hatte geltend gemacht, er sei an einer Depression erkrankt und zwingend auf seine sozialen Kontakte angewiesen. Die Richter folgten der Argumentation des Mannes jedoch nicht und entschieden, dass die Beschränkungen nach vorläufiger Prüfung trotz des Grundrechtseingriffs rechtmäßig seien.
  • 1/15/21 8:45 PM
    US-Sänger schenkt Corona-Helfern Schuhe
  • 1/15/21 8:06 PM
    Corona-Experte zu neuer Mutation: "Im Keim zu ersticken, solange das noch möglich ist"
    Wir befinden uns mitten im Lockdown - und es sieht aus, als ob dieser bald noch härter wird. Der bisherige Lockdown ist aus Sicht vieler Politiker gescheitert. Auch das Robert-Koch-Institut (RKI) rät zu einem härteren Vorgehen. Der Bundesregierung bereitet zudem die Virus-Mutation Sorgen, die in Irland und Großbritannien zu einem extremen Anstieg der Fälle geführt hat. Die Sorge ist wohl berechtigt, wie eine Datenanalyse des European Bioinformatics Institute EMBL-EBI im englischen Hinxton nahelegt. Demnach dürfte auch hierzulande kein Weg an einem harten Lockdown vorbeiführen - und das vielleicht für Monate. Wie wenig ein zu lockerer Lockdown gegen die neue Virusvariante ausrichten kann, hatte eine Untersuchung des Teams um Moritz Gerstung, Forschungsgruppenleiter am EMBL-EBI, ergeben.

    Mehr zur Untersuchung hier:

  • 1/15/21 7:46 PM
    Mehr als zwei Millionen Corona-Tote weltweit
    Seit Beginn der Pandemie sind weltweit bereits mehr als zwei Millionen Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das ging am Freitag aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Die Zahl 2.000.000 mag abstrakt wirken - um zu verdeutlichen, wie viele Menschenleben das sind: So viele Tote, als wären ein Jahr lang jeden Tag zehn voll besetzte A380-Flugzeuge abgestürzt.

    Weltweit gab es demnach bislang mehr als 93 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Virus. Experten gehen von einer noch höheren Dunkelziffer aus. Die Webseite der Universität wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
  • 1/15/21 7:01 PM
    Corona-Mutation könnte im März vorherrschende Variante in USA werden
    Die zuerst in Großbritannien entdeckte und wohl deutlich ansteckendere Corona-Mutation könnte in den Vereinigten Staaten schon bald weiter verbreitet sein als das die ursprüngliche Variante. "Der vorausgesagte Entwicklungsverlauf dieser Variante in den USA weist Anfang 2021 ein schnelles Wachstum auf und wird im März zur vorherrschenden Variante", teilte die Gesundheitsbehörde CDC am Freitag mit. Dies könne die medizinische Infrastruktur in den Vereinigten Staaten weiter anspannen und strengere öffentliche Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 verlangen. In den USA wurden bislang laut der CDC 76 Fälle der Corona-Variante in zehn Bundesstaaten gemeldet.
  • 1/15/21 6:41 PM
    Biontech: Nach kurzer Verringerung wird mehr Impfstoff geliefert
    Der Mainzer Impfstoff-Hersteller Biontech und sein US-Partner Pfizer verringern die Liefermengen nach eigenen Angaben in der nächsten Woche vorübergehend, um sie danach aber kräftig zu erhöhen. "Ab der Woche vom 25. Januar werden wir wieder zum ursprünglichen Zeitplan für die Lieferungen in die Europäische Union zurückkehren (100 Prozent) und die Auslieferungen ab der Woche vom 15. Februar erhöhen (über 100 Prozent), so dass wir in der Lage sein werden, die volle zugesagte Menge an Impfstoffdosen im ersten Quartal und deutlich mehr im zweiten Quartal zu liefern", teilten die Unternehmen am Freitagabend mit.
  • 1/15/21 5:43 PM
    König Carl XVI. Gustaf (74) und Königin Silvia (77) sind geimpft
  • 1/15/21 5:14 PM
    Corona-Schnelltests ab morgen auch bei Zahnarzt und in der Apotheke möglich
    Ab Samstag, den 16. Januar dürfen auch Zahnärzte und Apotheken Corona-Schnelltests im Auftrag der Gesundheitsämter durchführen. Das geht aus einer Verordnung des Gesundheitsministeriums hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Der Kreis der beauftragungsfähigen Personen und Einrichtungen werde konkretisiert, um die für die Stellen des öffentlichen Gesundheitsdienstes erforderliche Rechtssicherheit schaffen, teilte das Gesundheitsministerium auf Anfrage mit. Darüber berichteten auch die "Stuttgarter Nachrichten" und die "Stuttgarter Zeitung".

    "Schnelltests helfen, Menschen mit erhöhtem Infektionsrisiko zu schützen", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) den Zeitungen. Nun könnten im Auftrag der Gesundheitsämter "auch Zahnarztpraxen und Apotheken in Schulen, Kitas oder Pflegeheimen testen".

  • 1/15/21 4:58 PM
    Mehr Corona-Schutz für Senioren: Sammeltaxi statt Bus für 65+ in Marburg
    Das neue Senioren-Anrufsammeltaxi in Marburg findet Anklang: Im Schnitt zehn Personen fahren täglich mit, wie die Stadtwerke am Freitag mitteilten. Am 4. Januar hatte die mittelhessische Stadt das Angebot für Menschen ab 65 Jahren eingeführt. Da Ältere als Corona-Risikogruppe gelten, soll ihnen mit dem Fahrservice ein besserer Schutz vor einer Infektion geboten werden, wenn sie etwa Besorgungen erledigen müssen. In den ersten Wochen des Taxibetriebs waren den Angaben nach täglich ein Kleinbus sowie in der Spitze ein zusätzlicher Pkw im Einsatz. Rund 250 Kilometer hätten die Fahrzeuge im Schnitt pro Tag zurückgelegt.
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