Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER: Elton John ruft bei Konzert zu internationaler Corona-Solidarität auf

Bei einem Benefiz-Konzert rief Elton John zu weltweiter Corona-Solidarität auf.
Bei einem Benefiz-Konzert rief Elton John zu weltweiter Corona-Solidarität auf.
© dpa, Felix Hörhager, hoe alf

25. September 2021 - 21:10 Uhr

Alle Entwicklungen in der Corona-Pandemie

  • 9/25/20216:57:19 PM
    Elton John ruft bei Konzert zu internationaler Corona-Solidarität auf
    Vor der Kulisse des Pariser Eiffelturms hat Elton John zu globalem Zusammenhalt in der Corona-Krise aufgerufen. "Wir dürfen niemanden zurücklassen", sagte er mit Blick auf Covid-19-Impfungen am Samstagabend in Paris beim Global Citizen Live. Mit Solidarität und Liebe könne man eine bessere Zukunft gestalten. Tausende Fans und Engagierte begeisterte er auf dem Champ de Mars mit seinen Hits "Tiny Dancer", "Your Song" und "Rocket Man". Auch Ed Sheeran und die Black Eyed Peas sollten in Frankreich auf der Bühne stehen.

    Das 24-stündige Großevent Global Citizen Live will Spenden von Staaten und Unternehmen für das Klima und gegen Armut zusammentrommeln. Konkret geht es etwa um die finanzielle Unterstützung für den Klimaschutz in ärmeren Ländern, Gelder für den Kampf gegen Hungersnöte und Spenden von Corona-Impfstoffen. Unterstützung gab es in Paris etwa von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die 140 Millionen Euro gegen den Hunger sowie Gelder für Bildung zusagte.

  • 9/25/20213:58:43 PM
    Schnelltests für Kitas verzögert an Kommunen ausgeliefert
    Erhebliche Verzögerungen hat es einem Zeitungsbericht zufolge wiederholt bei der Versorgung von Kommunen mit Corona-Schnelltests für Kita-Kinder gegeben. "Die Verzögerungen bei der Belieferung betreffen nahezu alle Landkreise und kreisfreien Städte in Niedersachse", sagte eine Sprecherin des Innenministeriums in Hannover nach dem Bericht der "Oldenburgischen Volkszeitung" und der "Münsterländischen Tageszeitung" (Samstag). Der Lieferant habe die vereinbarten Lieferzeitpunkte nicht eingehalten, die Lieferungen seien mehrfach kurzfristig verschoben worden und die Schnelltests "deutlich verspätet" im Zentrallager des Landes eingetroffen.
  • 9/25/20213:46:42 PM
    Bunte Armbänder für Geimpfte und Genesene an Leibniz-Universität
    Studenten und Mitarbeiter der Leibniz-Universität Hannover können einem Medienbericht zufolge künftig bunte Armbänder als Impf- und Genesenen-Nachweise nutzen. Dies sei freiwillig, Ziel sei, die Einlasskontrollen zu beschleunigen, teilte die Universität einem Bericht der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" zufolge mit. Demnach wurden 50.000 Bändchen bestellt, dies habe etwa 15.000 Euro gekostet. Vom 4. Oktober an sollten die Bänder ausgegeben werden, ab dann werde auch kontrolliert. 
  • 9/25/202111:43:31 AM
    Hamburg setzt auf 2G - und hebt Maskenpflicht teilweise auf
    Nach langen Einschränkungen in der Corona-Pandemie hat Hamburg die Masken fallen lassen: In Clubs, Bars, Restaurants, Kultur- und Sporteinrichtungen, die am sogenannten 2G-Modell teilnehmen, gibt es seit 0.00 Uhr am Samstagmorgen auch keine Beschränkungen mehr bei der Zahl der Besucher oder Teilnehmer einer Veranstaltung. Wo also nur Geimpfte und Genesene hinein dürfen, kann abstandslos und ohne Maske bis auf den letzten Platz gefeiert, getanzt, können Filme und Theater geschaut oder bei sportlichen Wettkämpfen mitgefiebert werden. Allerdings müssen weiter Kontaktdaten erhoben und Hygienekonzepte eingehalten werden. Eine entsprechende Eindämmungsverordnung des Senats war am Freitag erlassen worden.

    Auf Wochenmärkten entfällt zudem die Maskenpflicht für Verkäufer. Für Kunden gilt sie aber wie in Supermärkten weiter. Außerdem können negative Corona-Test-Bescheinigungen vom Arbeitgeber von Ungeimpften nur noch für berufliche Zwecke verwendet werden, also beispielsweise nicht mehr für einen Besuch im Kino. Bei Sportveranstaltungen müssen die Besucherströme an den Ein- und Ausgängen entzerrt werden. Finden die Veranstaltungen in Innenräumen statt, müssen Luftfilteranlagen vorhanden sein.

  • 9/25/202110:59:50 AM
    Hessen: 79 Prozent der Intensivpatienten sind nicht geimpft
    Auf den Intensivstationen hessischer Krankenhäuser bleibt der Anteil von nicht oder nicht vollständig gegen das Coronavirus geimpften Covid-19-Patienten hoch. Er betrage aktuell 79 Prozent, teilte das Sozialministerium in Wiesbaden am Samstag mit. 14 Prozent der Patienten seien vollständig geimpft, bei 6 Prozent sei der Status unbekannt. Am Vortag hatte der Anteil der nicht oder nicht vollständig geimpften Covid-19-Patienten bei 80 Prozent gelegen.
    Der hessische Tageswert der Hospitalisierungsinzidenz in der Corona-Pandemie war am Freitag auf 1,88 gesunken, ein aktueller Wert für Samstag wurde nicht genannt. Am Donnerstag hatte der Wert bei 2,07 gelegen. Die Hospitalisierungsinzidenz beschreibt die Zahl der neu in Krankenhäuser aufgenommenen Covid-19-Patienten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.
  • 9/25/20218:45:13 AM
    Niederlande schaffen 1,5 Meter Abstand ab - ab jetzt gilt 3G
    Die Niederlande sind auf dem Weg zurück zu einem normalen Leben. Mit dem heutigen Samstag wird der verpflichtete Sicherheitsabstand von 1,5 Metern abgeschafft - nach gut 18 Monaten. "Damit machen wir einen deutlichen Schritt in Richtung einer Gesellschaft ohne einschränkende Corona-Maßnahmen", erklärte die Regierung am Freitag in Den Haag.

    Allerdings können die Niederländer noch keinen "Vrijheidsdag" (Freiheitstag) feiern. Denn an die Stelle der 1,5 Meter-Regel tritt der heftig umstrittene Corona-Pass. Fortan muss jeder ab 13 Jahre vor dem Besuch von Gaststätten, Kultur oder Sport nachweisen, dass er geimpft, getestet oder genesen ist.

    Angesichts sinkender Infektions- und Patientenzahlen sowie einer relativ hohen Impfquote hält es die Regierung für verantwortlich, Maßnahmen zu lockern. So sind volle Stadien und Kneipen wieder erlaubt und Restaurants, Geschäfte und Theater können wieder unbegrenzt Besucher zulassen - allerdings erst nach Vorlage des Corona-Passes. Wer nicht geimpft oder genesen ist, kann sich kostenlos in einem Test-Center testen lassen.

  • 9/25/20217:46:21 AM
    Bundespolizei: Rund 230.000 Maskenpflicht-Verstöße im Bahnverkehr
    Rund 230.000 Verstöße gegen die Maskenpflicht in Zügen hat die Bundespolizei dieses Jahr laut "Welt am Sonntag" bisher erfasst. In den allermeisten Fällen hätten es die Beamten bei einer Belehrung belassen können, berichtet die Zeitung. In rund 11.300 Fällen wurden demnach zur Einleitung von Bußgeldverfahren die zuständigen Behörden vor Ort informiert. 745-mal wurden dem Bericht zufolge sogenannte Beförderungsausschlüsse verhängt - die Verweigerer mussten also den Zug verlassen. Im Januar wurden demnach mehr als 42.300 Ermahnungen ausgesprochen, seitdem ging die Zahl zurück und lag im August noch bei knapp 23.000.
  • 9/25/20215:48:29 AM
    Britischer Corona-Experte: Mehrheit der Kinder wird sich anstecken
    Angesichts hoher Corona-Fallzahlen in britischen Schulen geht ein Experte davon aus, dass sich die meisten Kinder im Winter mit dem Virus anstecken werden oder schon angesteckt waren. "Ich denke, dass sich in sechs Monaten die Mehrheit infiziert haben wird", sagte der Public-Health-Experte Azeem Majeed vom Imperial College London der Deutschen Presse-Agentur. Seit Ende der Schulferien in England sind die Fallzahlen unter den 5- bis 14-Jährigen enorm gestiegen. Die Inzidenz liegt mehr als doppelt so hoch wie in anderen Altersgruppen, wie etwa in einer Auswertung der "Financial Times" zu erkennen ist.

    Großbritannien impft erst seit kurzem auch 12- bis 15-Jährige. "Es wäre besser gewesen, damit früher zu beginnen", sagte Majeed. "Da waren wir im Vergleich zu anderen europäischen Ländern spät dran." Kinder unter 12 Jahren gibt es bislang keine zugelassenen Corona-Impfstoffe, allerdings erkranken sie auch seltener schwer. Das Risiko sei eher, dass Kinder das Virus an Erwachsene weitergäben, die nicht oder weniger wirksam durch Impfstoffe geschützt seien, sagte der Mediziner.

  • 9/25/20215:33:00 AM
    Masken sollen Pflicht im Erste-Hilfe-Kasten von Autos werden
    Die Mitnahme von Schutzmasken im Auto soll nach einem Zeitungsbericht zur Pflicht werden. Wie die Düsseldorfer "Rheinische Post" (Samstag) berichtet, sollen Fahrzeugführer auch nach der Corona-Pandemie künftig zwei Mund-Nase-Bedeckungen dabeihaben müssen. Dies habe eine Sprecherin des Bundesverkehrsministeriums der Zeitung bestätigt.

    Demnach sollen die Masken dem vorgeschriebenen Inhalt des Verbandkastens in Pkw, Lkw und Bussen hinzugefügt werden. Es sei beabsichtigt, die Vorgabe mit der nächsten Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung umzusetzen - greifen solle sie voraussichtlich im nächsten Jahr. Wer den Verbandkasten dann nicht um zwei Masken ergänzt, muss dem Bericht zufolge mit einem Bußgeld rechnen. Bisher sind fünf Euro fällig, wenn die Erste-Hilfe-Ausrüstung unvollständig ist.

  • 9/25/20215:07:00 AM
    Inzidenz weiter im Sinkflug
    Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 60,6 an. Tendenziell geht die Zahl somit seit rund zwei Wochen zurück. Am Vortag hatte der Wert bei 62,5 gelegen, vor einer Woche bei 72,0. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 7.211 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.08 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 8.901 Ansteckungen gelegen.

    Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 62 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 63 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.188.604 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.
  • 9/24/20218:10:30 PM
    Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist weiter rückläufig
    In Schleswig-Holstein ist die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen erneut gesunken. Am Freitag betrug die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen 30,6 - nach 31,3 am Donnerstag. Innerhalb eines Tages wurden 139 neue Corona-Fälle registriert, wie aus den Daten vom Donnerstagabend (Stand: 19.07 Uhr) hervorgeht. Tags zuvor waren es 146.

    In den Krankenhäusern lagen 68 Covid-19-Patienten, davon 17 auf der Intensivstation. Es wurden dort wie schon zuvor 10 Patienten beatmet. Rund 71.900 Menschen gelten als genesen. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus seit dem Beginn der Pandemie stieg erneut um einen auf jetzt 1683. Negativer Spitzenreiter bei der Sieben-Tage-Inzidenz ist weiterhin in Neumünster mit einem Wert von 65,1 (Donnerstag: 68,8). Den niedrigsten Wert verzeichnete Nordfriesland mit 11,4.

  • 9/24/20214:43:57 PM
    Düsseldorfer Impfzentrum schließt Ende September
    Das Düsseldorfer Impfzentrum schließt wie geplant am 30. September. Bislang wurden in dem Zentrum im Fußballstadion Merkur Spiel-Arena knapp 378 000 Impfungen verabreicht, wie die Stadt am Freitag mitteilte. Die Impfstellen am Hauptbahnhof und am U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee sowie das "Impfmobil" sollen weiter im Einsatz bleiben.

    Die Impfzentren in NRW sollen am 30. September schließen. In Bonn hatte man zum Beispiel schon Anfang September den Betrieb eingestellt. In den Impfzentren hatte allgemein der Andrang nachgelassen, nachdem auch Hausärzte impfen durften.
  • 9/24/20213:53:46 PM
    2G in Hamburg jetzt ohne Maskenpflicht
    In vielen Hamburger Clubs, Bars, Restaurants, Kultur- und Sporteinrichtungen fällt am Samstag (0.00 Uhr) die Maskenpflicht. Für Teilnehmer am sogenannten 2G-Modell gibt es auch keine Beschränkungen mehr bei der Zahl der Besucher oder Teilnehmer einer Veranstaltung. Wo also nur Geimpfte und Genesene hinein dürfen, kann abstandslos und ohne Maske bis auf den letzten Platz gefeiert, getanzt, Filme und Theater geschaut oder bei sportlichen Wettkämpfen mitgefiebert werden. Eine entsprechende Eindämmungsverordnung des Senats war am Freitag erlassen worden.

    Auf Wochenmärkten entfällt zudem die Maskenpflicht für Verkäufer. Für Kunden gilt sie aber wie in Supermärkten weiter. Außerdem können negative Corona-Test-Bescheinigungen vom Arbeitgeber von Ungeimpften nur noch für berufliche Zwecke verwendet werden, also beispielsweise nicht mehr für einen Besuch im Kino.
  • 9/24/20213:18:37 PM
    Keine Maskenpflicht und Mindestabstände bei Wolfsburg-Heimspielen
    Bei den Bundesliga- und Champions-League-Heimspielen des VfL Wolfsburg gelten ab sofort keine Maskenpflicht und keine Mindestabstände im Stadion mehr. "Die neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen eröffnet uns Möglichkeiten, auf die wir lange gewartet haben", wird Geschäftsführer Tim Schumacher am Freitag in einer Mitteilung des Fußball-Bundesligisten zitiert.

    Nach der Länderspiel-Pause im Oktober will der VfL wieder bis zu 25 000 Zuschauer in der Volkswagen Arena zulassen. Bei den Heimspielen gegen den FC Sevilla (29. September) und gegen Borussia Mönchengladbach (2. Oktober) in der kommenden Woche bleibt es aufgrund der Kurzfristigkeit jedoch noch bei den bislang gültigen Beschränkungen der Kapazität. Gegen Sevilla dürfen in der Champions League nur 13 277 Besucher ins Stadion, alle Eintrittskarten sind bereits vergriffen. In Wolfsburg gilt bei Heimspielen die 2G-Regelung: Zuschauer müssen entweder geimpft oder genesen sein.

  • 9/24/20211:46:37 PM
    RKI: Corona-Ansteckungszahlen sinken weiter - Ministerium sieht noch keine Entwarnung
    Die Zahl der Corona-Ansteckungen ist in Deutschland zuletzt zurückgegangen. Im Wochenvergleich sank die bundesweite 7-Tage-Inzidenz um 15 Prozent, heißt es im jüngsten Wochenbericht des Robert Koch-Instituts, der am Freitag aktualisiert wurde. Die derzeitige Entwicklung könnte auf einen Rückgang des Sommerreiseverkehrs, eine Abnahme der festgestellten Infektionen beim Schulanfang sowie auf die Impfquote und die Einführung der 2G- und 3G-Regeln in vielen Bereichen zurückzuführen sein, hieß es.

    Das Gesundheitsministerium will jedoch noch nicht von einem anhaltenden Trend sprechen. "Grundsätzlich ist es aber noch zu früh, um jetzt von einer Entwarnung oder von einem anhaltenden Trend zu sprechen", sagte ein Sprecher am Freitag in Berlin. 
  • 9/24/20211:15:28 PM
    Stiko empfiehlt parallele Corona- und Grippeimpfung
    Impfungen gegen Corona und Grippe können nach einer Empfehlung der Ständigen Impfkomission (Stiko) nun an einem Termin erfolgen. Geraten wird dabei zu einem Zeitpunkt ab Oktober. Voraussetzung sei, dass es sich beim Influenza-Vakzin um einen Totimpfstoff handele, teilte die Stiko am Freitag mit.

    Totimpfstoffe enthalten inaktivierte Viren oder Bestandteile der Viren. Bei den in Deutschland zugelassenen Influenza-Impfstoffen für Kinder und Erwachsene handelt es sich nach Angaben des Robert Koch-Instituts meist um Totimpfstoffe. Zuvor hatten sich bereits der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens und der Hausärzteverband für gleichzeitiges Impfen ausgesprochen.

  • 9/24/202112:56:32 PM
    Nach Corona-Infektionen in New York: Bolsonaro hinterfragt Quarantäne
    Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hat die ihm auferlegte Quarantäne nach dem positiven Corona-Test seines Gesundheitsministers während einer Dienstreise in New York in Frage gestellt. Er habe deswegen bei der Gesundheitsüberwachungsbehörde Anvisa nachgefragt, sagte Bolsonaro in einer Übertragung in sozialen Medien.

    Bolsonaro befindet sich nach der Rückkehr aus den USA laut brasilianischen Medienberichten derzeit für fünf Tage in Isolation im Regierungspalast in der Hauptstadt Brasília. Danach wolle er einen neuen Test machen. Die Anvisa, die etwa Corona-Impfstoffe in Brasilien zulässt, hatte Bolsonaro und Mitgliedern der brasilianischen Delegation, die Kontakt mit Gesundheitsminister Marcelo Queiroga hatte, 14 Tage Quarantäne empfohlen.

    Queiroga gab am Dienstag bekannt, dass er positiv auf das Coronavirus getestet worden sei und in New York in Quarantäne bleibe. Er hatte mit Bolsonaro an der Generaldebatte der Vereinten Nationen teilgenommen und sich dabei auch im UN-Hauptquartier am East River aufgehalten. Zuvor war bereits ein weiteres Mitglied der Delegation positiv getestet worden.

  • 9/24/202112:45:08 PM
    Stiko spricht keine generelle Booster-Empfehlung für Senioren aus
    Die Ständige Impfkommission (Stiko) spricht sich in ihrer aktuellen Empfehlung bislang nicht für generelle Auffrischungsimpfungen bei Senioren aus - obwohl ältere Menschen diese in Deutschland bereits bekommen können. Empfohlen wird eine Booster-Dosis mit einem mRNA-Impfstoff aber für Menschen mit Immunschwäche, heißt es in dem am Freitag vom Robert Koch-Institut veröffentlichten Papier. Die Stiko arbeite derzeit die Studienlage für eine Auffrischimpfung anderer Bevölkerungsgruppen auf. Eine Entscheidung soll es in den kommenden Wochen geben.

    Die Stiko ist mit ihrer Empfehlung damit zurückhaltender als die Gesundheitsministerkonferenz. Diese hatte Anfang August beschlossen, dass ein Booster ab 60 Jahren wahrgenommen werden könne - frühestens sechs Monate nach der vollständigen Impfung und nach "individueller Abwägung, ärztlicher Beratung und Entscheidung".

    Seit einigen Wochen ist dieser Booster unter anderem für alte und immungeschwächte Menschen bundesweit zu haben - auch ohne Stiko-Empfehlung. Damit soll ihr Immunsystem nochmals gegen Sars-CoV-2-Viren gestärkt werden. Mehr als eine halbe Million Bundesbürger haben dieses Angebot bislang bereits angenommen.

    Für welche Gruppen die Stiko eine Auffrischimpfung empfiehlt, lesen Sie hier:

  • 9/24/202112:39:42 PM
    Schweiz bietet kostenlose Tests zehn Tage länger an
    Die Schweiz bietet länger als geplant kostenlose Covid-Tests an. Statt wie bisher bis zum 1. Oktober übernimmt die Regierung die Kosten für die Tests nun bis zum 10. Oktober. Personen, die bereits eine Impfdosis erhalten haben, sollen sich sogar bis Ende November gratis testen lassen können. 

    Die meisten großen Parteien hatten sich zuvor dafür ausgesprochen, weiterhin kostenlose Tests anzubieten, unter anderem um Konflikte in der Bevölkerung zu vermeiden. Die Regierung bleibe aber bei der Einschätzung, dass es nicht Aufgabe der Allgemeinheit sei, die Testkosten für Personen zu übernehmen, die sich nicht impfen lassen wollten. Das Land hat eine der niedrigsten Durchimpfungsraten Westeuropas.
  • 9/24/202111:12:52 AM
    Norwegen hebt Corona-Einschränkungen auf
    Die norwegische Regierung kündigt ein Ende der Corona-Einschränkungen an. Die Restriktionen würden am Samstagnachmittag aufgehoben, sagt Ministerpräsidentin Erna Solberg auf einer Pressekonferenz. "Es ist 561 Tage her, dass wir die härtesten Maßnahmen in Norwegen in Friedenszeiten eingeführt haben (...) Jetzt ist die Zeit gekommen, zu einem normalen Alltag zurückzukehren."
  • 9/24/202111:11:45 AM
    Ab Sonntag: Côte d'Azur kein Corona-Hochrisikogebiet mehr
    Frankreich wird ab Sonntag mit Ausnahme einiger Überseegebiete von der Bundesregierung nicht mehr als Corona-Hochrisikogebiet geführt. Als letzte französische Region in Europa wird dann das bei Touristen beliebte Gebiet Provence-Alpes-Côte d'Azur von der Risikoliste gestrichen, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag mitteilte. Damit entfallen alle Quarantäneregeln für Einreisende aus dieser Region.

    Das EU-Land Slowenien wird dagegen neu als Hochrisikogebiet eingestuft. Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist und von dort einreist, muss ab Sonntag für zehn Tage in Quarantäne. Eine Befreiung ist erst nach fünf Tagen mit einem negativen Test möglich. Slowenien hat derzeit die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union und richtet Anfang Oktober einen Westbalkangipfel aus, an dem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) teilnehmen soll. Das kleine Balkanland wird ab Sonntag das einzige EU-Mitglied sein, das ganz als Hochrisikogebiet eingestuft ist.

    Weitere neue Hochrisikogebiete sind Äthiopien und Burundi in Afrika sowie St. Vincent und die Grenadinen in der Karibik. Von der Risikoliste gestrichen werden auch Japan und das westafrikanische Senegal.

  • 9/24/202110:26:01 AM
    Mediziner warnt: Vierte Welle noch nicht ausgestanden
    Die vierte Corona-Welle ist nach den Worten des Darmstädter Lungenexperten Cihan Çelik noch nicht ausgestanden. Aus medizinischen Gründen und epidemiologischen Überlegungen habe es keinen Sinn, davon auszugehen, "dass das jetzt schon alles war", sagte der Oberarzt am Klinikum Darmstadt am Freitag in Wiesbaden. An seinem Krankenhaus sei der Personalplan bereits wieder aufgestockt worden. Er gehe davon aus, dass es im Oktober und vielleicht auch im November wieder steigende Patientenzahlen geben werde.

    Von schweren Krankheitsverläufen bei Covid-19 seien überwiegend Ungeimpfte betroffen, so der Arzt. Nach seiner Erfahrung zeigten die Menschen im Krankenbett sehr oft Reue, dass sie sich nicht impfen ließen.
  • 9/24/202110:24:42 AM
    Russland meldet so viele Corona-Tote wie nie an einem Tag
    Russland meldet 828 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus, so viele wie nie zuvor binnen 24 Stunden. Zugleich haben die Behörden nach eigenen Angaben 21.379 Neuinfektion innerhalb eines Tages verzeichnet. Am Vortag waren es 21.438.
  • 9/24/202110:23:12 AM
    Hospitalisierungsinzidenz geht in den meisten Bundesländern zurück
    Die Zahl der Krankenhauseinweisungen - der wesentliche Parameter für eine Verschärfung der Corona-Einschränkungen - geht in den meisten Bundesländern zurück. So sind die aktuellen Werte von Freitag in 11 von 16 Ländern laut Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) kleiner als die Vergleichszahl der Vorwoche. In vier Bundesländern war diese Hospitalisierungsinzidenz etwas höher als vor sieben Tagen (Hamburg, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen), in Mecklenburg-Vorpommern blieb sie stabil.

    Bundesweit gab das RKI die Zahl der Krankenhauseinweisungen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitag mit 1,58 an - ein Rückgang um 0,3 im Vergleich zur Vorwoche. Besonders hoch ist diese Inzidenz demnach in Bremen (3,38), Hessen, Rheinland-Pfalz (je 1,88) und Bayern (1,84). Niedrige Werte melden das Saarland (0,81), Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg (beide 0,87). Dabei ist zu beachten, dass diese Werte die tatsächliche Lage etwas unterschätzen, weil einige Patienten noch nachgemeldet werden.

    Wie ist die Hospitalisierungsinzidenz in Ihrer Region? Unsere Grafik zeigt den aktuellen Stand:

  • 9/24/202110:00:29 AM
    14,7 Milliarden Euro an Corona-Wirtschaftshilfen in Hessen ausgezahlt
    Seit März vergangenen Jahres sind in Hessen Corona-Wirtschaftshilfen in Höhe von insgesamt 14,7 Milliarden Euro ausgezahlt worden. Das teilten am Freitag Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne), Finanzminister Michael Boddenberg und Innenminister Peter Beuth (beide CDU) in Wiesbaden mit.

    Die Zuschüsse verteilen sich demnach auf unterschiedliche Programme wie die Soforthilfe, die Überbrückungshilfen I bis III Plus sowie die November- und Dezemberhilfen. Den Großteil der Unterstützung machen den Angaben zufolge mit 9,4 Milliarden Euro die steuerlichen Hilfen wie Stundungen und herabgesetzte Steuervorauszahlungen aus.
  • 9/24/20219:10:41 AM
    Rund 53 Millionen Bürger vollständig geimpft
    In Deutschland sind nun rund 53 Millionen Bürger vollständig gegen Corona geimpft. Das entspricht nach Daten des Bundesgesundheitsministeriums von Freitag 63,7 Prozent aller Einwohner. Zumindest eine erste Impfung bekommen haben inzwischen 56,2 Millionen Menschen oder 67,6 Prozent der Gesamtbevölkerung.

    Minister Jens Spahn (CDU) rief erneut dazu auf, Impfgelegenheiten wahrzunehmen. Nach 1,5 Millionen Erstimpfungen in den vergangenen drei Wochen würden nun noch mindestens gut drei Millionen Impfungen für einen sicheren Winter gebraucht, schrieb er bei Twitter.

    Sechs der 16 Bundesländer haben inzwischen die Schwelle von 70 Prozent mindestens einmal geimpften Einwohnern erreicht: Bremen mit 78,4 Prozent, das Saarland mit 73,8 Prozent, Schleswig-Holstein mit 72,4 Prozent, Nordrhein-Westfalen mit 72,1 Prozent, Hamburg mit 71,1 Prozent und Niedersachsen mit 70,3 Prozent. Als einziges Land unter der Schwelle von 60 Prozent liegt weiterhin Sachsen mit nun 57,4 Prozent mindestens einmal geimpften Einwohnern.

    Wie viele Menschen sind in Ihrem Bundesland geimpft? Unsere interaktive Grafik zeigt den Impffortschritt in Ihrer Region: 

  • 9/24/20219:00:37 AM
    Amnesty International: Unfaire Impfstoffverteilung ist Menschenrechtsverletzung
    Amnesty International wirft reichen Ländern und Pharmafirmen im Zusammenhang mit der Impfstoffbeschaffung Menschenrechtsverletzungen vor. Dass reiche Länder Corona-Impfstoffe auf Lager hielten, während Millionen Menschen in ärmeren Ländern dringend auf eine Impfchance warteten, sei inakzeptabel, sagte Generalsekretärin Agnes Callamard am Freitag bei einem Briefing der Journalistenvereinigung ACANU in Genf.

    Sie kritisierte namentlich die Pharmafirmen Biontech, Pfizer, Moderna und Johnson und Johnson. Sie warf ihnen vor, aus Gier und Profitgründen die Impfstoffe extra knapp zu halten, um hohe Preise erzielen zu können. Callamard rief die Firmen auf, sie sollten auf Patente verzichten und mehr Firmen die Herstellung der Impfstoffe ermöglichen. Sie sollten zudem mindestens die Hälfte ihrer Produktion zu Herstellungskosten an ärmere Länder abgeben. Von Regierungen verlangte sie, ihre Vorräte umgehend an ärmere Länder weiterzureichen.

    Nach Erhebungen des Datenanalyse-Unternehmens Airfinity läuft die Haltbarkeit von mehr als 100 Millionen Corona-Impfdosen weltweit Ende des Jahres ab. Wenn sie nicht dringend umverteilt würden, werde der Impfstoff vergeudet. Mehr als 40 Prozent dieser Impfdosen seien in der EU, wie das Unternehmen Anfang der Woche berichtete.

  • 9/24/20218:55:00 AM
    Schleswig-Holsteins Impfzentren kosteten 66 Millionen Euro
    Der Aufbau und Betrieb der 28 Impfzentren in Schleswig-Holstein hat nach Angaben des Gesundheitsministeriums rund 66 Millionen Euro gekosten. Davon tragen das Land und der Bund jeweils die Hälfte. "Alle Beteiligten haben in einem beispiellosen Kraftakt effizient, unkompliziert und bürgernah den Betrieb der Impfzentren sichergestellt", sagte Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) in Kiel. 

    Er sprach von einer "logistischen Mammutaufgabe". In den vergangenen Monaten hatten knapp 940.000 Menschen in einem Impfzentren ihre Erstimpfung erhalten. Insgesamt verabreichten die Mitarbeiter dort 1.796.963 Impfungen. Derzeit werde von einem Kosten in Höhe von 32 Euro pro Impfung ausgegangen, sagte Garg.
  • 9/24/20217:46:05 AM
    Spahn: Noch 3 Millionen Impfungen für einen "sicheren Winter"
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat am Freitag erneut ein Update zur Impfquote in Deutschland gegeben: "63,7% (53 Millionen) der Bürgerinnen und Bürger haben den vollen Impfschutz", schrieb Spahn bei Twitter. 67,6 Prozent der Deutschen seien immerhin einmal geimpft, dies entspricht 56,2 Millionen Menschen. Doch das ist noch nicht genug. "Nach 1,5 Mio Erstimpfungen in den letzten drei Wochen brauchen wir noch mindestens gute 3 Mio Impfungen für einen sicheren Winter", betont Spahn.
  • 9/24/20217:35:00 AM
    Saarland will Maßnahmen ab 1. Oktober weiter lockern
    Die saarländische Landesregierung plant ab dem 1. Oktober weitere Lockerungen von Corona-Maßnahmen in verschiedenen Bereichen. "Wir wollen unser Saarland-Modell für die Phase der dank hoher Impfquote und erfolgreicher Teststrategie abklingenden Pandemie mutig weiterentwickeln", teilte Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) mit. Der Ministerrat werde die neue Verordnung voraussichtlich am Dienstag (28. September) beschließen. Anschließend werde über Details informiert.

    Hans sagte weiter: "Unser Ziel ist es, für mehr Klarheit und eine Vereinfachung der Regeln zu sorgen und eine Perspektive für Veranstaltungsbranche, Gastronomie, Clubs, Kultur und Hotellerie zu ermöglichen. So viel Beschränkung wie nötig - so viel Freiheit wie möglich: Das ist und bleibt unser Leitmotiv." Zuvor hatte die "Saarbrücker Zeitung" über die Pläne der Regierung berichtet.

  • 9/24/20217:14:00 AM
    WHO empfiehlt erstmals vorbeugende Therapie bei Covid-Risikopatienten
    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt erstmals ein Medikament als Vorbeugung gegen eine schwere Covid-19-Erkrankung bei infizierten Risikopatienten. Sie verweist auf Studien, wonach die Antikörper-Kombination aus Casirivimab und Imdevimab von der US-Firma Regeneron und dem Schweizer Unternehmen Roche deren Überlebenschancen verbessern kann. Die WHO veröffentlichte ihre neue Empfehlung am Freitag im "British Medical Journal".

    In Deutschland wird diese Antikörper-Kombination bereits in speziellen Fällen für Corona-Patienten eingesetzt. Viele Länder, die selbst keine Risikobewertungen machen können, warten aber auf solche WHO-Empfehlungen. Auch Hilfsorganisationen setzen in der Regel nur von der WHO empfohlene Mittel ein.

    Die WHO empfiehlt nun die Gabe der Mittel bei Corona-Patienten mit Vorerkrankungen, die deshalb Gefahr laufen, schwer an Covid-19 zu erkranken und dann auf Intensivstationen behandelt werden müssten. Ebenso sollen bereits schwer Erkrankte damit behandelt werden, die keine Antikörper gegen Covid-19 haben.

  • 9/24/20215:53:00 AM
    Auch US-Behörde CDC empfiehlt bestimmten Gruppen Auffrischungen
    Nach der US-Arzneimittelbehörde FDA gibt auch die amerikanische Seuchenschutzbehörde CDC grünes Licht für Auffrischungsimpfungen mit dem Vakzin von Biontech und Pfizer. Sie empfiehlt sogenannte Booster-Shots frühestens sechs Monate nach der ersten Impfserie für bestimmte Personengruppen. Dazu zählen den Angaben nach mindestens 65-Jährige und Langzeit-Bewohner von Pflegeheimen sowie zwischen 50- und 64-Jährige, die medizinisch vorbelastet sind. 

    18- bis 49-Jährige können eine Auffrischung erhalten nach Abwägung des individuellen Nutzen und Risikos. Infrage kommen außerdem 18- bis 64-Jährige, die einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind. Die FDA hatte das Biontech-Mittel als ersten Impfstoff für Auffrischungen zugelassen.
  • 9/24/20215:40:40 AM
    Deutschen bleiben vorsichtig: Mehrheit gegen sofortige Aufhebung aller Corona-Beschränkungen
    Die meisten Deutschen sind gegen ein rasches Ende aller Corona-Auflagen. Bei einer Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur wandten sich 61 Prozent der Befragten gegen eine sofortige Aufhebung aller Beschränkungen. 33 Prozent wären hingegen dafür.
    Dänemark hatte vor kurzem bei einer Impfquote von 83 Prozent alle Corona-Beschränkungen aufgehoben.

    "In Deutschland waren zuletzt rund 62 Prozent der Menschen vollständig geimpft", lautete die Frage. "Sollten in Deutschland jetzt alle Beschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie aufgehoben werden?" 33 Prozent lehnten dies kategorisch ab, 28 Prozent antworteten mit "eher nein". 19 Prozent sind entschieden für eine Aufhebung, 14 Prozent wählten "eher ja". Die stärkste Ablehnung eines sofortigen Endes aller Beschränkungen gab es bei alten Menschen.

    Mittlerweile sind nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums in Deutschland knapp 64 Prozent der Menschen komplett gegen das Coronavirus geimpft. Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung, Andreas Gassen, hat ein Ende aller Corona-Beschränkungen zum 30. Oktober gefordert. Die Bundesregierung erteilte dem eine Absage.
  • 9/24/20214:49:52 AM
    Ohne Maskenpflicht und Abstand: In Hamburg startet die 2G-Phase
    Nach monatelangen Corona-Beschränkungen bereiten sich in Hamburg viele Clubs, Bars, Restaurants und Kultur- und Sporteinrichtungen auf eine Rückkehr fast zur Normalität vor. Für alle, die am sogenannten 2G-Modell teilnehmen, fallen ab Samstag die Maskenpflicht und alle Kapazitätsbeschränkungen weg. Wo also nur Geimpfte und Genesene hinein dürfen, kann abstandslos und ohne Maske bis auf den letzten Platz gefeiert, getanzt, Filme und Theater geschaut werden. Eine entsprechende neue Eindämmungsverordnung des Senats sollte noch am Freitag veröffentlicht werden und am Samstag, 00.00 Uhr, in Kraft treten.^

    Auch auf Wochenmärkten soll nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur die Maskenpflicht wegfallen. Außerdem sollen negative Corona-Test-Bescheinigungen vom Arbeitgeber von Ungeimpften nur noch für berufliche Zwecke verwendet werden können, also beispielsweise nicht mehr für einen Besuch im Kino.
  • 9/24/20214:08:19 AM
    Auch am Freitag sinkt die Inzidenz weiter - aktueller Wert bei 62,5
    Der Trend hält an , die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) nannte am Freitagmorgen den Wert von 62,5 - tendenziell geht die Zahl somit seit rund zwei Wochen zurück. Am Vortag hatte der Wert bei 63,1 gelegen, vor einer Woche bei 74,7. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 9727 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 11 022 Ansteckungen gelegen.

    Angesichts der Entwicklung hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kürzlich gemahnt, trotz sinkender Infektionszahlen die Ansteckungsgefahren nicht zu unterschätzen: "Auch letztes Jahr hatten wir um diese Jahreszeit eine solche Verschnaufpause. Wir sind also noch nicht durch." 

    Mit Blick auf die Corona-Lage sagte der Minister, Deutschland sei noch in der vierten Welle der Pandemie, aber vor allem dank der Impfungen auf dem Weg heraus. Mehr als 106 Millionen Impfungen in neun Monaten seien "eine logistische Meisterleistung" gewesen, auch wenn im Alltag manches einmal geruckelt habe. Spahn dankte den Apotheken für ihren Einsatz in der Pandemie, für den Vergütungen "nicht nur okay, sondern richtig und fair" gewesen seien. Im Schnitt habe es 2020/21 je Apotheke 125 000 Euro zusätzlichen Umsatz gegeben.
  • 9/24/20213:01:00 AM
    Auch nach Corona planen die Deutschen weniger Geschäftsreisen
    Trotz fortschreitender Impfkampagne planen die Menschen in Deutschland weniger Geschäftsreisen als vor der Pandemie. Das zeigt eine YouGov-Umfrage im Auftrag der NUMA Group, einem Technologie-Anbieter im Bereich der Kurzzeitvermietung, die dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland" vorliegt. 

    Nur zehn Prozent der Befragten gaben an, während der Pandemie auf Geschäftsreise gewesen zu sein. Gerade einmal fünf Prozent gaben an, nach der Pandemie wieder erheblich öfter verreisen zu wollen. Dagegen wollen 55 Prozent der Umfrageteilnehmer ihr geschäftliches Reiseverhalten auch nach der Pandemie nicht ändern.
  • 9/23/20217:12:33 PM
    Portugal lockert Corona-Maßnahmen
    Portugal will fast alle verbliebenen Corona-Beschränkungen aufheben. Ab 1. Oktober dürften zum Beispiel in Restaurants und kulturellen Veranstaltungen wieder alle Sitzplätze besetzt werden, sagt Ministerpräsident Antonio Costa. Bars und Nachtclubs, die seit März 2020 geschlossen waren, dürfen nun wieder öffnen. Mit dem Ende der gesetzlichen Einschränkungen gehe die Verantwortung auf jeden einzelnen Bürger über. Weiterhin obligatorisch müssten Masken jedoch in öffentlichen Transportmitteln, bei Großveranstaltungen, in Pflegeheimen, Krankenhäusern, Einkaufsmeilen und Supermärkten getragen werden. Mehr als 83 Prozent der portugiesischen Bevölkerung sind nach offiziellen Angaben geimpft.
  • 9/23/20215:04:51 PM
    Stiko empfiehlt Auffrischungsimpfungen für bestimmte Risikopatienten
    Die Ständige Impfkommission hat Corona-Auffrischungsimpfungen für einige Risikopatienten empfohlen. "Wir haben die Sichtung aller wissenschaftlichen Daten zur Frage der Auffrischungsimpfungen für bestimmte Risikogruppen abgeschlossen und als Kommission eine Empfehlung beschlossen", sagte der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Eine generelle Empfehlung für Auffrischungsimpfungen nach Altersgruppen gebe die Stiko derzeit noch nicht. Mertens bestätigte der Deutschen Presse-Agentur die Angaben.

    Vor rund drei Wochen waren die Auffrischungsimpfungen für Senioren und immungeschwächte Menschen bereits ohne Stiko-Empfehlung bundesweit gestartet. Dabei erhalten Menschen eine weitere Dosis eines zugelassenen Impfstoffs. Damit soll das Immunsystem nochmals gegen Coronaviren gestärkt werden.

  • 9/23/20214:03:50 PM
    Biontech/Pfizer-Impfung für Kinder
    Eine Zulassung des Covid-19-Impfstoffs von Biontech/Pfizer für Kinder in der Europäischen Union könnte noch in diesem Jahr erfolgen. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA erklärt, sie habe noch keinen Antrag auf die Erweiterung der Genehmigung für unter Zwölfjährige erhalten. Damit rechne sie aber für Anfang Oktober. Die Bewertung des Zulassungsantrags dürfte dann rund vier Wochen dauern. Die beiden Unternehmen hatten Anfang der Woche Ergebnisse aus der Studie mit dem Impfstoff zum Einsatz bei Fünf- bis Elfjährigen vorgelegt und erklärt, nun schnellstmöglich für diese Altersgruppe die Zulassung beantragen zu wollen.
  • 9/23/20212:44:56 PM
    Spahn mahnt mehr Kontrollen von 3G-Nachweisen an
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat stärkere Kontrollen von Nachweisen angemahnt, wenn Corona-Zugangsregeln nur für Geimpfte, Genesene und Getestete gelten. "Ich glaube, dass mehr verbindliches Überprüfen auch bei uns noch den einen oder anderen überzeugen kann, sich impfen zu lassen", sagte der CDU-Politiker dem Nachrichtenportal Watson. "Ich bin bei meinem Kurzbesuch in Rom zum Treffen der Gesundheitsminister der G20-Staaten an einem Tag öfter kontrolliert worden als hier in zwei Wochen."

    Bund und Länder haben mit Blick auf Herbst und Winter vereinbart, dass in bestimmten Innenräumen wie Restaurants oder bei Veranstaltungen die 3G-Regel gelten soll: Zugang nur für vollständig Geimpfte, Genesene oder aktuell negativ Getestete. Dies ist jeweils auch durch Nachweise zu belegen.
  • 9/23/20212:01:33 PM
    Impfstoffentwicklerin: Gefährlichere Corona-Variante unwahrscheinlich
    Eine der Entwicklerinnen des Astrazeneca-Impfstoffs gegen Corona hält die Entstehung einer noch gefährlicheren Variante des Virus als Delta aktuell für eher unwahrscheinlich. "Normalerweise werden Viren harmloser, während sie zirkulieren, und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass es noch eine bösartigere Version von Sars-CoV-2 geben wird", sagte die Immunologin Sarah Gilbert von der Universität Oxford am Donnerstag bei einer Online-Veranstaltung der Royal Society of Medicine. Sie gehe auch nicht davon aus, dass das Virus so mutiere, dass es sich etwa der Wirkung der Impfstoffe entziehe. Vielmehr vermutet Gilbert, dass das Virus sich angesichts der wachsenden Immunität in der Bevölkerung ähnlich wie andere saisonale Coronaviren entwickeln werde.

  • 9/23/20211:09:36 PM
    Corona-Ausbruch unter Schülern - Ansteckung auf Busfahrt?
    An neun Schulen im Main-Kinzig-Kreis hat es eine auffällige Häufung an Corona-Infektionen gegeben. Insgesamt wurden bislang 82 Fälle bestätigt, wie ein Sprecher am Donnerstag in Gelnhausen mitteilte. Der Kreis geht davon aus, dass sich ein Großteil der Kinder in der vergangenen Woche bei einer Fahrt im Schulbus angesteckt hat. Betroffen sind demnach vor allem Schüler der Bergwinkel-Grundschule in Schlüchtern. Der private Rundfunksender "Hit Radio FFH" hatte über den Corona-Ausbruch berichtet.
    An allen Schulen, die von der Buslinie angefahren werden, wurden eine Maskenpflicht und tägliche Schnelltests angeordnet. "Bis der Vorgang rund um diese Busfahrt komplett aufgearbeitet ist, wird das Unternehmen nicht im Einsatz sein", sagte der Kreis-Sprecher. Die Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig habe vorübergehend einen anderen Anbieter beauftragt. Unter den Infektionen sind den Angaben zufolge auch 20 Folgeinfektionen innerhalb der betroffenen Familien.

  • 9/23/202111:50:04 AM
    Trend zu Anstieg von Straftaten im Zusammenhang mit Pandemie
    Nach Einschätzung von Innenminister Roger Lewentz (SPD) deutet sich in Rheinland-Pfalz in diesem Jahr ein leichter Anstieg von Straftaten im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie an. Das Landeskriminalamt habe im ersten Halbjahr bereits 119 solcher Straftaten registriert, nach 78 im gesamten Vorjahr, sagte er am Donnerstag im Landtag. Lewentz äußerte sich während einer Aktuellen Debatte zu dem tödlichen Schuss auf einen 20 Jahre alten Tankstellen-Kassierer in Idar-Oberstein, der den Täter auf die Maskenpflicht aufmerksam gemacht hatte.
    Die meisten Straftaten seien Sachbeschädigung und Beleidigungen, es seien aber auch bereits fünf Gewalttaten registriert worden, nach drei im Jahr zuvor, sagte der Innenminister. Die Zahl der sogenannten Reichsbürger liege im Bundesland bei etwa 700. Als gewaltbereite Rechte gelten etwa 150 Menschen. Zur rechtsextremen Splitterpartei III. Weg würden ungefähr 50 Menschen gezählt, die Angehörigen der Identitären Bewegung lägen im "unteren zweistelligen Bereich". Das Bundesamt für Verfassungsschutz zählte die Identitäre Bewegung 2020 zu rechtsextremistischen Akteuren der Neuen Rechten.
  • 9/23/202111:03:14 AM
    Spahn für mehr Unabhängigkeit von China
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich als Lehre aus der Corona-Pandemie für mehr Unabhängigkeit von Lieferungen aus China bei wichtigen medizinischen Produkten ausgesprochen. Dazu gehöre die Förderung von Entwicklungen in der Bio- und Gentechnologe, damit Deutschland wieder stärker "Apotheke der Welt" werde, sagte der CDU-Politiker beim Apothekertag in Düsseldorf. Es gebe Bereiche, in denen mehr Souveränität wichtig sei.
  • 9/23/202110:43:08 AM
    EU-Behörde EMA entscheidet Anfang Oktober über Booster-Impfung
    Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA will einem Insider zufolge schon bald über Auffrischungsimpfungen mit dem Covid-19-Impfstoff von BioNTech und Pfizer entscheiden. Die Entscheidung werde Anfang Oktober erwartet, sagte eine mit der Sache vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Die EMA hatte Anfang September mit der Überprüfung begonnen und erklärt, in den nächsten Wochen zu einem Ergebnis kommen zu wollen. In den USA hatte die Arzneimittelbehörde FDA am Mittwoch grünes Licht für Booster-Impfungen mit dem Vakzin von BioNTech/Pfizer für Menschen ab 65 Jahren sowie bestimmte Hochrisikogruppen gegeben.
  • 9/23/202110:42:12 AM
    Zahl der täglichen Corona-Toten in Russland auf bisherigen Höchststand gestiegen
    In Russland ist die Zahl der täglich gemeldeten Corona-Toten wieder auf den bisherigen Höchststand gestiegen. Die Behörden meldeten binnen 24 Stunden weitere 820 Todesfälle in Verbindung mit dem Virus und damit so viele wie beim Rekord am 26. August, teilt die Taskforce der Regierung mit. Die Zahl der bestätigten Infektionen stieg demnach innerhalb eines Tages um 21.438 auf nunmehr mehr als 7,354 Millionen.
  • 9/23/20219:53:25 AM
    63,6 Prozent aller Deutschen vollständig geimpft
    63,6 Prozent der Menschen in Deutschland sind nun vollständig gegen Corona geimpft. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Donnerstag hervor (Stand: 9.21 Uhr). Demnach wurden am Mittwoch 260 500 verabreichte Impfdosen gemeldet. Etwa 56,1 Millionen Menschen (67,5 Prozent) haben inzwischen mindestens eine Impfung bekommen, 52,9 Millionen sind vollständig geimpft.
    Bei den Erwachsenen seien 78,3 Prozent mindestens einmal geimpft, bei den 12- bis 17-Jährigen knapp 40 Prozent, schrieb Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bei Twitter. Er hob hervor: "Die Impfung schützt und bringt Freiheit und Normalität zurück!"
    In 15 der 16 Bundesländer haben laut RKI inzwischen mindestens 60 Prozent der Einwohner zumindest eine erste Impfung erhalten. Unter dieser Schwelle liegt demnach nur noch Sachsen mit 57,3 Prozent. Bremen verzeichnet den Daten zufolge mit 78,3 Prozent den höchsten Anteil Erstgeimpfter.

  • 9/23/20219:05:13 AM
    Erleichterte Einreise nach England verzögert sich
    Die angekündigten Erleichterungen bei der Einreise nach England könnten wegen eines Mangels an Schnelltests noch einige Wochen auf sich warten lassen. Der britische Verkehrsminister Grant Shapps erklärte Abgeordneten, dass private Testanbieter derzeit noch nicht in ausreichendem Maße Schnelltests anbieten könnten, wie die BBC berichtete.
    Bislang ist nach der Einreise selbst für vollständig Geimpfte ein PCR-Test notwendig. Schnelltests werden hingegen bislang nicht in ähnlich großem Maßstab angeboten. Die britische Regierung hatte für England vor kurzem angekündigt, die PCR-Test-Pflicht für Geimpfte im Oktober abzuschaffen und künftig Schnelltests zu akzeptieren. Ein konkretes Datum wurde jedoch nicht genannt.
  • 9/23/20219:01:11 AM
    Regierung will Maskenpflicht an Schulen Ende Oktober auslaufen lassen
    Die Landesregierung hat den Schülerinnen und Schüler im Norden ein Ende der Maskenpflicht für einen Zeitpunkt nach den Herbstferien in Aussicht gestellt. "Unser gemeinsames Ziel ist Stand heute, dass wir diese Pflicht Ende Oktober auslaufen lassen werden", sagte Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) am Donnerstag im Landtag. An den Schulen gebe es trotz zunächst weiter bestehender Maskenpflicht bereits mehr Pragmatismus. Tritt ein positiver Fall auf, brauche nicht mehr die gesamte Klasse zuhause zu bleiben. Dann müssen nur die Sitznachbarn in Quarantäne und könnten sich nach fünf Tagen freitesten.
    In weiten Teilen des gesellschaftlichen Lebens gilt in Schleswig-Holstein bereits seit Montag die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet). Beispielsweise im Theater, bei Veranstaltungen und Fußballspielen gelten dabei keine Beschränkungen mehr. Es gibt dort dann auch keine Pflicht mehr zum Tragen einer Maske. Sie ist einer Empfehlung gewichen.
  • 9/23/20218:19:22 AM
    Studie: Corona-Krise macht immer mehr Deutsche zu Aktionären
    Die Corona-Krise hat das Anlageverhalten der Deutschen beeinflusst. Die steigenden Aktienkurse nach dem kurzen Einbruch zu Beginn der Pandemie haben das Vertrauen der Bevölkerung in Aktieninvestitionen eher gestärkt als geschwächt. 27 Prozent der Deutschen insgesamt haben größeres Zutrauen in diese Anlageform gewonnen, unter den Aktionären sind es sogar 47 Prozent. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Studie "Aktienkultur in Deutschland", für die im Juli und August 2021 insgesamt 2.000 Deutsche ab 18 Jahren online befragt wurden.
    Der Höhenflug der Börsen hat besonders die unter 35-Jährigen beeindruckt: Bei 41 Prozent der 18- bis 24-Jährigen ist das Vertrauen in den Aktienkauf mit den Kursanstiegen gewachsen, bei den 25- bis 34-Jährigen waren es 42 Prozent. Die Börsenrekorde beeindruckten Männer stärker als Frauen: 34 Prozent der männlichen und 21 Prozent der weiblichen Befragten gaben an, dass sie seitdem stärker in Aktien vertrauen.
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