Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Corona sorgt für mehr Spaß im Bett: Sex nicht öfter - aber mit mehr Lovetoys

20. Oktober 2021 - 14:35 Uhr

Im Video: Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will "epidemische Notlage" beenden

  • 10/20/202112:12:50 PM
    Corona sorgt für mehr Spaß im Bett: Sex nicht öfter - aber mit mehr Lovetoys
    Mehr Sex in der Coronakrise? Von wegen! Die Deutschen setzen stattdessen auf Qualität, wie eine Forsa-Umfrage zeigt, die "Orion" kürzlich in Auftrag gegeben hat. Demnach hatte die Coronakrise für 73 Prozent der Befragten gar keinen Einfluss auf das Liebesleben. Wenn Corona das Sexualleben mit einem/einer Partner/in beeinflusst hat, dann gaben Befragte sogar mehrheitlich an, dass sie während der Pandemie eher seltener Sex mit einem/einer Partner/in hatten. Anders ist es bei der Selbstbefriedigung: Auch hier gaben zwar 77 Prozent an, dass die Pandemie keinen Einfluss auf die Häufigkeit ihrer Selbstbefriedigung hatte, 11 Prozent meinten aber auch, sie hätten sich in dieser Zeit häufiger selbst befriedigt - 8 Prozent seltener. Übrigens betrifft das längst nicht nur Singles: Auch unter denen, die in Beziehungen leben, haben sich die Befragten in pandemischen Zeiten häufiger selbst befriedigt als vor der Pandemie.

    Corona sorgte nicht für mehr Sex - aber für mehr Lovetoys: Der Anteil derer, die mindestens ein Lovetoy besitzen, stieg von 47 Prozent im Jahr 2017 auf 51 Prozent im Jahr 2021 an. Eine Auswirkung der Pandemie? Die Verkaufszahlen insbesondere im ersten Lockdown lassen das zumindest vermuten. Besonders auffallend: Während der Anteil derer, die ein Lovetoy haben, zwischen 2017 und 2021 um fünf Prozent gesunken ist, ist die Zahl derer, die sagen, sie haben mehr als eins, um 9 Prozent gestiegen. Dabei sind es vor allem die Männer, die hier auf den Geschmack gekommen sind: Bei den Männern stieg der Anteil der Lovetoy-Besitzer in den letzten 4 Jahren um 9 Prozent. Den stärksten Anstieg gab es in der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen. Und auch Paare gönnen sich jetzt häufiger auch ein Zweit- oder Dritt-Toy: Hier stieg der Anteil derer, die in Beziehungen leben und mehr als ein Toy besitzen, seit der letzten Forsa-Erhebung um ganze 10 Prozent.
  • 10/20/20219:50:00 AM
    Noch-Gesundheitsminister Spahn richtet Corona-Appell an Ampel-Parteien
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält es auch bei einem möglichen Auslaufen des bundesweiten Corona-Ausnahmezustands Ende November für "unbedingt erforderlich", dass bestimmte Corona-Schutzmaßnahmen regional und auf Landesebene weiter angeordnet werden können. Das geht aus einem auf den 15. Oktober datierten Brief des Ministers an die Partei- und Fraktionschefs von SPD, Grünen und FDP hervor. "Bild" hatte zuvor über das Schreiben berichtet. Es liegt auch der Deutschen Presse-Agentur vor.

    In dem mit Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) abgesprochenen Brief an die Spitzen der voraussichtlichen Ampel-Koalition weist Spahn auf zwei Möglichkeiten hin, wie dies rechtlich umgesetzt werden könnte. Entweder könnte Paragraf 28a des Infektionsschutzgesetzes, in dem die bekannten Corona-Maßnahmen aufgelistet werden, so geändert werden, dass die Maßnahmen nicht mehr an das Bestehen einer bundesweiten "epidemischen Lage nationaler Tragweite" geknüpft werden. Damit hätten die Landesregierungen freie Hand, ihre Corona-Verordnungen wie bisher regelmäßig fortzuschreiben.

    Alternativ könnten die Bundesländer aber auch über ihre Landesparlamente die weitere Anwendbarkeit dieses Paragrafen und damit der Maßnahmen feststellen lassen - das wäre dann eine Art "epidemische Lage" auf Landesebene, damit Masken, 3G oder andere Maßnahmen weiter angeordnet werden können. Diese Möglichkeit sieht das Infektionsschutzgesetz ausdrücklich vor.
  • 10/20/20219:26:29 AM
    Stiko-Chef: Leben "Mitte des Jahres 2022" wieder normal
    Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, geht davon aus, dass die meisten Corona-Einschränkungen Mitte des Jahres 2022 aufgehoben werden können. "Ich bin guter Hoffnung, dass wir Mitte des Jahres normal werden leben könnten", sagte Mertens am Mittwoch am Rande des Bodensee Business Forums der "Schwäbischen Zeitung" in Friedrichshafen. Das bedeute, "dass wir uns im alltäglichen Leben normal bewegen können".

    Voraussetzung dafür sei vor allem ein guter Schutz von Menschen mit einem hohen Risiko schwerer Covid-19-Erkrankungen, betonte der Virologe. "Das haben wir sehr gut erreicht in Deutschland. Es gibt bei uns kein Massensterben in dieser Gruppe." Vor allem die anfängliche Priorisierung von Risikogruppen bei der Corona-Impfung sei dabei "ein durchschlagender Erfolg" gewesen.
  • 10/20/20218:35:00 AM
    Umfrage: Mehrheit der Deutschen für Ende der epidemischen Lage
    Die Mehrheit der Bevölkerung ist einer Umfrage zufolge dafür, den seit eineinhalb Jahren geltenden bundesweiten Corona-Ausnahmezustand auslaufen zu lassen - aber gleichzeitig Schutzmaßnahmen weiter aufrechtzuerhalten. 57 Prozent würden es laut einer am Mittwoch veröffentlichten repräsentativen Yougov-Befragung befürworten, wenn die sogenannte epidemische Lage nationaler Tragweite ab Ende November unter fortbestehender Einhaltung von 3G-, Hygiene- und Abstandsregeln nicht mehr verlängert würde. 27 Prozent würden das ablehnen, 16 Prozent machten keine Angabe.

    Die Zustimmung für ein Auslaufen der "epidemischen Lage" liegt bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 24 Jahren am höchsten (79 Prozent) und ist im Osten höher (61 Prozent) als im Westen (56 Prozent). Männer sind eher für ein Ende des bundesweiten Ausnahmezustands (62 Prozent) als Frauen (51 Prozent).
  • 10/20/20218:18:08 AM
    Verlust in Corona-Zeit: DOSB verliert 2020 über 792.000 Mitglieder
    Der Deutsche Olympische Sportbund hat im Corona-Jahr 2020 im Vergleich zu 2019 insgesamt 792 119 Mitglieder verloren. Dies geht aus einer vom DOSB am Mittwoch veröffentlichten Bestandserhebung hervor. Die aktuelle Statistik weist zum Stichtag 1. Januar 2021 insgesamt 27 012 419 Mitgliedschaften und damit 2,85 Prozent weniger als im Jahr vorher (2019: 27 804 538) aus.

    Wie differenziert das Bild der Vereinslandschaft sei, zeige eine Erhebung des Freiburger Kreises, der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Großsportvereine. Demnach sei im kompletten Jahr 2020 ein Rückgang von 102 211 auf nun 864 449 Mitglieder ermittelt worden, was einen Verlust von 10,57 Prozent bedeute, hieß es in der Mitteilung. Daran sei abzulesen, dass die Großsportvereine deutlich stärker vom Rückgang betroffen sind als kleinere und mittelgroße Vereine.
  • 10/20/20217:36:39 AM
    Großbritannien: Mediziner fordern Corona-Maßnahmen zurück
    Vertreter des britischen Gesundheitsdienstes haben nach einem starken Anstieg der Corona-Zahlen eine sofortige Einführung von Gegenmaßnahmen gefordert. "Die Regierung sollte nicht nur ankündigen, dass wir auf Plan B setzen, sondern es sollte Plan B Plus sein", sagte Matthew Taylor, der Chef des Mitgliederverbands National Health Service Confederation, dem "Guardian" zufolge.
    Der von der Regierung vor einigen Wochen vorgestellte Plan B sieht eine Wiedereinführung der Maskenpflicht in Innenräumen sowie den Ratschlag, von zu Hause zu arbeiten, vor. Außerdem könnten Impfnachweise bei größeren Veranstaltungen eingeführt werden. Der bislang verfolgte Plan A sieht vor, sich lediglich auf die Wirkung der Impfungen zu verlassen. Knapp 79 Prozent der impfberechtigten Bürgerinnen und Bürger ab zwölf Jahren sind vollständig immunisiert.
  • 10/20/20216:20:00 AM
    Ein Monat mit 2G: Niedersachsen ist zwiegespalten
    Rund einen Monat nach der Ausweitung der 2G-Regelung in der Corona-Pandemie ergibt sich für viele Betriebe Niedersachsen ein geteiltes Bild. 2G und 3G würden etwa zu gleichen Teilen in Gastronomiebetrieben und Hotels angewandt, sagte die Geschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) Niedersachsen, Renate Mitulla, der Deutschen Presse-Agentur in Hannover.

    Die Kontrolle über die Impf- oder Testnachweise sei sehr zeitintensiv und angesichts des Personalmangels eine zusätzliche Belastung. Wenn etwa ein Restaurant auf das 2G-Modell umstelle, also nur Geimpfte und Genesene hineinlasse, könnten mehr Tische aufgestellt werden. Viele Gastronomen stellten jedoch auch mit dem 2G-Modell weniger Tische auf als vor der Pandemie, um etwas mehr Abstand einhalten zu können.

    Die 2G-Regel war in Niedersachsen vor rund einem Monat deutlich ausgeweitet worden - etwa in der Gastronomie, bei Kultur- oder Sportveranstaltungen. Betreiber und Veranstalter, die sich entscheiden, nur noch Geimpften und Genesenen Zutritt zu gewähren, sind in ihren Betrieben und Einrichtungen von der Durchsetzung der Maskenpflicht und Abstandsregeln befreit. Wer unter 18 Jahren alt ist, kann bei 2G auch ohne Corona-Test, Impfung oder Genesung in ein Restaurant oder zu einer Veranstaltung gehen.
  • 10/20/20215:50:00 AM
    Nordrhein-Westfalen meldet: Beschäftigte des Landes 2020 seltener krank - trotz Corona
    Überraschende Zahlen im neuen Gesundheitsbericht der Landesregierung: Demnach fehlten Beschäftigte des Landes zwar krankheitsbedingt an insgesamt 4,65 Millionen Arbeitstagen (6,95 Prozent der Soll-Arbeitstage) - das bedeutet trotz der Corona-Pandemie aber eine Senkung gegenüber dem Vorjahr um 0,42 Prozentpunkte. Erstmals seit Einführung der Krankenstandserhebung im Jahr 2010 lag der Wert laut Innenministerium unterhalb von 7 Prozent.

    Beamte waren nach der Auswertung des Innenministeriums seltener krank (6,89 Prozent) als Tarifbeschäftigte (8,68 Prozent). Der durchschnittliche Krankenstand der Lehrerinnen und Lehrer in Nordrhein-Westfalen lag laut dem Bericht mit 6,38 Prozent "unter dem landesweiten Krankenstand."
  • 10/20/20215:29:42 AM
    Erstmals seit Monaten: Thailands Infektionszahlen unter 9000 pro Tag
    Die Behörden in Thailand haben erstmals seit Monaten wieder weniger als 9000 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages registriert. Am Mittwoch wurden 8918 neue Fälle verzeichnet - der niedrigste Wert seit Mitte Juli. 79 Menschen in dem Land mit 70 Millionen Einwohnern starben in Verbindung mit Covid-19. Der Verlauf des jüngsten Ausbruchs in dem südostasiatischen Urlaubsparadies ist ungewöhnlich: Zwar sind die Zahlen seit August - als ein Höchstwert von mehr als 23 000 Neuinfektionen verbucht worden war - gesunken, jedoch stagnieren sie seit Wochen bei zwischen 9000 und 12 000 neuen Fällen am Tag.
  • 10/20/20214:13:48 AM
    Zahlen klettern weiter: Corona-Inzidenz knackt wieder die 80er-Marke
    Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am achten Tag in Folge gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 80,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 75,1 gelegen, vor einer Woche bei 65,4 (Vormonat: 71,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 17 015 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 11 903 Ansteckungen gelegen.

    Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Dienstag mit 2,13 (Montag 1,92) an. Zum Vergleich: Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.
  • 10/19/20217:59:34 PM
    Fußball Premier League: 68 Prozent der Spieler vollständig geimpft
    Die Premier League hat Zahlen zu den Corona-Impfungen unter den Fußball-Profis der 20 englischen Erstliga-Clubs veröffentlicht. Demnach hätten 81 Prozent der Spieler mindestens eine Impfung gegen Covid-19 erhalten, 68 Prozent seien vollständig geimpft. Die Impfquote werde von der Premier League wöchentlich erhoben, hieß in einer Mitteilung am Dienstag.
    Die Liga arbeite weiter mit den Vereinen zusammen, um Spieler und Vereinsmitarbeiter zur Impfung zu ermutigen. Die Liga werde aber keine spezifischen Angaben zu Vereinen oder Einzelpersonen machen.
    In den vergangenen Wochen hatte es immer wieder Diskussionen um die mutmaßlich mangelnde Impfbereitschaft von Spielern aus der Premier League gegeben. Noch Ende September hatte die «Daily Mail» gemeldet, dass fast zwei Drittel der Spieler in Englands Spitzenliga nicht geimpft sein sollen. Viele Profis sollen eine Impfung abgelehnt haben. Die Zeitung hatte von Clubmitarbeitern berichtet, die anonym über Verschwörungstheorien sprechen, die in den Umkleidekabinen der Topvereine angeblich weit verbreitet sind.
    Die Premier League fürchtete, dass der öffentliche Rückhalt für die Profis schwinden könnte, nachdem für die Stars in Corona-Zeiten viele Ausnahmen - etwa beim Reisen - gemacht wurden.
  • 10/19/20216:07:55 PM
    Corona-Ausbruch nach Party im Berliner Club "Berghain"
    Rund zwei Wochen nach der seit langem ersten Clubnacht im Berliner Techno-Club Berghain ist ein Corona-Ausbruch bekannt geworden. Nach einem Bericht der "Berliner Morgenpost" haben sich bei der Party mindestens 19 Menschen infiziert. 15 davon leben im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, wie eine Bezirkssprecherin am Dienstagabend sagte. Vier weitere Betroffene lebten in anderen Bezirken Berlins, hieß es. Nach Angaben der Sprecherin wurden bislang rund 2500 Menschen kontaktiert. Dies sei mit Hilfe der Anwesenheitsliste geschehen, die das Gesundheitsamt angefordert habe, nachdem der erste Corona-Fall bekannt geworden sei.
    Den Partygängern sei vom Bezirk empfohlen worden, sich testen und bei Symptomen einen PCR-Test machen zu lassen. Wie es zu dem Ausbruch gekommen war, ist laut Behörde noch unklar. Für die Veranstaltung am ersten Oktober-Wochenende habe die 2G-Corona-Regel gegolten. "Die Impfnachweise wurden - soweit für uns ersichtlich - vom Berghain gewissenhaft kontrolliert", sagte die Sprecherin. Vom Berghain lag zunächst keine Stellungnahme vor.
  • 10/19/20214:31:52 PM
    In Bremen gilt Corona-Warnstufe 1
    In der Stadt Bremen gilt von Freitag an die Corona-Warnstufe 1. Das hat der Senat am Dienstag beschlossen, wie das Gesundheitsressort mitteilte. Demnach müssen im Innenbereich von Veranstaltungen, Gastronomie, Kultureinrichtungen und Sportstätten die Menschen gegen Corona geimpft, von Corona genesen oder negativ auf Corona getestet sein (3G-Regel). In öffentlichen Verkehrsmitteln, in Verkaufsräumen und bei Großveranstaltungen ab 5000 Menschen muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Der Senat empfiehlt, einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Menschen einzuhalten, Hygienemaßnahmen umzusetzen und regelmäßig zu lüften.
    "Die Hospitalisierungsinzidenz ist in den vergangenen Tagen gestiegen und liegt stabil bei 3 oder darüber. Hier greift also der Stufenplan, den der Senat beschlossen hat", sagte Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) laut Mitteilung. Ihr zufolge melden die Kliniken eine zusätzliche Belastung durch andere Infektionserkrankungen. "Wir kommen jetzt in den Herbst, es finden wieder deutlich mehr Begegnungen in Innenräumen statt." Daher sei es richtig, dass in Innenräumen wieder die 3G-Regel gilt.
  • 10/19/20212:07:23 PM
    Niederlande: Nach Lockerungen starker Anstieg von Corona-Infektionen

    Der starke Anstieg von Corona-Infektionen und Patientenzahlen in Krankenhäusern in den Niederlanden hält an. In den vergangenen sieben Tagen nahm die Zahl der Neuinfektionen um 44 Prozent im Vergleich zur Vorwoche zu, wie das zuständige Reichsinstitut für Gesundheit und Umwelt (RIVM) am Dienstag mitteilte. Die Inzidenz beträgt nach Angaben des RIVM 151.

    Auch die Zahl der Todesfälle stieg. In den vergangen sieben Tagen wurden 48 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet, fast doppelt so viel wie in der Vorwoche. Die Zahl der Covid-Patienten in Krankenhäusern und auf Intensivstationen stieg so stark an, dass Krankenhäuser erneut Operationen absagen müssen. Etwa 80 Prozent der Covid-Patienten sind nicht geimpft.

    Die Behörde sieht einen direkten Zusammenhang mit der Lockerung der Maßnahmen vor etwa drei Wochen. So war die Abstandsregel von 1,5 Meter aufgehoben worden. Masken müssen nur im öffentlichen Nahverkehr getragen werden. Nur vor dem Besuch von Gaststätten wird ein Nachweis verlangt, dass man getestet, geimpft oder genesen ist.
  • 10/19/20212:01:07 PM
    Schweiz: Bergbahnen gegen Corona-Zertifikate

    Skifahren in der Schweiz soll nach dem Willen der Schweizer Bergbahnen im kommenden Winter auch ohne Corona-Zertifikat möglich sein. Ein Zertifikat weist nach, dass die Person gegen das Coronavirus geimpft, von einer Infektion genesen oder getestet ist. Allerdings war die Ankündigung des Verbandes Seilbahnen Schweiz, dass der Betrieb in der Wintersaison wie im öffentlichen Verkehr laufen könne - also Reisende lediglich eine Maske tragen müssen -, am Dienstag (19. Oktober) voreilig. Das Bundesamt für Gesundheit ließ wissen, dass nicht die Bergbahnen, sondern die Regierung entscheide, ob in Skigebieten Zertifikate verlangt werden müssen oder nicht. Zurzeit gilt landesweit eine Zertifikatspflicht für Innenräume von Restaurants oder Veranstaltungsräumen - das gilt auch in Skiregionen.

    Einzelne Gebiete können unabhängig auch eine Zertifikatspflicht für ein Skigebiet verhängen. So hat es etwa das Gebiet Fideriser Heuberge im Kanton Graubünden gemacht, wo im kommenden Winter nur Getestete, Genesene oder Geimpfte Zutritt erhalten sollen.

    Die Schweizer Skigebiete waren als einige der wenigen weltweit im vergangenen Jahr für ausländische Gäste offen. In den Bergbahnen und Gondeln waren Masken vorgeschrieben und vor den Liften sollte Abstand gehalten werden. Aus den Schweizer Skigebieten wurden keine größeren Ansteckungen mit dem Coronavirus bekannt.

  • 10/19/20211:18:31 PM
    Island will sich Mitte November von Corona-Maßnahmen verabschieden

    Island plant, Mitte November alle verbliebenen Corona-Maßnahmen aufzuheben. Ziel sei es, die wesentlichen verbliebenen Beschränkungen ab dem 18. November zu beenden, teilte die isländische Gesundheitsministerin Svandís Svavarsdóttir am Dienstag mit.  Beim Impfen sei man gut vorangekommen und vorherige Lockerungen hätten keine negativen Effekte auf die Zahl der Krankenhauseinweisungen gezeigt, hieß es in einer Regierungsmitteilung. 

    Deshalb gibt es bereits ab Mittwoch neue Lockerungen: 2000 statt wie bisher 500 Menschen dürfen dann bei Versammlungen und Veranstaltungen zusammenkommen, Mund-Nasen-Schutz müssen sie dabei nicht länger tragen. Restaurants, Kneipen und Nachtclubs dürfen zudem länger öffnen.

    Mit einer kompletten Aufhebung der Maßnahmen würde die kleine Nordatlantik-Insel ihren nordeuropäischen Partnern folgen: Dänemark, Norwegen und Schweden hatten schon im September die wesentlichen im jeweiligen Land geltenden Beschränkungen aufgehoben. Auch in Finnland sind bereits viele Corona-Maßnahmen gelockert werden.
  • 10/19/20211:13:27 PM
    Russland: Zwangsurlaub wegen steigender Corona-Zahlen?

    Angesichts steigender Corona-Zahlen denkt die russische Regierung für Anfang November über einen einwöchigen Zwangsurlaub für die heimische Wirtschaft nach. Vize-Ministerpräsidentin Tatjana Golikowa schlug vor, dass zur Viruseindämmung vom 30. Oktober bis 7. November die Arbeit ruhen sollte. 
    Ähnliche Maßnahmen hatte Russland schon zuvor ergriffen. 

    Die Zahl der Neuinfektionen war in den vergangenen Tagen immer wieder auf neue Höchstwerte gestiegen. Auch die täglich gemeldeten Todeszahlen im Zusammenhang mit dem Virus hatten Höchstwerte erreicht und am Samstag erstmals die Schwelle von 1000 überschritten. Die Regierung macht dafür insbesondere eine mangelnde Impfbereitschaft verantwortlich.
  • 10/19/20211:05:16 PM
    Österreich: 3G-Regel am Arbeitsplatz kommt 

    Die 3G-Regel am Arbeitsplatz wird nun doch auch in Österreich eingeführt werden.  Die SPÖ wird das Gesetzesvorhaben der Regierung im Bundesrat nicht blockieren. Bereits in der Vorwoche war es im Nationalrat beschlossen worden. 

    In einem "heute.at" vorliegenden Verordnungsentwurf heißt es: "Arbeitnehmer, Inhaber und Betreiber dürfen Arbeitsorte, an denen physische Kontakte zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden können, nur betreten, wenn sie über einen 3G-Nachweis verfügen."

  • 10/19/202112:02:45 PM
    Hamburg weitet 2G-Regel aus
    Hamburg weitet die 2G-Regelung auf Friseure, andere körpernahe Dienstleistungen und Teile des Einzelhandels aus. Corona-Geimpfte und Genesene können teilnehmende Einrichtungen von Samstag (23. Oktober) an ohne Maske nutzen, Ungeimpfte haben dann keinen Zutritt, wie Vize-Senatssprecherin Julia Offen am Dienstag (19. Oktober) sagte.

    Die Betreiber können selbst entscheiden, ob sie künftig nach 2G ohne Maske oder weiter auch ungeimpfte Kunden, dann aber mit Maske, bedienen wollen. Ausgenommen von der Wahlmöglichkeit sind Läden für den täglichen Bedarf wie der Lebensmitteleinzelhandel, Drogerien und Apotheken. Dort sollen auch künftig Ungeimpfte einkaufen können.

    Die neue Corona-Verordnung tritt am 23. Oktober in Kraft. Eine Aufhebung aller Corona-Einschränkungen wird es den Angaben zufolge aber nicht geben. So soll das stadtweite Außer-Haus-Alkoholverkaufsverbot ab 22 Uhr auch weiter gelten. Weihnachtsmarktbetreiben sollen entscheiden können, ob sie ihre Märkte nach 2G- oder 3G-Regel betreiben wollen.

    Der Hamburger Winterdom, der am 5. November startet, kann in diesem Jahr nur von Geimpften und Corona-Genesenen besucht werden. Ausgenommen von der Nachweispflicht seien nur Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren, teilte die Wirtschaftsbehörde am Dienstag mit. Nach dem sogenannten 2G-Modell für Geimpfte und Genesene würden auch Maskenpflicht und die Begrenzung der Teilnehmerzahl wegfallen. 
  • 10/19/202111:42:43 AM
    Nach Corona-Ausbruch im Pflegeheim: Experte betont Impfbedeutung
    Der Corona-Ausbruch in einem Senioren- und Pflegeheim in Norderstedt (Kreis Segeberg) hätte nach Ansicht des Kieler Infektionsmediziners Helmut Fickenscher ohne Impfungen dramatische Folgen gehabt. Vor einem Jahr wären in so einer Situation ein Drittel bis die Hälfte der infizierten Heimbewohner vermutlich gestorben, sagte der Präsident der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten der Deutschen Presse-Agentur dpa.

    Die Kreisverwaltung hatte am Montag über den Corona-Ausbruch in dem Heim informiert. Insgesamt sind demnach von den 76 Bewohnerinnen und Bewohnern derzeit 60 infiziert. Drei von ihnen seien nicht geimpft, der Rest habe teilweise bereits die dritte Impfung erhalten. Die meisten haben keine oder nur leichte Symptome. Dies zeige, wie wichtig die Impfung sei, sagte Fickenscher. Im hohen Alter bestehe eine zusätzliche Gefährdung, daher sei die dritte Impfung hier besonders wichtig.
  • 10/19/202110:49:20 AM
    Impftempo in Deutschland kommt fast zum Erliegen
    Sind die Deutschen schon impfmüde? Das zumindest könnte man mit Blick auf den aktuellen Fortschritt bei den Corona-Impfungen als Eindruck bekommen. Wie das Robert-Koch-Institut bekannt gab, wuchs in den vergangenen 24 Stunden die Quote der Erstimpfungen gerade einmal um 0,1 Prozent - von 68,8 auf 68,9 Prozent. Der Wert der Zweitimpfungen ist sogar eingefroren, blieb bei 65,8 Prozent. Rund 54,7 Millionen Menschen in Deutschland sind damit aktuell vollständig gegen Corona geimpft.
  • 10/19/202110:33:31 AM
    Nach einem Jahr Pause: Ischgl startet mit Corona-Sicherheitskonzept in neue Saison
    Der österreichische Wintersportort Ischgl startet am 25. November in die diesjährige Wintersaison - begleitet von umfangreichen Anti-Corona-Maßnahmen. "Ziel ist und bleibt es, eine der sichersten Destinationen im Alpenraum für unsere Gäste zu sein", sagte Alexander von der Thannen vom Tourismusverband Paznaun-Ischgl. Die Seilbahnkabinen würden mit Kaltvernebelungsgeräten desinfiziert. Dieselbe Methode werde auch in den Skibussen sowie in Sportshops, Skidepots, WC-Anlagen, Aufzugskabinen und den Erste-Hilfe-Stationen täglich angewendet, hieß es. Kamerasysteme sollen die Wartezeiten an den Kassen und Liften mittels Dichtemessungen und Mobilitätsanalysen optimieren.

    Ischgl war in der ersten Corona-Welle im März 2020 in die internationalen Schlagzeilen geraten. Die Behörden sollen auf deutliche Hinweise, dass im Ort das Coronavirus grassiert, zu spät reagiert haben. Zahlreiche Touristen - viele aus Deutschland - haben sich angesteckt und das Virus in ihre Heimatländer mitgebracht. Die Wintersaison 2020/21 ließ der Ort aus Sicherheitsgründen ausfallen.
  • 10/19/20219:01:00 AM
    Betrüger wollten Polizisten gefälschten Impfausweis verkaufen
    Bei dem Versuch, einem Zivilpolizisten einen gefälschtem Impfpass zu verkaufen, sind zwei Betrüger in Essen festgenommen worden. Der 29-Jährige und sein 21 Jahre alter Komplize boten dem Beamten auf einem Supermarktparkplatz zwei Impfausweise mit Covid-Aufklebern an, wie die Polizei am Dienstag berichtete. Durch einen Zeugen waren die Einsatzkräfte auf ein entsprechendes Online-Angebot der Männer aufmerksam geworden und zu dem Parkplatz gefahren. Um die Qualität der Pässe zu beweisen, habe der 29-Jährige dort Chatverläufe von vermeintlich zufriedenen Kunden gezeigt, hieß es weiter.
    Die beiden Männer wurden vorläufig festgenommen. In deren Auto und Wohnungen entdeckten Beamte unter anderem weitere gefälschte Impfausweise und auch einen Stempel mit der Aufschrift «Impfzentrum Essen». Nach dem Einsatz am Freitag durften die Männer den Polizeigewahrsam wieder verlassen.
  • 10/19/20218:21:37 AM
    Tennis-Star Djokovic macht Geheimnis um Corona-Impfstatus
    Der Titelverteidiger der Australian Open und neunmalige Melbourne-Champion Novak Djokovic will nicht sagen, ob er gegen das Coronavirus geimpft ist oder nicht. "Das ist eine Privatsache", betonte er im Gespräch mit der serbischen Zeitung "Blic". Doch für die Australia Open 2022 wird es wohl nur Visa für geimpfte Tennis-Profis geben - Djokovic droht deshalb das frühe Aus.

  • 10/19/20217:25:00 AM
    Witzige Memes sind gut gegen Stress durch Corona-Pandemie
    Witzige Memes könnten Menschen dabei helfen, den mit der Corona-Pandemie verbundenen Stress besser zu bewältigen. Das legt eine US-Studie über die Wirkung der lustig beschrifteten Bildchen nahe, die im Fachblatt "Psychology of Popular Media" veröffentlicht ist. Darüber hinaus könnten die Memes auch das Vertrauen von Menschen in ihre Fähigkeit steigern, mit der Pandemie umgehen zu können - aber nur, wenn sie nicht zu niedlich sind.

    Dass ausgerechnet Memes im Umgang mit Corona-Stress helfen könnten, liegt gar nicht so fern, wie es zunächst klingen mag: Schon im vergangenen Jahr hatte eine im Fachblatt "Scientific Reports" veröffentlichte Studie berichtet, dass Memes über Depressionen die Stimmung von Betroffenen aufhellen können. "Als sich die Pandemie immer weiter hinzog, wurde es für mich zunehmend interessanter, wie die Menschen die sozialen Medien und insbesondere Memes nutzten, um über die Pandemie nachzudenken", sagte nun Jessica Myrick, Hauptautorin der aktuellen Studie. Für die Professorin der Penn State University ist es nicht die erste Beschäftigung mit einem popkulturellen Internetphänomen - eine ihrer früheren Untersuchungen hatte sich mit den glücklich machenden Effekten von Katzenvideos beschäftigt.
  • 10/19/20216:45:00 AM
    Er nannte 2017 eine Figur "Coronavirus": Keine Absicht vom "Asterix"-Autor
    So mancher Comicleser hat den "Asterix"-Autor Jean-Yves Ferri im vergangenen Jahr als einen düsteren Propheten wahrgenommen. Grund ist die Covid-19-Pandemie. Ferri hatte nämlich schon 2017 in dem Band "Asterix in Italien" einem Schurken den Namen "Coronavirus" verpasst. "Einige Leute dachten, das sei eine Vorahnung gewesen, dass ich das Coronavirus angeblich habe kommen sehen. Aber es ist absolut nicht so", sagte Ferri der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. "Das Coronavirus ist ja eine Familie von Viren, die es schon vorher gegeben hat. Ich habe einfach aus einer Liste von Viren eines ausgewählt, das sich böse anhört, und es genommen."

    Übersetzer Klaus Jöken übernahm damals übrigens diesen Namen nicht, weil sich im Deutschen eine bessere Möglichkeit auftat: Der Schuft heißt in der deutschen Fassung Caligarius. Im Interview der Deutschen Prese-Agentur erläuterte Jöken: "Der Name erinnert einerseits an Doktor Caligari, das ist der erste Bösewicht im deutschen Film überhaupt. Gleichzeitig ist das auch ein lateinisches Wort, nämlich für 'Schuhmacher'. Und weil diese Comicfigur der Rennchampion im römischen Rennteam war, passte das wie die Faust aufs Auge."
  • 10/19/20216:00:28 AM
    Weil er seinen Impfnachweis fälschte? Eishockey-Profi für 21 Spiele gesperrt
  • 10/19/20215:36:23 AM
    Neuseeland meldet Corona-Rekord: Neuinfektionen pro Tag so hoch wie nie
    Das Corona-Vorzeigeland Neuseeland hat am Dienstag 94 Neuinfektionen gemeldet - so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Der bisherige Rekord lag bei 89 neuen Fällen innerhalb eines Tages und wurde im April 2020 verzeichnet. "Es ist wichtig, dass wir uns daran erinnern, dass wir nicht machtlos sind. Wir haben die Fähigkeit, die Fallzahlen so niedrig wie möglich zu halten", sagte Ministerpräsidentin Jacinda Ardern. Sie forderte die Menschen auf, möglichst zu Hause zu bleiben, damit Anderen das Leben zu retten und sich impfen zu lassen.

    Bis Dienstag waren etwa 67 Prozent der erwachsenen Bevölkerung vollständig geimpft. Insgesamt hat das Land mit fünf Millionen Einwohnern bislang 4700 Infektionen verzeichnet. 28 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Neuseeland hatte lange eine sogenannte Null-Covid-Strategie verfolgt. Zuletzt musste Ardern aber eingestehen, dass diese mit der Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante kaum noch realisierbar ist.
  • 10/19/20215:00:40 AM
    Trend hält an: Corona-Zahlen steigen siebten Tag in Folge
    Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am siebten Tag in Folge gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 75,1 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 74,4 gelegen, vor einer Woche bei 65,8 (Vormonat: 70,5). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 6771 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 4971 Ansteckungen gelegen.

    Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Montag mit 1,92 (Freitag 2,02) an.
  • 10/18/20218:38:55 PM
    Sorge um Patricia Kelly:  Schwerer Corona-Verlauf - Klinik!
  • 10/18/20218:09:06 PM
    Südafrikanische Behörte lehnt Sputnik-Impfstoff wegen erhöhten HIV-Risikos ab
    Der russische Corona-Impfstoff Sputnik V wird vorerst nicht in Südafrika zum Einsatz kommen. Die medizinische Zulassungsbehörde (Sahpra) begründete ihre Entscheidung mit einem möglicherweise höheren HIV-Infektionsrisiko für männliche Sputnik-Geimpfte und verwies auf die hohe HIV-Prävalenz in Südafrika, meldet ntv.de.

    Das Unternehmen hinter Sputnik V habe die Sicherheit seines Mittels in einer Bevölkerung mit vielen HIV-positiven Menschen bislang nicht dargelegt, erklärte die Behörde. Sahpra stützt sich dabei auf frühere Studien, in denen die Sicherheit einer modifizierten Virusart, die Infektionen der Atemwege verursacht, getestet wurde. Dieses Adenovirus vom Typ Ad5 ist in Sputnik V enthalten. Den Angaben zufolge bleibt das Zulassungsverfahren für den russischen Impfstoff offen, die fehlenden Sicherheitsdaten könnten also noch eingereicht werden. Das russische Gamaleja-Institut, welches Sputnik V entwickelt hat, kündigte an, es werde entsprechende Informationen liefern und aufzeigen, dass die Bedenken von Sahpra "völlig unbegründet" seien.
  • 10/18/20217:28:59 PM
    Lettland schließt nach Anstieg von Infektionen Geschäfte und Schulen
    Nach einem Anstieg der Corona-Neuinfektionen greift Lettland wieder stärker durch. Für vier Wochen sollten Geschäfte, Restaurants und Schulen geschlossen werden, teilt Gesundheitsminister Daniels Pavluts nach einer Krisensitzung der Regierung mit. Auch solle es in dieser Zeit keine Veranstaltungen geben. Für Geimpfte sollen die Beschränkungen ab dem 15. November gelockert werden. Lettland zählt zu den Ländern in der Europäischen Union mit den niedrigsten Impfquoten.
  • 10/18/20214:11:56 PM
    Tod trotz Impfung

  • 10/18/20214:01:21 PM
    Clinton ist wieder gesund!
  • 10/18/20213:38:13 PM
    Spahn kündigt Ende des Corona-Notstands an
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich für ein Auslaufen der sogenannten "epidemischen Lage nationaler Tragweite" ausgesprochen. Wie ein Ministeriumssprecher bestätigte, äußerte sich der CDU-Politiker entsprechend am Montag bei Corona-Beratungen mit den Gesundheitsministern der Länder.

  • 10/18/202112:25:00 PM
    Untersuchung zeigt: Antisemitismus und Islamhass haben seit Corona stark zugenommen
    Die Corona-Pandemie hat einer Untersuchung zufolge zu einer neuen Welle an Antisemitismus und Islamhass geführt. Diese habe sich insbesondere auf Social-Media-Plattformen ausgebreitet, existierende antijüdische und antimuslimische Narrative neu verpackt und Minderheiten für die Pandemie verantwortlich gemacht, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Bericht der Denkfabrik IFFSE (Institute for the Freedom of Faith & Security in Europe Foundation).

    Die Untersuchung hält fest, dass soziale Plattformen zu Beginn der Pandemie von der Welle an Online-Rassismus überwältigt waren. Trotz einiger Bemühungen, den Schaden zu reduzieren, hätten die Unternehmen nicht effektiv genug gehandelt. Verschwörungserzählungen hätten im Netz neues Publikum gefunden. Zugleich habe sich der Online-Hass auch offline gezeigt - insbesondere auf Demos gegen Lockdowns oder das Impfen. Vor allem in Deutschland hätten Glaubensgemeinschaften eine erhöhte wahrgenommene Bedrohung unter Juden und Muslimen festgestellt. Sie hätten wegen des Online-Hasses mehr Angst, das Judentum oder den Islam öffentlich auszuleben.
  • 10/18/202111:55:00 AM
    Corona-Ausbruch beim Eishockey: München kann nicht spielen
    Der EHC Red Bull München hat 18 Corona-Fälle. 14 Spieler und vier Mitglieder des Betreuer- und Trainerstabs seien positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilte der dreimalige Meister am Montag mit. Das für Mittwoch geplante Spitzenspiel gegen die Adler Mannheim fällt aus und soll nach Angaben der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am 2. Dezember nachgeholt werden. Neben den Corona-Fällen haben die Münchner noch fünf verletzungsbedingte Ausfälle.
  • 10/18/202111:22:51 AM
    Corona als Kernthema: Letzte Ministerpräsidentenkonferenz mit Laschet 
    Der Kampf gegen Corona wird das Kernthema der dreitägigen Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) in dieser Woche auf dem Petersberg bei Bonn sein. Für den scheidenden nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) ist das sein letzter Auftritt in dieser Runde. NRW hat seit Anfang Oktober für ein Jahr den Vorsitz der MPK übernommen. Die Konferenz beginnt am Mittwoch mit Vorbereitungen der Staatskanzleichefs.

    "Die Pandemie war und ist die größte Herausforderung für Deutschland seit Jahrzehnten", unterstrich Laschet in einer am Montag in Düsseldorf veröffentlichten Mitteilung. Vieles habe in Zusammenarbeit von Bund und Ländern bereits besser bewältigt werden können als in vielen andere Staaten. "Doch die Pandemie hat wie unter dem Brennglas auch gezeigt, dass unser Staat und unsere Verwaltung Schwächen haben", stellte Laschet fest. "Jetzt geht es darum, die richtigen Lehren aus der Corona-Krise zu ziehen und die Chance zu nutzen, Deutschland moderner und krisenfester zu machen."
  • 10/18/202110:20:18 AM
    Studie zeigt: Wachsende Angst vor Cyberangriffen seit der Pandemie
    Die Sorge deutscher Firmen vor Cyberangriffen und Datenklau wächst. Jedes dritte Unternehmen geht davon aus, dass das Risiko in der Corona-Pandemie zugenommen hat, in der die Arbeitswelt digitaler geworden ist, wie aus einer am Montag veröffentlichten Studie des Beratungs- und Prüfungsunternehmens EY hervorgeht. "Unternehmen mussten Beschäftigte während der Pandemie von heute auf morgen nach Hause schicken und hatten wenig Zeit für entsprechende Sicherheitsvorkehrungen", erläuterte EY-Partner Bodo Meseke am Montag bei der Vorstellung der aktuellen EY-Datenklaustudie. Mit der Rückkehr ins Büro sei das Problem allerdings nicht behoben.

    Fast zwei von drei der gut 500 befragten Unternehmen (63 Prozent) schätzen das Risiko, Opfer von Cyberangriffen beziehungsweise Datenklau zu werden, als "eher hoch" oder "sehr hoch" ein. Der höchste Anteil lag hier bisher im Jahr 2017 bei 61 Prozent.
  • 10/18/20219:37:12 AM
    EU: Mehr als eine Milliarden Corona-Impfdosen exportiert
    Die Europäische Union hat nach Angaben von EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen mehr als eine Milliarde Corona-Impfdosen an über 150 Länder exportiert. Die EU sei damit der größte Exporteur von Impfstoffen zum Schutz vor dem Virus, teilt von der Leyen mit. Genau die gleiche Menge sei an EU-Mitgliedsländer gegangen. Die EU hat bereits seit Verfügbarkeit ab Dezember 2020 mit dem Export der Vakzine begonnen, allerdings an größere Länder wie Japan, die Türkei oder Großbritannien. Lieferungen an ärmere Länder machen einen kleineren Teil der Ausfuhren aus. Diese sollen von der Leyen zufolge in den nächsten Monaten ausgeweitet werden.
  • 10/18/20218:40:58 AM
    Protest gegen Corona-Pass in Italien: Polizei räumt Blockade am Hafen
    Nach tagelangen Protesten von Aktivisten und Arbeitern im Hafen der norditalienischen Stadt Triest gegen das Corona-Zertifikat hat die Polizei mit der Räumung von Blockaden begonnen. Polizeibeamte mit Helmen und Schildern sowie Wasserwerfer stellten sich am Montagmorgen vor dem Durchgang Nummer vier des Hafens auf, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete und auf Fernsehbildern zu sehen war. Es kam zu Rangeleien mit den Ordnungskräften, die die Protestierenden zurückdrängte. Auch Wasserwerfer wurden eingesetzt.

    Hafenarbeiter und Aktivisten hatten seit Tagen gegen die Ausweitung des sogenannten Grünen Passes - ein Corona-Pass mit ausdruckbaren oder digitalen Nachweisen einer Corona-Impfung, eines negativen Tests oder einer Genesung von der Krankheit - auf die Arbeitswelt demonstriert. Die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi hatte beschlossen, dass das Zertifikat ab dem 15. Oktober (vergangener Freitag) notwendig sei, um zur Arbeit gehen zu dürfen.
  • 10/18/20217:06:33 AM
    Trotz starkem Ferienmonats: Gastgewerbe weiterhin mit großem Minus
    Das Gastgewerbe in Deutschland ist trotz besserer Geschäfte im Ferienmonat August weiterhin deutlich vom Vorkrisenniveau entfernt. Gastronomen und Hoteliers verbuchten sowohl preisbereinigt (plus 5,9 Prozent) als auch nominal (plus 6,4 Prozent) einen Umsatzzuwachs gegenüber Juli, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2020 stiegen die Erlöse preisbereinigt (real) um 5,9 Prozent. Damit lag der Umsatz real aber noch 16,2 Prozent unter dem Niveau von Februar 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland.

    Von Januar bis einschließlich August 2021 lagen die Umsätze preisbereinigt (real) um 22,2 Prozent unter dem Niveau der ersten acht Monate 2020, nominal beträgt das Minus 20,0 Prozent. Das liegt auch daran, dass zu Jahresbeginn 2020 vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland Hotels und Gaststätten noch fast drei Monate lang uneingeschränkt geöffnet waren.
  • 10/18/20216:16:06 AM
    Keine Maskenpflicht mehr bei skandinavischen Flügen
    Bei Flügen innerhalb Skandinaviens muss seit Montagmorgen kein Mund-Nasen-Schutz mehr getragen werden. Die Fluggesellschaften SAS, Norwegian, Widerøe und Flyr einigten sich darauf, von Reisenden zwischen Dänemark, Norwegen und Schweden den Infektionsschutz nicht mehr zu verlangen.
    "Der norwegische Leitfaden zur Infektionskontrolle verlangt von Passagieren im Inland nicht mehr, Gesichtsmasken zu tragen, daher entfällt diese Anforderung an Bord von Widerøes Flügen", sagte die Sprecherin Silje Brandvoll jüngst dem norwegischen Rundfunk. Bei Flügen in andere Länder im Ausland müsse jedoch weiterhin ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Auf dem Flughafen Gardermoen bei Oslo wurde die Maskenpflicht bereits am Freitag aufgehoben.
  • 10/18/20215:36:11 AM
    Noch 2021 wieder Urlaub in Australien möglich?
    Australien könnte nach Auffassung von Handels- und Tourismusminister Dan Tehan nun doch bereits vor Weihnachten seine internationalen Grenzen öffnen und wieder Urlauber empfangen. "Natürlich ist es unsere Priorität, Australier nach Hause zu bringen", sagte Tehan am Montag dem Sender Sky News Australia. "Aber meiner Meinung nach können wir vor Weihnachten damit beginnen, auch alle anderen - darunter internationale Touristen - hereinzulassen."
    Voraussetzung sei aber, dass mindestens 80 Prozent der Bevölkerung im Alter von über 16 Jahren vollständig gegen das Coronavirus geimpft seien. Bis zum Wochenende hatten in Australien etwa 68 Prozent der erwachsenen Bevölkerung doppelten Impfschutz. Fast 85 Prozent hatten eine erste Impfdosis erhalten.
  • 10/18/20214:15:48 AM
    Corona-Zahlen steigen den sechsten Tag in Folge an
    Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am sechsten Tag in Folge gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 74,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 72,7 gelegen, vor einer Woche bei 66,5 (Vormonat: 72,0). 

    Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 4056 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 3111 Ansteckungen gelegen. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Freitag mit 2,02 (Donnerstag 1,93) an. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.
  • 10/17/20214:20:21 PM
    Schulen in Schleswig-Holstein: Weiter Maskenpflicht nach den Ferien 
    Auch zum Schulstart nach den Herbstferien an diesem Montag bleibt die Maskenpflicht in den Schulen in Schleswig-Holstein zunächst bestehen. Wegen der vielen Reiserückkehrer bestehe ein erhöhtes Infektionsrisiko, sagte eine Sprecherin des Bildungsministeriums der Deutschen Presse-Agentur. Nach Ende der Ferien waren bundesweit die Infektionszahlen meist gestiegen, hieß es weiter. 

    Daher gilt in Klassenräumen und Gängen im Schulgebäude in den ersten zwei Wochen nach den Herbstferien die Maskenpflicht weiterhin. Auf dem Schulhof muss niemand Maske tragen. Regelmäßige Tests sollen ebenfalls für Sicherheit sorgen. Die Regierung will die Corona-Zahlen in den ersten Wochen beobachten und die Regeln an das Infektionsgeschehen anpassen. Der Lehrbetrieb pausierte wegen der Herbstferien vom 4. bis zum 15. Oktober.
  • 10/17/20211:10:06 PM
    Pilger beten in Mekka wieder ohne Abstandsregeln
    Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie hat in der Großen Moschee von Mekka in Saudi-Arabien wieder ein Gebet ohne Abstandsregeln stattgefunden. Nach entsprechenden Lockerungen fänden die Gebete dort jetzt wieder "normal" statt, teilte das staatliche Kommunikationszentrum am Sonntag mit.

    Auf Fotos waren Hunderte Pilger in weißen Gewändern zu sehen, die beim Gebet Schulter an Schulter im Hof der Moschee stehen. Auch Aufkleber am Boden zur Einhaltung von Abstandsregeln wurden entfernt. Die berühmte Moschee darf seit Sonntag wieder bei voller Kapazität öffnen.

    Seit Sonntag gelten im Land auch in anderen Lebensbereichen deutliche Lockerungen mit Blick auf Corona. Menschen müssen in dem Königreich im Freien künftig keinen Mundschutz mehr tragen, in geschlossenen Räumen gilt diese Pflicht aber weiterhin. Mit Blick auf zulässige Kapazitäten kehrt auch in Restaurants, Kinos, Hochzeitsstätten und im öffentlichen Nahverkehr für Geimpfte wieder Normalität ein. In Saudi-Arabien sind rund 60 Prozent der 34 Millionen Einwohner vollständig geimpft.
  • 10/17/20219:00:55 AM
    Keine Maskenpflicht mehr auf Flügen innerhalb Skandinaviens
    Bei Flügen innerhalb Skandinaviens muss ab Montag kein Mund-Nasen-Schutz mehr getragen werden. Die Fluggesellschaften SAS, Norwegian, Widerøe und Flyr einigten sich darauf, von Reisenden zwischen Dänemark, Norwegen und Schweden den Infektionsschutz nicht mehr zu verlangen. "Der norwegische Leitfaden zur Infektionskontrolle verlangt von Passagieren im Inland nicht mehr, Gesichtsmasken zu tragen, daher entfällt diese Anforderung an Bord von Widerøes Flügen", sagte Sprecherin Silje Brandvoll dem norwegischen Rundfunk.
    Bei Flügen in andere Länder im Ausland müsse jedoch weiterhin ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Auf dem Flughafen Gardermoen, nahe der norwegischen Hauptstadt Oslo, wurde die Maskenpflicht bereits am Freitag aufgehoben.  
  • 10/17/20216:35:39 AM
    RKI-Chef: Steigende Infektionen durch Reiserückkehrer
    RKI-Chef Lothar Wieler rechnet mit einem Anstieg der Infektionszahlen nach den Herbstferien. "Wir haben einerseits durch die geschlossenen Schulen kurzzeitig weniger Infektionen", sagt Wieler der Funke Mediengruppe einem Vorabbericht zufolge. "Durch den Urlaubsverkehr wird es aber wieder zu mehr Infektionseinträgen aus dem Ausland kommen." Im Sommer hätten bis zu 20 Prozent der gemeldeten Infektionen ihren Ursprung im Ausland gehabt. "Es wird auch jetzt wieder einen deutlichen Anstieg der Zahlen geben", mahnte der Präsident des Robert-Koch-Instituts. Je mehr sich das Leben in den kommenden Wochen in die Innenräume verlege, desto größer werde dieser Anstieg sein. "Wie hoch die Welle wird, hängt dann vor allem von der Impfquote ab."
  • 10/17/20215:51:10 AM
    Mehr als 90.000 Booster-Impfungen allein in Hessen
    Die Zahl der Corona-Auffrischimpfungen in Hessen zieht an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) haben diese mittlerweile fast 92.000 Menschen im Land erhalten. Das sind rund 27.000 Corona-Auffrischimpfungen mehr als noch zwei Wochen zuvor. Nach der offiziellen Schließung der Impfzentren im Land sind vor allem die Hausärzte vor Ort für die Impfungen zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zuständig.
    Bei einer Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten bereits vollständig geimpfte Menschen, vor allem ältere und Risikogruppen, nach rund sechs Monaten eine weitere Dosis eines zugelassenen Corona-Impfstoffs. Diese neue Spritze soll einem nachlassenden Immunschutz vorbeugen. Denn durch einen Booster können sich deutlich mehr Antikörper gegen das Coronavirus bilden.
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