Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER: Corona-Schnelltests ab 11. Oktober meist nicht mehr kostenlos

Immer mehr Bundesländer setzen die Maskenpflicht im Unterricht aus.
Immer mehr Bundesländer setzen die Maskenpflicht im Unterricht aus.
© dpa, Matthias Balk, bsc

22. September 2021 - 13:16 Uhr

Aktuelle Informationen zum Coronavirus im Live-Ticker

  • 9/22/202111:14:08 AM
    Corona-Schnelltests ab 11. Oktober meist nicht mehr kostenlos
    Corona-Schnelltests müssen ab 11. Oktober meist selbst bezahlt werden. Generell gratis bleiben sie noch für Menschen, die sich nicht impfen lassen können, darunter Kinder unter 12 Jahren. Das legt eine neue Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums fest, die einen entsprechenden Bund-Länder-Beschluss umsetzt. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten hatten vereinbart, dass das vom Bund seit Anfang März finanzierte Angebot für kostenlose "Bürgertests" für alle enden soll. Da inzwischen kostenlose Impfungen für alle möglich sind, sei eine dauerhafte Übernahme der Test-Kosten durch die Steuerzahler nicht länger nötig, hieß es zu Begründung.

    Die im Bundesanzeiger verkündete Verordnung legt aber auch einige Übergangsregeln fest. So können Kinder von 12 bis 17 Jahren und Schwangere noch bis 31. Dezember mindestens einen kostenlosen Test pro Woche machen. Grund ist, dass für sie erst seit kürzerer Zeit eine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) vorliegt - daher soll noch länger Zeit für eine Impfung bleiben.

    Generell weiter gratis testen lassen können sich laut der Verordnung Kinder, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder erst in den letzten drei Monaten vor dem Test 12 Jahre alt geworden sind. Gratis bleibt es unter anderem auch für Menschen, die zum Beenden einer Quarantäne wegen einer Corona-Infektion einen Test brauchen.

  • 9/22/20211:55:55 PM
    Condor nach Einreise-Lockerung mit hoher USA-Nachfrage
    Seit den jüngst geplanten Einreise-Lockerungen der US-Regierung spürt der Ferienflieger deutlich mehr Kunden-Interesse. "Nach der Ankündigung zur unkomplizierten Einreise in die USA für vollständig Geimpfte aus der EU hat sich die Nachfrage nach US-Flügen mehr als verdoppelt", erklärte Condor-Chef Ralf Teckentrup. Der Nachholbedarf wieder nach Nordamerika zu reisen sei riesig. Deshalb fliege Condor ab 11. November fünf Mal wöchentlich nach New York. 
  • 9/22/20211:53:34 PM
    Kubicki: Kneipenbesuch trotz Corona-Lockdowns
    Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) hat sich offen dazu bekannt, Corona-Regeln während des Lockdowns missachtet zu haben. In seinem Wohnort Strande in Schleswig-Holstein seien - "wie in jedem Ort, den ich kenne" - Kneipen trotz Verbots geöffnet gewesen. Und "selbstverständlich" sei auch er in diesen Kneipen gewesen, räumte er in einem am Mittwoch veröffentlichten Video-Interview mit der "Bild"-Zeitung ein. Die Leute hätten sich an ihren Stammtischen getroffen, "weil sie gesagt haben: Hier ist nichts", erklärte Kubicki. 

    Ein schlechtes Gewissen hat er deswegen nicht: "Ich habe von meinem Recht auf autonomes Handeln Gebrauch gemacht", sagte der FDP-Vize und beklagte, "unsinnige Maßnahmen" hätten in der Pandemie zu viel Verdruss bei der Bevölkerung geführt. 
  • 9/22/20211:50:26 PM
    Rheinland-Pfalz liefert 6.000 Impfdosen für Afghanistan-Evakuierte
    Das Land Rheinland-Pfalz stellt 6.000 Impfdosen für von den USA aus Afghanistan ausgeflogene Menschen bereit. Der Impfstoff des Anbieters Johnson & Johnson werde auf Anfrage der U.S. Air Force bereitgestellt, teilte das Innenministerium in Mainz mit.

    Damit sollen Menschen geimpft werden, die vorübergehend auf dem US-Stützpunkt in Ramstein und den Rhine Ordnance Barracks, einer US-Kaserne im benachbarten Kaiserslautern, untergebracht sind. "Der Impfstoff von Johnson & Johnson eignet sich besonders gut für eine solch kurzfristige Impfaktion, da er nur einmal verabreicht werden muss", betonte der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD).
  • 9/22/20211:18:00 PM
    Deutschland hat bisher mehr als 5,1 Millionen Impfdosen abgegeben
    Deutschland hat nach Angaben der Bundesregierung bisher mehr als 5,1 Millionen Impfdosen an andere Länder abgegeben. Dies erfolge über die Allianz Covax und bilateral, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Mittwoch in Berlin. 

    "Insgesamt hat Deutschland 5.106.960 Dosen ans Ausland geliefert", sagte sie. Davon seien rund 3,5 Millionen über Covax und 1,5 Millionen bilateral abgegeben worden. Empfänger sein Usbekistan und Tadschikistan gewesen, auch Mauretanien und Sudan. "Wir bemühen uns weiter um eine gerechte Verteilung der Impfstoffe weltweit", sagte die Sprecherin.

    Aus den Zahlen lässt sich nicht ablesen, wo Deutschland damit im internationalen Vergleich steht. 
  • 9/22/20211:05:00 PM
    WHO empfiehlt deutlich strengere Grenzwerte für Luftschadstoffe
    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die empfohlenen Grenzwerte für Schadstoffe in der Luft deutlich strenger gefasst. Das, was die WHO für gesundheitlich vertretbar hält, liegt damit noch deutlicher unter den auch in Deutschland derzeit geltenden EU-Richtwerten. Studien zeigten, dass schlechte Luft den Menschen viel mehr schade als lange angenommen, so die WHO. Es geht unter anderem um Feinstaub und Stickstoffdioxid (NO2). 

    Auch bei der Coronapandemie spiele die Luftverschmutzung eine Rolle, so die WHO. Wer aufgrund von schlechter Luft eine Atemwegserkrankung habe, laufe größere Gefahr als ein gesunder Mensch, bei einer Infektion mit dem Coronavirus schwer zu erkranken.

    Jedes Jahr sterben nach WHO-Schätzungen weltweit sieben Millionen Menschen frühzeitig infolge von Luftverschmutzung. Millionen Menschen würden gesunde Lebensjahre geraubt. Bei Kindern könne das Wachstum der Lungen gestört werden und es könnten verstärkt Asthma-Symptome auftreten. Bei Erwachsenen könne Luftverschmutzung Herzkrankheiten und Schlaganfälle begünstigen.
  • 9/22/202112:55:00 PM
    NRW-Minister will nach Tankstellen-Mord gegen Hetze im Netz vorgehen
    Nach der Tötung eines Tankstellenmitarbeiters in Idar-Oberstein will NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) gegen Menschen vorgehen, die die Tat im Internet verherrlichen. "Solche Leute dürfen sich in den unzähligen Verästelungen des Netzes nicht sicher fühlen. Deshalb werden wir das Netz noch intensiver durchleuchten, um das Identitätspuzzle zusammenzusetzen und die Hetzer aus der Anonymität herausholen", sagte Reul am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. 

    Einem 49-jährigen Deutschen wird vorgeworfen, einen 20 Jahre alten Tankstellen-Mitarbeiter am Samstagabend in Idar-Oberstein in den Kopf geschossen zu haben. Zuvor hatte dieser ihn gebeten, eine Maske zu tragen. Nach seiner Festnahme sagte der Täter den Ermittlern zufolge, dass er die Corona-Maßnahmen ablehne. Die Situation der Pandemie habe ihn stark belastet, er habe ein Zeichen setzen wollen.
  • 9/22/202112:51:00 PM
    Frankreich will Verlängerung der Corona-Nachweispflicht ermöglichen
    Frankreichs Regierung will auch nach Mitte November die Pflicht zu einem Corona-Nachweis verhängen können. Die aktuelle Regelung ist zeitlich begrenzt. Man werde die Möglichkeit, den sogenannten Gesundheitspass bei entsprechender epidemischer Lage auch darüber hinaus nutzen zu können, verlängern müssen, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal am Mittwoch in Paris. In Frankreich ist etwa der Besuch von Restaurants und Museen oder die Fahrt mit dem Fernzug nur mit einem negativen Test, genesen oder geimpft möglich.

    Im Kampf gegen eine vierte Corona-Welle hatte Staatschef Emmanuel Macron im Sommer strengere Corona-Regeln angekündigt, unter anderem die Nachweispflicht. Attal verteidigte den Gesundheitspass als sehr effizientes Mittel. Ohne ihn hätten etliche Einrichtungen mitten im Sommer schließen müssen.

  • 9/22/202112:20:50 PM
    Impfstoff von chinesischer Biotechfirma erreicht Wirksamkeit von 67 Prozent
    Der Covid-19-Impfstoff von Clover Biopharmaceuticals hat in einer großen klinischen Studie nach Angaben des chinesischen Biotechunternehmens eine Wirksamkeit von 67 Prozent gezeigt. Gegen die hochansteckende Delta-Variante habe diese bei 79 Prozent gelegen. Gegen mittelschwere bis schwere Erkrankungen habe das Vakzin einen Schutz von 83,7 Prozent geboten sowie Krankenhausaufenthalte und schwere Fälle vollständig verhindert, teilt Clover mit. Die Daten aus der Studie mit 30.000 Teilnehmern aus den Philippinen, Kolumbien, Brasilien, Süd Afrika und Belgien will Clover noch im vierten Quartal bei der WHO, in China und Europa für eine Zulassung einreichen. Über 400 Millionen Dollar sollen über die Impfstoff-Allianz Covax an ärmere Länder gehen.
  • 9/22/202112:19:16 PM
    Spahn: Quarantäne-Regelung "eine Frage von Fairness"
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn weist darauf hin, dass die Regelung zur Lohnersatzleistung für Ungeimpfte die Umsetzung des geltenden Infektionsschutzgesetzes sei. Die Frist bis 1. November sei gesetzt worden, "weil bis dahin jeder die Chance gehabt hat zur Zweitimpfung", betont der CDU-Politiker. Dass Ungeimpfte in Quarantäne keine Lohnersatzleistung mehr erhielten, sei auch eine Frage von Fairness. Wer sich nicht impfen lassen wolle, dem müsse klar sein, "dass dann eben auch die Verantwortung kommt, finanzielle Folgen zu tragen". Betroffen seien potenziell nur ungeimpfte Personen, die Kontakt zu einem Infizierten gehabt hätten oder aus einem Hochrisikogebiet nach Deutschland zurückgekehrt seien. Geimpfte und Genesene müssten generell nicht in Quarantäne.
  • 9/22/202111:59:02 AM
    Ab November keine Lohnfortzahlung mehr für Ungeimpfte in Quarantäne
    Die Gesundheitsministerkonferenz hat ein Ende der Entschädigungszahlungen für Ungeimpfte in Quarantäne spätestens zum 1. November beschlossen. Das gibt das bayerische Gesundheitsministerium bekannt, das den Vorsitz hat.

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  • 9/22/202111:10:49 AM
    Gericht: Schüler haben keinen generellen Anspruch auf Distanzunterricht
    In der Corona-Krise haben Schüler keinen generellen Anspruch auf Distanzunterricht. Das hat das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen entschieden und damit die Beschwerde eines Schülers der 8. Klasse eines Düsseldorfer Gymnasiums gegen einen Eilbeschluss des Verwaltungsgerichts Düsseldorf zurückgewiesen. Der Beschluss ist unanfechtbar.
    Laut Mitteilung des OVG von Mittwoch hatte der Schüler seinem Recht auf körperliche Unversehrtheit Vorrang vor der Schulbesuchspflicht eingeräumt. Seiner Meinung nach hat das Land nur unzureichende Schutzmaßnahmen gegen die Infektion von Schülerinnen und Schülern gegen das Coronavirus ergriffen.
    Dieser Sicht aber folgten die OVG-Richter nicht. Ein Recht auf Distanzunterricht gebe es nur bei der individuellen gesundheitlichen Gefährdung des Schülers oder von Familienangehörigen im gleichen Haushalt, besonders im Fall von Vorerkrankungen. Der Schüler habe sich allerdings nur auf das allgemeine Gesundheitsrisiko berufen.
    Das Land hat nach Auffassung des OVG bei der Entscheidung für den Präsenzunterricht unter Beachtung der Maskenpflicht, Tests in der Schule und Quarantänebestimmungen zur Kontrolle des Infektionsgeschehens eine vertretbare Entscheidung getroffen. Nur in begrenzten Ausnahmefällen und vorübergehend komme «eine Entbindung vom Präsenzunterricht zum Schutz von vorerkrankten Angehörigen» in Betracht.

  • 9/22/202111:09:09 AM
    USA spenden 500 Millionen Impfdosen an ärmere Länder
    Im Kampf gegen die Corona-Pandemie wollen die USA weitere 500 Millionen Impfdosen für ärmere Länder zur Verfügung stellen. US-Präsident Joe Biden werde die Spende von einer halbe Milliarde Dosen des Corona-Vakzins von Biontech/Pfizer heute bei einer Videokonferenz zur Corona-Pandemie am Rande der UN-Generaldebatte verkünden, teilten US-Regierungsvertreter vorab mit. Damit erhöhen die Vereinigten Staaten ihre Zusagen auf insgesamt 1,1 Milliarden Impfdosen.
  • 9/22/20219:39:30 AM
    Neue Version der Corona-Warn-App kann schnell über eventuell anstehende Auffrischungsimpfung informieren
    Die Corona-Warn-App des Bundes ist in der neuen Version in der Lage, die Nutzer schnell über eventuell anstehende Auffrischungsimpfungen zu informieren. Damit passt das Projektteam aus Robert Koch-Institut, SAP und Deutscher Telekom die App weiterhin an das aktuelle Pandemie-Geschehen an.
    Die aktuelle Version 2.10 wird schrittweise in den kommenden Tagen bereitgestellt. Nutzer und Nutzerinnen eines iPhones können sich die aktuelle App-Version seit Mittwochvormittag aus dem Store von Apple manuell herunterladen. Android-Anwender müssen unter Umständen etwas mehr Geduld aufbringen. Der Google Play Store bietet keine Möglichkeit, ein manuelles Update anzustoßen.
    Mit der neuen Version erleichtert die App auch das Teilen von gespeicherten Impfzertifikaten. So kann die Anwendung nun eine Druckversion der Zertifikate erstellen. Damit können die Anwenderinnen und Anwender diese als PDF-Dokument speichern oder ausdrucken.
    Künftig wird unter jedem Impfzertifikat eine Textbox angezeigt, die über den aktuellen Stand des Impfstatus informiert. Sollten Auffrischungsimpfungen notwendig werden, informiert die App die Betroffenen in dieser Box. Ein roter Punkt soll die Nutzer darauf hinweisen, wenn es Neuigkeiten bei den Zertifikaten gibt. Dazu gehören auch Hinweise auf mögliche Probleme, beispielsweise wenn ein Zertifikat abgelaufen oder eine Signatur ungültig ist.
    Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes erfasst mit Hilfe von Bluetooth-Signalen, welche Smartphones einander nahe gekommen sind, und benachrichtigt die Anwender dann über riskante Begegnungen. Dabei wurde ein Datenschutzkonzept umgesetzt, das als auch international vorbildlich gilt.
    Das Robert Koch-Institut (RKI) hat als Herausgeber der App bislang 33,8 Millionen Downloads verzeichnet. Die Zahl der aktiven Nutzer liegt unter diesem Wert, weil manche User die App wieder deinstalliert oder nach dem Wechsel ihres Smartphones nicht erneut installiert haben.

  • 9/22/20219:10:53 AM
    63,4 Prozent der Deutschen vollständig geimpft
    63,4 Prozent der Menschen in Deutschland sind nun vollständig gegen Corona geimpft. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Mittwoch hervor (Stand: 9.21 Uhr). Demnach wurden am Dienstag 222 988 verabreichte Impfdosen gemeldet. Etwa 56 Millionen Menschen (67,4 Prozent) haben inzwischen mindestens eine Impfung bekommen, 52,7 Millionen sind vollständig geimpft.
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hob via Twitter hervor: «Sehr wichtig: 86 Prozent der Ü-60-Jährigen haben sich bereits für den Schutz durch Impfung entschieden.» Schließlich schütze nur eine Impfung verlässlich vor einer schweren Corona-Erkrankung im Herbst und Winter.
    In 15 der 16 Bundesländer haben laut RKI inzwischen mindestens 60 Prozent der Einwohner zumindest eine erste Impfung erhalten. Unter dieser Schwelle liegt demnach nur noch Sachsen mit 57,2 Prozent. Bremen verzeichnet den Daten zufolge mit 78,1 Prozent den höchsten Anteil Erstgeimpfter.
  • 9/22/20218:20:37 AM
    Corona stoppt Zuzugstrend in Großstädte: Kleinstädte wachsen
    Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf die Bevölkerungsstatistik der nordrhein-westfälischen Kommunen aus: In den NRW-Großstädten sei der Zuzugstrend der vergangenen Jahre 2020 gestoppt worden - unter anderem, weil durch Corona-Reisebeschränkungen Zuwanderungen aus dem Ausland weggefallen seien und sich dies besonders auf Großstädte auswirke, teilte das Statistische Landesamt IT.NRW am Mittwoch mit. Kleinstädte bis 20.000 Einwohner legten dagegen teils deutlich zu. 
    So verzeichnete etwa Nordrhein-Westfalens größte Stadt Köln 2020 fast 4700 mehr Weg- als Zugezogene. In Düsseldorf lagen die Wanderungsverluste bei 1525, in Duisburg bei 1220 Menschen. Insgesamt sei der Saldo aus Zu- und Wegzug in den NRW-Großstädten erstmals seit zehn Jahren knapp negativ gewesen, so die Statistik. In den Kleinstädten habe es dagegen ein deutliches Wanderungsplus von 3,7 pro 1000 Einwohner gegeben. 
  • 9/22/20217:02:35 AM
    Lauterbach warnt vor Quarantäne-Regelung für Ungeimpfte
    Gesundheitsexperte Karl Lauterbach rechnet im Fall von Verdienstausfällen für Ungeimpfte mit einer breiten Quarantäneverweigerung und sinkenden Testbereitschaft. Eine bundeseinheitliche Regelung sei grundsätzlich zwar "richtig und wichtig", sagte der SPD-Politiker der Düsseldorfer "Rheinischen Post". "Ich fände es allerdings falsch, wenn diejenigen, die in Quarantäne gehen müssen, ihren Verdienstausfall nicht erstattet bekommen", betonte er. Eine solche Regelung werde dazu führen, dass sich die betroffenen Menschen gar nicht erst in Quarantäne begeben, warnte Lauterbach. "Das wird insbesondere bei einkommensschwächeren Menschen der Fall sein."
    Er bevorzuge daher die Lösung, dass bundesweit das Arbeitsentgelt auch in der Quarantänezeit weitergezahlt werde.  Er rechne sogar damit, dass durch einen Verdienstausfall bei Quarantäne die Testbereitschaft abnehmen werde, sagte Lauterbach. "Es ist doch absolut lebensfern, dass sich Menschen auf eigene Kosten testen lassen, um dann im Fall eines positiven Ergebnisses auch noch ohne Verdienstersatz in Quarantäne zu gehen." Viel wahrscheinlicher sei es, dass die Menschen erst gar keinen Test machen, weil sie dann auch keine Quarantäne fürchten müssten.
    "Dieser Effekt hätte negative Auswirkungen sowohl auf die weitere Pandemiebekämpfung als auch auf die Gesundheit derjenigen, die eigentlich in Quarantäne und womöglich medizinisch versorgt werden müssten. Denn diese Menschen würden Untersuchungen scheuen und hätten damit ein größeres Risiko eines stärkeren Krankheitsverlaufs". Die neue Regelung sei "nicht zu Ende gedacht".

  • 9/22/20217:01:26 AM
    13 Prozent weniger stationäre Krankenhausbehandlungen in Corona-Jahr 2020
    Wegen der Corona-Pandemie wurden 2020 deutlich weniger Patienten und Operationen in den deutschen Krankenhäusern gezählt. Insgesamt wurden 16,4 Millionen Patientinnen und Patienten in den allgemeinen Krankenhäusern stationär behandelt, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Das waren 13 Prozent oder fast 2,5 Millionen Fälle weniger als 2019. Besonders stark war der Rückgang während der ersten Corona-Welle im April mit über einem Drittel (-35 Prozent). Die Zahl der Operationen sank im vergangenen Jahr um 9,7 Prozent auf 6,4 Millionen.
    Die stationären Krankenhausbehandlungen nahm in fast allen Bereichen ab. "Besonders deutlich sanken die Zahlen in medizinischen Fachgebieten, in denen nicht dringend erforderliche Behandlungen ausgesetzt werden konnten, um Klinikkapazitäten freizuhalten", so die Statistiker. Am stärksten waren die Rückgänge in der Rheumatologie (-21,5 Prozent), der Hals-, Nasen-Ohren-Heilkunde (-21,2) und der Pädiatrie (-20,5). Steigende Fallzahlen wiesen lediglich die Fachabteilungen Kardiologie (+3,0 Prozent), Gastroenterologie (+2,6) und Geburtshilfe (+0,7) auf.
    Mit oder wegen einer Corona-Infektion wurden 176.100 Menschen behandelt. Ein Drittel davon waren über 80-Jährige. Ein weiteres gutes Drittel (36 Prozent) war 60 bis 80 Jahre alt, so das Statistikamt.

  • 9/22/20216:58:29 AM
    Spahn verteidigt geplantes Ende von Entschädigung bei Quarantäne
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat das geplante Ende des finanziellen Ausgleichs für angeordnete Quarantäne bei Ungeimpften verteidigt. "Da geht es übrigens nicht um Druck, sondern um Fairness gegenüber auch den Geimpften. Warum sollen andere dafür zahlen, dass jemand für sich entscheidet, sich nicht impfen zu lassen?", sagte der CDU-Politiker am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin".
    Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern wollen am Mittwoch über ein einheitliches Vorgehen beraten. Im Gespräch ist ein Ende der Entschädigungen für Verdienstausfälle wegen angeordneter Quarantäne für Ungeimpfte spätestens ab 11. Oktober. In ersten Ländern sollen Ungeimpfte bald keinen Anspruch auf Entschädigung für Verdienstausfälle mehr haben. Das Bundesinfektionsschutzgesetz sieht dies bereits vor, wenn eine Absonderung hätte vermieden werden können, indem man eine empfohlene Schutzimpfung in Anspruch nimmt.
    Auch bei der 2G-Option - also die Möglichkeit zum Beispiel bei Veranstaltungen nur Geimpfte und Genesene zuzulassen - sprach sich Spahn für eine einheitliche Regelung aus. Dafür werde er bei den Beratungen mit den Ländergesundheitsministern werben.

  • 9/22/20215:17:05 AM
    WHO: Zahl der Neuinfektionen und Todesfälle geht weltweit zurück
    Die Zahl der der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gemeldeten Covid-19-Fälle ist gesunken. Vorige Woche wurden der WHO 3,67 Millionen Fälle gemeldet, 9 Prozent weniger als in den sieben Tagen zuvor, wie die UN-Behörde am Dienstagabend in Genf berichtete. Zuvor waren die Zahlen seit Anfang Juni kontinuierlich angestiegen und hatten im August ein Plateau erreicht.
    Fast alle Kontinente verzeichneten Rückgänge. Nur in Afrika gab es einen leichten Anstieg. Die weltweite Zahl der Todesfälle sank im Wochenvergleich um 7 Prozent auf knapp 60 000. Der statistische Bericht der WHO enthielt keine Erklärungen für die Entwicklung der Zahlen.

  • 9/22/20214:19:20 AM
    Brasilianischer Gesundheitsminister positiv auf Corona getestet
    Der brasilianische Gesundheitsminister Marcelo Queiroga ist in New York positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie die brasilianische Regierung mitteilt, begleitet Queiroga Präsident Jair Bolsonaro zur Generalversammlung der Vereinten Nationen und werde sich dort nun in Quarantäne begeben. "Dem Minister geht es gut", heißt es in einer Erklärung. Die übrigen Mitglieder der Delegation seien negativ auf das Virus getestet worden.
  • 9/22/20214:15:45 AM
    Spahn erwartet Ende der Pandemie im Frühjahr 2022
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erwartet bis zum kommenden Frühjahr eine Herdenimmunität gegen das Coronavirus und damit das Ende der Pandemie in Deutschland. "Wenn keine neue Virusvariante auftaucht, gegen die eine Impfung nicht schützt, was sehr unwahrscheinlich ist, dann haben wir die Pandemie im Frühjahr überwunden und können zur Normalität zurückkehren", sagt der CDU-Minister der "Augsburger Allgemeinen" einem Vorabbericht zufolge. Herdenimmunität werde immer erreicht, die Frage sei nur ob durch Impfung oder Ansteckung. "Die Impfung ist definitiv der sicherere Weg dorthin", so Spahn.
  • 9/22/20214:11:47 AM
    RKI meldet 10.454 Neuinfektionen - Inzidenz sinkt weiter auf 65,0
    Das Robert-Koch-Institut meldet 10.454 neue Positiv-Tests. Das sind 2001 weniger als am Mittwoch vor einer Woche, als 12.455 Neuinfektionen gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz fällt auf weiter auf 65,0 von 68,5 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 71 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 93.123. Insgesamt fielen in Deutschland bislang fast 4,16 Millionen Corona-Tests positiv aus.
  • 9/21/20217:52:27 PM
    Erdogan verurteilt Impf-Nationalismus
    Vor dem Online-Gipfel zur Corona-Pandemie von US-Präsident Joe Biden hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die mangelnde Bereitschaft einiger Länder bei der Verteilung von Vakzinen verurteilt. Angesichts von Millionen Toten und Dutzenden Millionen Infizierten sei es "eine Schande für die Menschheit, dass der Impf-Nationalismus immer noch mit verschiedenen Methoden weitergeführt wird", sagte Erdogan am Dienstag bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung.

    US-Präsident Biden hat für diesen Mittwoch einen Online-Gipfel zur Corona-Pandemie einberufen. Ziel ist es, Staats- und Regierungschefs mit Nichtregierungsorganisationen zusammenzubringen, um sich auf eine "gemeinsame Vision zur Bekämpfung" von Corona zu einigen, hieß es vorab aus dem Weißen Haus. Zentrales Thema bei dem Treffen sei die Verbesserung des gerechten Zugangs zu Impfstoff auf der Welt. Bei der Verteilung vor allem des Zugangs zu Impfstoffen gibt es großte Ungleichheiten in der Welt. In Afrika sind beispielsweise erst etwa drei Prozent der Menschen geimpft.

  • 9/21/20215:27:33 PM
    HSV bleibt vorerst bei 3G-Modell
    Der Hamburger SV wird am Sonntag trotz der neuen Rechtslage in der Hansestadt nicht als erster Fußball-Klub in Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie vor vollem Haus spielen. Zwar fallen ab Samstag bei Veranstaltungen in Hamburg die Kapazitätsgrenzen und auch die Maskenpflicht weg, wenn nur Geimpfte und Genesene an einer Veranstaltung teilnehmen. Für die Partie gegen den 1. FC Nürnberg am Sonntag sei die Umstellung auf das sogenannte 2G-Konzept aber noch keine Option, teilte der HSV mit.
  • 9/21/20214:24:38 PM
    Basketball-Bundesliga: Zu 99 Prozent Geimpfte oder Genesene
    Nach eigenen Angaben werden 99 Prozent der Spieler, Trainer und Funktionsteams in der Basketball-Bundesliga mit vollständigem Impfschutz oder als Genesene in die neue Saison in dieser Woche starten. "Unsere Quote ist insofern überragend, als dass wir frühzeitig einen intensiven Austausch mit den Verantwortlichen an den BBL-Standorten erreicht haben", sagte Jens Staudenmayer, Prokurist Kaufmännische und Sportliche Leitung der BBL.
    Aktuell sei nur eine Person bekannt, die den '2G-Status' nicht erfüllen werde, bevor es losgehe. Die Meisterschaft wird am kommenden Donnerstag mit der Partie von Titelverteidiger Alba Berlin gegen die Telekom Baskets Bonn eröffnet.
  • 9/21/20213:57:19 PM
    Ende der Verdienstausfall-Entschädigung ab 11. Oktober im Gespräch
    In der Corona-Krise ist ein Ende der Entschädigungen für Verdienstausfälle wegen angeordneter Quarantäne für Ungeimpfte spätestens ab 11. Oktober im Gespräch. Das geht aus einem Entwurf für Beratungen der Gesundheitsminister von Bund und Ländern an diesem Mittwoch hervor, über den zuerst das "Handelsblatt" berichtete. Auch "Business Insider" berichtete über diesen Termin. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur war er zunächst noch nicht final zwischen Bund und Ländern abgestimmt.

    Die Fachminister wollen am Mittwoch über eine bundesweit einheitliche Linie beraten. In ersten Ländern sollen Nicht-Geimpfte bald schon keinen Anspruch auf Entschädigung für Verdienstausfälle mehr haben. Das Bundesinfektionsschutzgesetz sieht dies bereits vor, wenn eine Absonderung hätte vermieden werden können, indem man eine empfohlene Schutzimpfung in Anspruch nimmt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte grundsätzlich Sympathie für eine solche Linie erkennen lassen und erläutert, die Handhabung liege aber bei den Ländern.

    Konkret geht es um Ausgleich für Verdienstausfälle durch den Staat bei Quarantäne, etwa wenn man Kontaktperson von Infizierten war. Unabhängig davon haben Beschäftigte Anspruch auf Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber im Krankheitsfall, also wenn man sich mit Corona infiziert hat. 
  • 9/21/20213:02:41 PM
    Corona-Lage in hessischen Krankenhäusern leicht verbessert
    82 Prozent der auf hessischen Intensivstationen behandelten Patienten mit einer Covid-19-Infektion sind nicht vollständig geimpft. Das geht aus dem Dienstag veröffentlichten Corona-Bulletin des hessischen Sozialministeriums hervor. Bei drei Prozent der Patienten auf den Intensivstationen sei der Impfstatus unbekannt. 15 Prozent der Betroffenen verfügten über eine vollständige Corona-Impfung.

    Die Corona-Lage in den hessischen Krankenhäusern hat sich demnach weiter leicht verbessert. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz im Land habe bei 1,99 nach 2,1 am Vortag gelegen. Der Wert beschreibt, wie viele Personen je 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wegen einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus landesweit neu aufgenommen wurden.

  • 9/21/20212:21:17 PM
    Rheinland-Pfalz lockert Corona-Regeln für Kinder und Jugendliche
    Die rheinland-pfälzische Landesregierung lockert die Corona-Regeln für Kinder und Jugendliche im Sport- und Kulturbereich. Die aktuell geltende Höchstgrenze von maximal 25 Personen in Warnstufe 1, die nicht geimpft oder genesen sind, wird im Bereich des Amateur- und Freizeitsports für Kinder und Jugendliche übergangsweise auch in den Warnstufen 2 und 3 nicht weiter eingeschränkt. Das teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag mit.

    Konkret bedeute dies, das unabhängig von der Warnstufe stets bis zu 25 "nicht-immunisierte" und darüber hinaus eine unbegrenzte Anzahl an genesenen, geimpften oder "diesen gleichgestellten" Kinder und Jugendliche teilnehmen können. Voraussetzung ist, die Gruppe besteht aus Mädchen und Jungen bis einschließlich 17 Jahren.
  • 9/21/20212:19:00 PM
    Stadt Wien führt 2G-Regel für Veranstaltungen ein
    Österreichs Hauptstadt erhöht mit neuen Corona-Regeln den Druck auf Ungeimpfte. Zu Veranstaltungen mit mehr als 500 Menschen und in der Nachtgastronomie sind in Wien ab 1. Oktober nur mehr Geimpfte und von Covid-19 Genesene zugelassen, wie Bürgermeister Michael Ludwig am Dienstag bekanntgab. 

    Laut dieser 2G-Regel reicht dann ein negatives Testergebnis nicht mehr für den Besuch aus. Die Regel diene dazu, Menschen zur Impfung zu bewegen und Engpässe in den Krankenhäusern zu verhindern, sagte Ludwig bei einer Pressekonferenz. "Wir sind jetzt schon in der Situation, dass wir Operationen verschieben müssen", sagte er.
  • 9/21/20212:18:58 PM
    Keine Verdienst-Entschädigung für Ungeimpfte bei Quarantäne
    Ungeimpfte Beschäftige in Quarantäne müssen laut "Handelsblatt" damit rechnen, auf einen Teil ihres Lohnes verzichten zu müssen. Arbeitgeber sollen für diesen Fall spätestens ab dem 11. Oktober keine staatliche Entschädigung mehr für den Verdienstausfall erhalten. Das gehe aus einem Beschlussentwurf zu dem Treffen der Gesundheitsminister am Mittwoch hervor, wie die Zeitung berichtet. 

    Demnach sollen die Länder spätestens ab dem 11. Oktober "denjenigen Personen keine Entschädigung mehr gewähren, die als Kontaktpersonen oder Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet" bei einer Quarantäne keinen vollständigen Impfschutz vorweisen können, obwohl für sie eine öffentliche Empfehlung vorliegt. Ausnahmen gelten dem Bericht zufolge für die Personen, für die bis zu acht Wochen vor der Quarantäne-Anordnung keine Impfempfehlung vorlag. "Gleiches gilt, sofern eine medizinische Kontraindikation hinsichtlich der Covid-19-Schutzimpfung durch ärztliches Attest bestätigt wird", wird aus dem Papier zitiert.
  • 9/21/20211:46:35 PM
    UN-Chef mahnt zu stärkerem Kampf gegen Corona und Klimawandel 
    Mit drastischen Worten hat UN-Generalsekretär António Guterres zum Auftakt der UN-Vollversammlung die internationale Gemeinschaft zu mehr gemeinsamem Engagement beim Kampf gegen die Corona-Pandemie und den Klimawandel aufgefordert. "Ich bin hier, um Alarm zu schlagen: Die Welt muss aufwachen", sagte Guterres am Dienstag zum Beginn der 76. Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York. "Wir stehen am Rande des Abgrunds und bewegen uns in die falsche Richtung. Unsere Welt war noch nie in größerer Gefahr und noch nie gespaltener. Wir stehen vor der größten Kaskade von Krise unserer Lebenszeit."

    Die ungleiche Verteilung von Impfstoff gegen das Coronavirus beispielsweise bezeichnete Guterres als "Obszönität". "Eine Mehrheit der reicheren Welt ist geimpft. Aber mehr als 90 Prozent der Afrikaner warten immer noch auf ihre erste Dosis. Das ist eine moralische Anklage des Zustands unserer Welt", sagte Guterres. "Wir haben den Wissenschaftstest bestanden. Aber in Ethik sind wir durchgefallen."
  • 9/21/20211:20:00 PM
    Niedersachsen weitet Freiheiten für Geimpfte und Genesene aus
    Die sogenannte 2G-Regel in der Corona-Pandemie wird in Niedersachsen künftig in vielen Bereichen angewendet werden können - etwa in der Gastronomie, bei Kultur- oder Sportveranstaltungen. Betreiber und Veranstalter, die sich dazu entscheiden, nur noch Geimpften und Genesenen (2G) Zutritt zu gewähren, sind in ihren Betrieben und Einrichtungen von der Durchsetzung der Maskenpflicht und Abstandsregeln befreit. Eine entsprechende Änderungsverordnung tritt am Mittwoch in Kraft und gilt bis zum 10. November, wie die Landesregierung am Dienstag ankündigte. 

    Die Freiheiten für Geimpfte und Genesene werden damit ausgeweitet. Für Ungeimpfte wird das Leben hingegen aufwendiger, ein negativer Corona-Test reicht für den Zutritt zu bestimmten Bereichen dann nicht mehr aus.

  • 9/21/20211:03:08 PM
    Hospitalisierung wird neuer Leitindikator in Niedersachsen
    Für die Bewertung der Corona-Lage in Niedersachsen wird künftig die Hospitalisierung als neuer Leitindikator herangezogen. Sie bestimmt sich nach der landesweiten Zahl der Einweisungen von Covid-19 Erkrankten je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen, wie Claudia Schröder vom Corona-Krisenstab der Landesregierung bei der Vorstellung der neuen Corona-Verordnung erläuterte.

    Eine Warnstufe wird künftig erreicht, wenn der neue Leitindikator und mindestens einer der beiden anderen bereits bekannten Indikatoren (Neuinfizierte und Intensivbetten) die in der Verordnung definierten Schwellenwerte überschreiten. Der Indikator Neuinfizierte richtet sich für jeden Landkreis und jede kreisfreie Stadt nach der Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Der Indikator Intensivbetten meint den landesweiten prozentualen Anteil der von Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten an der gesamten Intensivbettenkapazität.

    Ausgerufen werden die Warnstufen künftig vom Land, wenn die Indikatoren Hospitalisierung und Intensivbetten die kritischen Werte an fünf aufeinanderfolgenden Tagen überschreiten. Die Änderungsverordnung tritt am Mittwoch in Kraft und gilt bis zum 10. November.
  • 9/21/202112:48:11 PM
    Maskenpflicht im Unterricht entfällt für einige Schulklassen
    Immer mehr Bundesländer setzen die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler einiger Klassen im Unterricht aus. In Niedersachsen müssen Schüler der ersten und zweiten Klassen künftig keine Schutzmaske mehr im Unterricht tragen. Das gilt bereits von Mittwoch an, wie die Landesregierung in Hannover mitteilte. Im Saarland wird ebenfalls ab Mittwoch die Maskenpflicht generell im Unterricht ausgesetzt. Hier müssen Masken dann nur noch auf den Fluren in den Schulgebäuden getragen werden. 
  • 9/21/202112:22:11 PM
    Saarland: Maskenpflicht im Unterricht entfällt ab Mittwoch
    Die Landesregierung hat am Dienstag beschlossen, die Maskenpflicht im Schulunterricht auszusetzen. Wie es in einer Mitteilung heißt, müssen Masken von Mittwoch, 22. September, an nur noch auf den Fluren in den Schulgebäuden getragen werden. Als Begründung nennt die Landesregierung eine mittlerweile stabilisierte Corona-Lage und die "voranschreitenden Normalisierung in verschiedenen Lebensbereichen".
    "Ich habe in den vergangenen Wochen in der Landesregierung immer wieder deutlich gemacht, dass eine Normalisierung des Lebens für Erwachsene auch mit Erleichterungen für Kinder und Jugendliche einhergehen muss", wird Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) in der Mitteilung zitiert. Das zuständige Sozialministerium sowie das Bildungsministerium sollen den Angaben zufolge nun so schnell wie möglich eine verbindliche Lösung mit Blick auf die Quarantäneanordnungen erarbeiten. Als Vorbild nennt die Landesregierung die Praxis im Nachbarland Rheinland-Pfalz.

  • 9/21/202112:09:07 PM
    Corona-Auffrischimpfung mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson soll Wirkung deutlich verstärken
    Eine Corona-Auffrischimpfung mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson verstärkt nach Angaben des US-Pharmakonzerns die Wirkung deutlich. Eine Booster-Impfung etwa zwei Wochen nach der ersten Impfung erhöhe den Schutz vor einem moderaten bis schweren Verlauf einer Infektion auf 94 Prozent, teilt das Unternehmen unter Verweis auf Untersuchungsergebnisse mit. Im Vergleich dazu bietet eine Einzeldosis den Angaben zufolge einen Schutz von 70 Prozent. Die Antikörperbildung werde um das Vier- bis Sechsfache erhöht, bei einer Verabreichung sechs Monate nach der ersten Dosis stiegen die Antikörperspiegel sogar um das Zwölffache, heißt es weiter. Die Nebenwirkungen von zwei Dosen seien mit denen vergleichbar, die in Studien bei einer Einzelimpfung beobachtet worden seien. Der Konzern betont zugleich, dass bei seinem Vakzin weiterhin eine Einzeldosis grundsätzlich ausreichend sei.
  • 9/21/202111:27:22 AM
    Hamburg lockert 2G-Modell - Maskenpflicht entfällt
    In Hamburg können Fußballstadien ab dem kommenden Wochenende unter 2G-Bedingungen wieder bis zum letzten Platz besetzt werden. Auch in den Hamburger Clubs dürfen Geimpfte und Genesene ab Samstag wieder ohne Maske und abstandslos tanzen, wie die stellvertretende Senatssprecherin Julia Offen am Dienstag sagte.
  • 9/21/202110:54:11 AM
    Söder hofft auf Impfschub nach Aus für kostenlose Tests
    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hofft auf einen neuen Impfschub, wenn ab 11. Oktober die Corona-Tests nicht mehr kostenlos sind. Das sagt der CSU-Politiker nach der Sitzung des Landeskabinetts. Die jüngste "Impfwoche" habe nur einen marginalen Erfolg gebracht, räumt er ein. "Jetzt muss jede Woche eine Impfwoche sein." Die hohen Inzidenzen im Süden Bayerns korrelierten mit den verhältnismäßig niedrigen Impfquoten in der Region.
  • 9/21/20219:40:18 AM
    Baerbock und Ziemiak beklagen Radikalisierung von Maskengegnern
    Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat erschüttert auf den tödlichen Angriff reagiert, der durch einen Streit um die Maskenpflicht ausgelöst wurde. "Die Radikalisierung des Querdenkermilieus bereitet mir große Sorgen", schrieb Baerbock am Dienstag im Kurznachrichtendienst Twitter. "Wir sind alle gefordert, uns gegen den zunehmenden Hass zu stellen."
    Im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein war am Wochenende ein Tankstellen-Kassierer nach einem Streit mit einem Kunden um die Maskenpflicht erschossen worden. Ähnlich wie Baerbock reagierte CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak. "Ein junger Mensch wird nahezu hingerichtet, weil er auf die Maskenpflicht hinweist", schrieb Ziemiak auf Twitter und sprach von einem "unfassbaren Maß an Radikalisierung".

  • 9/21/20219:21:36 AM
    Studie: Corona-Pandemie hat Selbstständige hart getroffen
    Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie haben einer neuen Studie zufolge Selbstständige besonders hart getroffen. Mehr als ein Drittel von ihnen habe im Verlauf der Krise Einkommen eingebüßt, berichtete das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung am Dienstag. Insbesondere Solo-Selbstständige ohne Mitarbeiter, die ohnehin oft unter prekären Bedingungen arbeiteten, habe die Krise schwer belastet.
    Während sich an der Einkommensverteilung bei den Arbeitnehmern wenig verändert habe, sei bei den Selbstständigen eine klare Verschiebung nach unten festzustellen, heißt es in der Studie. Der Anteil derjenigen mit weniger als 1500 Euro netto im Monat habe sich verdoppelt. Am stärksten betroffen seien solo-selbstständige Frauen, von denen aktuell 33 Prozent weniger als 1500 Euro verdienten. Von den solo-selbstständigen Männern fielen 18 Prozent in diese Kategorie.
    "Die Erfahrung mit der Pandemie verdeutlicht, dass der Mangel an sozialer Absicherung für Selbstständige eine schwerwiegende und folgenreiche Lücke in den Sozialversicherungssystemen darstellt", heißt es in der Studie. Um diese Lücke zu schließen, sollten Selbstständige möglichst umfassend in die obligatorischen staatlichen Versicherungssysteme einbezogen werden, fordern die WSI-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Forscher hatten Daten der Erwerbspersonenbefragung der Hans-Böckler-Stiftung ausgewertet, für die zuletzt im Juli 2021 gut 5000 Erwerbstätige und Arbeitssuchende interviewt worden waren.

  • 9/21/20218:41:28 AM
    USA: So viele Tote durch Corona wie durch die Spanische Grippe
    Die Coronavirus-Pandemie hat in den USA in etwa so viele Menschen das Leben gekostet wie die Spanische Grippe 1918 bis 1919. Die Johns-Hopkins-Universität meldete gut 674.000 Todesfälle in Verbindung mit Corona. Das entspricht etwa der Zahl der Grippetoten bei der Pandemie vor gut 100 Jahren, die auf 675.000 geschätzt wird. Täglich kommen derzeit im Durchschnitt 1900 Todesfälle hinzu und im Herbst könnte es nach Berechnungen der Universität Washington noch einen Anstieg geben.
    Obwohl sich die Todeszahlen derzeit gleichen, war die Wirkung der Spanische Grippe nach Einschätzung von Experten ungleich schwerer, weil die USA damals nur ein Drittel ihrer heutigen Einwohnerzahl von rund 330 Millionen hatten. Global gesehen war die Spanische Grippe noch verheerender. Sie tötete etwa 50 Millionen Menschen weltweit, im Zusammenhang mit Corona sind es bislang 4,6 Millionen.

  • 9/21/20218:40:32 AM
    Paul Ehrlich-Preis für Gründer und Mitarbeiter von BioNTech
    Die Menschen hinter dem Corona-Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech werden mit dem den Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2022 geehrt. Die drei Preisträger erhalten die Auszeichnung "für ihre Erforschung und Entwicklung von messenger-RNA zu präventiven und therapeutischen Zwecken", wie der Stiftungsrat am Dienstag in Frankfurt am Main bekanntgab. Das Preisgeld in Höhe von 120 000 Euro teilen sich die Biontech-Gründer, das Ärzte-Ehepaar Özlem Türeci (54) und Ugur Sahin (56), und die Biochemikerin Katalin Karikó (66), die sich 2013 dem Unternehmen anschloss.
    Die Auszeichnung gilt als eine der bedeutendsten Ehrungen in der medizinischen Grundlagenforschung. Viele Preisträger der vergangenen Jahrzehnte bekamen später den Medizin-Nobelpreis. Die Ehrung wird seit 1952 verliehen. Überreicht wird der Preis traditionell am Geburtstag des Nobelpreisträgers Paul Ehrlich, dem 14. März.
    Die Ehrung würdigt mehr als die Entwicklung des Corona-Impfstoffs. Die Preisträger hätten eine Technologie etabliert, «die in Teilbereichen der Medizin einen Paradigmenwechsel einleiten dürfte», begründete der Stiftungsrat seine Wahl. Die Möglichkeiten reichten von der Gabe von Impfantigenen oder therapeutisch wirksamen Proteinen hin zur internen Produktion in den Körperzellen der Patienten. Die "spektakulär schnelle" Entwicklung eines hochwirksamen Impfstoffes gegen Covid-19 würdigte die Jury als "herausragenden Erfolg".

  • 9/21/20218:01:58 AM
    Karnevalsauftakt am 11.11.: Stadt Köln plant 3G-Regeln
    Zum traditionellen Karnevalsauftakt am 11.11. will die Stadt Köln Teile der Altstadt und rund um die bei Jecken beliebte Zülpicher Straße zu einer 3G-Zone machen: Zutritt hätte damit nur, wer geimpft, genesen oder getestet ist, wie nach einem Runden Tisch mit den Karnevalsverantwortlichen mitgeteilt wurde. Per Allgemeinverfügung solle es eine "Zutrittsregelung" geben, die unter anderem rund um den Heumarkt gilt. Auf dem Platz selbst - wo es wie gewohnt eine Bühne geben soll - setzt der Veranstalter sogar auf die 2G-Regel: Dort darf nur rein, wer geimpft oder genesen ist. Auch das sogenannte Kwartier Latäng rund um die Zülpicher Straße soll laut Mitteilung vom Montagabend mit einer 3G-Zutrittsregel belegt werden. Die Straße mit vielen Kneipen war vor Corona zum Karnevalsauftakt und an Karneval selbst stets dicht gefüllt.

  • 9/21/20218:00:20 AM
    Fast ein Fünftel weniger Fahrgäste in Bussen und Bahnen wegen Corona
    Die Corona-Pandemie sorgt weiter für ein Minus bei den Fahrgastzahlen von Bussen und Bahnen. Im ersten Halbjahr 2021 wurden fast 3,5 Milliarden Fahrten registriert und damit 18 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Im Eisenbahn-Fernverkehr lag das Minus bei 34 Prozent, im Fernbusverkehr sogar bei 92 Prozent. Der öffentliche Personennahverkehr mit Bussen und Straßenbahnen, der 99 Prozent des Linienverkehrs ausmacht, lag 17 Prozent unter dem Vorjahreswert, es handele sich hier aber um vorläufige Ergebnisse. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019, dem Jahr vor Ausbruch des Coronavirus, beträgt der Rückgang insgesamt 42 Prozent.
  • 9/21/20216:02:47 AM
    Gesundheitsausschuss rechnet mit Corona-Maßnahmen bis März 2022
    Der Vorschlag eines "Freedom Days" am 30. Oktober, bei dem alle Corona-Beschränkungen fallen sollen, stößt weiter auf Kritik. "Ich finde es nicht kollegial, solche zusätzlichen Belastungen einfach zu ignorieren, weil man das Maskentragen leid ist", sagte die Vorsitzende des Marburger Bunds, Susanne Johna, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Die Impfquote ist viel zu niedrig, um beispielsweise Maßnahmen wie die Maskenpflicht in Innenräumen aufzuheben." Der CDU-Gesundheitspolitiker Erwin Rüddel ergänzte gegenüber dem RND: "Ich halte den Vorschlag für nicht hilfreich in der aktuellen Situation, kurz vor einer möglichen vierten Welle." Er rechne allerdings mit vollständiger Normalität ab März 2022. Kassenärztechef Andreas Gassen hatte den Vorschlag kürzlich gemacht - und war dafür bereits deutlich kritisiert worden.
  • 9/21/20215:23:10 AM
    Verdienstausfall bei Quarantäne wird auch Ungeimpften weiterhin gezahlt
    Der Sozialverband VdK lehnt die Pläne mehrerer Bundesländer ab, Ungeimpften in Corona-Quarantäne keinen Lohnersatz mehr zu zahlen. "Der Verdienstausfall muss bei einer Quarantäne unabhängig vom Impfstatus gezahlt werden", sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele. Sie appelliere an die Gesundheitsminister der Länder, bei ihren Beratungen am Mittwoch eine einheitliche Regelung zu finden. Es gebe zurecht keine allgemeine Impfpflicht. Dann dürfe es aber auch keine existenzgefährdenden Folgen haben, wenn sich ein Mensch mit angeschlagener Gesundheit aufgrund einer chronischen Erkrankung gegen eine Impfung entscheide. "Wenn wegen einer Quarantäne ein halber Monatsverdienst wegfällt, werden gerade ärmere Menschen unverhältnismäßig stark darunter leiden", sagt Bentele.
  • 9/21/20214:42:28 AM
    Versicherungsvorsitzender schlägt unterschiedliche Versicherungstarife für Geimpfte und Ungeimpfte vor
    Der Vorstandsvorsitzende der genossenschaftlichen R+V-Versicherung, Norbert Rollinger, schlägt vor, unterschiedliche Versicherungstarife für Geimpfte und Ungeimpfte einzuführen. "Das sind schließlich Kosten der Gemeinschaft: Wenn jemand wegen Corona auf der Intensivstation landet, ist das deutlich teurer als eine Impfung", sagt Rollinger in einem Interview mit t-online laut Vorabbericht. Schon jetzt dürften Krankenkassen beim Tarif zwischen Rauchern und Nicht-Rauchern unterscheiden. Dies könne man auch bei der Corona-Impfung machen.
  • 9/21/20214:40:04 AM
    RKI meldet 4.664 Neuinfektionen - Inzidenz bei 68,5
    Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Deutschland erneut leicht rückläufig. Das Robert Koch-Institut gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Morgen mit 68,5 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 71,0 gelegen, vor einer Woche bei 81,1. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 4664 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 6325 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 81 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 68 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.150.516 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2.

  • 9/20/20217:40:40 PM
    FDP und Freie Wähler für Diskussion über Ende der Corona-Regeln
    Der Chef der rheinland-pfälzischen FDP-Landtagsfraktion, Philipp Fernis, hat die Definition eines Kriteriums für ein Ende der Corona-Maßnahmen gefordert. "Damit die Menschen ein Ziel haben", sagte Fernis heute in Mainz. Ein solches Kriterium könne die Impfquote sein, festgelegt werden müsse es aber von medizinischen Experten. Auf Initiative der neuen Fraktion der Freien Wähler wird der Landtag in Mainz am Donnerstag über das Thema debattieren.

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