Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Biontech-Chef über Omikron: "Kein Grund, besonders besorgt zu sein"

30. November 2021 - 18:50 Uhr

Im Video: Diese Maßnahmen liegen für den Corona-Gipfel auf dem Tisch

  • 11/30/20215:54:01 PM
    Biontech-Gründer Sahin zuversichtlich bei Impfschutz gegen schwere Omikron-Infektionen
    Biontech-Chef Ugur Sahin erwartet, dass der bestehende Covid-19-Impfstoff des Mainzer Herstellers und seines Partners Pfizer auch bei der neuen Omikron-Variante Schutz vor schweren Infektionen bietet. "Wir halten es für wahrscheinlich, dass Geimpfte einen deutlichen Schutz gegen schwere Erkrankungen, die durch Omikron verursacht werden, haben werden", sagte Sahin der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. "Wir gehen davon aus, dass dieser Schutz noch ausgeprägter ist, wenn die Menschen ihre dritte Impfung bekommen haben."

    Die Omikron-Variante, die erstmals in Südafrika entdeckt wurde und inzwischen in zahlreichen anderen Ländern auftritt, hat weltweit Alarm ausgelöst. Biontech-Chef Sahin beschwichtigte: "Es gibt aus meiner Sicht keinen Grund, besonders beunruhigt zu sein. Das einzige, was mich momentan beunruhigt ist, dass es Menschen gibt, die noch gar nicht geimpft sind." Mehr Klarheit über die Wirksamkeit der bestehenden Impfstoffe erwartet er nach der Auswertung von Labortests in rund zwei Wochen. "Wir erwarten, dass der Schutz in gewissem Maße reduziert sein kann gegen Infektionen, aber wie stark, das müssen wir sehen." 
  • 11/30/20218:45:00 PM
    WHO für Corona-Tests statt Reisebeschränkungen
    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die von der EU und anderen Ländern verhängten Reisebeschränkungen wegen der Coronavirus-Variante Omikron kritisiert. "Pauschale Reiseverbote werden die internationale Ausbreitung nicht verhindern, und sie stellen eine schwere Belastung für Leben und Existenzgrundlagen dar", erklärte die WHO am Dienstagabend in Genf. Solche Verbote könnten sich sogar negativ auswirken, indem sie Länder davon abhalten, Daten zu melden und auszutauschen.
  • 11/30/20218:22:40 PM
    Biontech und Pfizer wollen Kinder-Impfstoff früher ausliefern
    Der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech und sein US-Partner Pfizer wollen eine Woche früher als geplant ihren Corona-Impfstoff für Kinder in der EU ausliefern. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus gut informierten Kreisen erfuhr, soll die Auslieferung von "Comirnaty" für die Altersgruppe fünf bis elf Jahre an beteiligte EU-Mitgliedsstaaten am 13. Dezember erfolgen. Der niedriger dosierte Impfstoff soll an diesem Tag in den Staaten zum Start von Impfkampagnen zur Verfügung stehen. Ursprünglich war der 20. Dezember als Ausliefertermin vorgesehen gewesen. Insgesamt geht es um bis zu 13 Millionen Dosen des Kinderimpfstoffs für die EU im Dezember.
  • 11/30/20218:11:00 PM
    Vierter Omikron-Verdachtsfall in Bayern bestätigt
    In Bayern ist ein vierter Fall der neuen Omikron-Variante des Coronavirus in Bayern mittels Genom-Sequenzierung bestätigt worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Dienstag in Erlangen mit. Es handele sich um eine von zwei positiv getesteten Personen, die am vergangenen Freitag aus Kapstadt in München angekommen seien. Derzeit besteht zudem noch bei 15 weiteren Personen ein starker Verdacht auf eine Infektion mit der Omikron-Variante. Diese seien aber noch nicht durch eine Genom-Sequenzierung nachgewiesen.
  • 11/30/20218:02:00 PM
    FDP schließt Schulschließungen nicht in Gänze aus
    Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP, Stephan Thomae, schließt es nicht aus, dass Schulen wieder zu anderen Unterrichtsmodellen greifen müssen. "Und da kann es dazu kommen, dass wir auch vielleicht mit den Lehrern sprechen müssen, ob es nicht doch möglich ist, in einem Wechselunterricht Nachmittag/Vormittag unterschiedliche Schüler zu unterrichten, um Präsenzunterricht sicherzustellen", sagte er. Das sei allerdings der allerletzte Schritt.

    Dennoch betonte er im ARD-Mittagsmagazin am Dienstag, dass das heutige BVerfG-Urteil zur Bundesnotbremse einen wichtigen Punkt genannt hätte: Das Recht auf Bildung.

    Generell zeigte er sich jedoch enttäuscht von dem Urteil. Man könne jetzt bei der Bekämpfung der Pandemie nicht immer einfach die härtesten Mittel wählen. Eher solle man "immer zum mildesten, geeignetsten, notwendigen und angemessenen Mittel greifen", so Thomae.

    Das Bundesverfassungsgericht hatte am Dienstag mehrere Klagen zurückgewiesen und die Bundesnotbremse im Frühjahr für rechtmäßig erklärt.
  • 11/30/20217:55:00 PM
    US-Experte: Bislang 226 bestätigte Omikron-Fälle weltweit
    Dem US-Regierungsberater Anthony Fauci zufolge sind 226 Omikron-Fälle in 20 Ländern bestätigt worden, bislang jedoch keiner in den USA. Ob die Variante zu schwereren Verläufen führe, sei dabei noch unklar. Den ersten Berichten aus Südafrika zufolge seien keine ungewöhnliche Symptome mit einer Omikron-Infektion verbunden.
  • 11/30/20217:22:00 PM
    Bouffier: Volle Stadien in Hessen nicht verantwortbar
    Mit den neuen hessischen Corona-Regeln werden auch die Zuschauerkapazitäten in den Fußball-Stadion im Land deutlich begrenzt. "Wir haben uns entschieden, dass wir in der jetzigen Situation glauben, dass ein volles Stadion nicht verantwortbar ist", sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Dienstag in Wiesbaden.

    In Stadien und bei anderen Veranstaltungsorten mit bis zu 3.000 Plätzen sei im Freien keine Reduzierung der Zuschauerkapazitäten erforderlich. Bei allen Plätzen darüber gebe es jedoch eine Begrenzung der Kapazitäten auf ein Viertel. Das Stadion von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt habe etwa Platz für rund 51.000 Besucher. Nach den neuen Regeln dürfen nach Angaben von Bouffier damit künftig nur noch maximal 15.000 Fans die Begegnungen vor Ort ansehen.
  • 11/30/20216:58:00 PM
    Kretschmann nennt Bund-Länder-Schalte ein "bisschen unsortiert"
    Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sich irritiert gezeigt von der Schalte von Bund und Ländern zur Corona-Pandemie. "Das war heute schon ein bisschen unsortiert", sagte er am Dienstag nach der Videokonferenz dem SWR. Es habe sich nicht um ein Beschlussgremium gehandelt, sondern um ein sogenanntes Kamingespräch, wo nur Vorschläge gesammelt würden. Diese sollen am Mittwoch zusammengetragen und erst auf der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag beschlossen werden.
    "Das ist schon sehr ungewöhnlich", meinte Kretschmann. Die Chefs der Staatskanzleien würden eigentlich Vorlagen erarbeiten, die dann beschlossen würden. "Das ist jetzt umgedreht. Das Verfahren wünsche ich mir für die Zukunft allerdings nicht."
  • 11/30/20216:23:00 PM
    Großbritannien will jedem Boosterimpfung bis Ende Januar anbieten
    "Wir haben uns als Ziel gesetzt, jeden Impfberechtigten eine Auffrischungsimpfung bis Ende Januar anzubieten", sagt der britische Premierminister Boris Johnson. "Wie bei den Erstimpfungen werden wir dabei nach Altersgruppe vorgehen."
  • 11/30/20215:59:00 PM
    Schweiz will Corona-Maßnahmen bundesweit verschärfen
    Nach langem Zögern will auch die Schweiz erstmals seit Beginn der vierten Corona-Welle die Maßnahmen bundesweit verschärfen. Die Regierung will unter anderem die Gültigkeit von Corona-Tests reduzieren, wie sie am Dienstag mitteilte. PCR-Tests wären dann nur noch 48 statt 72 Stunden gültig, Antigen-Schnelltests nur noch 24 statt 48 Stunden. Über die Vorschläge gibt es bis Mittwochabend Konsultationen unter anderem mit den Kantonen, ehe Beschlüsse gefasst werden.

    Die Regierung schlägt auch vor, die 3G-Regel künftig auch bei Vereinstreffen mit unter 30 Menschen einzuführen. 3G bedeutet, einen Nachweis über eine Impfung, Genesung oder einem negativen Test vorzulegen. 3G soll auch bei Familien- und Freundestreffen ab elf Personen gelten. Zudem will die Regierung die Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Gebäuden und Betrieben ausweiten. In Restaurants soll es zum Konsumieren eine Sitzpflicht geben.
  • 11/30/20215:45:00 PM
    Wüst: Bilder wie aus Kölner Stadion "wird es nicht wieder geben"
    NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hat nach den Bund-Länder-Beratungen eine Beschränkung der Zuschauerzahlen in Fußballstadien angekündigt. "Entscheidend ist: So Bilder wie vom Wochenende in Köln darf es und wird es nicht wieder geben", sagte Wüst am Dienstag mit Bezug auf das Bundesliga-Spiel zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach. In der Kölner Arena waren 50.000 Zuschauer. Das hatte für viel Kritik gesorgt. Auf eine konkrete Zahl an möglichen Zuschauern legte sich Wüst am Montag nicht fest. Man werde die Beschlüsse der Bund-Länder-Runde am Donnerstag abwarten, die man dann auch in Nordrhein-Westfalen umsetzen werde.
  • 11/30/20215:23:31 PM
    Scholz: Auf jeden Fall Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte
    Der designierte Kanzler Olaf Scholz hat angekündigt, dass sich Ungeimpfte auf Kontaktbeschränkungen einstellen müssen. "Es wird jetzt auf alle Fälle für Ungeimpfte Kontaktbeschränkungen geben", sagt der SPD-Politiker bei Bild-TV.
  • 11/30/20215:12:12 PM
    Ausnahme: Österreichs Geschäfte dürfen Sonntag vor Weihnachten öffnen
     Als Ausgleich für den derzeitigen Corona-Lockdown darf der Einzelhandel in Österreich ausnahmsweise am letzten Sonntag vor Weihnachten öffnen. Darauf einigten sich Branchenvertreter und Gewerkschafter am Dienstag. Die Regelung gilt nur für Geschäfte, die für den Lockdown schließen mussten - also etwa Modeboutiquen, Spielzeughändler oder Elektronikmärkte. Supermärkte und Drogerien müssen am 19. Dezember zu bleiben, weil sie derzeit ohnehin weiter verkaufen dürfen.

    Voraussetzung für die Ausnahme vom sonst strengen Sonntags-Öffnungsverbot in Österreich ist allerdings, dass der Lockdown wirklich am dritten Adventswochenende aufgehoben und nicht verlängert wird. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist zwar seit Einführung der Ausgangsbeschränkungen am 22. November gesunken, doch ist der Wert von zuletzt 894 Fällen pro 100.000 Einwohner noch immer viel höher als in früheren Pandemiewellen.
  • 11/30/20214:22:25 PM
    Welche Maßnahmen beim Corona-Gipfel auf dem Tisch liegen
    Bund und Länder planen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie härtere Maßnahmen wie zusätzliche Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Details sollen bis Donnerstag ausgearbeitet werden, um dann zu gemeinsamen Beschlüssen zu kommen, wie Regierungssprecher Steffen Seibert am Dienstag mitteilte. Welche Maßnahmen am Donnerstag beschlossen werden könnten, lesen Sie hier: 
  • 11/30/20214:13:00 PM
    Vier Fälle der Omikron-Variante in Baden-Württemberg nachgewiesen
    Auch in Baden-Württemberg sind nun die ersten Fälle der neuen Coronavirus-Variante Omikron aufgetaucht. Das Gesundheitsamt im Alb-Donau-Kreis habe vier Personen gemeldet, die sich nachweislich mit der Mutation infiziert hätten, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Drei der Infizierten seien von einer Geschäftsreise aus Südafrika zurückgekehrt, die vierte Person stamme aus dem familiären Umfeld von einem der Reiserückkehrer. Alle vier Personen seien vollständig geimpft.
    Eine vom Landesgesundheitsamt durchgeführte Mutationsanalyse habe die neue Variante bestätigt. Die Infizierten lebten im Alb-Donau-Kreis sowie im Stadtkreis Ulm und befänden sich zusammen mit ihren Haushaltsangehörigen in häuslicher Isolation.
  • 11/30/20213:55:00 PM
    Söder: Gibt "eigentlich eine große Einigkeit"
    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sieht in der Politik mittlerweile "eigentlich eine große Einigkeit". Die Ampel-Parteien und vor allem der designierte neue Bundeskanzler Olaf Scholz hätten sich bewegt. "Es ist besser gelaufen, als ich gedacht habe", sagt Söder. "Es ist eine Menge vorangekommen, und daran hat auch Olaf Scholz seinen Anteil."
  • 11/30/20213:43:42 PM
    Nächste Bund-Länder-Runde findet bereits am Donnerstag statt
    Nach dem Gespräch von Länder-Chefs, Angela Merkel und Olaf Scholz wird die nächste Ministerpräsidentenkonferenz der Länder bereits am Donnerstag um 11:00 Uhr zusammen. Darauf haben sich die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel, ihr designierter Nachfolger Olaf Scholz sowie die 16 Ministerpräsidenten geeinigt. CSU-Chef Markus Söder bestätigte entsprechende Meldungen in einem Statement.

    Während die Unions- und grün-geführte Bundesländern bereits auf Entscheidungen am Dienstag gepocht hatten, hatte die SPD-Seite betont, dass es sich um eine informelle Schalte gehandelt habe.
    Allerdings machten sowohl Scholz als auch die Unionsseite konkrete Vorschläge für weiterführende Corona-Maßnahmen. Der SPD-Politiker und die Unionsländer schlugen eine allgemeine Impfpflicht vor, die Scholz bis Ende Februar umgesetzt haben will. Er plädierte zudem für eine 2G-Pflicht im Einzelhandel. Die unions- und grün-geführten Bundesländer schlugen zudem eine bundesweit einheitliche Umsetzung neuer Corona-Maßnahmen etwa für die Schließung von Bars und Clubs oder Zuschauerlimits für Großveranstaltungen sowie drastische Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte vor. 
  • 11/30/20213:02:35 PM
    Insider: Scholz sagt bei Corona-Gipfel Änderungen des Infektionsschutzgesetzes zu
    Der designierte Kanzler Olaf Scholz hat in der Bund-Länder-Runde nach Informationen von Reuters aus Teilnehmerkreisen Änderungen am Infektionsschutzgesetz zugesagt. Er wolle es um "wichtige Regelungen ergänzen, damit "Hochinfektionsländer auch künftig einen angemessenen Instrumentenkasten zur Verfügung haben", habe der SPD-Politiker betont. 

    Dazu könnten auch zeitlich befristete Schließungen von Restaurants gehören, so Scholz laut Reuters weiter: Es werde gesetzlich klargestellt, dass diese Maßnahmen auch regional differenziert angeordnet werden könnten.
  • 11/30/20212:58:00 PM
    Designierter Bundesjustizminister - Hätten uns anderes Urteil gewünscht
    Der designierte Bundesjustizminister Marco Buschmann räumt mit Blick auf das Urteil zur "Bundesnotbremse" ein, dass er sich ein anderes Ergebnis gewünscht hätte. Dies gelte vor allem für Ausgangssperren, sagte der FDP-Politiker am Dienstag in Berlin. Die FDP sei aber eine Rechtsstaatspartei, daher "respektieren wir diese Entscheidung selbstverständlich".

    Das Bundesverfassungsgericht hat die sogenannte Bundesnotbremse für vereinbar mit dem Grundgesetz erklärt. Gegen die Regelung hatten unter anderem auch 80 FDP-Bundestagsabgeordnete geklagt, darunter auch Buschmann und Parteichef Christian Lindner.

    Bei Kontaktbeschränkungen, wie sie auch im neuen Infektionsschutzgesetz vorgesehen sind, gebe es jetzt mehr Rechtssicherheit, sagte Buschmann. Schulschließungen seien allerdings in jedem Fall zu vermeiden. Diese könnten nur eine "ultima ratio" sein. Stattdessen hätten die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP neue Maßnahmen möglich gemacht, wie etwa die 3G-Regel am Arbeitsplatz und im öffentlichen Personen-Nahverkehr.
  • 11/30/20212:45:00 PM
    FDP-Fraktionsvize Theurer gegen generellen Corona-Lockdown
    Der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Michael Theurer hat sich gegen einen generellen Corona-Lockdown in Deutschland ausgesprochen. Theurer sagte am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin: "Durch 3G am Arbeitsplatz und im ÖPNV sehen wir ein zunehmendes Einbrechen des R-Werts. Er liegt bereits für die ersten Tage des Inkrafttretens unserer Maßnahmen unter 1. Sofern sich dieser Trend fortsetzt und der R-Wert weiter sinkt, sind keine bundesweiten Maßnahmen zwingend notwendig."

    Das Robert Koch-Institut gab den sogenannten R-Wert am Dienstagmorgen mit 0,93 an. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 93 weitere Menschen anstecken. Liegt der R-Wert anhaltend über 1, steigen die Fallzahlen, liegt er anhaltend darunter, sinken sie - je deutlicher, umso schneller.

    Theurer sagte weiter: "Gegenwärtig halte ich einen generellen Lockdown nicht für sinnvoll. Wir beobachten die Lage aber sehr genau und werden auf neue Entwicklungen sowie Erkenntnisse über die Omikron-Variante mit den notwendigen, zielgerichteten Maßnahmen reagieren."
  • 11/30/20212:42:35 PM
    RTL-Information: Runde um Merkel, Scholz und Länder-Chef will offenbar doch Beschlüsse fassen
    Zuerst hieß es noch, die Ministerpräsidenten würden mit Angela Merkel und Olaf Scholz nur telefonisch beraten - ohne schriftliche Entscheidungen. Nach RTL-Informationen aus Teilnehmerkreisen will die Runde mit Merkel und Scholz sich offenbar nun doch an Textarbeit für neue Corona-Beschlüsse machen.

    Anders als bei bisherigen Bund-Länder-Runden gibt es keine vorbereiteten Beschlussvorlagen. Mehrere Ministerpräsidenten drängen nun allerdings nach RTL-Informationen auf neue Beschlüsse.
  • 11/30/20212:24:59 PM
    CDU will keine "Geisterspiele" in NRW
    Die CDU hat sich nach Informationen aus nordrhein-westfälischen Koalitionskreisen dafür ausgesprochen, Diskotheken und Clubs angesichts der Corona-Lage zu schließen. Außerdem möchte sie die Zuschauerzahl in Fußballstadien demnach auf ein Drittel der Kapazität begrenzen, aber keine "Geisterspiele" in NRW. Ein formeller Beschluss ist nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aber nicht gefasst worden. Zuerst hatte der "Kölner Stadtanzeiger" am Dienstag über die Vorschläge berichtet.

    Nach Informationen der dpa handelt es sich dabei zunächst um eine nicht formell abgestimmte "Ideensammlung" aus dem Koalitionsausschuss von CDU und FDP, die CDU-Fraktionschef Bodo Löttgen am Dienstag in seiner Fraktion vorgetragen hat. Einige der Punkte seien auf derzeitiger Rechtsgrundlage gar nicht allein von der Landesregierung umsetzbar, hieß es.
  • 11/30/20212:21:00 PM
    Niedersachsen: Bis zu 45 weitere Covid-Patienten sollen nach Norddeutschland kommen
    Bis zu 45 weitere Covid-Patienten sollen in den kommenden Tagen in den norddeutschen Bundesländern aufgenommen werden. Das sagte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) am Dienstag in Hannover. Niedersachsen koordiniert dies für die norddeutschen Bundesländer. Diese Aufnahmen sind notwendig, da die Gesundheitssysteme mehrerer Bundesländer wegen der Corona-Lage überlastet sind und Menschen dort nicht mehr oder begrenzt aufgenommen werden können. Aus welchen Bundesländern diese Menschen kommen, war zunächst nicht bekannt.
  • 11/30/20212:07:00 PM
    Dreyer: Kinderimpfungen können noch in diesem Jahr starten
    Die rheinland-pfälzische Landesregierung plant, noch in diesem Jahr Kindern ab fünf Jahren eine Impfung gegen das Corona-Virus zu ermöglichen. "Die Erleichterung bei den Eltern wird spürbar sein. Deshalb wollen wir ihnen unmittelbar eine Registrierungsmöglichkeit schaffen", teilte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Dienstag mit. Gemeinsam mit den Kinderärzten und den Kommunen im Land würden Pläne erarbeitet, um noch vor dem Jahreswechsel in den Impfzentren mit besonderen Familienimpftagen die Kampagne weiter voranzubringen.
  • 11/30/20211:59:00 PM
    Scholz spricht sich für allgemeine Impfpflicht aus
    Der designierte Kanzler Olaf Scholz hat sich nach Informationen von Reuters aus Teilnehmerkreisen in der Corona-Schalte von Bund-Ländern für eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen. Der SPD-Politiker habe am Dienstag für eine fraktionsübergreifende Initiative aus dem Bundestag und eine Umsetzung bis Ende Februar plädiert, hieß es aus Teilnehmerkreisen. Derzeit wird von den Ampel-Parteien im Bund zusammen mit dem Gesundheitsministerium ein Gesetzentwurf für eine teilweise Impfpflicht für das Personal in bestimmten Einrichtungen vorbereitet. 

    Dieser soll kommende Woche das erste Mal im Bundestag beraten werden. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte unmittelbar vor den Bund-Länder-Beratungen eine Umsetzung dieser teilweisen Impfpflicht bis Weihnachten und die Vorbereitung einer allgemeinen Impfpflicht Anfang 2022 gefordert. Scholz sprach sich nach Teilnehmerangaben auch für die Einführung einer 2G-Pflicht im Einzelhandel aus. 
  • 11/30/20211:41:00 PM
    Österreich feilt an Impfpflicht-Gesetz - Details nächste Woche
    Österreichs konservativ-grüne Regierung will bis Anfang nächster Woche einen Gesetzesentwurf für die Corona-Impfpflicht vorlegen. Das Gesetz soll ab Februar 2022 in Kraft treten, sagt Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne). "Die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht ist alternativlos." Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen, da es ein Eingriff in die Freiheits- und Grundrechte sei. Jetzt brauche es eine hohe Durchimpfungsrate, um mögliche weitere Infektionswellen und Lockdowns zu verhindern.
  • 11/30/20211:28:11 PM
    Scholz spricht sich für allgemeine Impfpflicht aus

    Der designierte Kanzler Olaf Scholz hat sich nach "BILD"-Informationen für eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen. Er werde diesem Vorhaben als Abgeordneter zustimmen, erklärte er im Rahmen des Bund-Länder-Gipfels.
    Zudem habe er sich nach Informationen von "Reuters" für die Einführung einer 2G-Pflicht im Handel ausgesprochen.
  • 11/30/20211:28:00 PM
    Insider: Scholz für allgemeine Impfpflicht bis Ende Februar
    Der designierte Kanzler Olaf Scholz hat sich nach Informationen von Reuters aus Teilnehmerkreisen in der Bund-Länder-Schalte für eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen. Der SPD-Politiker habe für eine fraktionsübergreifende Initiative aus dem Bundestag und eine Umsetzung bis Ende Februar plädiert.
  • 11/30/202112:21:54 PM
    Unionsländer drängen auf konkrete Beschlüsse bei Beratung mit Merkel
    Die unionsgeführten Länder sowie Baden-Württemberg dringen auf konkrete Mindestbeschlüsse bei den Beratungen mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem voraussichtlichen Nachfolger Olaf Scholz (SPD) zur Corona-Lage. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur verständigten sich die sogenannten B-Länder vor den Beratungen auf einen fünf Punkte umfassenden Forderungskatalog mit Schutzmaßnahmen.
    Nach dem der dpa vorliegenden Beschlussentwurf mit Stand 30. November sollen ungeimpfte Menschen sich künftig nur mit maximal fünf Personen aus maximal zwei Hausständen treffen dürfen. Geimpfte, Genesene sowie Kinder unter zwölf Jahren würden dabei nicht mitgezählt. Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft würden als ein Hausstand gelten, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz hätten.
    Clubs und Diskotheken sollen nach den Vorstellungen der B-Länder geschlossen werden. Es handele sich um Bereiche, die mit einem besonderes hohen Risiko für Mehrfachansteckungen verbunden seien. Schleswig-Holstein will diese Regeln abhängig von Inzidenzen gestalten. Unklar war vor den Beratungen, ob es überhaupt Beschlüsse geben wird.
    Teilweise gelten die Forderungen bereits in einzelnen Ländern oder Regionen, etwa Kapazitätsbeschränkungen bei Veranstaltungen.
  • 11/30/202112:15:17 PM
    Hamburg weitet 2G auf Einzelhandel aus

    In Hamburg können Ungeimpfte von Samstag an nicht mehr im Einzelhandel einkaufen. Mit Ausnahme von Geschäften des täglichen Bedarfs dürfen die Läden Kunden dann nur noch nach dem 2G-Modell bedienen, also nur Geimpfte oder Genesene, wie der rot-grüne Senat beschloss. In Clubs soll mit 2G plus zusätzlich ein negativer Corona-Test vorgelegt werden.
    "Es wird verpflichtend 2G im Einzelhandel eingeführt werden", sagte Senatssprecher Marcel Schweitzer. Außerdem gelte bei sogenannten Tanzlustbarkeiten das 2G-plus-Modell. Auch für Großveranstaltungen kündigte Schweitzer in Abhängigkeit der laufenden Beratungen mit dem Bund Neuregelungen an. Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) sicherte den Geschäftsleuten angesichts drohender Umsatzeinbußen Unterstützung zu: "Die Hilfen gehen weiter." Keiner müsse die Sorge haben, dass man in der vierten Corona-Welle allein gelassen werde.
  • 11/30/202112:03:35 PM
    NRW: Viele Apotheker stehen für Corona-Impfungen bereit

    Hunderte Apotheken in Nordrhein-Westfalen könnten nach Verbandsangaben bei einer Ausnahmegenehmigung zusätzlich zu den Ärzten ebenfalls gegen Corona impfen. "Es zählt jede derzeit verfügbare zusätzliche Impfstelle", erklärte der Vorsitzende des Apothekerverbandes Westfalen-Lippe, Thomas Rochell. Denn angesichts neuer Virusvarianten und der Lage in den Krankenhäusern müssten möglichst viele Menschen möglichst schnell geimpft werden.
    Mehr als 200 Apotheken in Westfalen-Lippe wären in der Lage, zeitnah Corona-Auffrischungsimpfungen vorzunehmen. Rund 320 Apothekerinnen und Apotheker in der Region hätten im Rahmen des Modellprojektes Grippeimpfungen bereits die notwendigen Schulungen absolviert und seien daher in der Lage, Spritzen zu setzen. Was die Impfstoffe angehe, seien Apotheker bereits Experten: Monatelang hätten viele von ihnen in den Impfzentren die Stoffe für die Ärzte aufbereitet.
    Zur Beschleunigung der Corona-Impfungen sollen aus der Sicht der Gesundheitsminister der Länder künftig auch Apotheken und Zahnärzte mit einbezogen werden. Sie baten den Bund, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. 
  • 11/30/202111:43:57 AM
    42 Omikronfälle in zehn EU-Ländern bestätigt

    In der EU wurden bislang 42 Omikronfälle entdeckt. Sie seien in zehn EU-Ländern aufgetreten, teilt die Gesundheitsbehörde der Europäischen Union mit. Sechs mögliche weitere Fälle würden noch untersucht, sagt Andrea Ammon, Leiterin des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten. Bei den bestätigten Fällen gebe es entweder keine Symptome oder milde Verläufe.

  • 11/30/202111:04:06 AM
    Top-Ökonomen: Corona dämpft deutsche Wirtschaft, "aber keine Rezession"

    Das Erholung der deutschen Wirtschaft fällt nach Einschätzung der Wirtschaftsweisen Monika Schnitzer wegen der vierten Corona-Welle wohl schwächer aus als bislang erwartet. Das Vorkrisenniveau werde voraussichtlich nicht wie bislang erwartet schon im ersten Quartal 2022 wieder erreicht, sagte Schnitzer. 

    "Das könnte sich verschieben, bis hin ins zweite Quartal." Die Prognosen des Sachverständigenrates für das Wirtschaftswachstum von 2,7 Prozent in diesem und von 4,6 Prozent im kommenden Jahr müssten wohl etwas abschwächt werden. Grund sei, dass aufgrund der hohen Corona-Infektionszahlen neue Beschränkungen wie 2G oder 2G+ kommen dürften. "Wir gehen davon aus, dass es keinen vollen Lockdown geben wird", sagte Schnitzer.

    Die neue Corona-Variante Omikron dürfte nicht zum "Konjunkturkiller" werden.
    Ifo-Präsident Clemens Fuest erwartet, dass die deutsche Wirtschaft im laufenden Winterhalbjahr trotz der Corona-Krise nicht schrumpfen wird. "Eine Rezession würde ich jetzt nicht erwarten", sagte Fuest. Anfang 2022 sollte es dann ein leichtes Wachstum geben. 
  • 11/30/202110:53:30 AM
    Umfrage: Deutsche vermeiden Kontakte und bleiben zu Hause

    Angesichts stark steigender Corona-Infektionszahlen ergreifen laut einer Umfrage deutlich mehr Deutsche wieder Sicherheitsmaßnahmen. Bei einer Befragung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) gaben 58 Prozent der Leute an, dass sie den persönlichen Kontakt mit Freunden und Verwandten reduziert haben. Zwei Wochen zuvor sagten das nur 45 Prozent. Im gleichen Zeitraum stieg der Anteil der Menschen, die nach eigenen Angaben seltener ihr Zuhause verlassen, von 36 auf 50 Prozent.
    Gleichzeitig stieg auch die Nachfrage nach Corona-Tests: 63 Prozent haben sich in den vergangenen 14 Tagen auf das Virus testen lassen - vor zwei Wochen waren es lediglich 48 Prozent. In diesem Zusammenhang bereiten sich auch immer mehr Menschen auf eine mögliche Quarantäne vor: Der Anteil der Befragten, die größere Lebensmittelvorräte anlegen, wuchs von 11 auf 16 Prozent.
  • 11/30/202110:41:14 AM
    Athen: Geldstrafe für ältere Ungeimpfte 

    In Griechenland müssen sich Menschen über 60 bis zum 16. Januar mindestens einmal impfen lassen. Andernfalls droht ihnen von da an eine monatliche Geldbuße von 100 Euro. Das kündigte Regierungschef Kyriakos Mitsotakos im Staatsfernsehen an.
    "Es gibt nur eine Altersgruppe, die darauf besteht abzuwarten: Von den 580.000 ungeimpften Bürgern über 60 Jahre haben sich im November nur 60 000 impfen lassen. Und leider sind es gerade die über 60-Jährigen, die krank werden und sterben", sagte er.
    Aus der Impf-Verpflichtung kommen die Bürger nicht heraus: Die staatliche Sozialversicherung leitet die Daten der Ungeimpften an das Finanzamt weiter, das dann für die Eintreibung der Geldbuße zuständig ist. Die so eingetriebenen Bußgelder sollen den Krankenhäusern zugute kommen. 
    In Griechenland sind der EU-Gesundheitsbehörde ECDC zufolge bisher 62 Prozent der rund 11 Millionen Einwohner vollständig geimpft. Die Regierung schließt einen landesweiten Lockdown kategorisch aus; stattdessen gibt es für Ungeimpfte seit Anfang November im öffentlichen Leben zahlreiche Einschränkungen. So gilt die Testpflicht selbst beim Behördenbesuch, außerdem sind Ungeimpfte von Fitness-Studios, Gastronomie und Kultur ausgeschlossen.
  • 11/30/20219:42:05 AM
    Omikron-Variante in Sachsen bestätigt: Infizierter ohne Kontakt ins Ausland 

    Die neue Coronavirus-Variante Omikron ist in Sachsen nachgewiesen worden. Der Fall in Leipzig sei durch eine Genomsequenzierung bestätigt, teilte eine Sprecherin der Stadt mit. Es handele sich um einen Verdachtsfall, über den die Chefin des Gesundheitsamtes, Regine Krause-Döring, bereits berichtet hatte. Betroffen ist demnach ein 39 Jahre alter Mann, der weder im Ausland war noch Kontakt zu einem Menschen hatte, der sich im Ausland befand.
  • 11/30/20218:39:26 AM
    Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen der "Notbremse" verfassungsmäßig

    Der Bund durfte in der dritten Pandemie-Welle im Frühjahr über die sogenannte Corona-Notbremse Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen verhängen. Die Maßnahmen hätten in erheblicher Weise in verschiedene Grundrechte eingegriffen, seien aber "in der äußersten Gefahrenlage der Pandemie" mit dem Grundgesetz vereinbar gewesen, teilte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe mit.
  • 11/30/20218:36:36 AM
    Söder verkündet Rückkehr zu Geisterspielen in Bayern- Bald auf Bundesebene?

    Fußball-Rekordmeister Bayern München wird zukünftig in jedem Fall wieder vor leeren Rängen spielen müssen. Das verkündete Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) schon vor den Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Pandemie. Zudem fordert er Geisterspiele in allen deutschen Fußballstadien.
    "Es macht auf absehbare Zeit keinen Sinn, wieder Zuschauer zuzulassen", sagte Söder im "BR": "Es ist eine wichtige Forderung, dass wir heute bundeseinheitlich beschließen, dass wir künftig keine Zuschauer mehr machen. Wenn das auf Bundesebene nicht funktioniert, würden wir das für Bayern allein machen."
    Auf Twitter begründete Söder den Schritt: "Die hohe Mobilität bei der An- und Abreise ist aktuell nicht verantwortbar. Der Fußball hat eine große Vorbildfunktion. Wir müssen jetzt überall Kontakte reduzieren."
  • 11/30/20218:33:54 AM
    China sieht keine Gefahr für Winterspiele durch Omikron

    China sieht durch die neue Coronavirus-Variante Omikron keine Gefahr für die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele im Februar. Es möge zwar "einige Herausforderungen" geben, man gehe aber davon aus, dass die Winterspiele "reibungslos und erfolgreich durchgeführt werden können", sagte ein Sprecher des Pekinger Außenministeriums.
    China hat für die Winterspiele, die vom 4. bis zum 20. Februar in Peking stattfinden, ein strenges Schutzkonzept angekündigt. So sollen sich Athleten nur in einer abgeschlossenen Blase aufhalten dürfen. Fans aus dem Ausland dürfen nicht anreisen.
    Mit strengen Maßnahmen wie Quarantäne, Massentests, Ausgangssperren und strikten Einreisebeschränkungen verfolgt das bevölkerungsreichste Land der Welt bereits seit dem vergangenen Jahr eine "Null-Covid-Strategie". Kleinere Ausbrüche wurden meist schnell wieder unter Kontrolle gebracht. Am Dienstag meldeten die Behörden landesweit 21 lokale Infektionen.
  • 11/30/20218:22:33 AM
    Booster-Aktionen: Impfungen in mehr als 45 Einkaufszentren im Dezember 

    In mehr als 45 Einkaufszentren in ganz Deutschland finden zwischen dem 2. und 4. Dezember Aktionen für Booster-Impfungen statt, wie der Handelsverband Deutschland (HDE) mitteilt. Kundinnen und Kunden könnten sich meist ohne Anmeldung gegen Corona impfen lassen - mit einer Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung. "Wir brauchen mehr Tempo bei den Impfungen und schnelle Booster-Aktionen, um die Pandemie dauerhaft erfolgreich zu bekämpfen", sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Bisher seien mehr als 250.000 Impfdosen auf Parkplätzen vor Geschäften oder in Einkaufszentren verimpft worden. Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn lobte die Aktion im Rahmen der Corona-Impfkampagne Leben statt Lockdown als wichtigen Beitrag, "um noch mehr niedrigschwellige Impfangebote zu schaffen".
  • 11/30/20218:00:45 AM
    Omikron auch in Japan nachgewiesen

    Die Omikron-Variante hat nun auch Japan erreicht. Ein aus Namibia eingereister Mann sei positiv auf den Erreger getestet worden, teilt Kabinettschef Hirokazu Matsuno mit. Der Betroffene befinde sich in einer medizinischen Einrichtung. Man wisse bereits, mit welchen Personen er Kontakt gehabt habe. Details würden noch mitgeteilt. Die Nationalität des Betroffenen werde aber nicht offengelegt. Japan lässt als Vorkehrung gegen eine Einschleppung der neuen Coronavirus-Variante seit Dienstag für mindestens einen Monat keine Ausländer mehr ins Land.
  • 11/30/20217:58:58 AM
    Städte- und Gemeindebund fordert einheitliche Kriterien für Corona-Maßnahmen

    Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat bundesweit einheitliche Kriterien für mögliche strengere Corona-Maßnahmen gefordert.
    Vor dem Bund-Länder-Treffen zur Corona-Krise sprach sich Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg im "rbb" dafür aus, die epidemische Lage von nationaler Tragweite wieder festzustellen. "Das muss wieder her, weil die Pandemie-Lage dramatisch ist. Die Pandemie läuft uns aus dem Ruder", sagte Landsberg. Der Maßnahmenkatalog, den das neue Infektionsschutzgesetz formuliert, sei gut, aber nicht ausreichend, so der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes. Deshalb brauche es eine andere Rechtsgrundlage für Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung.
    Landsberg sagte, es müssten einheitliche Kriterien gelten. Dabei gehe es vor allem darum, dass die Menschen das verstehen. Wenn jedes Land etwas anderes mache, sei das sehr schwer nachvollziehbar. Daher müsse es einen einheitlichen Katalog geben, "was nicht heißt, dass überall das gleiche gilt, aber das gleiche möglich ist, unter bestimmten Bedingungen."
  • 11/30/20216:35:34 AM
    Braun fordert vor Bund-Länder-Beratungen Corona-Notbremse: "Gesundheitssystem ist regional überlastet."

    Vor einer Bund-Länder-Schalte zur Corona-Krise pocht der geschäftsführende Kanzleramtschef Helge Braun auf eine "Notbremse", um der Infektionslage Herr zu werden. "Wir sind in Deutschland in die Lage gekommen, die wir immer vermeiden wollten: Unser Gesundheitssystem ist regional überlastet", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Wir brauchen jetzt eine Notbremse, dabei zählt nun jeder Tag." Nur damit könne es gelingen, die Infektionszahlen bis Weihnachten wieder zu senken.
    Ziel müsse es sein, in Regionen mit hohem Infektionsgeschehen die Kontakte schnell um 60 bis 70 Prozent zu reduzieren, forderte Braun. "Wir müssen jetzt sämtliche Großveranstaltungen mit Tausenden Teilnehmern, zum Beispiel Bundesligaspiele, wieder ohne Besucher durchführen." In Schulen müsse es wieder eine Maskenpflicht in allen Jahrgangsstufen geben. "Dort, wo das Infektionsgeschehen besonders kritisch ist, muss über Schließungen von Einrichtungen nachgedacht werden, die dem Freizeitbereich zuzuordnen sind." Das gelte auch für die Gastronomie in den Abendstunden.
    An diesem Dienstag wollen die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr designierter Nachfolger Olaf Scholz (SPD) mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder über die Krise beraten. Braun forderte schon vergangene Woche, die ausgelaufene epidemische Lage von nationaler Tragweiter wieder auszurufen. Diese Lage sei definitiv gegeben, und die Länder bräuchten die weitergehenden Maßnahmen, die damit verbunden seien.
  • 11/30/20215:40:01 AM
    Hongkong schließt Grenzen für Reisende aus 13 Ländern - auch für Deutsche

    Zum Schutz vor der neuen Corona-Variante Omikron schließt die Finanzmetropole Hongkong die Grenzen. Person mit Wohnsitz in Angola, Äthiopien, Nigeria und Sambia sei ab dem 30. November die Einreise verboten, teilt die Regierung der chinesischen Sonderverwaltungszone mit. Darüber hinaus dürfen Ausländer, die sich in den letzten 21 Tagen in Deutschland, Australien, Österreich, Belgien, Kanada, Tschechien, Dänemark, Israel oder Italien aufgehalten haben, ab dem 2. Dezember nicht mehr einreisen. Vollständig geimpften Einwohnern steht Hongkong weiter offen: Sie müssen sich allerdings zunächst sieben Tage in eine staatliche Quarantäneeinrichtung begeben sowie sich zusätzlich auf eigene Kosten zwei weitere Wochen in einem Hotel isolieren.
  • 11/30/20215:02:43 AM
    RKI meldet 45.753 Neuinfektionen - Inzidenz sinkt leicht auf 452,2
    Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erstmals seit mehr als drei Wochen wieder leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 452,2 an. Am Montag war ein Höchstwert von 452,4 erreicht worden. Vor einer Woche hatte der Wert bei 399,8 gelegen (Vormonat: 153,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 45 753 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.35 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 45 326 Ansteckungen gewesen.
    Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 388 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 309 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 5 836 813 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.
    Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 5,52 an (Freitag: 5,97). Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet. Er spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Überschreitung der Grenzwerte 3, 6 und 9 in den Bundesländern können dort jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängt werden.
    Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Dienstag mit 4 893 300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 101 344.
  • 11/29/20219:55:21 PM
    US-Seuchenbehörde empfiehlt Booster für alle über 18-Jährigen
    Die US-Seuchenbehörde CDC empfiehlt eine Auffrischungsimpfung für alle Geimpften, die 18 Jahre oder älter sind. Wer ursprünglich das Mittel von BioNTech/Pfizer oder Moderna erhalten habe, solle den Booster sechs Monate später verabreicht bekommen, heißt es in einer Mitteilung. Bei dem Vakzin von Johnson & Johnson solle der Zeitabstand dagegen nur zwei Monate betragen. Die Omikron-Variante zeige, wie wichtig Impfungen seien, erklärt CDC-Chefin Rochelle Walensky.
  • 11/29/20219:38:00 PM
    Göring-Eckardt für schnelle Entscheidungen zu Corona-Maßnahmen
    Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt fordert im Kampf gegen Corona schnelle Entscheidungen. "Ich finde, in dieser Woche müssen wir klarhaben, wie das weitergehen soll", sagte Göring-Eckardt am Montagabend in der ARD-Sendung "Hart aber fair". "Sonst hängen wir im Januar oder im Februar noch irgendwie in der nächsten Schleife dieser Welle rum." Man müsse jetzt schnelle Entscheidungen treffen, "die dann bundeseinheitlich gelten". Was man tun müsse, liege auf der Hand: "Kontakte reduzieren", und zwar "gemeinsam, bundesweit, nach gemeinsamen Kriterien".
  • 11/29/20218:49:39 PM
    Scholz: SPD besetzt Gesundheitsressort Anfang nächster Woche
    Die SPD hält nach Angaben des designierten Kanzlers Olaf Scholz an dem Plan fest, die eigenen Ministerinnen und Minister erst nach der Zustimmung des SPD-Parteitages zum Ampel-Koalitionsvertrag zu bestimmen. Man wolle an dem Ablauf festhalten, "wie man es macht, wenn man es ordentlich macht", sagte der SPD-Politiker am Montag in einer Online-Diskussion mit Mitgliedern der Partei auf die Frage, wann er eine Gesundheitsministerin oder einen Gesundheitsminister ernenne. Man habe den Abschluss des Koalitionsvertrages abgewartet und man werde nun noch den Parteitag am 4. Dezember abwarten. Dieser soll dem Koalitionsvertrag mit Grünen und FDP zustimmen. "Dann werden wir Anfang nächster Wochen sagen, wer die Frauen und Männer sind, die das umsetzen für uns und Deutschland", sagte er. Diese sollten zusammen vorgestellt werden. Am Montag hatten etliche Politiker der Grünen und der Union gefordert, die SPD solle wegen der Pandemie-Lage rasch die Nachfolge für Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) klären.
  • 11/29/20218:34:00 PM
    Corona: Deutschland hilft Lettland mit medizinischer Ausrüstung
    Im Kampf gegen das Coronavirus hat das zuletzt stark von der jüngsten Pandemiewelle betroffene Lettland deutsche Hilfe erhalten. Nach Angaben des deutschen Botschafters Christian Heldt kam am Montag der letzte Teil der medizinischen Ausrüstung im Wert von 2,5 Millionen Euro in dem baltischen EU-Land an. Damit sollten die  lettischen Gesundheitseinrichtungen in der Corona-Krise unterstützt werden, schrieb der Diplomat auf Twitter neben Bildern von der Übergabe an Gesundheitsminister Daniels Pavluts. Der lettische Minister wiederum dankte auf dem Kurznachrichtendienst für die "großzügige Unterstützung" in diesen schwierigen Zeiten. 
  • 11/29/20218:15:00 PM
    Frankfurt muss Impfangebot einschränken - "Stinksauer auf Berlin"
    Die Stadt Frankfurt am Main muss nach eigenen Angaben ihr Impfangebot wegen fehlender Dosen einschränken. Ab Dienstag seien keine Impfungen mehr an der Hauptwache möglich und auch Sonderimpfaktionen müssten abgesagt werden, heißt es. Grund sei, dass die vom Gesundheitsamt bestellten Impfungen vonseiten des Bundes einseitig reduziert worden seien. "Ganz Frankfurt ist stinksauer auf Berlin - und mir fehlen ehrlich gesagt die Worte", erklärt Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD).
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