Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Angela Merkel ist vollständig gegen Corona geimpft

Angela Merkel hat ihre zweite Impfdosis erhalten.
Angela Merkel hat ihre zweite Impfdosis erhalten.
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22. Juni 2021 - 14:56 Uhr

  • 6/22/202112:44:11 PM
    Merkel hat ihre zweite Corona-Impfung erhalten 
    Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat auch ihre zweite Corona-Schutzimpfung erhalten. Merkel sei vor einigen Tagen geimpft worden, teilte ein Regierungssprecher am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Berlin mit. Nachdem Merkel bei der ersten Impfung am 16. April den Impfstoff von Astrazeneca erhalten hatte, sei sie nun mit dem Vakzin von Moderna geimpft worden. Die 66 Jahre alte Merkel hatte nach ihrer ersten Impfung per Twitter erklärt: "Ich danke allen, die sich in der Impfkampagne engagieren - und allen, die sich impfen lassen. Das Impfen ist der Schlüssel, um die Pandemie zu überwinden."
  • 6/22/20211:03:32 PM
    Knapp 32 Prozent der Deutschen sind vollständig geimpft 
    Fast 32 Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind mittlerweile vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Am Montag wurden in der Bundesrepublik 582.569 Corona-Impfungen verabreicht, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Dienstag (Stand: 10.00 Uhr) hervorgeht. 42.540.863 Menschen (51,2 Prozent) sind zumindest einmal, 26.274.154 Menschen (31,6 Prozent) vollständig geimpft.

    Unter den Bundesländern liegt bei den Erstimpfungen weiter Bremen mit 57,9 Prozent vorn, gefolgt von Schleswig-Holstein (54,9) und dem Saarland (54,4). Sechs Bundesländer haben die 50-Prozent-Marke noch nicht erreicht, Schlusslicht bleibt Sachsen mit einem Anteil von 45,5 Prozent Erstgeimpfter. Bei den vollständig Geimpften ist weiter das Saarland mit einem Bevölkerungsanteil von 37,9 Prozent an der Spitze, Brandenburg bleibt mit 29,1 Prozent Schlusslicht.

    Die Impfkampagne gegen den Erreger Sars-CoV-2 hat in Deutschland Ende vergangenen Jahres begonnen. Zunächst waren Menschen über 80, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal an der Reihe. Unter anderem werden auch chronisch Kranke mit erhöhtem Risiko für einen schweren und tödlichen Verlauf bevorzugt geimpft. Mittlerweile können sich Menschen unabhängig von der bisher gültigen Prioritätenliste um einen Termin bemühen.
  • 6/22/202112:46:00 PM
    Sachsen hebt Maskenpflicht im Freien auf 
    Sachsen hebt bei niedrigen Infektionszahlen die Maskenpflicht im Freien auf. Die Regelung gelte ab 1. Juli und bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 10, sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung. Bisher musste eine Maske auch im Freien getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden konnte. Im Einzelhandel und in Bussen und Bahnen muss hingegen weiterhin Maske getragen werden. Die neue Landesverordnung, die ab 1. Juli in Kraft tritt, stellt grundsätzlich für den Sommer gelockerte Corona-Regeln in Aussicht - mit wenigen Ausnahmen. Unter einer stabilen Inzidenz von 10 soll es etwa keine Begrenzung bei Kontaktbeschränkungen und Personenbegrenzungen mehr geben. Die bisherige Landesverordnung läuft am 30. Juni aus.
  • 6/22/202112:38:29 PM
    Moskau verschärft Coronaregeln ab dem 28. Juni 
    In Moskau werden die Corona-Beschränkungen für Restaurant- und Café-Besuche wegen der grassierenden Delta-Variante verschärft. Nur wer eine vollständige Impfung nachweisen könne, aktuell negativ gestestet oder im vergangenen halben Jahr von einer Infektion genesen sei, dürfe die Lokale besuchen, sagt Bürgermeister Sergej Sobjanin auf seinem Blog. Dies gelte vom 28. Juni an.
  • 6/22/20219:48:11 AM
    Deutsche Impfkampagne verliert an Tempo
    Die deutsche Impfkampagne verliert zum Wochenbeginn an Tempo. Dem aktuellen Impfquoten-Monitoring des Robert-Koch-Instituts (RKI) zufolge wurden am Montag bundesweit 582.569 Impfungen durchgeführt. Das sind 49.257 weniger als vergangene Woche (14. Juni: 631.826 - bester Montagswert). Der höchste Tageswert seit Beginn der deutschen Impfkampagne (1.408.022) wurde am 12. Mai erreicht. Die Zahl der verabreichten Covid-19-Impfdosen in Deutschland ist gestern laut RKI auf mehr als 67,1 Millionen gestiegen. Somit haben nun mehr als 42,5 Millionen Menschen in Deutschland eine Impfserie begonnen, das entspricht einer Quote von 51,2 Prozent.
  • 6/22/20219:31:26 AM
    Großbritannien hält an Lockdown-Ende fest
    In Großbritannien bleibt es nach derzeitigem Stand bei der auf den 19. Juli verschobenen Aufhebung der Corona-Beschränkungen. Die Daten zu Infektions- und Todeszahlen der vergangenen Woche seien ermutigend, sagt Gesundheitsminister Matt Hancock dem Sender BBC. Die Zahl der Todesfälle sei niedrig - selbst bei zunehmenden Infektionen. Man werde die Entwicklung weiterhin genau beobachten, insbesondere die Daten von Anfang kommender Woche. "Aber ich würde sagen, dass die Zahlen von vergangener Woche ermutigend waren." Vor allem die Zahl der Todesfälle bleibe sehr, sehr niedrig, das zeige, dass der Impfstoff wirke.
  • 6/22/20218:59:37 AM
    Impfzentren stellen digitales Impfzertifikat aus
    Die niedersächsischen Impfzentren stellen ab sofort digitale Impfzertifikate zur erfolgten Corona-Schutzimpfung aus. Nach Abschluss der Impfung könne der Nachweis gleich auf das Mobiltelefon geladen oder als Ausdruck mitgenommen werden, teilte das Gesundheitsministerium in Hannover am Dienstag mit. Der im Zertifikat enthaltende QR-Code kann dann auch später mit der CovPass-App oder der Corona-Warn-App eingescannt werden. Wer bereits geimpft wurde, kann das digitale Zertifikat online über das Impfportal oder die Hotline abrufen oder sich es in der Apotheke ausstellen lassen. Das EU-Covid-19-Impfzertifikat können Geimpfte überall dort vorzeigen, wo angesichts der Corona-Pandemie Zugangsbeschränkungen gelten und etwa wahlweise ein Schnelltest oder ein Impfnachweis verlangt wird. Der auf dem Handy geladene Impfnachweis ermöglicht es etwa bei einer Großveranstaltung dem Einlasspersonal binnen Sekunden, den Nachweis zu scannen.

  • 6/22/20218:56:29 AM
    Landtag plant zentrale Gedenkstunde für Opfer der Corona-Pandemie 
    Mit einer zentralen Gedenkstunde wird am 30. Juni an die Opfer der Corona-Pandemie in Nordrhein-Westfalen gedacht. Neben Landtagspräsident André Kuper und Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) werde auch die Präsidentin des NRW-Verfassungsgerichts, Barbara Dauner-Lieb, im Landtag sprechen, teilte ein Sprecher des Landtags am Dienstag mit. Die Feier im Parlament stehe im Zeichen des Gedenkens an die Verstorbenen und ihre Angehörigen sowie des Dankes "an die stillen Helferinnen und Helfer". Nach früheren Angaben sollen für die Verstorbenen Kerzen angezündet werden. Als Gäste sind Ärzte, Krankenschwestern, Pfleger und Helfer eingeladen. In NRW starben seit dem Ausbruch der Pandemie Anfang 2020 mehr als 17.000 Menschen im Zusammenhang mit Corona. Rund 815.000 Corona-Infektionen wurden bisher im bevölkerungsreichsten Bundesland gemeldet.
  • 6/22/20218:02:12 AM
    Kinderschutzbund befürchtet neue Nachteile für Kinder
    Angesichts der sich ausbreitenden Delta-Variante des Coronavirus befürchtet der Kinderschutzbund neue Nachteile für die Kinder. "Ich fürchte, die Kinder werden erneut die Verlierer der Pandemie sein", sagte Verbandspräsident Heinz Hilgers dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Er kritisierte, dass politisch abermals nicht genug für die Vorbeugung unternommen worden sei, etwa durch eine bessere digitale Ausstattung von Schulen oder durch den rechtzeitigen Einbau von Lüftungsanlagen. "Das ist ein einziges Trauerspiel", sagte Hilgers. Auf der anderen Seite würden "Feste mit 1000 Menschen gefeiert, die Fußball-Stadien werden immer voller". Hilgers nannte es "bedenklich, wie viele Freiheiten wir uns selbst jetzt schon wieder gewähren". Er riet, es mit den Freiheiten "nicht zu übertreiben, um im Herbst nicht in eine neue Krise hineinzurutschen".
  • 6/22/20217:58:25 AM
    Italien hebt Maskenpflicht im Freien ab dem 28. Juni auf
    In Italien muss ab Montag im Freien keine Corona-Schutzmaske mehr getragen werden. Da die Zahl der Infektionen und Covid-19-Fälle in den Krankenhäusern zurückgehe, könne die Pflicht aufgehoben werden, beschließt die Regierung in Rom. In öffentlichen Gebäuden gilt die Tragepflicht aber weiterhin. Seit Oktober, als Italien von der zweiten Corona-Welle heimgesucht wurde, mussten alle Menschen im Freien eine Maske tragen. 
  • 6/22/20217:40:12 AM
    Geimpfte Briten sollen bald an Europas Strände reisen dürfen
    Wer in Großbritannien vollständig geimpft ist, soll bald wieder den Urlaub an Europas Stränden verbringen dürfen. Die Regierung arbeite derzeit daran, die Reisebeschränkungen für diesen Personenkreis zu lockern, sagt der britische Gesundheitsminister Matt Hancock dem Sender Sky News. Derzeit ist es Britinnen und Briten weitgehend untersagt, in die meisten Länder zu reisen, weil Quarantäne- und Testbestimmungen umständlich und teuer sind. Das gilt auch für die EU. Die britische Reisebranche fordert, dass Großbritannien seine Test- und Quarantänepflicht für vollständig Geimpfte aufhebt.
  • 6/22/20215:54:21 AM
    Immunologe: Delta-Variante Gefahr für Herdenimmunität
    Die befürchtete Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus in Deutschland könnte einem Experten zufolge das Erreichen von Herdenimmunität weiter erschweren. "Delta ist noch ein Stück ansteckender als die derzeit vorherrschende Virusvariante Alpha. Anhand der bisherigen, noch unsicheren Daten bräuchte man wohl rund 85 Prozent immune Menschen in der Bevölkerung, um die Ungeimpften indirekt mit zu schützen", sagte Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, der Deutschen Presse-Agentur.
    "Wir kommen also in Bereiche, die schwer zu erreichen sind, solange es für Kinder unter 12 Jahren keinen zugelassenen Impfstoff und für alle unter 18 Jahren keine allgemeine Impfempfehlung gibt. Es kann sein, dass Herdenimmunität nur für einzelne Einrichtungen wie Pflegeheime erreicht werden kann, aber nicht für das Gros der Bevölkerung", sagte Watzl. Mangels Impfmöglichkeiten gelte auch für jüngere Schüler, dass bei ihnen zunächst keinerlei Gemeinschaftsschutz besteht.

  • 6/22/20215:07:59 AM
    Umfrage: Corona-Krise verdrängt Klimawandel als größte Bedrohung
    In der Corona-Krise geht das Interesse der Deutschen an den Folgen des Klimawandels und der Erderhitzung nach Umfragen des Hamburger Zukunftsforschers Horst Opaschowski deutlich zurück. Das Umweltbewusstsein der Deutschen sinkt stetig, sagte Opaschowski (80) der Deutschen Presse-Agentur. Das gehe aus repräsentativen Umfragen des Opaschowski Instituts für Zukunftsforschung (OIZ) der vergangenen drei Jahre hervor. Dabei wurden jeweils 1000 Personen ab 14 Jahren nach ihren Einstellungen zum Klimawandel befragt.
    So stimmten der Aussage "Klimawandel und Wetterextreme werden zur größten Bedrohung der Zukunft" 2019 noch 83 Prozent zu, 2020 waren es 78 Prozent und 2021 nur 72 Prozent. Nur die Bewohner im ländlichen raum machten sich unverändert große Sorgen um die Folgen des Klimawandels. Hingegen verliere die Fridays-for-Future-Generation im Alter von 14 bis 24 Jahren kontinuierlich ihr Interesse an Klimafragen (2019: 80 Prozent - 2020: 76 Prozent - 2021: 71 Prozent). Besonders stark gehe das Interesse bei den Großstädtern, den Singles und den Befragten mit Hauptschulabschluss zurück.

  • 6/22/20214:27:07 AM
     
    RKI registriert 455 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 8,0
    Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 455 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Dienstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.13 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 652 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Dienstagmorgen mit bundesweit 8,0 an (Vortag: 8,6; Vorwoche: 15,5; Vormonat: 66,8).

    Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 77 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 93 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3 722 782 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. 

  • 6/21/20218:50:16 PM
    Italien will Maskenpflicht im Freien aufheben 
    In Italien soll ab kommendem Montag die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Freien entfallen. "Ab dem 28. Juni lassen wir die Pflicht, in der weißen Zone draußen Masken zu tragen, hinter uns", schrieb Gesundheitsminister Roberto Speranza am späten Montagabend auf Facebook. Dies geschehe jedoch stets unter Beachtung der Vorsichtsmaßnahmen, die der wissenschaftliche Rat aus Gesundheitsexperten festlege.

    Aktuell zählen alle italienischen Regionen außer das kleine Aostatal im Nordwesten des Landes zur Weißen Zone mit den lockersten Corona-Regeln. Es wird damit gerechnet, dass ab kommendem Montag auch diese Region dazu gehört.

    In Innenräumen oder öffentlichen Verkehrsmitteln müssen die Menschen damit weiter Masken tragen. Der Zeitung "La Repubblica" zufolge gilt in Restaurants auch die bisherige Regelung weiter, dass der Schutz nur abgenommen werden darf, wenn man an seinem Platz sitzt. Draußen wie drinnen bleiben die Abstandsregeln in Kraft.

  • 6/21/20218:29:56 PM
    Bisher 140 Corona-Fälle bei Copa América 
    Bei der Copa América in Brasilien hat bis zum Montagmittag (Ortszeit) 140 Corona-Fälle gegeben. Nach Angaben des südamerikanischen Fußballverbandes Conmebol liegt bei den bisher 15 235 durchgeführten Tests die Quote der Infizierten bei 0,9 Prozent. Das sei ein "klares" Zeichen dafür ist, «dass die Präventivmaßnahmen und Gesundheitsprotokolle wie erwartet funktionieren», teilte Conmebol mit.

    Am Freitag hatte die brasilianische Regierung bekanntgegeben, dass sich 82 Personen, die mit der Südamerikameisterschaft in Verbindung stehen, mit Corona infiziert haben. Alle vier Austragungsstädte - Rio de Janeiro, Brasilia, Cuiabá und Goiania - verzeichneten Fälle, die mit dem Turnier in Verbindung stehen, hieß es.

    Allein in der venezolanischen Delegation hatten sich rund ein Dutzend Spieler und Mitarbeiter infiziert. Zuletzt hatten Spieler der chilenischen Nationalmannschaft einen Friseur in ihrem Hotel in Cuiabá empfangen und damit gegen die Corona-Auflagen der Copa América verstoßen. Die Beteiligten müssen nun eine Geldstrafe zahlen. Eine Summe wurde nicht genannt.
  • 6/21/20216:38:51 PM
    Philippinischer Präsident droht Impfverweigerern mit Gefängnis 
    Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte droht Impfverweigerern mit Gefängnis. "Suchen Sie es sich aus, entweder Impfung oder ich lasse Sie festnehmen", sagt Duterte in einer Fernsehansprache. Die Gesundheitsbehörden des Landes haben bislang eine Impfpflicht verneint. Stand Sonntag waren von den knapp 110 Millionen Bürgern des Landes 2,1 Millionen komplett geimpft. Die Regierung will bis Jahresende die Marke von 70 Millionen erreichen.
  • 6/21/20216:26:01 PM
    Drastischer Anstieg der Neuinfektionen in Cornwall: Regierung sieht keinen Zusammenhang mit G7-Gipfel
    Die britische Regierung sieht nach eigenen Angaben keinen Zusammenhang zwischen dem G7-Gipfel in Cornwall in der vorvergangenen Woche und einem starken Anstieg von Corona-Fällen in der englischen Grafschaft. Das sagte ein Sprecher von Premierminister Boris Johnson am Montag im Gespräch mit Journalisten in London. Die Zahl der Neuinfektionen sei im Einklang mit denen in anderen Teilen des Landes. "G7-Teilnehmer wurden vor ihrer Ankunft getestet und fortlaufend während des gesamten Gipfels. Wir wissen nichts von Ansteckungen der örtlichen Bevölkerung (durch Gipfelteilnehmer)", so der Sprecher.

    Medien hatten zuvor von einem erheblichen Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz - also der Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche - in den Konferenzorten St Ives und Falmouth berichtet. So soll der Wert in Falmouth in den sieben Tagen bis zum 13. Juni auf 600 gestiegen sein. Das entspricht einem Anstieg um 2.000 Prozent. Landesweit lag der Wert im gleichen Zeitraum bei rund 77.

  • 6/21/20215:27:22 PM
    Merkel: Fortschritte im Kampf gegen Pandemie immer noch fragil 
    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in der Corona-Pandemie zu Vorsicht aufgerufen - trotz stark gesunkener Infektionszahlen. Es gebe zwar eine sehr grundlegende Verbesserung der Situation, sagte sie in Berlin bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi. "Aber wir wissen auch, wie fragil dieser Fortschritt noch ist." Die Impfquote steige zwar, aber man nähere sich noch nicht einer Herdenimmunität. Und: "Wir sind anfällig für neue Varianten." In Großbritannien und Portugal könne man sehen, wie schnell die Inzidenzen wieder hochgehen könnten. "Deshalb verfolgen wir die Dinge sehr aufmerksam."

    Draghi betonte, dass die deutsch-italienischen Beziehungen durch die Corona-Krise noch enger geworden seien. Er bedankte sich ausdrücklich für die Hilfe Deutschlands in der ersten Welle der Pandemie mit der Aufnahme italienischer Patienten in deutschen Krankenhäusern. 
  • 6/21/20215:16:39 PM
    Türkei lockert Corona-Beschränkungen am 1. Juli 
    Die Türkei will nach einem Rückgang der Infektionszahlen die Corona-Beschränkungen weiter lockern. Präsident Recep Tayyip Erdogan teilt nach einem Kabinettstreffen mit, dass damit zum 1. Juli begonnen wird. In den vergangenen Wochen hatte die Türkei bereits einige Maßnahmen gelockert. So wurden Ausgangssperren auf Sonntage beschränkt. Außerdem durften Restaurants für eine begrenzte Zahl von Gästen wieder öffnen. Im April hatte es noch rund 60.000 Neuinfektionen pro Tag gegeben. Die Zahl sank kontinuierlich auf derzeit rund 5.000 Fälle pro Tag.
  • 6/21/20214:53:06 PM
    WHO kündigt Aufbau eines mRNA-Zentrums für Südafrika an 
    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt den Aufbau eines Zentrums für mRNA-Impfstoffe in Südafrika bekannt. An dem Technologie-Transfer sollen die Unternehmen Afrigen Biologics und Biovac beteiligt sein, teilt WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus mit. Einem WHO-Wissenschaftler zufolge laufen dazu auch Gespräche mit Pfizer - dem Impfstoff-Partner von BioNTech - und Moderna. Im besten Fall könne Südafrika in neun bis zwölf Monaten eigene Coronavirus-Impfstoffe herstellen.
  • 6/21/20214:36:20 PM
    Landkreis Leipzig: Freibadbesucher sollen sich täglich testen lassen 
    Im Landkreis Leipzig steigt die Zahl der Corona-Infektionen mit der Delta-Variante. Wie der Landkreis mitteilte, hätten sich mittlerweile fünf Menschen mit der Variante angesteckt. Vorsichtshalber wurden die Schüler und Lehrer von zwei Schulklassen sowie deren Angehörige in Quarantäne geschickt. 80 Menschen wurden getestet – die Ergebnisse sollen am Dienstag vorliegen. 

    Einer der Infizierten soll sich auch mehrfach im Geithainer Freibad aufgehalten haben, so der Landkreis. Alle Besucher, die am 14. Juni dort waren, wurden daher aufgerufen, sich freiwillig testen zu lassen. „Um ein eindeutiges Bild zu erhalten sollten sich diese Personen möglichst täglich testen lassen.“, so der Landkreis Leipzig. "Bitte helfen Sie mit, die Infektion mit der Delta-Variante einzudämmen", lautete der eindringliche Aufruf an alle Bürger. 

  • 6/21/20213:36:37 PM
    Spielverlegungen bei EM wegen Delta-Variante - Söder: München wäre bereit
    Die Stadt München wäre nach Angaben von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bereit, wegen der Ausbreitung der Coronavirus-Variante Delta in Großbritannien ein weiteres Spiel der Europameisterschaft zu übernehmen. "Es wäre klug, wenn die UEFA einen Plan B in der Tasche hätte", sagte Söder am Montag in Berlin. "München ist für alles bereit", fügte er hinzu. Hintergrund ist die wachsende Kritik, dass ausgerechnet in Großbritannien das Endspiel der Europameisterschaft stattfinden soll, wo sich die Delta-Variante des Coronavirus ausbreitet.

    Söder unterstützt zudem, dass die Münchner Fußball-Arena beim Spiel Deutschland gegen Ungarn am Mittwoch in den Regenbogenfarben beleuchtet wird, einem Symbol gegen die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Gruppen. "Das ist ein Signal, das für die Freiheit unserer Gesellschaft steht", sagte der CSU-Chef. Er würde das sehr unterstützen. Hintergrund ist ein neues ungarisches Gesetz gegen "Werbung" für Homosexualität, das heftige Kritik auslöste.

  • 6/21/20213:00:54 PM
    Indien impft 7,5 Millionen Menschen an einem Tag 
    Am Montag hat Indien mehr als 7,5 Millionen Menschen gegen Corona geimpft - mehr als je zuvor an einem Tag. Das zeigen Zahlen des indischen Gesundheitsministeriums. In Indien leben insgesamt mehr als 1,3 Milliarden Menschen, es ist das Land mit der zweitgrößten Bevölkerung - nach China. Am Montag gab es zusätzliche Impfzentren, die Impfungen für alle Erwachsenen anboten.

    Bislang lief die Impfkampagne in Indien allerdings deutlich langsamer als zunächst geplant. Weniger als fünf Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft. Ein Grund dafür ist Impfstoffknappheit - unter anderem da die Regierung zunächst nicht versucht hat, genügend Impfstoff für die große Bevölkerung zu kaufen.
  • 6/21/20212:47:34 PM
    Schleswig-Holstein: Tanzen in der Disco bald wieder ohne Maske
    Einfach mal wieder ausgelassen feiern - das soll ab Mitte Juli in Schleswig-Holstein wieder zur Realität werden. Kaum zu glauben, aber im Gegensatz zu anderen Diskotheken, die in Deutschland wieder geöffnet haben, fallen im nördlichsten Bundesland die Maskenpflicht und die Abstandsregeln weg. Mehr dazu lesen Sie hier. 
  • 6/21/20212:15:52 PM
    Indonesien: Mehr als zwei Millionen Corona-Infektionen
    Der Inselstaat Indonesien hat die Marke von zwei Millionen Corona-Infektionsfällen überschritten. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden am Montag mehr als 14.500 Neuinfektionen verzeichnet - so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Die Zahl der Neuansteckungen stieg damit auf 2.004.445. Außerdem wurden 294 neue Todesfälle registriert. Damit sind in dem südostasiatischen Land mehr als 54.900 Menschen in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben.

    Der weltgrößte Inselstaat mit seinen 270 Millionen Einwohnern hatte bereits in den vergangenen Wochen steigende Infektionszahlen verzeichnet. Die Krankenhäuser hätten kaum noch Platz für neue Patienten, hieß es.

  • 6/21/20211:00:18 PM
    Spahn will allen Jugendlichen Impfangebot bis Ende August machen 
    Deutschland wird laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in der Corona-Pandemie allen Jugendlichen bis Ende August ein Impf-Angebot machen können. Dies gelte für impfwillige Über-Zwölf-Jährige, wobei die Entscheidung mit den Eltern und dem Arzt abzusprechen sei, sagte er am Montag auf dem Tag der Industrie. Er wies zugleich Medienberichte zurück, wonach er der Ansicht sei, dass im Herbst und Winter trotz derzeit sehr niedriger Inzidenzen voraussichtlich nach wie vor Maßnahmen wie Maskenpflicht oder Wechselunterricht notwendig seien. Seine Äußerungen seien aus dem Zusammenhang gerissen worden. Er denke, dass es möglich sein werde, den Unterricht nach der Sommerpause weitgehend ohne solche Not-Maßnahmen beginnen zu lassen.

    Doch müsse man mit Blick auf die Gefahr einer vierten Welle der Pandemie vorbereitet sein. Dazu gehöre, dass man den Jugendlichen zumindest ein Impfangebot unterbreite und auch reguläre Tests gemacht würden. Je nach regionalem Inzidenzgeschehen sollten in den Schulen zudem Masken "zumindest eine Option sein", fügte er hinzu. 
  • 6/21/202112:32:44 PM
    Nach großer Clan-Razzia: Auch Ermittlungen wegen Corona-Tests 
    Nach einer großen Clan-Razzia unter anderem in Leverkusen wird drei Verdächtigen auch vorgeworfen, Corona-Tests gefälscht zu haben. Unter anderem gehe es darum, gegen Geld negative Corona-Testzertifikate ausgefüllt zu haben. Entsprechende Blankoformulare habe man sichergestellt, geht aus einem Bericht an den Rechtsausschuss des Landtags hervor. Der Justizminister nennt in dem Papier auch weitere Details zum mutmaßlichen Sozialbetrug durch die Familie, die in einer Villa in Leverkusen lebte. Ermittelt werde gegen den Vater, seine Frau, zwei Söhne und die Schwiegertochter. Sie hätten seit Mai 2015 "in wechselnder Zusammensetzung" beim Jobcenter zu Unrecht Sozialleistungen beantragt und Geschäfte und Vermögen verheimlicht. 
  • 6/21/202112:29:46 PM
    Bund will 2022 mehr Schulden machen als bisher geplant 
    Der Bund will im kommenden Jahr mehr neue Schulden machen als bisher geplant. Konkret ist eine Nettokreditaufnahme von 99,7 Milliarden Euro vorgesehen, wie aus einer Kabinettsvorlage zum Bundeshaushalt 2022 und der Finanzplanung bis 2025 hervorgeht. Diese lag der Deutschen Presse-Agentur am Montag vor. Zuerst hatte das "Handelsblatt" darüber berichtet. In den im März vorgelegten Eckwerten hatte das Finanzministerium noch mit einer Nettokreditaufnahme von 81,5 Milliarden Euro für 2022 gerechnet. Geplant sind nun aber höhere Ausgaben etwa für den Klimaschutz und die Gesundheit. Die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse soll auch im kommenden Jahr vor dem Hintergrund der Corona-Krise ausgesetzt werden. Ab 2023 will der Bund laut Vorlage nicht mehr von der Ausnahmeregelung Gebrauch machen.
  • 6/21/202112:22:02 PM
    Finalwoche in London: Hoffnung für deutsche Fußball-Fans 
    Nach der Debatte um mögliche Quarantäne-Ausnahmen für ausländische Zuschauer bei EM-Spielen in London gibt es für Fußballfans einen Hoffnungsschimmer. Laut Medienberichten will die britische Regierung am 28. Juni ihre Reiseliste überprüfen. Alle noch verbleibenden EM-Teilnehmerländer befinden sich derzeit auf der sogenannten gelben Liste. Das heißt, dass sich Einreisende - Fußballteams ausgenommen - zehn Tage isolieren müssen. Bei der Aktualisierung am kommenden Montag könnten Länder wie Deutschland, in denen die Zahl der Coronafälle stark rückläufig ist, auf die grüne Liste gesetzt werden. Dann wäre nach der Einreise keine Quarantäne mehr erforderlich.
  • 6/21/202112:21:26 PM
    Charité prüft Einsatz von Bandwurmmittel gegen Corona 
    Die Berliner Charité prüft den Einsatz eines üblicherweise gegen Bandwürmer eingesetzten Mittels zur Behandlung von Corona-Infektionen. Wie das Universitätsklinikum mitteilt, wird zurzeit in einer klinischen Studie untersucht, ob sich das Bandwurmmittel Niclosamid als wirksam gegen Covid-19 erweist. "Niclosamid hat in unseren Zellkultur-Untersuchungen den stärksten Effekt gezeigt und ist außerdem ein seit Jahren für Bandwurm-Infektionen zugelassenes Medikament", erklärt Marcel Müller vom Institut für Virologie an der Charité. Es sei außerdem bei potenziell wirksamen Dosierungen gut verträglich. "Wir halten es für den vielversprechendsten der vier neuen Wirkstoffkandidaten." Für die Studie werden noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht.
  • 6/21/202112:13:29 PM
    Bayerns Gesundheitsminister ruft Stadionbesucher zum Maskentragen auf 
    Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek ruft die Fußball-Fans im Münchener Stadion erneut zum Tragen von Masken auf. "Die Pandemie läuft noch, wir haben gegen das Virus noch nicht gewonnen", erklärt er. Sein Ministerium habe Kontakt zum DFB aufgenommen, um zu erreichen, dass mehr Fans bei den nächsten Spielen eine Maske trügen. "Derzeit setzen wir den intensiven Austausch auch mit der Stadt München fort. Die EM vor Zuschauern ist ein Modellversuch, den wir eng begleiten. Die Erfahrungen dabei werden wir auch bei künftigen Überlegungen zum regulären Zuschauerbetrieb im Profi-Fußball berücksichtigen." Die deutsche Elf spielt am Mittwoch (23. Juni) gegen Ungarn. 
  • 6/21/202112:07:04 PM
    Kliniken weisen Schummelvorwurf um Betten für Corona-Patienten zurück
    Deutschlands Krankenhäuser haben Vorwürfe zurückgewiesen, sie hätten aus finanziellen Gründen bei Angaben zu Betten für Covid-19-Behandlungen geschummelt. Der Bundesrechnungshof habe keine Belege für entsprechende Vorwürfe vorgelegt, sagte der Vorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, am Montag (21. Juni) bei einer Veranstaltung seiner Organisation. Seit Tagen wird darüber spekuliert, die Kliniken hätten mit Manipulationen Pauschalzahlungen für frei gehaltene Betten bekommen wollen. Gaß sagte, die Kliniken hätten die Infrastruktur zur Behandlung zahlreicher möglicher Covid-19-Patientinnen und -Patienten geschaffen. Diese möglichen Intensivbetten seien nicht komplett gebraucht worden. Aber wenn es nötig gewesen wäre, hätten die Behandlungskapazitäten hochgefahren werden können. Insgesamt forderte Gaß einen Kurswechsel in der Krankenhauspolitik mit einer auskömmlicheren Finanzierung.

  • 6/21/202112:03:01 PM
    Österreich erhält 3,5 Milliarden Euro Corona-Hilfen 
    Die EU-Kommission hat Österreich grünes Licht für den Corona-Wiederaufbauplan gegeben und dafür Gelder von 3,5 Milliarden Euro zugesagt. Der Plan erfülle alle Kriterien, sagt Kommissionschefin Ursula von der Leyen in Wien. Das Vorhaben wird bis 2026 aus EU-Fördermitteln finanziert. Sobald der Plan im Juli auch von den EU-Finanzministern genehmigt wird, erhält Österreich 450 Millionen Euro Vorfinanzierung für die im Plan vorgesehenen Projekte. Der Auszahlung der Hilfen müsse noch der Rat der EU-Staaten zustimmen. Die ersten Gelder sollen im Juli fließen. Sobald der Plan auch von den EU-Finanzministern genehmigt wird, erhält Österreich 450 Millionen Euro Vorfinanzierung für die im Plan vorgesehenen Projekte. Das gesamte Geld soll bis 2026 ausgegeben sein. 58 Prozent des Geldes für Österreich fließe in nachhaltige Projekte, wobei das Leuchtturmprojekt eine Steuerreform sei, die einen CO2-Preis erheben wird. 52 Prozent der Mittel sollen die Digitalisierung vorantreiben.
  • 6/21/202111:59:07 AM
    Hamburg lockert weiter 
    Angesichts einer stabilen Infektionslage lockert der Hamburger Senat die Corona-Kontaktbeschränkungen weiter. Ab Dienstag können sich wieder zehn Menschen aus verschiedenen Haushalten auch in Innenräumen treffen, wie der Senat heute mitteilt. Bislang waren nur fünf Personen erlaubt. Genesene und Geimpfte sowie Kinder werden dabei nicht mitgezählt. Private Feiern mit mehr als zehn Personen werden wie Veranstaltungen behandelt. Im Innenbereich gelten Abstandsgebot sowie Masken- und Testpflicht. Hochzeiten und andere private Feierlichkeiten gelten als Veranstaltungen ohne feste Sitzplätze. Das heißt den Angaben zufolge, dass im Freien 250 Menschen zusammen feiern dürfen, in geschlossenen Räumen bis zu 50. Für Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen gilt ab Dienstag eine Obergrenze von 500 im Freien und 100 in geschlossenen Räumen. Demonstrationszüge mit mehr als 500 Teilnehmern und ortsgebundene Kundgebungen mit mehr als 1000 Menschen im Freien oder 300 Teilnehmern in Innenräumen können im Ausnahmefall genehmigt werden, wenn die Infektionslage es zulässt.
  • 6/21/202111:54:47 AM
    Juristen fordern differenziertes Vorgehen bei Maskenpflicht 
    Bei der Umsetzung der Maskenpflicht haben Juristen ein differenziertes Vorgehen gefordert. Vor allem in Schulen stelle die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes einen "deutlich gravierenderen Eingriff" dar und belaste die Schüler «unverhältnismäßig", sagte der Leipziger Staatsrechtler Christoph Degenhart dem "Handelsblatt". In Schulen müssten «andere Mittel gesucht werden, was bei einem überschaubaren Personenkreis wie einem Klassenverband auch möglich sein dürfte." Dennoch hält Degenhart den Mund-Nasen-Schutz weiter für ein legitimes Mittel zur Eindämmung der Pandemie. Im Gegensatz zu Kontaktbeschränkungen, Ausgangssperren oder Quarantänepflichten stelle die Maskenpflicht eine "nicht sehr eingriffsintensive Maßnahme dar", sagte der Jurist. Als "wirksames Mittel der Prävention" sei die Maskenpflicht für geschlossene Räume und größere Menschenansammlungen "verfassungsrechtlich weiterhin gerechtfertigt".
  • 6/21/202110:58:58 AM
    Niedersachsen setzt weitere Corona-Lockerungen um
    Angesichts der entspannteren Infektionslage lockert das Land Niedersachsen weitere Corona-Beschränkungen. Bereits am Samstag hatte es Lockerungen bei privaten Treffen gegeben, ab Montag (21. Juni) folgen eine Reihe zusätzlicher Erleichterungen - auch hier vor allem zu Kontaktregeln. So dürfen nach Angaben der Staatskanzlei bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz bis einschließlich 10 wieder mehr Menschen zusammenkommen: Bis zu 25 in Innenräumen und bis zu 50 draußen. Kinder werden bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren wie vollständig Geimpfte und Genesene nicht mit eingerechnet. Haben alle Erwachsenen außerdem einen negativen Testnachweis, sind geimpft oder genesen, können sich noch mehr Menschen treffen. Eine Masken- und Abstandspflicht bei privaten Treffen gibt es nicht.
  • 6/21/202110:38:05 AM
    Schleswig-Holstein: Kein neuer Corona-Fall gemeldet
    Das Land Schleswig-Holstein meldet am Sonntag keinen einzigen Corona-Neuinfektionsfall. Auch die Zahl der Menschen, die mit Covid-19 in einem Krankenhaus behandelt werden, verändert sich nicht - und es gibt keinen weiteren gemeldeten Todesfall. Das geht aus Daten der Landesmeldestelle in Kiel vom 20. Juni (Stand: 19.46 Uhr) hervor.
  • 6/21/202110:35:25 AM
    Keine "Geister-Spiele": Tokio gestattet bis zu 10.000 japanische Fans 
    Trotz der andauernden Pandemie wollen Japans Olympia-Organisatoren bis zu 10.000 einheimische Zuschauer bei allen Wettkämpfen der Sommerspiele in Tokio zulassen. Maximal darf aber die Hälfte der Plätze in den Arenen besetzt werden, wie die japanischen Gastgeber nach Beratungen mit dem Internationalen Olympischen Komitee entschieden. Allerdings gilt diese Entscheidung unter Vorbehalt: Sollten die Infektionszahlen in Japan wieder ansteigen, könnten die Wettbewerbe der olympischen Spiele (23. Juli bis 8. August) doch noch hinter verschlossenen Türen stattfinden.

  • 6/21/202110:24:32 AM
    Nachtclubs in Frankreich dürfen ab 9. Juli wieder öffnen
    In Frankreich dürfen Nachtclubs ab dem 9. Juli wieder öffnen und damit erstmals seit dem ersten Lockdwon im März vorigen Jahres. Dies kündigt die Regierung an und treibt ihre Lockerungen nach dem dritten Lockdown voran. So ist seit dem 19. Mai die Außengastronomie wieder offen, seit Anfang Juni dürfen Restaurants, Bars und Cafes erstmals nach sieben Monaten auch wieder im Innenbereich Gäste empfangen. Laut der Gastgewerbegewerkschaft UMIH haben in der Corona-Krise von den 1600 Nachtclubs in Frankreich mehr als 100 ganz dichtmachen müssen.
  • 6/21/202110:20:53 AM
    Katar will nur vollständig geimpfte Fußball-Fans in WM-Stadien lassen
    Bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar im November und Dezember 2022 dürfen nur vollständig gegen Corona geimpfte Fans in die Stadien. Das kündigt der Ministerpräsident des Golf-Emirats, Scheich Chalid bin Chalifa bin Abdulasis Al-Thani, an. Er fügt hinzu, dass Katar derzeit Gespräche zur Sicherung von einer Million Impfdosen führe, falls die globalen Immunisierungsbemühungen bis zu dem Turnier wider Erwarten nicht ausreichend vorangekommen sein sollten. Wie die Impfung dann konkret ablaufen soll, war nicht klar. Derzeit sind bei den meisten Vakzinen zwei Impfungen im Abstand von mehreren Wochen nötig.
  • 6/21/202110:00:14 AM
    Positiver Corona-Test bei Fußball-Star Billy Gilmour 
    Schottlands Shootingstar Billy Gilmour fällt nach einem positiven Corona-Test für das entscheidende Gruppenspiel gegen Kroatien aus. Wie der schottische Verband am Montag mitteilte, muss sich der Profi vom FC Chelsea für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. Damit fiele der 20-Jährige auch für ein mögliches Achtelfinalspiel der Bravehearts aus. Dazu muss aber als erste Voraussetzung ein Sieg am Dienstag (21.00 Uhr) in Glasgow gegen Kroatien her.

  • 6/21/20219:56:17 AM
    42,3 Millionen Deutsche sind mindestens einmal geimpft
    Mehr als 31 Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Montag hervor (Stand: 10.50 Uhr). Demnach wurden am Sonntag 290 534 Impfdosen verabreicht. Etwas mehr als 42 Millionen Menschen (50,8 Prozent) haben mindestens eine Impfung verabreicht bekommen, 25,8 Millionen (31,1 Prozent) sind vollständig geimpft. Unter den Bundesländern verzeichnet Bremen mit 57,5 Prozent den höchsten Anteil Erstgeimpfter. Neun weitere Bundesländer haben die 50-Prozent-Marke geschafft. Schlusslicht bleibt Sachsen mit 45,3 Prozent. Das Saarland zählt mit 37,2 Prozent den höchsten Anteil an vollständig geimpften Einwohnern. Brandenburg ist hier mit 28,6 Prozent am Ende der Rangliste. 
  • 6/21/20219:12:51 AM
    Studie: Durch Corona wird Familie wichtiger - gleichzeitig nehmen Konflikte zu
    In der Corona-Krise fühlen sich junge Menschen enger mit ihrer Familie verbunden. 58 Prozent der unter 30-Jährigen sagen, ihre Familie sei seit Beginn der Pandemie deutlich wichtiger für sie geworden. Doch nur 38 Prozent berichten davon, dass sie in dieser Zeit mehr mit der Familie unternehmen - wie etwa Spieleabende oder Ausflüge. Stattdessen kommt es bei mehr als jedem Dritten häufiger zu Streit und Konflikten als vor Corona. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Studie "Generation Corona" der pronova BKK, für die 1.000 junge Erwachsene im Alter von 16 bis 29 Jahren befragt wurden. 
    38 Prozent der unter 30-Jährigen berichten über mehr Konflikte und Streitereien mit der Familie. Die Studie zeigt auch, dass junge Menschen, die mit Geschwistern im Elternhaus leben, häufiger depressiv sind (61 Prozent) und auch öfter zu aggressivem Verhalten neigen (43 Prozent). "In manchen Familien ist schon viel kaputt gegangen und viel Schlimmes passiert. Hilfsangebote und Sensibilisierung sind wichtig", sagt die auf den Gesundheitsmarkt spezialisierte Zukunftsforscherin Corinna Mühlhausen. "Bei anderen können wir davon ausgehen, dass es sich lediglich um eine Ausnahmesituation handelt. Alle sitzen enger zusammen und bekommen mehr voneinander mit. Doch sie werden mit dem Gefühl aus der Krise gehen, etwas zusammen durchgestanden zu haben und resilienter sein." 
  • 6/21/20218:53:42 AM
    Kanzlerin Merkel warnt vor Übermut
    Kanzlerin Angela Merkel hat trotz der einstelligen Werte bei den Corona-Inzidenzen vor Übermut gewarnt. Man sei bei einer erfreulichen Inzidenz unter zehn, sagte Merkel am Montag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen bei einer gemeinsamen Klausur der Spitzen von CDU und CSU zum Wahlprogramm der Union in Berlin. Dies sei aber immer noch drei Mal so hoch wie vor zwölf Monaten. Man müsse "das richtige Maß an Freiheit und Vorsicht finden", wurde sie zitiert. Es dürfe nicht vergessen werden: "Maske tragen ist immer noch das Einfachste." Die Pandemie werde erst zu Ende sein, wenn die ganze Welt geimpft sei. "Wir müssen an den Rest der Welt auch denken", sagte Merkel demnach. 

    Regierungssprecher Steffen Seibert sagt, trotz aktuell niedriger Infektionszahlen in Deutschland müsse die Pandemie weiterhin genau beobachtet werden. Es könne vor allem wegen der Delta-Variante größere lokale Ausbrüche geben, wie die jüngsten Beispiele in Großbritannien und Portugal zeigten. Delta sei deutlich ansteckender. "Deswegen müssen wir uns dieses Risikos bewusst sein."
  • 6/21/20218:33:09 AM
    Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft: "Wir können das stemmen" 
    Die Krankenhäuser in Deutschland sehen sich auf eine Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus vorbereitet.
    Der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, sagte am Montag im Inforadio vom rbb: "Wir können das stemmen. Wir haben aus den ersten drei Pandemiewellen viele Erfahrungen gezogen und wir haben jetzt auch gute Voraussetzungen, was das Thema Impfen angeht." Er rechne damit, dass bis zum Herbst 60 - 70 Prozent der Menschen in Deutschland geimpft sein werden, was den Kliniken die Arbeit erleichtere. 

  • 6/21/20218:16:24 AM
    Dax-Konzerne wollen auch künftig vermehrt auf mobile Arbeit setzen
    Die Mehrheit der 30 im Deutschen Aktienindex notierten Konzerne plant einer Umfrage zufolge eine Ausweitung der mobilen Arbeit auch nach der Pandemie. Das berichtet die Funke Mediengruppe unter Berufung auf eine Erhebung unter den 30 Dax-Konzernen. 22 Unternehmen bekundeten darin ihr Interesse, die Zahl der mobilen Arbeitstage künftig erhöhen zu wollen. Mit dem Auslaufen der Homeoffice-Pflicht Ende Juni ist ein Streit zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern entbrannt - auch mit Blick auf eine mögliche gesetzliche Regelung über die Dauer der Pandemie hinaus.
  • 6/21/20218:06:02 AM
    Bouffier: Bei Delta-Ausbreitung wieder Kontaktbeschränkungen möglich 
    Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) schließt wegen der sich auch in Deutschland ausbreitenden Delta-Variante des Coronavirus eine Rückkehr zu Kontaktbeschränkungen nicht aus. "Ich rechne damit, dass die Delta-Variante in einem Monat auch in Deutschland die vorherrschende Variante ist", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Montag). Dann stelle sich die Frage: "Wie wirkt welches Vakzin auf sie?" Man könne auch nicht ausschließen, das Menschen infiziert aus dem Sommerurlaub zurückkehren. Von den Antworten auf diese Fragen hänge ab, "ob wir eine vierte Welle bekommen und wieder zu Kontaktbeschränkungen zurückkehren. Ausschließen können wir das nicht". 
  • 6/21/20217:59:26 AM
    Nur noch drei Regionen über 35er Inzidenz
    Das Coronavirus ist in den Bundesländern weiter auf dem Rückzug. Nur noch drei Regionen überschreiten die Schwelle von 35 Infektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche. Spitzenreiter ist dabei Zweibrücken in Rheinland-Pfalz mit einer Inzidenz von 43,9, gefolgt vom bayrischen Schweinfurt mit 41,2. Der Unstrut-Hainich-Kreis in Thüringen liegt mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35,2 nur noch knapp über der Marke. Zehn Regionen in Deutschland sind derweil Corona-frei, darunter Dithmarschen und Goslar.
  • 6/21/20217:57:32 AM
    Israel erlaubt Einreise von geimpften Individualtouristen
    Israel will ab 1. Juli die Einreise von geimpften Individualtouristen erlauben. Diese bräuchten dann keine Genehmigung im Vorfeld mehr, schreibt Innenministerin Ajelet Schaked von der ultrarechten Jamina-Partei auf Facebook. Welche Impfungen dabei akzeptiert würden, werde noch mitgeteilt. In einem ersten Öffnungsschritt hatte Israel Ende Mai wieder in begrenzter Anzahl die Einreise von Gruppen geimpfter Touristen erlaubt. Das Mittelmeerland hatte sich nach Beginn der Pandemie praktisch abgeschottet. Ausländern war die Einreise nur in Ausnahmefällen möglich. Die Tourismusindustrie ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, sie hat stark unter den Folgen der Corona-Krise gelitten.
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