Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER: 3000 ungeimpfte Gesundheitsmitarbeiter in Frankreich entlassen

Medizinisches Personal auf einer Intensivstation in Frankreich - ungeimpft hier nicht mehr möglich.
Medizinisches Personal auf einer Intensivstation in Frankreich - ungeimpft hier nicht mehr möglich.
© dpa, Jeff Pachoud, jpa aju alf hjb

16. September 2021 - 22:33 Uhr

  • 9/16/20215:54:03 PM
    Frankreich: 3000 ungeimpfte Gesundheitskräfte suspendiert

    Wie die "Welt" berichtet, sind mit Start der Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen in Frankreich rund 3000 Angestellte vorläufig suspendiert worden. Sie hätten am Mittwoch noch keine erste Impfung gegen das Coronavirus vorweisen können, sagte Gesundheitsminister Olivier Véran am Donnerstag. Er gehe aber davon aus, dass die Angestellten, die etwa in Bereichen wie Küche oder Wäscherei arbeiteten, die Impfung schnell nachholten.

    „Alle, die mit kranken und schwachen Menschen in Kliniken oder Heimen arbeiten, sind jetzt geimpft“, betonte der Minister in einem TV-Interview. Es habe nur wenige Dutzend Kündigungen von Beschäftigten gegeben, die mit der Impfpflicht gar nicht einverstanden seien.

  • 9/16/20217:44:42 PM
    Österreich: Salzburg wird zum Höchstrisikogebiet

    Das Salzburger Land ist in Österreich als Gebiet mit sehr hohem Corona-Risiko eingestuft worden. Die nationale Corona-Kommission setzte Salzburg am Donnerstag als einziges Bundesland auf die höchste Stufe der fünfstufigen nationalen Corona-Skala. Im Rest Österreichs besteht hohes oder mittleres Risiko.

    Die Mitglieder der Kommission aus Medizin und Verwaltung argumentierten, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in Salzburg mit rund 180 Infizierten besonders hoch sei, während die Impfrate und die Kontaktnachverfolgung hinterherhinkten.

    Die österreichweite Inzidenz lag zuletzt bei 164. Die Salzburger Behörden kündigten keine unmittelbaren Maßnahmen als Reaktion auf die Einstufung an.

  • 9/16/20217:01:42 PM
    Italien schreibt allen Beschäftigten Impfung oder Corona-Tests vor

    Als erstes Land in Europa schreibt Italien künftig allen Beschäftigten im privaten und öffentlichen Bereich Impfungen oder negative Corona-Tests vor, um ihrer Arbeit nachzugehen. Die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi beschloss am Donnerstag, den "Grünen Pass" umfangreich auszuweiten. Wer kein Zertifikat vorweisen kann, darf vom 15. Oktober an nicht mehr zur Arbeit in Büros, Behörden, Geschäften oder der Gastronomie gehen. Mit der Maßnahme will Draghi Impfgegner und -zweifler umstimmen. In Italien waren bis Donnerstag 75 Prozent der Menschen über zwölf Jahren durchgeimpft.
    Das neue Dekret setzte Draghi trotz der Proteste der Gewerkschaften und Teile der rechten Parteien durch. Diese hatten in den Beratungen mit dem Regierungschef erfolglos gefordert, dass Covid-Tests als Alternativen zu Impfungen kostenlos bleiben müssten. Es dürfe nicht sein, dass man bezahlen müsse, um arbeiten zu gehen, hieß es. Draghis Kabinett aber beschloss lediglich Preisdeckelungen: Erwachsene dürfen pro Test höchstens 15 Euro zahlen, Kinder 8 Euro.
    Verstöße gegen die Regeln sollen scharf geahndet werden: Wer keinen Grünen Pass - dazu zählt auch der EU-Corona-Zertifikat - hat und deshalb nicht zur Arbeit erscheint, darf ohne Bezahlung freigestellt werden - in öffentlichen Einrichtungen nach fünf Tagen, in der Privatwirtschaft sofort. In einigen Bereichen wie etwa an Schulen ist der Grüne Pass bereits Pflicht. Arbeitgebern, die keine Kontrollen durchführen, drohen Bußgelder bis zu 1500 Euro.
    Das neue Dekret wird vom 15. Oktober bis 31. Dezember gelten. Bis Jahresende gilt in Italien offiziell noch der Corona-Notstand.
  • 9/16/20214:21:35 PM
    Erster Prozess um Corona-Ansteckungen im Skiort Ischgl

    Die Ausbreitung des Coronavirus im Tiroler Skiort Ischgl und die teils tödlichen Folgen für Touristen werden am Freitag erstmals von einem Gericht behandelt. Die Witwe und der Sohn eines an Covid-19 gestorbenen Österreichers, der sich bei der chaotischen Abreise aus Ischgl angesteckt haben soll, fordern rund 100 000 Euro Schadenersatz. Vor dem zivilrechtlichen Prozess im Wiener Landesgericht hat die beklagte Republik Österreich jede Schuld von sich gewiesen. Es gilt als unwahrscheinlich, dass schon am Freitag ein Urteil gefällt wird. Weitere Klagen werden in den kommenden Wochen verhandelt.
    Ischgl gilt als Beispiel für eine unkontrollierte Ausbreitung des Coronavirus, seit der Ski- und Partyort im März 2020 wegen steigender Fallzahlen plötzlich geschlossen wurde und Touristen - darunter viele Deutsche - plötzlich abreisen mussten. Aus Sicht der Kläger trug die von den Behörden schlecht organisierte Evakuierung zu einem Chaos mit weiteren Infektionen bei, die dann von Rückkehrern in viele Länder weitergetragen wurden.
  • 9/16/20214:17:53 PM
    Mehr als jeder Dritte hat schon mal Impf-Streit erlebt

    Die Impfung gegen das Coronavirus ist ein Thema, das im Job und auch im privaten Umfeld manchmal zu Konflikten führt. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hat das mehr als jeder Dritte (37 Prozent) schon persönlich erlebt. Rund 15 Prozent der Befragten gaben an, in ihrer Familie sei über die Impfung gestritten worden. Zwölf Prozent der Deutschen ab 18 Jahren haben einen solchen Streit am Arbeitsplatz erlebt - allerdings ist dabei zu berücksichtigen, dass ein Teil der Beschäftigten derzeit ohnehin im Home Office arbeitet. 23 Prozent der Teilnehmer der repräsentativen Umfrage unter Wahlberechtigten gaben an, in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis habe es schon Streit um die Impfung gegeben. 
  • 9/16/20213:00:51 PM
    Spahn - Schnelltest für Schwangere und 12- bis 17-Jährige noch bis Ende 2021 kostenfrei

    Kinder von 12 bis 17 Jahren und Schwangere sollen nach Plänen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn noch "bis Ende des Jahres" kostenlose Corona-Schnelltests bekommen können. "Für beide Gruppen ist die Impf-Empfehlung erst kürzlich gekommen", sagte der CDU-Politiker der "Welt". Sie hätten daher in diesen Wochen die Chance, sich impfen zu lassen. Geregelt werden soll dies in einer neuen Testverordnung, die einen Bund-Länder-Beschluss umsetzt.

    Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten hatten beschlossen, dass das vom Bund finanzierte Angebot für kostenlose Bürgertests für alle enden soll. "Ab dem 11. Oktober werden für alle, die sich impfen lassen könnten, Bürgertests kostenpflichtig", sagte Spahn. Eine Impfung sei eine freie persönliche Entscheidung, es gehe aber auch um gegenseitigen Schutz. "Wer sie nicht wahrnimmt und sich nicht impfen lässt, der muss dann eben die Kosten für Tests selbst tragen." 

    Generell möglich bleiben sollen Gratis-Tests für alle, die sich nicht impfen lassen können - darunter Kinder unter zwölf Jahren.

    Ein erster Entwurf für die neue Verordnung hatte zunächst vorgesehen, dass Tests für Kinder von 12 bis 17 Jahren noch bis 30. November gratis sein sollten.
  • 9/16/20211:39:00 PM
    Spürhunde sollen bei Konzerten Corona erschnüffeln
    Erstmals in Deutschland sollen Corona-Spürhunde im Praxiseinsatz eine Konzertreihe für ein Forschungsprojekt in Hannover sicherer machen. Ziel sei, "Gefährdungspotenziale herunterzudampfen" - und herauszufinden, ob der Einsatz der Hunde eine Option sei, sagte Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler. "Es gibt weltweit Interesse an dem Projekt", betonte der CDU-Politiker.  Holger Volk, Leiter der Klinik für Kleintiere an der Tierärztlichen Hochschule Hannover, sprach von weltweit 26 Studien, die alle ergeben hätten, dass Hunde Corona-Infektionen erschnüffeln könnten.

    Die vierteilige Konzertreihe startet am Sonntag und ist Teil des Projekts "Back to Culture" von Tierärztlicher Hochschule Hannover, Hannover Concerts und ProEvent Hannover, das vom Ministerium mit 1,3 Millionen Euro gefördert wird. Jeder Besucher gebe eine Schweißprobe aus der Armbeuge für die Hunde ab, parallel würden Antigen-Schnelltests und PCR-Tests für jeden Besucher gemacht, erklärte Volk. Beim ersten Konzert mit 500 Besuchern sollten fünf bis sechs Hunde im Einsatz sein.

  • 9/16/20211:20:00 PM
    Frankreich: Rund 3.000 Pflege-Beschäftigte suspendiert - weil nicht fristgerecht geimpft
    In Frankreich sind nach Regierungsangaben rund 3000 Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Ärztezentren vom Dienst suspendiert, weil sie der Pflicht zur Corona-Impfung nicht fristgemäß nachgekommen sind. 

    Nach Worten von Gesundheitsminister Olivier Veran ergibt sich daraus kein größeres Problem für das französische Gesundheitswesen. "Es gab kein Chaos, bei weitem nicht", sagt er dem Radiosender RTL und beziffert die Zahl der in dem Sektor insgesamt Beschäftigten auf 27 Millionen. Gewerkschaften warnen dagegen vor Beeinträchtigungen in der Versorgung. Der Ausfall von wenig Personal reiche bereits aus, um einen Teufelskreis aus Überlastung und zusätzlichen Fehlzeiten in Gang zu bringen, argumentieren Branchenvertreter.
  • 9/16/202112:57:10 PM
    Krankschreibung bei Erkältungen bis Jahresende per Telefon möglich
    Angesichts der weiter angespannten Corona-Lage bleiben Krankschreibungen wegen leichter Erkältungsbeschwerden bis Jahresende auch telefonisch und ohne Besuch einer Arztpraxis möglich. Die Sonderregelung wird nochmals um drei Monate bis 31. Dezember verlängert, wie der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken am Donnerstag beschloss. Dies solle wegen der leichter übertragbaren Delta-Virusvariante und langsam voranschreitender Impfungen weiterhin helfen, Kontakte zu vermeiden und Infektionsrisiken zu minimieren.

    Telefonische Krankschreibungen sind bis zu sieben Tage möglich und können ebenfalls telefonisch für weitere sieben Kalendertage verlängert werden. Ärztinnen und Ärzte müssen sich dafür durch "eingehende telefonische Befragung" persönlich vom gesundheitlichen Zustand überzeugen.
  • 9/16/202112:43:55 PM
    Italien: Gesundheitspass für alle Beschäftigten soll kommen
    In Italien soll ab dem 15. Oktober ein sogenannter Grüner Pass für alle Beschäftigten obligatorisch werden. Regierungskreisen zufolge soll dann eine entsprechende Verordnung in Kraft treten, die das Kabinett noch heute beschließen will. Das Zertifikat zeigt an, dass der Inhaber wenigstens eine Impfdosis erhalten hat, negativ getestet ist oder vor kurzem von Corona genesen ist. Es wäre die erste solche Bestimmung für alle Beschäftigten im öffentlichen und privaten Sektor in einem europäischen Land. 

    Die meisten politischen Parteien und die großen Arbeitgeberverbände unterstützen die Maßnahme in der Hoffnung, dass damit künftig Lockdowns vermieden werden. Es gab aber immer wieder Proteste dagegen in den vergangenen Wochen. Beschäftigte, die keinen solchen Pass vorweisen, sollen ohne Bezahlung von der Arbeit freigestellt werden. Wer trotzdem zur Arbeit geht, muss mit einer Geldbuße von bis zu 1.000 Euro rechnen.
  • 9/16/202111:31:42 AM
    Gesundheitsgremium zurückhaltend bei Nutzen von Corona-Medikament
    Der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen hat sich zurückhaltend zum Nutzen des Medikaments Remdesivir bei der Behandlung von Covid-19-Erkrankungen geäußert. Erwachsene Patienten mit noch nicht sehr schwerer Lungenentzündung könnten davon profitieren, teilte das oberste Entscheidungsgremium des deutschen Gesundheitswesens am Donnerstag mit. Das Ausmaß des Zusatznutzens werde aber nur als gering eingestuft. Für schwerer erkrankte Erwachsene und Jugendliche von 12 bis 18 Jahren habe in einer eigenen Bewertung kein Zusatznutzen festgestellt werden können.

    Remdesivir war vom US-Pharmakonzern Gilead ursprünglich für die Bekämpfung des Ebola-Virus entwickelt worden. Nach Ausbruch der Corona-Pandemie galt es eine Zeit lang als Hoffnungsträger. Es erhielt im Juli 2020 als erstes Mittel in der EU eine Zulassung unter Auflagen zur spezifischen Behandlung bestimmter Patienten.

  • 9/16/202111:03:14 AM
    Studie: Biontech-Booster erhöht Corona-Schutz bei Senioren deutlich
    Eine Corona-Auffrischungsimpfung bei Menschen über 60 Jahren erhöht die Schutzwirkung des Biontech-Mittels einer Studie zufolge beträchtlich. So habe es bei zweifach Geimpften in Israel mehr als 10 Mal so viele nachgewiesene Infektionen und knapp 20 Mal mehr schwere Erkrankungen gegeben als bei 3-fach-Geimpften, schreiben israelische Forscher im «New England Journal of Medicine». Ein deutscher Experte zeigte sich beeindruckt vom Effekt der Booster-Impfung.

    In Israel haben mittlerweile alle Geimpften die Möglichkeit, frühestens fünf Monate nach der zweiten Dosis eine Auffrischungsimpfung zu bekommen. In der Studie wurden Daten von insgesamt mehr als einer Million Senioren in Israel berücksichtigt.

  • 9/16/202110:52:29 AM
    83 Infizierte nach 2G-Party - bisher keine Verstöße bei Impfnachweis
    Nach einer Clubparty nur für Geimpfte und Genesene in Münster ist die Zahl der mit Corona infizierten Besucher auf 83 gestiegen. Bis Donnerstag seien 59 Impfnachweise eingereicht und überprüft worden, teilte die Stadt mit. "Bisher ist kein Verstoß bei den Impfnachweisen festgestellt worden."

    Insgesamt hatten am 3. September rund 380 Menschen an der Partynacht teilgenommen. Für den Zutritt galt die sogenannte 2G-Regel, das heißt, nur Geimpfte oder Genesene wurden reingelassen. 
    Die Betroffenen zeigten weiterhin nur milde oder gar keine Symptome, teilte die Stadt weiter mit. Bereits am Dienstag hieß es, dass die meisten infizierten Gäste aus Münster kommen, die übrigen Personen in der erweiterten Region wohnen. Auch ein Mitarbeiter des Clubs sei infiziert.

  • 9/16/202110:15:37 AM
    Mehr als 1 Milliarden Menschen in China vollständig geimpft
    China hat mehr als 70 Prozent seiner 1,4 Milliarden Einwohnerinnen und Einwohner geimpft. Diese Zahl gab die Nationale Gesundheitskommission bekannt. Demnach seien 1,01 Milliarden Menschen vollständig geimpft, wie Kommissionssprecher Mi Feng auf einer Pressekonferenz sagt. Die Impfstoffe stammen zumeist von Sinovac Biotech und dem staatlich unterstützten Hersteller Sinopharm.
  • 9/16/20219:18:54 AM
    Gut 52 Millionen in Deutschland vollständig gegen Corona geimpft
    Die Corona-Impfungen in Deutschland gehen weiter voran. Vollständig mit der meist nötigen zweiten Spritze geimpft sind nun 52,1 Millionen Menschen oder 62,7 Prozent aller Einwohner, wie aus Daten des Bundesgesundheitsministeriums von Donnerstag hervorgeht. Mindestens eine erste Impfung bekommen haben inzwischen 55,6 Millionen Menschen oder 66,9 Prozent der Bevölkerung.

    Minister Jens Spahn (CDU) rief erneut dazu auf, Impfgelegenheiten wahrzunehmen. "Die Impfung verhindert schon jetzt viel Leid und Krankheit", schrieb er bei Twitter. Aber auf den Intensivstationen lägen quasi nur Ungeimpfte. "Das wäre nicht nötig. Impfen schützt jetzt!"

  • 9/16/20219:00:05 AM
    Festleiter will Oktoberfest 2022: Geimpft, genesen - Wiesn?
    Nach zwei Jahren ohne Oktoberfest soll es 2022 in München wieder heißen: "Ozapft is". "Nächstes Jahr wird es die echte Wiesn geben", verspricht der Wiesnchef und Münchner Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner (CSU). "Nächstes Jahr sehen wir uns wieder live auf der Wiesn." Dafür laufen bereits die Planungen, wie Baumgärtner der Deutschen Presse-Agentur sagte. Voraussetzung sei, dass nicht Bundes- oder Landesregelungen dagegen stehen. Die Sicherheit der Gäste habe oberste Priorität. 

    Er halte es tendenziell für möglich, dass das Oktoberfest mit Geimpften und Genesenen gefeiert werden könne, sagte Baumgärtner - möglich seien auch zusätzliche Tests für die geimpften oder genesenen Besucher, da auch diese das Virus verbreiten könnten. "Worüber wir nachdenken, ist 2G und zusätzliche Tests", sagte Baumgärtner.
  • 9/16/20218:25:28 AM
    Agentur: Putin noch für einige Tage in Quarantäne
    Der russische Präsident Wladimir Putin muss der Nachrichtenagentur TASS zufolge noch für einige Tage in Quarantäne bleiben, nachdem Dutzende Personen in seinem Umfeld an Covid-19 erkrankt sind. Er werde einige Tage in Selbstisolation verbringen, sagte Putin in einem Video zu einer Sicherheitskonferenz in Tadschikistan, an der er eigentlich vor Ort teilnehmen wollte. Es gehe nicht um eine oder zwei infizierte Personen, sondern um Dutzende.
  • 9/16/20217:05:28 AM
    Unicef dringt auf Öffnung der Schulen
    Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen fordert die Länder, in den die Schulen wegen der Corona-Pandemie geschlossenen sind, auf, diese so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Wie ein von Unicef veröffentlichter Bericht zeigt, sind in 17 Ländern die Schulen derzeit vollständig zu, etwa in Venezuela, Bangladesch, auf den Philippinen und in Saudi-Arabien. In 39 Ländern sind sie nur teilweise geöffnet. Dies sei eine Krise, die nicht ignoriert werden dürfe, sagt Unicef-Exekutivdirektorin Henrietta Fore. "Überall müssen die Schulen so schnell wie möglich geöffnet werden."
  • 9/16/20215:55:45 AM
    Hongkonger Experten: Nur Einzeldosis von Biontech für Teenager
    Gesundheitsexperten in Hongkong empfehlen wegen des erhöhten Auftretens von Myokarditis nur eine Impfung mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer für Jugendliche im Alter von zwölf bis 17 Jahren. Die Herzmuskelentzündung trete in dieser Altersgruppe häufiger auf als ursprünglich angenommen, sagt Lau Yu-lung, Vorsitzender des Impf-Gremiums, das die Regierung berät. Mit einer Einmal-Gabe des Vakzins könne das Risiko einer Herzmuskelentzündung "deutlich verringert" werden.
  • 9/16/20215:24:29 AM
    Umfrage: 20 Prozent sind gegen Privilegien für Geimpfte und Genesene
    20 Prozent der Deutschen sind nach einer neuen Umfrage gegen Privilegien für Geimpfte und von Corona Genesene. Sie finden es nicht gut, wenn immunisierte Menschen von Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen befreit werden und ihre alten Freiheiten in Restaurants und Hotels, Sport- und Kultureinrichtungen zurückerhalten. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Hamburger Opaschowski Instituts für Zukunftsforschung (OIZ).

    Demnach sind besonders Jüngere und Singles gegen eine Besserstellung Geimpfter und Genesener. In der Altersgruppe der 14- bis 24-Jährigen betrug die Ablehnung 25 Prozent, bei den Singles im Alter von 25 bis 49 Jahren sogar 28 Prozent. Unter Familien mit Jugendlichen und Landbewohnern ist die Ablehnung mit 15 beziehungsweise 14 Prozent dagegen deutlich niedriger.
  • 9/16/20215:18:09 AM
    Hessen führt Corona-2G-Optionsmodell ein
    Hessen führt ein Corona-2G-Optionsmodell ein. Die ab diesem Donnerstag geltende neue Corona-Verordnung der Landesregierung gibt Veranstaltern und privaten Betreibern damit die Möglichkeit, nur geimpfte und genesene Menschen in ihre Läden zu lassen. Für Besucher gelten dann in den teilnehmenden Restaurants, Cafés, Kinos und Friseursalons keine Maskenpflicht und keine Abstandsregeln. Bei dem freiwilligen Corona-2G-Optionsmodell fällt auch die sonst geltende Beschränkung für die Zahl Gäste in Innenräumen für Geimpfte und Genesene weg. Kinder und Jugendliche bis zwölf Jahre können an 2G-Angeboten und -veranstaltungen auch ohne Impfung teilnehmen.
  • 9/16/20214:04:11 AM
    RKI meldet 12.925 Neuinfektionen: Inzidenz sinkt auf 76,3
    Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 12.925 neue Positiv-Tests. Das sind 2416 weniger als am Donnerstag vor einer Woche, als 15.341 Neuinfektionen gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 76,3 von 77,9 am Vortag. 68 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 92.837. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 4,1 Millionen Corona-Tests positiv aus.
  • 9/15/20218:26:26 PM
    Moderna: Schutzwirkung der Covid-19-Impfung lässt nach

    Laut dem Impfstoff-Hersteller "Moderna" lässt die Schutzwirkung seiner Covid-19-Impfung über die Zeit nach. Das hätten neue Daten aus umfangreichen Studien ergeben, teilt das US-Unternehmen mit. Die Untersuchungen stützten die Argumentation für eine Booster-Impfung. Moderna hatte am 1. September bei der US-Arzneimittelbehörde FDA erste Daten für die Prüfung einer Auffrischungsimpfung eingereicht. Die Booster-Impfung ruft dem Impfstoff-Hersteller zufolge eine robuste Antikörperreaktion auf die Delta-Variante hervor. Nach Ansicht mehrerer führender Wissenschaftler sind zusätzliche Corona-Auffrischungsimpfungen für die allgemeine Bevölkerung nach derzeitigem Erkenntnisstand nicht erforderlich.
  • 9/15/20218:11:24 PM
    Papst Franziskus kritisiert Kardinäle, die sich nicht impfen lassen

    Papst Franziskus hat gegenüber Journalisten auf dem Rückflug von der Slowakei nach Rom die Impfverweigerer unter den Kardinälen kritisiert. "Im Kardinalskollegium gibt es ein paar Verweigerer", sagte das katholische Kirchenoberhaupt. "Einer von den armen Männern hat sich mit dem Virus angesteckt", sagte der Papst. Er bezieht sich damit offensichtlich auf den konservativen US-Kardinal Raymond Burke, der kürzlich mit einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Burke gilt als scharfer Kritiker des Papstes.

  • 9/15/20216:46:25 PM
    Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt weiter

    Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein ist leicht weiter gesunken. Am Mittwoch lag die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 40,2 - nach 40,5 am Dienstag. Eine Woche zuvor hatte die Landesmeldestelle sie mit 47,2 angegeben.
    Innerhalb eines Tages wurden 230 neue Corona-Fälle gemeldet, wie aus den Daten vom Mittwochabend hervorgeht. Tags zuvor waren es 199, am Mittwoch der vergangenen Woche 249.
  • 9/15/20214:04:30 PM
    Hessen führt ab Donnerstag Corona-2G-Optionsmodell ein

    Hessen führt ein Corona-2G-Optionsmodell ein. Die ab diesem Donnerstag geltende neue Corona-Verordnung der Landesregierung gibt Veranstaltern und privaten Betreibern damit die Möglichkeit, nur geimpfte und genesene Menschen in ihre Läden zu lassen. Für Besucher gelten dann in den teilnehmenden Restaurants, Cafés, Kinos und Friseursalons keine Maskenpflicht und keine Abstandsregeln. Bei dem freiwilligen Corona-2G-Optionsmodell fällt auch die sonst geltende Beschränkung für die Zahl Gäste in Innenräumen für Geimpfte und Genesene weg. Kinder und Jugendliche bis zwölf Jahre können an 2G-Angeboten und -veranstaltungen auch ohne Impfung teilnehmen.
  • 9/15/20212:58:35 PM
    Tee-Rekord während Corona

    Die Bundesbürger haben im Corona-Jahr 2020 so viel Tee getrunken wie noch nie. Der Pro-Kopf-Konsum von Schwarz-, Grün-, Kräuter- und Früchtetee in Deutschland stieg auf rund 70 Liter, wie aus dem am Mittwoch in Hamburg veröffentlichten Tee Report 2021 hervorgeht. Das seien rund zwei Liter mehr als im Rekordjahr 2019. Während der Konsum in coronabedingt geschlossenen Hotels, Gaststätten und Kantinen eingebrochen sei, sei der Absatz im Fachhandel, in Drogeriemärkten und im Lebensmitteleinzelhandel gestiegen. Mit 300 Litern Schwarztee pro Kopf seien erneut die Ostfriesen Weltmeister im Teetrinken.
  • 9/15/20212:50:42 PM
    Impfaktions-Woche: In Berlin gibt es einen Döner für die Spritze

    Nach der Corona-Spritze gibt es einen Döner-Gutschein: Seit dem frühen Mittwochnachmittag bekommen Menschen nach einer Corona-Impfung in der Nähe eines Berliner Döner-Imbisses einen kostenlosen Döner. "Der Döner ist ein beliebtes Fast-Food-Essen in Deutschland, aber das Thema ist nicht nur der Döner, sondern es geht darum, sich impfen zu lassen", sagte der Geschäftsführer des Imbisses, Remzi Kaplan, am Mittwoch. Zusammen mit Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) sei man auf diese ungewöhnliche Idee gekommen.
    Seit Anfang der Woche gibt es im Rahmen der laufenden, bundesweiten Aktionswoche in der Hauptstadt viele niedrigschwellige Angebote. So können sich Interessierte an bestimmten Tagen unter anderem im Zoo, beim nächsten Hertha-BSC-Spiel im Olympiastadion, in der Eishockey-Halle beim Spiel der Berliner Eisbären oder auch vor dem Dönerladen impfen lassen. 
  • 9/15/20212:46:42 PM
    Nun doch Ausnahme für Kinder bei neuer 2G-Regel in Berlin

    Berlin lässt nun doch Ausnahmen bei der neuen Corona-2G-Regel zu. Neben Geimpften und Genesenen sollen auch Kinder unter zwölf Jahren Zugang zu Restaurants oder Veranstaltungen haben, die diese 2G-Regel anwenden. Darauf verständigte sich der Senat am Mittwoch nach breitem Protest gegen das am Vortag beschlossene 2G-Optionsmodell, das keine solchen Ausnahmen vorsah.
    Kinder ab sechs Jahren müssen demnach einen negativen Corona-Test vorweisen, soweit sie nicht im Rahmen des Schulbesuchs regelmäßig getestet werden. Das kann etwa in den Ferien der Fall sein.
    Gleichzeitig bleibt es dabei, dass Betreiber selbst entscheiden können, ob sie den Zutritt zu ihren Innenräumen wie bisher Geimpften, Genesenen und Getesteten (3G) erlauben oder unter Wegfall etwa der Maskenpflicht und mit mehr Teilnehmern nur noch Geimpften und Genesenen (2G). Das gilt ab Samstag. Im letzteren Fall dürfen nun auch Kinder unter zwölf Jahren dazukommen, für die es bislang keine Impfangebote gibt.
  • 9/15/20212:22:55 PM
    NRW gibt Zahl der Corona-Patienten im Krankenhaus nur landesweit an
    Nordrhein-Westfalen weist die Zahl der Corona-Patienten in Krankenhäusern zunächst nur landesweit aus - und nicht für einzelne Kreise oder Städte. Verzögerungen bei den Meldungen und fehlende Daten zu Wohnorten sprächen gegen eine Berechnung der so genannten Hospitalisierungsinzidenz für Kreise und Städte, erläuterte das Gesundheitsministerium am Mittwoch in Düsseldorf. Zuvor hatte die "Westdeutsche Zeitung" berichtet.
  • 9/15/20211:45:00 PM
    Corona-Kennwerte in Rheinland-Pfalz weiter rückläufig
    Alle drei Kennziffern für die Ausbreitung der Corona-Pandemie in Rheinland-Pfalz sind weiter rückläufig. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank von 86,4 auf 81,6, wie das Landesuntersuchungsamt am Mittwoch mitteilte. Die Hospitalisierungsinzidenz - also die Krankenhausfälle pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - ging von 2,2 auf 1,9 zurück. Von den verfügbaren Betten auf Intensivstationen waren 4,83 Prozent mit Covid-19-Patienten belegt, am Dienstag waren es 4,95 Prozent gewesen.
  • 9/15/20211:30:00 PM
    Neue Studie zu Corona-Impfungen
    Immer wieder sind sie Thema: Die Ungeimpften. Im Kern steht die Frage: Wie schaffen wir es, diese Gruppe von Menschen davon zu überzeugen, sich impfen zu lassen, um endlich die langersehnte Herdenimmunität zu erreichen. Und um das zu beantworten muss man natürlich eins wissen: Wer sind diese Menschen überhaupt?
    Mehr Infos gibt's hier:
  • 9/15/20211:00:00 PM
    Biontech mit mRNA-Technik für Deutschen Zukunftspreis nominiert
    Das Mainzer Unternehmen Biontech, das mit dem US-Pharmariesen Pfizer als eines der ersten weltweit einen Corona-Impfstoff auf den Markt gebracht hat, ist für den Deutschen Zukunftspreis 2021 nominiert. Weitere für den Preis nominierte Teams haben eine neuartige Technik für bessere Computertomographie-Bilder entwickelt und alternativen Kautschuk hergestellt.

    Die drei Forscherteams stellten ihre Entwicklungen am Mittwoch im Deutschen Museum in München vor. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verleiht die mit 250.000 Euro dotierte Auszeichnung am 17. Dezember in Berlin. Sie zählt zu den wichtigsten Wissenschaftspreisen in Deutschland.
  • 9/15/202112:30:00 PM
    Corona treibt Sterblichkeit in der EU weiter in die Höhe
    Noch immer liegt die Zahl der Todesfälle in der Europäischen Union über dem Durchschnittsniveau der Jahre zuvor - aber nur noch knapp. Im Juli dieses Jahres starben gut vier Prozent mehr Menschen als im Vergleichszeitraum der Jahre vor der Corona-Pandemie, wie aus den am Mittwoch veröffentlichten Daten des Statistikamts Eurostat mit Sitz in Luxemburg hervorgeht. Wie viele Menschen tatsächlich an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben sind, zeigt die Auswertung nicht. Die Daten unterscheiden keine Todesursachen und differenzieren nicht nach Geschlecht oder Alter.
  • 9/15/202112:00:00 PM
    Streit über 2G-Regel eskaliert
    Die 2G-Regel spaltet Deutschland. Für die einen ist es ein absolutes Gebot, um die Grundrechte für die Geimpften und Genesenen wiederherzustellen. Für die anderen eine Impfpflicht durch die Hintertür.
    Mehr dazu hier:
  • 9/15/202111:19:11 AM
    Schlachthof schließt nach Corona-Ausbruch
    Wegen eines Corona-Ausbruchs ist ein Schlachthof in Georgsmarienhütte im Landkreis Osnabrück vorübergehend geschlossen worden. Nach Angaben der Steinemann Holding, die den Schlachthof betreibt, wurden bisher 68 von 300 Beschäftigten positiv auf das Virus getestet. Sie hätten sich aber mutmaßlich nicht im Schlachthof, sondern bei privaten Treffen angesteckt.

    Der erste Fall sei bei den täglichen Tests vor der Arbeit aufgefallen, sagte Andreas Steinemann von der Steinemann Holding. Voraussichtlich bleibe der Zerlegebetrieb bis Ende des Monats geschlossen. Darüber hatten zuvor mehrere Medien berichten. Laut Steinemann leben 18 Infizierte im Landkreis Osnabrück, 50 im benachbarten Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen. Es handele sich überwiegend um Reiserückkehrer aus Osteuropa.
  • 9/15/202111:00:00 AM
    Psychische Probleme durch Lockdown: Lambrecht will mehr Therapiechancen für junge Menschen
    Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht will mehr Therapiemöglichkeiten für junge Menschen schaffen. "Kinder und Jugendliche schultern seit Beginn der Pandemie besonders viel, sie leiden unter Ängsten, Einsamkeit und Bewegungsmangel", sagt Lambrecht. Die schweren Zeiten der Lockdowns wirkten nach. Freie Plätze für Psychotherapien seien schwer zu finden, dies müsse sich ändern. "Das ist eine Aufgabe, der wir uns annehmen müssen. Es ist ganz wichtig, dass Eltern, Kinder und Jugendliche diese Möglichkeit haben, dass sie Plätze finden." Möglich seien finanzielle Hilfen, Erhöhungen von Budgets sowie ein Ausbau von Vorsorgeuntersuchungen.
  • 9/15/202110:45:00 AM
    US-Armee droht Impfverweigerern mit Entlassung- "Frage von Leben und Tod"
    Soldaten der US-Armee, die Corona-Impfungen verweigern, droht die Entlassung. "Es ist buchstäblich eine Frage von Leben und Tod für unsere Truppen, ihre Familien und die Gemeinden, in denen wir leben", sagt General Raymond Scott Dingle, der oberste Mediziner der Armee (Surgeon General of the Army). Soldaten können jedoch aus "legitimen medizinischen, religiösen oder administrativen Gründen" eine Ausnahmegenehmigung beantragen. Die Armee gehe nun davon aus, dass alle ihre aktiven Einheiten bis zum 15. Dezember 2021 und die Mitglieder der Reserve und der Nationalgarde bis zum 30. Juni nächsten Jahres vollständig geimpft sein werden.
  • 9/15/202110:30:00 AM
    DFB setzt Impfkampagne bei drei WM-Qualifikationsspielen fort
    Im Kampf gegen die Corona-Pandemie setzt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) seine Impfkampagne fort. Nachdem bereits gegen Armenien (6:0) Anfang des Monats Impfbusse in Stuttgart zum Einsatz gekommen waren, wird die Aktion im Rahmen der WM-Qualifikationsspiele der Frauen am Dienstag in Chemnitz gegen Serbien sowie am 26. Oktober in Essen gegen Israel wiederholt. Gleiches gilt für das WM-Qualifikationsspiel der Männer gegen Rumänien am 8. Oktober in Hamburg. Am Rande des Spiels gegen Armenien am 5. September waren 140 Impfungen vorgenommen worden. 

    Die Maßnahmen sind Bestandteil der DFB-Impfkampagne "Schiri, ich hab' schon Gelb", die der DFB Anfang September gestartet hat. Gemeinsam mit seinen Regional- und Landesverbänden will der Verband auf die Bedeutung des Impfens im Kampf gegen die Pandemie aufmerksam machen.  "Die vierte Welle in ihren Folgen zu mildern, gelingt uns nur als Gesellschaft. Jeder kann einen Beitrag dazu leisten. Nämlich indem man sich impfen lässt und damit Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft trägt", sagte Prof. Tim Meyer, Vorsitzender der Medizinischen Kommission des DFB.
  • 9/15/202110:00:00 AM
    62,4 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft
    Mehr als 62 Prozent aller Menschen in Deutschland sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das entspricht 51,9 Millionen Menschen (62,4 Prozent), wie Gesundheitsminister Jens Spahn am Mittwoch via Twitter mitteilte. 66,7 Prozent oder 55,5 Millionen Menschen sind demnach mindestens einmal geimpft.
  • 9/15/20219:45:00 AM
    2G- oder 3G-Regel als neue Corona-Strategie: Was machen andere Länder besser als Deutschland?

    Mehr dazu im Video.
  • 9/15/20219:15:00 AM
    Spahn mahnt erneut zum Impfen- "Aktuell ist es besonders einfach, sich impfen zu lassen"
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fordert erneut zum Impfen auf und verweist auf die laufende bundesweite Kampagne "Hier Wird Geimpft". "Aktuell ist es besonders einfach, sich impfen zu lassen", so der CDU-Politiker. "Überall im Land gibt es niedrigschwellige Angebote." Aktuell haben laut Spahn 62,4 Prozent oder 51,9 Mllionen Menschen in Deutschland den vollen Impfschutz, 66,7 Prozent oder 55,5 Millionen sind mindestens einmal geimpft.
  • 9/15/20218:30:00 AM
    Von der Leyen fordert Milliarden-Investition: "Eine Pandemie ist ein Marathon, kein SprintEine Pandemie ist ein Marathon, kein Sprint"
    EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat die Bewältigung der Corona-Pandemie in der EU als Erfolg gewürdigt - zugleich jedoch zu weiteren Anstrengungen aufgerufen. Mit mehr als 70 Prozent vollständig Geimpften unter der erwachsenen Bevölkerung sei die EU allen Kritikern zum Trotz unter den weltweit führenden, sagte von der Leyen am Mittwoch in Straßburg in ihrer Rede zur Lage der Europäischen Union. Zudem habe die EU als einzige Region weltweit mehr als 700 Millionen Impfstoffdosen an mehr als 130 Länder weltweit weitergegeben. "Wir haben es richtig gemacht, weil wir es auf die europäische Weise gemacht haben." 

    Zugleich verwies von der Leyen mit Blick auf die Impfquoten auf weltweite Ungerechtigkeit. Priorität müsse sein, das Impfen weltweit zu beschleunigen. Das Ausmaß an Ungerechtigkeit sei offensichtlich. Die deutsche Politikerin kündigte an, die EU werde bis Mitte 2022 weitere 200 Millionen Impfstoff-Dosen spenden. "Corona-Zeiten sind nicht vorbei", sagte von der Leyen. "Eine Pandemie ist ein Marathon, kein Sprint."

    Um sicherzustellen, dass ein Virus künftig nicht mehr zur Pandemie werde, schlug von der Leyen vor, in den kommenden sechs Jahren 50 Milliarden Euro in die Gesundheitsvorsorge der gesamten EU zu investieren.
  • 9/15/20217:51:18 AM
    Giffey fordert 2G-Ausnahme für Kinder in Berlin
    Für Kinder unter zwölf Jahren muss es aus Sicht von SPD-Landeschefin Franziska Giffey eine Ausnahme von der Zugangsbeschränkung auf Geimpfte und Genesene (2G) in Berlin geben. "Die gestrige Entscheidung des Berliner Senats zum Optionsmodell 2G muss korrigiert werden", forderte die Spitzenkandidatin für die Abgeordnetenhauswahl am Mittwoch auf Twitter.

    "Kinder unter 12 können noch nicht geimpft werden", argumentierte Giffey. "Sie und ihre Familien werden so massiv bei der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben benachteiligt." Eine höhere Impfquote müsse erreicht werden, aber nicht auf Kosten von Kindern und ihrer Familien.

    Nach einem Beschluss des von SPD, Grünen und Linken getragenen Senats vom Dienstag können in etlichen Bereichen Betreiber selbst entscheiden, ob sie den Zutritt zu Innenräumen wie bisher Geimpften, Genesenen und Getesteten (3G) erlauben oder unter Wegfall etwa der Maskenpflicht und mit mehr Teilnehmern nur noch Geimpften und Getesteten (2G). Auch die Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus verlangte Ausnahmen für Kinder sowie für Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.
  • 9/15/20216:17:22 AM
    Bayerischer Minister will Lohnfortzahlung für Ungeimpfte streichen
    Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek will ein gemeinsames Vorgehen der Länder bei der Streichung des Entgeltersatzes für Ungeimpfte vereinbaren. Es gebe die Regel im Bundesinfektionsschutzgesetz, wonach der Anspruch auf Entschädigung entfällt, wenn eine öffentlich empfohlene Impfung möglich ist, sagt der CSU-Politiker in der ARD. "Es geht jetzt um das Datum, wann man die (Regel) gemeinsam umsetzt." Es sei genügend Impfstoff da. "Jedem, dem es zumutbar ist und wo keine gesundheitlichen Gründe dagegen sprechen, kann sich impfen lassen und damit auch die Quarantäne vermeiden."
  • 9/15/20215:30:00 AM
    WHO fordert mehr Gerechtigkeit bei Impfstoff-Verteilung: Vor allem für Afrika
    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat mehr Gerechtigkeit bei der Verteilung der Impfstoffe im Kampf gegen die Corona-Pandemie angemahnt und dabei vor allem auf Versorgungslücken in Afrika hingewiesen. "Weltweit wurden mehr als 5,7 Milliarden Dosen verabreicht, aber nur 2 Prozent davon in Afrika", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Das schade nicht nur den Menschen in Afrika, sondern allen.

    Tedros sagte weiter: "Je länger die Ungleichheit bei den Impfstoffen anhält, desto mehr wird das Virus weiter zirkulieren und sich verändern, desto länger werden die sozialen und wirtschaftlichen Verwerfungen andauern und desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass weitere Varianten auftauchen, die die Wirksamkeit der Impfstoffe beeinträchtigen."

    Die schlimmste Pandemie der letzten hundert Jahre werde erst dann beendet sein, wenn es eine echte globale Zusammenarbeit bei der Versorgung mit und dem Zugang zu Impfstoffen gebe, hieß es weiter. Impfziel der WHO sei weiter, dass bis Mitte 2022 70 Prozent der Bevölkerung aller Länder geimpft sein sollten.
  • 9/15/20215:15:00 AM
    Verdi für Lohnfortzahlung für Ungeimpfte in Quarantäne
    Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi kritisiert das Vorhaben mehrerer Bundesländer, die Lohnfortzahlung für Ungeimpfte in Quarantäne zu beenden. Aus Sicht der Gewerkschaft sei es falsch zu versuchen, eine "Impfpflicht durch die Hintertür einzuführen", sagt der Gewerkschaftsvorsitzende Frank Werneke den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Die Politik steht im Wort, dass Impfen freiwillig bleiben soll." Die von Arbeitgeberverbänden und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ausgelöste Debatte zur Streichung des Entgeltersatzes sei kontraproduktiv, verlagere die Konflikte in Betriebe und Belegschaften und sorge für Verunsicherung.
  • 9/15/20215:13:03 AM
    Brandanschlag auf Impfzentrum in Sachsen
    In einem Impfzentrum im Vogtlandkreis (Sachsen) ist am Dienstagabend ein Feuer ausgebrochen. Die Hintergründe des Brandes in der Kleinstadt Treuen waren zunächst unklar, wie die Polizei am Mittwochfrüh mitteilte. Auch die Höhe des entstandenen Schadens war am Morgen noch nicht bekannt. "Bild" berichtet von Molotowcocktails, die von Unbekannten auf das Impfzentrum gefeuert wurden, aber nicht richtig zündeten.
  • 9/15/20215:01:00 AM
    Kurzarbeitergeld wird bis Jahresende verlängert
    Bis zum Ende des Jahres wird es weiterhin einen erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld und die vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge für Arbeitgeber geben. Das geht aus einer Mitteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hervor. Bisher galt die Regelung zum leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld nur für Betriebe, die Kurzarbeit bis zum 30. September 2021 eingeführt hatten, dies wird jetzt auf alle Betriebe unabhängig vom Zeitpunkt der Einführung der Kurzarbeit ausgeweitet. 

    Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) dazu: "Dank der Kurzarbeit hat sich der Arbeitsmarkt als recht robust erwiesen. Wirtschaft und Arbeitsmarkt haben sich zwischenzeitlich erholt, damit ist auch die Zahl der Beschäftigten in Kurzarbeit deutlich gesunken. Das Infektionsgeschehen ist jedoch weiterhin unsicher. Mit der vorliegenden Verordnung wollen wir daher dafür sorgen, dass die Brücke der Kurzarbeit weiter bis zum Jahresende trägt und Arbeitsplätze sichert."

    Hauptziele dieser Verordnung:
    1. Beschäftigungsverhältnisse auch im vierten Quartal stabilisieren
    2. Arbeitslosigkeit und gegebenenfalls Insolvenzen vermeiden
  • 9/15/20214:50:00 AM
    Niedersachsen bei Impfungen von Kindern unter zwölf Jahren vorsichtig
    Das Land Niedersachsen reagiert auf die nahende Zulassung eines Corona-Impfstoffes für Kinder unter zwölf Jahren deutlich zurückhaltender, als es noch bei der Impfung von 12- bis 17-Jährigen der Fall war. Während Niedersachsen bei den Jugendlichen auch ohne eine ausdrückliche Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) massiv für eine Impfung dieser Altersgruppe geworben hatte, will das Land sich bei den Kindern nun offenbar an der Stiko-Aussage orientieren. "Natürlich müssen wir mit entsprechenden Angeboten in Niedersachsen abwarten, bis Impfstoffe zugelassen und bereits erfolgreich und ohne nennenswerte Nebenwirkungen eingesetzt worden sind. Auch eine Stiko-Empfehlung würden wir wohl abwarten", sagte Ministerpräsident Stephan Weil im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung".
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