Coronavirus lässt Messe "Ambiente" schrumpfen

Diese vom Center for Disease Control and Prevention (CDC) erstellte Illustration zeigt den neuartigen Coronavirus 2019-nCoV. Foto: Center for Disease Control/Planet Pix via ZUMA Wire/dpa
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05. Februar 2020 - 13:10 Uhr

Die weltweite Furcht vor dem neuartigen Coronavirus zieht die Frankfurter Konsumgütermesse Ambiente in Mitleidenschaft. "Es werden nicht alle Aussteller und Einkäufer nach Frankfurt kommen", erklärte Messe-Geschäftsführer Detlef Braun am Mittwoch. Das genaue Ausmaß werde man aber erst am ersten Ausstellungstag am Freitag sehen. "Derzeit schauen wir in eine Glaskugel".

Die Zahl der angemeldeten chinesischen Aussteller ist 2020 im Vergleich zum Vorjahr um rund 10 Prozent auf 664 gestiegen. Aus der Krisenprovinz Hubei mit ihrer besonders stark betroffenen Hauptstadt Wuhan sind vier Firmen angemeldet. Laut Messe ist noch nicht klar, ob diese Stände geschlossen bleiben oder gegebenenfalls mit europäischem Personal ausgestattet werden.

Die Frankfurter Weltleitmesse für Konsumgüter hatte im vergangenen Jahr mehr als 136.000 Fachbesucher angezogen. Mehr als 5000 kamen damals aus der Volksrepublik China und waren insbesondere auf der Suche nach hochwertigen Markenartikeln.

Quelle: DPA