Coronavirus: Folgen für Dienstreisen und Uni-Gastaufenthalte

04. Februar 2020 - 18:30 Uhr

Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat an Berlins Universitäten Folgen. Dienstreisen nach China würden bis auf Weiteres nicht genehmigt oder angeordnet, schreiben die Technische und die Freie Universität Berlin jeweils auf ihren Webseiten. Die Humboldt-Uni erklärt, nicht notwendige Reisen nach China, insbesondere in die Provinz Hubei, "sollten nach Möglichkeit verschoben werden".

An der TU sollen darüber hinaus zum Beispiel auch Gastaufenthalte von Menschen, die direkt aus China anreisen, abgesagt werden. Ebenso bat die Uni darum, dass keine Veranstaltungen mit Gästen stattfinden, die sich vorab und zeitnah in China aufgehalten haben. Die TU hat nach eigenen Angaben am Sonntag "aus Fürsorgepflicht" einen Krisenstab einberufen - und um "gut reagieren" und Fragen entgegennehmen zu können. Momentan bestehe jedoch kein Anlass zur Besorgnis.

In Deutschland sind bisher ein Dutzend Coronavirus-Fälle nachgewiesen. Die meisten stehen in Verbindung mit dem Autozulieferer Webasto in Bayern. Bei der Firma war eine infizierte Kollegin aus China zu Gast gewesen. In Berlin ist bisher kein Fall bekannt geworden.

Quelle: DPA