Aber: Reproduktionszahl wieder gestiegen

Robert-Koch-Institut: Erfolg haben wir uns gemeinsam erarbeitet

28. April 2020 - 13:52 Uhr

Lothar Wieler dankt den Bürgern

Die Reproduktionszahl in Deutschland hat sich innerhalb einer Woche von 0,9 auf 1,0 erhöht. Das bedeutet, dass ein Infizierter hierzulande eine weitere Person ansteckt. Zum Gück seien aber nach wie vor genug Betten für Patienten frei und es seien keine Engpässe in Sicht.  Plus: Immerhin gibt es 117.400 Genesene. Das hat Lothar Wieler, der Chef des Robert-Koch-Instituts am Dienstag verkündet.

"Es geht uns allen vergleichsweise gut"

Zugleich richtete Wieler einen Appell an die Bürger: "Den Erfolg haben wir uns alle erarbeitet. Es geht uns allen vergleichsweise gut". Diesen Zustand hätten wir allen zu verdanken, die sich an Maßnahmen gehalten haben. Und denen, die Infektionsketten durch akribiche Arbeit unterbrochen haben.

Vor dem Hintergrund von Lockerungen sagte er: "Wir sollten gemeinsam Sorge tragen, dass es nicht mehr Ansteckungen gibt". Außerdem: "Wir wollen nicht, dass Kliniken überfordert sind. (...) Wir wollen den Erfolg beibehalten." Eine Warnung gab der RKI-Chef der Bevölkerung noch mit: "Tröpfchen fliegen besonders weit beim Singen."

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