Teststellen an Flughäfen

Gesundheitsminister: Reiserückkehrer aus Risikogebieten sollen sich testen lassen

Corona-Tests
© dpa, Boris Roessler, brx exa fgj exa

25. Juli 2020 - 13:51 Uhr

Direkte Ansprache von Rückkehrern am Flughafen gefordert

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben sich am Freitag geeinigt, dass Reiserückkehrer aus Risikoländern sich testen lassen müssen. Dafür sollen an Flughäfen Teststationen eingerichtet werden, wie Dilek Kalayci, Berliner Gesundheitssenatorin, erklärte. Für alle Rückreisenden sollen die Kosten der Corona-Tests übernommen werden. Auch Reiserückkehrer aus nicht als Risikogebieten gekennzeichneten Ländern sollen die Möglichkeit bekommen sich  – außerhalb der Flughäfen – freiwillig testen zu lassen.

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Wiedereinführung der Aussteigerkarten

Kalayci betonte, dass Reisende – wie alle Menschen – sich verantwortungsvoll verhalten sollen. Die Gesundheitsminister seien sich bewusst, dass einmalige Corona-Tests keine Sicherheit über eine mögliche Infizierung im Urlaub oder auf der Reise, beispielsweise im Flugzeug, bringen könnten, erklärte Kalayci. Deswegen gelte weiterhin die Grundregel, dass Rückreisende aus Risikoländern sich in 14-tägige Quarantäne begeben sollen.

Die Gesundheitsminister beschlossen außerdem die Wiedereinführung der Aussteigerkarten für grenzüberschreitenden Verkehr. Im Flugzeug, auf dem Schiff oder in Bus und Bahn müssen Passagiere also wieder Angaben zur eigenen Person machen, um die Rückverfolgbarkeit möglicher Infektionsketten eigenverantwortlich zu ermöglichen.

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