Dr. Zinn vergleicht Arm und Reich

Sind ärmere Schichten im Kampf gegen das Coronavirus benachteiligt?

08. April 2020 - 15:56 Uhr

Ein schlechterer sozialer Status stellt ein höheres Infektionsrisiko dar

Generell gilt laut Dr. Georg-Christian Zinn, Direktor Hygienezentrum Bioscientia: Ein schlechterer sozialer Status stellt ein höheres Infektionsrisiko dar. Das habe man bei vergangenen Krankheiten wie Tuberkulose und Cholera feststellen können. Doch wie sieht es in der aktuellen Corona-Krise aus? Gibt es merkliche Unterschiede zwischen Arm und Reich? Dr. Zinn erläutert im Video, inwiefern der soziale Status bei Pandemien eine Rolle spielt und auf welche Bereiche sich dieser im Alltag auswirkt.

+++ Alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus finden Sie in unserem Live-Ticker auf RTL.de +++

"Ein wichtiger Aspekt ist der Zugang zu Medizin"

Extrem wichtig ist bei einer Pandemie die Möglichkeit, Medikamente bekommen zu können: "Natürlich spielt eine bewusste Gesundheitsaufklärung eine Rolle. Ein wichtiger Aspekt ist auch der Zugang zu Medizin. Damit haben wir in Deutschland keine großen Probleme. Wenn ich aber beispielsweise an Norditalien denke - und auch Afrika wird noch ein großes Thema werden - da sehen wir ganz klar: Die armen Leute sind stark davon betroffen", so Dr. Zinn.

Video-Playlist: Alles, was Sie zum Coronavirus wissen müssen

Podcast „Wir und Corona“ auf AUDIO NOW

Das Coronavirus wirbelt gerade unser aller Leben durcheinander, jeden Tag aufs Neue. Was sollen wir tun? Was sollen wir lassen? Wie halten wir das alles aus und vor allem: Wie halten wir zusammen? In dem Podcast "Wir und Corona" auf AUDIO NOW sprechen wir mit Ärzten, Politikern, Psychologen, Philosophen, aber auch mit Ihnen, jeden Abend. Hier halten wir Sie über das Wichtigste auf dem Laufenden und bieten konkrete Tipps für den Alltag in dieser Zeit.

RTL.de-Doku: „Stunde Null - Wettlauf mit dem Virus“

NEUE FOLGE: Im zweiten Teil der RTL.de-Doku "Stunde Null - Wettlauf mit dem Virus" auf TVNOW stellen wir die Frage: Wie besiegen wir Corona? Dafür gleichen die Autoren die verschiedenen Maßnahmen einzelner Länder rund um den Globus mit den aktuellen Empfehlungen von Forschern ab.