Neue Risikogebiete in Griechenland, Portugal und Estland

Reisewarnungen: Vor diesen Urlaubszielen warnt das Auswärtige Amt

Trotz Corona-Pandemie ist Urlaub in manchen Ländern möglich. Vor welchen Reisezielen das Auswärtige Amt warnt und was vor Ort gilt, zeigt unser interaktive Karte.
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27. November 2020 - 16:53 Uhr

Neue Risikogebiete und Reisewarnungen ab dem 29. November 2020

Urlaub in der aktuellen Phase der Corona-Pandemie? Das scheint fast unmöglich, denn gefühlt gibt es kaum noch ein Reiseziel, das nicht als Risikogebiet gilt und vor dem nicht gewarnt wird. Allerdings: Vereinzelt gibt es immer noch oder immer wieder schöne Fleckchen in Europa, zu denen eine Reise möglich ist. Ab dem 29. November entfällt beispielsweise die Reisewarnung für die griechische Region Peloponnes, die Region Westgriechenland gilt dann hingegen neu als Risikogebiet. Wohin Reisen derzeit möglich sind und vor welchen Reiseländern das Auswärtige Amt warnt, zeigt unsere interaktive Karte.

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So ist die Karte zu lesen:

Anhand der interaktiven Grafik können Sie erkennen, für welche Länder es aktuell eine Reisewarnung gibt, von welchen Reisen das Auswärtige Amt derzeit abrät und in welchen Ländern ohne Einschränkungen Urlaub gemacht werden kann:

  • Grün sind all jene Staaten, die von der derzeit noch geltenden weltweiten Reisewarnung ausgenommen wurden.
  • Dunkelgrau gefärbt erscheinen jene Länder, bei denen das Auswärtige Amt derzeit von Reisen abrät.
  • Orange sind Staaten, wenn gesonderte oder Teilreisewarnungen vorliegen.
  • Rot zeigt Länder an, für die aufgrund der Pandemie-Situation eine offizielle Reisewarnung in Kraft ist.

Achtung: Die Karte stellt die Einschätzungen des Auswärtigen Amtes (AA) dar. Dennoch können sich Lagen schnell verändern und entwickeln. Das AA empfiehlt Urlaubern darum unter anderem, die aktuellen Nachrichten zu verfolgen.

Die Karte wird regelmäßig aktualisiert. Für mehr Informationen: Klicken Sie auf das jeweilige Land und die rot eingefärbte Linkzeile "Reise- und Sicherheitshinweise". Die hier hinterlegten Links führen direkt zur entsprechenden Länderseite des Auswärtigen Amts.

Was gilt für Urlaub in Griechenland?

  • Das Auswärtige Amt warnt aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Regionen Attika, Epirus, Mittelgriechenland, Ostmakedonien und Thrakien, Nördliche Ägäis, Peloponnes Thessalien, Westmakedonien sowie Zentralmakedonien. Ab dem 29. November 2020 gilt dies auch für die Region Westgriechenland. Die Reisewarnung für die Region Peloponnes hingegen aufgehoben.
  • Seit dem 11. November 2020 ist die Einreise nach Griechenland nur noch mit einer Bescheinigung über einen negativen PCR-Test eines anerkannten Testlabors aus dem Abreiseland mit begleitender Diagnose in englischer Sprache unter Nennung von Name, Adresse und Pass/Personalausweisnummer möglich. Der Test darf nicht älter als 72 Stunden alt sein.
  • Für alle Einreisen auf dem See-, Luft- und Landweg gilt zudem eine Online-Anmeldepflicht. Reisende müssen spätestens 24 Stunden vor Abreise nach Griechenland ein Online-Formular ("Passenger Locator Form", PLF) ausfüllen. Nach erfolgter Anmeldung erhalten Reisende eine Bestätigung. Der QR-Code wird in der Regel am Tag der Einreise automatisiert um 00:10 Uhr per Email zugesandt. Er muss bei Einreise oder je nach Flug- oder Fährgesellschaft bereits beim Check-in/Boarding vorzeigt werden. Kann kein Code vorgezeigt werden, ist eine Geldbuße von 500,- Euro möglich.
  • Bei einzelnen Reisenden kann bei Einreise aufgrund bestimmter Kriterien zudem ein Covid-19-Test durchgeführt werden. Eine mögliche Testung richtet sich nach einem Algorithmus, der auf Grundlage der eingegangenen Anmeldedaten (zum Beispiel bei Voraufenthalten in Risikogebieten) eine Risikoeinschätzung trifft. Der Test ist für Reisende kostenlos. Bis das Testergebnis vorliegt, müssen Reisende in Selbstisolation.
  • Der Direktflugverkehr zwischen Deutschland und Griechenland findet statt, die tatsächliche Durchführung von Flugverbindungen hängt von der Entscheidung der jeweiligen Fluggesellschaft ab.
  • Die griechische Regierung hat einen landesweiten "Lockdown" erlassen, der seit dem 7. November in Kraft ist und zunächst bis zum 30. November gelten soll. Supermärkte und Geschäfte, die für die Grundversorgung erforderlich sind, wie Apotheken, Bäckereien, Metzgereien, Wochenmärkte und Tankstellen bleiben geöffnet.
  • Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist überall, auch im Freien, verpflichtend. Öffentliche Versammlungen sind verboten.
  • Die Wohnung darf nur mit einer Sondererlaubnis für die Fahrt zur Arbeit mit Arbeitgeberbescheinigung oder unter Angabe spezieller Gründe, wie z. B. Apotheke oder Arztbesuch, Einkaufen im Supermarkt, Hilfe für Menschen in Not, Teilnahme an einer Zeremonie oder kurzzeitiges Training im Freien in der Nähe der Wohnung oder Bewegung mit Haustier, verlassen werden.

Ausnahmezustand in Portugal

  • Aktuell wird vor Reisen nach ganz Portugal mit Ausnahme der autonomen Regionen Azoren und Madeira gewarnt. Ab dem 29. November gilt dies auch für die Region Azoren.
  • Weil diese Gebiete als Risikogebiete gelten, sind Urlauber bei einer Einreise nach Deutschland verpflichtet, sich in eine 10-tägige Quarantäne zu begeben und ggf. einen Corona-Test zu machen.
  • Davon abgesehen gibt es derzeit keine Einreisebeschränkungen für Deutsche, die auf dem Luft- oder Landweg aus Deutschland auf dem portugiesischen Festland einreisen.
  • Urlauber müssen bei Einreise persönliche Angaben zum Zielort, Reisegrund und ihrer Erreichbarkeit, auch während des Aufenthalts in Portugal, machen.
  • Bei allen Einreisenden wird zudem die Körpertemperatur gemessen. Sollte diese 38 Grad Celsius übersteigen, ist mit weiteren Untersuchungen und Maßnahmen der Gesundheitsbehörden, wie Selbstisolation bzw. häuslicher Quarantäne, zu rechnen.
  • Seit dem 9. November 2020 gilt der Ausnahmezustand, der bis auf weiteres alle 15 Tage verlängert werden soll.
  • Im Rahmen des Ausnahmezustands kann es zu Temperaturmessungen als Zugangsvoraussetzung zu öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln kommen.
  • Im öffentlichen Raum muss grundsätzlich einen Mindestabstand von zwei Metern zu allen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, eingehalten werden.
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften und in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist Pflicht. Das Tragen von Masken im Freien im gesamten öffentlichen Raum ist überall dort verpflichtend, wo der empfohlene Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder unter 10 Jahren und Personen mit einem ärztlichen Attest.
  • Seit dem 24. November 2020 wird das Land in 4 Risikostufen mit unterschiedlichen Maßnahmen eingeteilt. Unterschieden wird zwischen Landkreisen mit gemäßigtem Risiko, mit erhöhtem Risiko, mit erheblich erhöhtem Risiko sowie mit außerordentlich erhöhtem Risiko.

Nicht mehr ganz Irland Risikogebiet

  • Derzeit wird aufgrund hoher Infektionszahlen vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach ganz Irland gewarnt. Mit Wirkung vom 29. November 2020 gilt dies nur noch für die Regionen Border, Dublin, Mid-East, Mid-West, South East.
  • Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die übrigen Regionen wird aufgrund geltender Quarantäneregelungen aber weiterhin abgeraten.
  • Seit dem 22. Oktober gilt in Irland für sechs Wochen die höchste von fünf Maßnahmen-Stufen. Konkret bedeutet das: Wer kann, muss bis zum 1. Dezember in Irland daheim arbeiten. Geschäfte, die keine lebensnotwendigen Waren verkaufen, werden geschlossen. Treffen mit anderen Haushalten sind bis auf wenige Ausnahmen untersagt. Schulen bleiben geöffnet. Sport im Freien ist im Umkreis von fünf Kilometern erlaubt.
  • Für alle Einreisenden nach Irland gilt zudem die Pflicht zu einer elektronischen Anmeldung vor Einreise (Public Health Passenger Locator Form) mit Angabe von Name, Telefonnummer und der Wohnadresse in Irland, an der man sich die nächsten 14 Tage, bei Einschränkung der Bewegungen, aufhalten wird. Verstöße gegen die Ausfüllpflicht (auch Falschangaben) können mit einer Geldstrafe von 2.500,- Euro oder einer Freiheitsstrafe von bis zu 6 Monaten geahndet werden.
  • Allen Einreisenden, auch Iren und Bürgern mit Wohnsitz in Irland, wird empfohlen, für 14 Tage nach Einreise ihre Bewegungen stark einzuschränken.

Lockdown in Österreich

  • Derzeit warnt das Auswärtige Amt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Österreich, mit Ausnahme der Gemeinde Jungholz in Tirol und des Kleinwalsertals/der Gemeinde Mittelberg in Vorarlberg.
  • Die Einreise aus Deutschland ist uneingeschränkt möglich.
  • Auch die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp ist ohne Einschränkungen möglich.
  • Wegen steigender Infektionszahlen hat die österreichische Regierung einen zweiten Lockdown verhängt, der zunächst vom 17. November bis 6. Dezember 2020 gelten soll. Es gelten Ausgangssperren: Das Verlassen des privaten Wohnraums ist deshalb nur aus triftigem Grund erlaubt.
  • Auch alles Geschäfte, die nicht für den täglichen Bedarf notwendig sind, müssen geschlossen bleiben.
  • Die Maskenpflicht gilt im Lebensmitteleinzelhandel, in Supermärkten, Bank- und Post-Filialen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis, Seil- und Zahnradbahnen, Reisebussen und Innenbereichen von Ausflugsschiffen, im Gesundheitsbereich einschließlich Apotheken und bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ohne zugewiesenen Sitzplatz.

Kann ich Urlaub in der Türkei machen?

  • Aktuell wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die gesamte Türkei wird gewarnt.
  • Die Luft-, Land- und Seegrenzen der Türkei sind offen, mit Ausnahme der Landgrenze zu Iran, auch ein Grenzübertritt nach Griechenland ist derzeit nicht möglich. Bei Einreise in die Türkei werden u. a. Temperaturmessungen durchgeführt und bei erhöhter Körpertemperatur oder weiteren Covid-19-Symptomen auch zusätzliche Gesundheitsuntersuchungen vorgenommen, z. B. ein PCR-Test.
  • Für innertürkische Flüge, Bus- und Zugfahrten ist für türkische Staatsangehörige und in der Türkei lebende Ausländer (nicht für Touristen) bei der Reservierung ein Genehmigungscode ("HES-Code") erforderlich. Dieser kann per SMS oder mittels einer App erlangt werden.
  • Die Türkei fordert für die Rückreise nach Deutschland die Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Eine Kontrolle erfolgt seitens der türkischen Behörden. Die Kosten müssen die Reisenden selbst tragen.
  • Im ganzen Land gilt eine allgemeine Ausgangssperre an Samstagen ab 20 Uhr bis Sonntag um 10 Uhr und an Sonntagen ab 20 Uhr bis Montag 5 Uhr.
  • Zusätzlich gelten landesweit zeitweise Ausgangssperren für Personen über 65 Jahren (täglich ab 13 Uhr bis 10 Uhr des Folgetages) und Personen unter 20 Jahren (täglich ab 16 Uhr bis 13 Uhr des Folgetages).
  • Im gesamten öffentlichen Raum, in Supermärkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Tragen von Schutzmasken Pflicht. Zudem müssen drei Schritte Abstand eingehalten werden.

Niederlande sind komplett Risikogebiet

  • Schon seit dem 16. September galten die niederländischen Provinzen Nordholland (Noord-Holland), in der Amsterdam liegt, und Südholland (Zuid-Holland), in der Den Haag und Rotterdam liegen, als Risikogebiete. Auch Utrecht wurde am 23. September zum Risikogebiet erklärt. Inzwischen sind die ganzen Niederlande Risikogebiet.
  • Auch das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Niederlande einschließlich seiner autonomen Länder.
  • Die Niederlande haben Deutschland zum Risikogebiet erklärt. Reisende aus Deutschland müssen sich in den Niederlanden für 10 Tage in Hausquarantäne (auch Ferienunterkünfte) begeben.
  • Flugreisende müssen bereits am Startflughafen ein Formular ausfüllen, das unter anderem mit Covid-19 in Verbindung stehende Symptome abfragt.
  • Zwischen der Niederlande und Deutschland finden keine Grenzkontrollen statt. Die Einreise für Reisende aus Deutschland ist uneingeschränkt unter Beachtung der Quarantäne-Vorschrift möglich.
  • Weil sich die Infektionszahlen inzwischen stabilisieren, kehrt die niederländische Regierung ab dem 19. November 2020 bis auf weiteres zu den Maßnahmen für das öffentliche und private Leben mit Stand vor dem 14. Oktober 2020 zurück. Damit dürfen alle Einrichtungen, die normalerweise der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, wie Kinos, Theater, Museen, Freizeitparks, Zoos, Bordelle, Schwimmbäder etc. wieder öffnen.
  • Es bleibt bei einer maximalen Anzahl von 30 Personen pro Raum. Restaurants, Bars, Cafés bleiben weiterhin geschlossen. Hotels sind geöffnet und dürfen in ihren eigenen Restaurants die Hotelgäste versorgen.
  • Zumindest im Sportbereich werden Kantinen, Duschen und Toiletten geschlossen. Mit Campingplätzen sollte geklärt werden, ob die sanitären Anlagen geöffnet sind.
  • Besuche zuhause, im Garten oder auf dem Balkon sind auf drei Gäste pro Tag beschränkt. Im Innen- und Außenbereich außerhalb des eigenen Haushalts darf eine Gruppe aus maximal vier Personen aus verschiedenen Haushalten bestehen. Für Kinder bis einschließlich 12 Jahre gelten die Maßnahmen nicht.
  • Veranstaltungen sind weiter verboten.
  • Zudem kann es weitere lokale Maßnahmen geben.
  • Einzelhandelsgeschäfte schließen spätestens um 20 Uhr. Lebensmittelgeschäfte können länger geöffnet bleiben.
  • Für Alkohol und Softdrugs gelten besondere Regeln: Zwischen 20 Uhr und 7 Uhr dürfen Alkohol und Softdrugs nicht verkauft werden. Es ist nicht erlaubt, zwischen 20 Uhr und 7 Uhr Alkohol im Freien mit sich zu führen oder im öffentlichen Raum, wie z. B. auf der Straße, zu konsumieren.

Auswärtiges Amt warnt vor Reisen in die Schweiz

  • Seit dem 24. Oktober 2020 warnt das Auswärtige Amt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Schweiz. Das gesamte Land gilt wegen hoher Infektionszahlen als Risikogebiet.
  • Deutsche Staatsangehörige können grundsätzlich uneingeschränkt in die Schweiz einreisen.
  • Wer aus der Schweiz nach Deutschland einreist, ist verpflichtet, sich unverzüglich in eine 10-tägige häusliche Quarantäne zu begeben.
  • Eine Maskenpflicht gilt in öffentlichen Verkehrsmitteln inkl. Haltestellen, Bahnhöfen und Bahnsteigen sowie an den Flughäfen, in Geschäften und Einkaufszentren.
  • Handhygiene und Abstandhalten gelten als die wichtigsten Schutzmaßnahmen.

Kann ich Urlaub in Italien machen?

  • Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach ganz Italien.
  • Aus Deutschland sowie aus den meisten EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland ist die Einreise nach Italien grundsätzlich gestattet. Bei Corona-Symptomen oder Kontakt mit Infizierten kann von den italienischen Gesundheitsbehörden eine 14-tägige Quarantäne verordnet werden, die bei Vorliegen eines negativen Tests auf 10 Tage verkürzt wird.
  • In ganz Italien ist aufgrund von Ausgangsbeschränkungen mit Einschränkungen der Reise- und Bewegungsfreiheit zu rechnen.
  • Für ganz Italien gilt eine Ausgangssperre von 22 Uhr bis 5 Uhr.
  • Hotels und Geschäfte dürfen unter Einhaltung strenger Infektionsschutz- und Hygieneauflagen geöffnet bleiben, es muss aber mit verkürzten Öffnungszeiten gerechnet werden. Einkaufszentren bleiben am Wochenende geschlossen. Bars und Restaurants müssen grundsätzlich um 18 Uhr schließen. Ein Konsum außerhalb der eigenen Wohnung ist nach 18 Uhr nicht mehr erlaubt.
  • Kulturelle und soziale Veranstaltungen an öffentlichen oder privaten Orten sind ausgesetzt. Museen, Kinos und Theater sind geschlossen. Tanzveranstaltungen aller Art sind sowohl in Innenräumen als auch im Außenbereich bis auf weiteres ausgesetzt. Sportveranstaltungen sind grundsätzlich ausgesetzt.
  • Die Lifte und Bahnen in den Skigebieten bleiben für den Amateursport geschlossen. Fitnessstudios, Schwimm- und Thermalbäder sowie Wellnesszentren sind geschlossen.
  • Die Maßnahmen gelten zunächst bis zum 3. Dezember 2020.
  • In ganz Italien gilt im öffentlichen Raum eine Maskenpflicht. Kinder unter 6 Jahren sind davon ausgenommen.

Spanien weiter Risikogebiet, nur Reisewarnung für Kanarische Inseln aufgehoben

  • Nachdem zwischenzeitlich ganz Spanien als Risikogebiet galt, wurde die Erklärung zum Risikogebiet für die Kanarischen Inseln nun aufgehoben. Auch das Auswärtige Amt warnt seit dem 24. Oktober nicht mehr vor Reisen auf die spanische Inselgruppe. Welche Kanaren-Insel am besten zu Ihnen passt, können Sie hier nachlesen.
  • Die Einreise aus allen EU- und Schengen-assoziierten Staaten nach Spanien ist grundsätzlich möglich.
  • Seit dem 23. November 2020 müssen alle Reisenden, die auf dem Luft- oder Seeweg nach Spanien einreisen und aus einem Risikogebiet kommen, ein negatives Testergebnis eines PCR-Tests mit sich zu führen.
  • Der Test darf bei der Einreise höchstens 72 Stunden alt sein. Das Ergebnis muss elektronisch oder in Papierform auf Englisch oder Spanisch vorliegen und folgende Angaben enthalten: Name des Reisenden, Pass- oder Personalausweisnummer (diese Nummer muss identisch sein mit der Pass-/Ausweisnummer, die im elektronischen Einreiseformular verwendet wurde), Datum der Testabnahme, Kontaktdaten des Labors, angewandtes Testverfahren, negatives Testergebnis.
  • Vor Reiseantritt muss ein Online-Formular ausgefüllt werden, in das Name, Reisepassnummer, Flugdaten und eine E-Mail-Adresse einzutragen sind. Anschließend erhält der Reisende einen QR-Code, der bei der Einreise an der Grenze vorzuweisen ist.
  • Bei der Einreise gibt es eine Sichtkontrolle des Gesundheitszustands und die Temperatur wird gemessen - sie darf nicht höher als 37,5 Grad Celsius sein. Personen mit einer Temperatur von über 37,5 Grad Celsius oder anderen Auffälligkeiten können einer eingehenderen Untersuchung unterzogen werden.
  • Einreisende aus Corona-Risikogebieten müssen in Spanien ab dem 23. November einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.
  • Im ganzen Land gilt eine Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung an allen öffentlichen Orten innerhalb und außerhalb geschlossener Räume sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Kinder unter sechs Jahren und Personen, bei denen aus gesundheitlichen Gründen die Maskenpflicht kontraindiziert ist, sind von der Pflicht ausgenommen.
  • Für ganz Spanien wurde am 25. Oktober 2020 der Alarmzustand ausgerufen. Dieser gilt bis zum 9. Mai 2021. In vielen Regionen des Landes gelten nächtliche Ausgangssperren.
  • Landesweit wurden außerdem folgende Maßnahmen beschlossen: Schließung von Diskotheken und Nachtbars, Rauchverbot auch im Freien, wenn nicht mindestens zwei Meter Abstand eingehalten werden können, stärkere Kontrolle des Party-Verbots im Freien. In mehreren Autonomen Gemeinschaften sind Zusammenkünfte von mehr als sechs Personen untersagt.

Reisewarnung für ganz Polen

  • Aktuell wird vor Reisen nach ganz Polen gewarnt.
  • Es gibt keine Quarantäne-Pflicht für EU-Staatsangehörige, Angehörige der Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island sowie ihre Ehepartner und Kinder bei der Einreise nach Polen.
  • Auch ein negativer Covid-19-Test ist nicht erforderlich.
  • Grenzkontrollen finden nur noch an den Grenzen zur Ukraine, zu Russland und Belarus statt.
  • Seit August ist das Land in grüne, gelbe und rote Zonen je nach Anzahl der Infektionen eingeteilt, in denen unterschiedliche Einschränkungen gelten. Das gesamte Land ist derzeit als rote Zone gekennzeichnet. Unter anderem sind Restaurants derzeit geschlossen, nur Mitnahme- und Lieferservice sind erlaubt. Übernachtungen in Hotels sind nur noch für Geschäftsreisende erlaubt. Kinder dürfen nur noch in Begleitung eines Erwachsenen zwischen 8 und 16 Uhr das Haus verlassen. Geschäfte, Banken und Tankstellen dürfen nur mit Handschuhen betreten werden.
  • Seit dem 10. Oktober 2020 besteht eine grundsätzliche Maskenpflicht auch im Freien.

Ist Urlaub in Frankreich möglich?

  • Seit dem 17. Oktober wird vor Reisen nach ganz Frankreich sowie die franz. Überseegebiete Französisch-Guayana, St. Martin, Guadeloupe, La Réunion, Martinique sowie das Überseegebiet Französisch-Polynesien gewarnt.
  • Seit dem 30. Oktober bis mindestens zum 1. Dezember gelten landesweit sehr weitreichende bußgeldbewehrte Ausgangsbeschränkungen: Jedes Verlassen der eigenen Wohnung ist nur zu bestimmten Zwecken (wie z. B. Behördengänge, Schulbesuch, Einkäufe des täglichen Bedarfs, unabweisbare familiäre Gründe, nicht teleheimarbeitsfähige Arbeitstätigkeit gemäß gesonderter Bescheinigung des Arbeitgebers) und unter Mitführung einer Ausgangsbescheinigung möglich.
  • Gastronomiebetriebe, Museen, Konzertsäle, Sporthallen, Vergnügungsparks, Diskotheken und ähnliche Veranstaltungsorte sind derzeit geschlossen.
  • Landesweit besteht seit dem 20. Juli für alle Personen ab elf Jahren eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und in allen öffentlich zugänglichen, geschlossenen Räumen wie z. B. in Flughäfen, Bahnhöfen, Museen, Banken, Geschäften, überdachten Märkte und Sehenswürdigkeiten sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • In einigen französischen Städten gilt die Maskenpflicht auch auf öffentlichen Plätzen, Straßen oder Anlagen mit dichtem Publikumsverkehr. Unter anderem in Paris und den umliegenden Départements Seine-Saint-Denis, Hauts-de-Seine und Val-de-Marne sowie in Marseille, Toulouse und Straßburg gilt die Maskenpflicht im gesamten Stadtgebiet.

Teilreisewarnung für Dänemark - Einreiseverbot für Deutschland

  • Das Auswärtige Amt warnt derzeit vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Dänemark mit Ausnahme der Färöer und Grönland.
  • Seit dem 24. Oktober wird Deutschland, mit Ausnahme von Schleswig-Holstein, von den dänischen Behörden als Covid-19-Hochrisikoland eingestuft. Einreisen zu rein touristischen Zwecken von Personen mit Wohnsitz in Deutschland, mit Ausnahme von Schleswig-Holstein, sind nicht mehr erlaubt.
  • Personen mit Wohnsitz in einem als epidemiologisch nicht sicher eingestuften Land, dürfen nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes nach Dänemark einreisen. Zudem muss ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der maximal 72 Stunden vor der Einreise vorgenommen wurde.
  • Nichtdänischen Staatsangehörigen, die deutliche Symptome von Covid-19 zeigen, beispielsweise Husten oder Fieber, wird die Einreise nach Dänemark verwehrt.
  • Restaurants, Cafés, Geschäfte, Zoos, Schwimmbäder und Vergnügungsparks sind wieder offen. Gaststättenbetriebe dürfen nur bis 22 Uhr geöffnet sein.
  • An Flughäfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln einschließlich Bahnhofs- und Haltestellenbereich sowie in Taxis und Reisebussen gilt in ganz Dänemark die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Ausgenommen sind Kinder bis einschließlich 12 Jahren. Diese Pflicht gilt außerdem beim Besuch von Restaurants, Bars, Cafés und ähnlichen Gaststättenbetrieben, solange man nicht am Platz sitzt.
  • Zu Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören, soll ein Meter Abstand gehalten werden. Bei Personen mit erhöhtem Risiko oder in Situationen mit erhöhtem Ansteckungsrisiko (z. B. beim Sport, Singen oder in schlecht belüfteten Räumen) wird ein Abstand von zwei Metern empfohlen.

Vor diesen Regionen in Kroatien warnt das Auswärtige Amt

  • Wegen steigender Infektionszahlen hat das Robert Koch-Institut nun ganz Kroatien zum Risikogebiet erklärt. Das Auswärtige Amt warnt darum auch vor Reisen nach Kroatien.
  • Grundsätzlich erlaubt Kroatien allen Staatsangehörigen der EU-Mitgliedstaaten einzureisen. Bei der Einreise werden allerdings die Kontaktdaten der Reisenden für die Dauer ihres Aufenthalts registriert. Um lange Wartezeiten beim Grenzübertritt zu vermeiden, empfiehlt das kroatische Innenministerium, das entsprechende Formular vorab online auszufüllen.
  • Die Durchreise durch Kroatien ist erlaubt, sofern die Einreise in die anschließenden Länder sowie in den Zielstaat gesichert sind. Bei Einreise aus Staaten außerhalb der EU muss die Durchreise innerhalb von zwölf Stunden abgeschlossen sein.
  • Vor Ort gilt eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und Krankenhäusern sowie für im Gastgewerbe tätige Personen.

Ganz Schweden ist Risikogebiet

  • Seit dem 15. November warnt das Auswärtige Amt vor Reisen nach ganz Schweden.
  • Staatsangehörige der EU, der Schweiz, ihre Familienangehörigen und Inhaber von EU-Aufenthaltsgenehmigungen dürfen in Schweden einreisen. Alle Grenzübergänge sind geöffnet.
  • Auch die Durchreise durch Schweden ist möglich. Allerdings müssen die Einreisebestimmungen des Ziellandes beachtet werden. Nachbarländer wie Norwegen und Finnland lassen eine Einreise nur bedingt zu.
  • In Schweden besteht keine Maskenpflicht, die Bevölkerung wird jedoch eindringlich um Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln gebeten, besonders auf Reisen.

Notstand in Tschechischer Republik

  • Wegen rasant steigender Infektionszahlen hat die Bundesregierung ganz Tschechien am 25. September zum Corona-Risikogebieten erklärt.
  • Seit dem 5. Oktober gilt in Tschechien der Notstand. Seit dem 23. November 2020 besteht zwischen 23 Uhr und 5 Uhr ein Ausgangsverbot. Ausnahmen bestehen, z.B. für Wege zur Arbeit.
  • Derzeit dürfen sich, auch im Freien, nur maximal sechs Personen treffen. Ausnahmen bestehen für Hochzeits- und Trauerempfänge, an denen maximal 20 Personen teilnehmen können.
  • Seit dem 22. Oktober 2020 sind außerdem alle Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe geschlossen, ausgenommen sind nur die Geschäfte zur Grundversorgung (Lebensmittel, Apotheken, Drogerien, Reparaturen). Großhandelsgeschäfte bleiben geöffnet. Seit dem 23. November 2020 müssen auch diese Geschäfte zwischen 23 Uhr und 5 Uhr sowie an Sonntagen schließen.
  • Alle Restaurants, Bars und andere Nachtlokale sind geschlossen; Straßenverkauf ist bis 23 Uhr möglich. Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit ist verboten.
  • Sportveranstaltungen sind abgesagt. Kulturelle Einrichtungen (Museen, Schlösser, Theater, Kino) sind geschlossen.
  • Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime sowie andere soziale Einrichtungen sind für den Besucherverkehr geschlossen.
  • Hotels sind für touristische Reisen geschlossen, bleiben aber für Dienstreisen offen.
  • Landesweit gilt zudem eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Haltestellen, im Freien, wo der Mindestabstand von 2 Metern nicht eingehalten werden kann, in Fahrzeugen bei Fahrgemeinschaften, die nicht aus dem gleichen Haushalt kommen und in allen Innenräumen. Wohnungen und Unterkünfte, zum Beispiel Hotelzimmer, sind davon ausgenommen.

Strenge Corona-Maßnahmen in Belgien

  • Wegen des Anstiegs von Corona-Fällen warnt das Auswärtige Amt vor touristischen Reisen nach ganz Belgien.
  • Ganz Deutschland ist derzeit als "rote Zone" eingestuft: Personen, die aus Deutschland nach Belgien reisen, müssen das "Passenger Locator Form" ausfüllen. Eine Quarantänepflicht kann sich aus dem Ergebnis der Frageliste am Ende des "Passenger Locator Forms" ergeben. In diesem Fall kann ein PCR-Test frühestens nach zehn Tagen durchgeführt werden, bei negativem Ergebnis endet die Quarantäne damit.
  • Am Flughafen Brüssel erfolgen Temperaturmessungen bei allen Passagieren mit Wärmekameras. Wer eine Temperatur über 38°C hat, darf nicht einreisen.
  • Vom 2. November 2020 bis zum 13. Dezember 2020 gelten folgende Corona-Maßnahmen:
  • Nicht-essentielle Geschäfte bleiben geschlossen. Online-Bestellung und Abholung ist möglich. Supermärkte sind geöffnet, dürfen aber nur essentielle Waren verkaufen.
  • Friseure und Kosmetikstudios bleiben geschlossen. Andere Dienstleistungen, bei denen sich enger Kontakt nicht vermeiden lässt, sind ebenfalls untersagt.
  • Jeder Haushalt darf nur eine Person zu Hause empfangen. Es muss sich dabei immer um dieselbe Person handeln. Personen, die allein wohnen, dürfen zwei Personen empfangen, diese aber nicht gemeinsam. Private Zusammenkünfte im Freien sind auf vier Personen beschränkt. Dabei gilt Abstands- und Maskenpflicht.
  • Hotels bleiben geöffnet, Mahlzeiten müssen in den Zimmern eingenommen werden. Ferienparks sind geschlossen.
  • Gottesdienste finden nicht statt. Zu Eheschließungen sind, abgesehen von den Brautleuten und dem Standesbeamten, nur die Trauzeugen zugelassen. Beerdigungen dürfen mit max. 15 Personen stattfinden, Bewirtung ist nicht möglich. Grenzen bleiben geöffnet, aber von Reisen wird dringend abgeraten.
  • In Flandern gilt eine Ausgangssperre von Mitternacht bis 5 Uhr morgens, in Brüssel und der Wallonie von 22 Uhr bis 6 Uhr morgens, Ausnahmen sind gestattet, wenn essentielle Gründe vorliegen.
  • Restaurant, Cafés und Bars sind geschlossen, Restaurants dürfen bis 22 Uhr jedoch weiterhin Essen über Lieferdienste und zur Mitnahme anbieten. Take-Away-Anbieter und Night-Shops müssen ebenfalls um 22 Uhr schließen. Ab 20 Uhr darf kein Alkohol mehr verkauft werden. In Brüssel gilt ein generelles Verbot von Alkoholkonsum im öffentlichen Raum, außerdem gilt Maskenpflicht im öffentlichen Raum. Diskotheken und Clubs bleiben geschlossen.
  • Einkäufe können höchstens zu zweit (bzw. begleitet von betreuungsbedürftigen Kindern) innerhalb von max. 30 Minuten erfolgen.
  • Professionelle Sportveranstaltungen können nur noch ohne Publikum, Amateurwettkämpfe und –training können nicht stattfinden. Alle Sport- und kulturellen Einrichtungen, Zoos und Freizeitparks sind geschlossen. Weihnachtsmärkte sind verboten.
  • Grundsätzlich gelten Abstandsregeln von 1,50 m sowie eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln inkl. Haltestellen, Bahnhöfen und Bahnsteigen sowie an den Flughäfen, in Geschäften, Einkaufszentren, zum Teil auch in Einkaufsstraßen, Gotteshäusern, Kultureinrichtungen, auf Märkten und beim Betreten von Restaurants/Cafés.

Was muss ich für Reisen nach Finnland wissen?

  • Aktuell wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Region Uusimaa (mit Großraum Helsinki) gewarnt. Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die übrigen Landesteile wird derzeit vor dem Hintergrund geltender Reisebeschränkungen und Quarantäneregelungen abgeraten.

  • Seit dem 12. Oktober 2020 gelten für alle Schengen-Staaten Einreisebeschränkungen für die Einreise nach Finnland, darunter auch Deutschland. Das bedeutet, dass nicht notwendige, touristische Reisen nach Finnland nicht gestattet sind.

  • Die finnischen Behörden empfehlen, körperlichen Kontakt zu vermeiden, auf Händeschütteln zu verzichten und ein bis zwei Meter Abstand zu halten. In Geschäften, Einkaufszentren, öffentlichen Gebäuden und öffentlichen Verkehrsmitteln soll eine Masken getragen werden. In der finnischen Bahn gilt die Maskenpflicht.

  • Es bestehen Beschränkungen bei den Öffnungszeiten der Gastronomiebetriebe, den Ausschankzeiten für Alkohol und der Anzahl der Plätze, die in Restaurants besetzt werden dürfen.

Reisewarnung für ganz Großbritannien

  • Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das gesamte Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland, die Kanalinsel Jersey (Kronbesitz) sowie das Überseegebiet Gibraltar wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt.
  • Seit dem 7. November gilt für Reisende aus Deutschland zwingend ein 14-tägige Quarantänepflicht.
  • Für alle Einreisenden nach Großbritannien und Nordirland gilt zudem die Pflicht zu einer elektronischen Anmeldung vor Einreise. Die elektronische Anmeldung erfolgt ausschließlich im Internet frühestens 48 Stunden vor Einreise. Bei der Einreise muss dann die erfolgte Anmeldung nachgewiesen werden.
  • Alle Reisenden, die aus diesen Ländern (u. a. Belgien, Frankreich, Luxemburg, Monaco und die Niederlande) einreisen, müssen sich nach Einreise unverzüglich für 14 Tage selbst isolieren. Davon ausgenommen sind Transitreisende, die unmittelbar aus Ländern kommen, für die keine Quarantäneverpflichtung besteht.
  • Vor Ort gelten unterschiedliche Regelungen in England, Wales, Schottland und Nordirland. Was Urlauber in welcher Region beachten müssen, können sie u. a. auf der Seite des Auswärtigen Amts nachlesen.

Kann ich nach Norwegen reisen?

  • Aktuell wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen die Provinz Oslo, Vestland und Viken gewarnt.
  • Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die übrigen Provinzen Norwegens wird derzeit vor dem Hintergrund geltender Quarantäneregelungen abgeraten.
  • Norwegen hat Deutschland zum Risikogebiet erklärt und die Einreisebestimmungen weiter verschärft. Neben der weiterhin geltenden Quarantänepflicht ist in der Regel ein negativer, maximal 72 Stunden alter Covid-19-Test vorzulegen. Ohne entsprechenden Test kann die Einreise verweigert werden.
  • Bei Einreise ist ein fester Wohnsitz in Norwegen nachzuweisen. Andernfalls muss eine 10-tägige Quarantäne zwingend in einem Quarantänehotel verbracht werden.
  • In Oslo gilt seit 29. September 2020 eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum und im öffentlichen Personennahverkehr, wenn ein Abstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann.

Reisewarnung für Luxemburg

  • Das Auswärtige Amt warnt seit dem 25. September auch vor nicht notwendigen, insbesondere touristischen Reisen nach Luxemburg.
  • Eine Einreise ist weiterhin möglich.
  • Restaurants, Gaststätten, Bars, Sport- und Kulturinstitute wie Theater, Kulturzentren, Konzertsäle, Kinos und Kirchen sind geöffnet. Oft ist eine Reservierung nötig.
  • Im öffentlichen wie im privaten Raum dürfen zehn Menschen zusammenkommen.
  • Die Maskenpflicht gilt im öffentlichen Personennahverkehr, in Supermärkten und Geschäften sowie in öffentlichen Einrichtungen.

Reisewarnungen in Ungarn, Bulgarien und Rumänien

Bulgarien:

  • Aktuell wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Bulgarien gewarnt.
  • Die Maskenpflicht gilt im öffentlichen Personennahverkehr, in Apotheken und anderen geschlossenen öffentlichen Räumen und im Freien, wenn kein Sicherheitsabstand eingehalten werden kann.

Rumänien:

  • Nachdem zunächst nur vor Reisen in einige Regionen Rumäniens gewarnt wurde, gilt die Reisewarnung des Auswärtigen Amts nun für das ganze Land.

Ungarn:

  • Ganz Ungarn gilt seit dem 1. November als Risikogebiet.
  • Seit dem 1. September 2020 gelten für Ungarn neue Einreisebestimmungen. Eine Einreise ist unter anderem für Deutsche seitdem grundsätzlich nicht mehr möglich.

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