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Corona-Regelungen bremsen Unternehmensinsolvenzen in Sachsen

Ein Kugelschreiber liegt auf einem Antrag zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Foto: picture alliance / Alexander Heinl/dpa/Archivbild
Ein Kugelschreiber liegt auf einem Antrag zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Foto: picture alliance / Alexander Heinl/dpa/Archivbild
© deutsche presse agentur

08. April 2021 - 13:00 Uhr

Kamenz (dpa/sn) - Die coronabedingte Aussetzung der Anmeldung von Insolvenzen hat in Sachsen im vergangenen Jahr zu einem deutlichen Rückgang entsprechender Verfahren geführt. 569 Fälle bedeuteten einen Rückgang um 116 Verfahren oder 16,9 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019, wie das Sächsische Landesamt für Statistik am Donnerstag in Kamenz mitteilte. Deutlich angestiegen seien jedoch die angemeldeten Forderungen der Gläubiger um 79,3 Prozent auf 531,8 Millionen Euro. Das entsprach den Angaben zufolge durchschnittlich 934.600 Euro je Verfahren. Woraus sich der deutliche Anstieg ableitete, wurde nicht mitgeteilt.

Wie es weiter hieß, wurden rund 77 Prozent der Verfahren eröffnet und gut 23 Prozent mangels Masse abgelehnt. Mit 17 Prozent war der Anteil der Unternehmen aus den Bereichen Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen an den Verfahren am höchsten, gefolgt vom Baugewerbe (16,9 Prozent), der Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (12,1 Prozent) und dem Gastgewerbe (9,7 Prozent).

© dpa-infocom, dpa:210408-99-126384/2

Quelle: DPA

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