CDU-Politiker über "Balkan, Osteuropa, Türkei"

Spahn: Sorge vor Corona-Rückkehrern nach Weihnachten

23. Dezember 2020 - 11:00 Uhr

Neue Welle durch Rückreise nach Feiertagen?

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist in Sorge, dass nach Weihnachten die Corona-Zahlen weiter steigen könnten. "Nach allem, was ich sehe, es finden wieder sehr viele Heimat- und Verwandschaftsbesuche statt in Osteuropa, Balkan Türkei", sagte er im exklusiven RTL-Interview. Das beschäftige ihn. "Wir müssen sehr miteinander aufpassen, dass das, was wir schon im August gesehen haben, das dann die Rückreise nicht dazu führt, dass dann gleich noch eine neue Welle, ein neuer Impuls entsteht", meint Spahn. Ausschnitte aus dem Interview zeigen wir im Video.

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Spahn verwies noch einmal darauf, dass jeder, der aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreist, einen Coronatest machen solle. Er sei darum sehr froh, dass Bayern eine Testpflicht eingeführt habe für Menschen, die aus einem Risikogebiet einreisen.

Spahn: Viele Menschen leiden und trauern an Weihnachten dieses Jahr

Spahn erzählte im Interview auch, dass sein Weihnachtsfest in diesem Jahr ganz anders aussehen werde als gewöhnlich. Normalerweise würde der Minister in die Christmette gehen. Weil das in diesem Jahr aber nicht überall möglich sei, wolle auch er darauf verzichten, so der CDU-Politiker – "zumindest analog". Digital werde er sicherlich einen Gottesdienst verfolgen.

Für ihn sei es aber wichtig, dass dieses Jahr an Weihnachten auch nicht vergessen werde, dass viele Menschen in Deutschland aktuell um Angehörige trauern. Weihnachten sei zwar ein "Fest der Hoffnung und Zuversicht" aber er wolle sich gerade in dieser Zeit auch an die Menschen denken, die leiden.

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