Bei der Spanischen Grippe war die zweite Welle noch schlimmer

Corona-Maßnahmen lockern: Wie gefährlich ist eine Rückkehr zum Alltag?

09. April 2020 - 17:06 Uhr

Entwicklungen geben Hoffnung

Noch werden die Maßnahmen zum Eindämmen des Coronavirus nicht gelockert - dies gab Angela Merkel vor Ostern in einer erneuten Pressekonferenz bekannt. Dennoch gebe die derzeitige Entwicklung der Zahlen "Anlass zur vorsichtigen Hoffnung". Auch Berechnungen des Max-Planck-Instituts zeigen ermutigende Entwicklungen. Daher wird vielerorts der Wunsch nach Lockerungen der derzeitigen Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen laut.

Aber was würde passieren, wenn wir jetzt - oder auch nach den Osterferien - zurück in unseren Alltag kehren? Ist ein Alltag, wie er vor der Corona-Krise war, überhaupt denkbar? Über die drohenden Gefahren spricht Dr. Georg-Christian Zinn, Direktor Hygienezentrum Bioscientia, im Video.

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Wie sieht der Alltag nach den Lockerungen aus?

"Wenn wir noch ein bis zwei Wochen durchhalten, kommen die Lockerungen", da ist sich Dr. Zinn sicher. Aber trotz Lockerungen kann von einer Rückkehr in den Alltag noch keine Rede sein.

Was uns noch sehr lange weiterhin begleiten wird, sind die Hygienemaßnahmen, die jeder einzelne von uns befolgen sollte, um einer Infektion so gut es geht vorzubeugen: Häufiges und gründliches Händewaschen, die richtige Hust- und Niesetikette, Abstand zu anderen Personen und sich selbst möglichst nicht ins Gesicht zu fassen. 

Dies begleite uns laut Dr. Zinn "bis wir nicht eine wirklich wirksame Impfung haben oder die Bevölkerung eine Herdenimmunität hat."

Was wir von der Spanischen Grippe über das Coronavirus lernen können, erklären wir hier!

Video-Playlist: Alles, was Sie zum Coronavirus wissen müssen

RTL.de-Doku: „Stunde Null - Wettlauf mit dem Virus“

NEUE FOLGE: Im zweiten Teil der RTL.de-Doku "Stunde Null - Wettlauf mit dem Virus" auf TVNOW stellen wir die Frage: Wie besiegen wir Corona? Dafür gleichen die Autoren die verschiedenen Maßnahmen einzelner Länder rund um den Globus mit den aktuellen Empfehlungen von Forschern ab.