Corona-Krise: Hochschulen stellen auf digitale Lehre um

Ein Hörsaal der Fachhochschule (FH). Foto: Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa
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28. März 2020 - 9:11 Uhr

Viele Hochschulen in Brandenburg starten wegen der Corona-Krise ohne echte Vorlesungen und Seminare ins neue Sommersemester. Stattdessen setzen sie verstärkt auf digitale Wissensvermittlung, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Die Studenten würden mit entsprechenden Online-Angeboten der Dozenten und Professoren versorgt, sagt Johanna Köhle, Sprecherin der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE). Dort begann das Sommersemester bereits am 16. März. Die Umstellung auf das Lehren im virtuellen Raum bedeute für viele Hochschullehrer aber auch Studenten eine Herausforderung.

An der Fachhochschule Potsdam richtet man sich derzeit darauf ein, dass das gesamte Sommersemester ohne Präsenzveranstaltungen mit allen Möglichkeiten eines Fernstudiums umgesetzt wird, wie Sprecherin Steffi Brune sagt. Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) sieht laut einer Sprecherin die Krise als Chance zur digitalen Umstellung des Lehrbetriebs.

Quelle: DPA