Corona-Inzidenz in Sachsen-Anhalt steigt weiter auf 719,7

Ein Arzt macht einen Abstrich für einen Corona-Test. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Ein Arzt macht einen Abstrich für einen Corona-Test. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
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28. November 2021 - 8:55 Uhr

Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt ist die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen weiter gestiegen. Am Sonntag gab das Robert Koch-Institut (RKI) den Wert mit 719,7 an. Am Samstag hatte er bei 716,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche gelegen nach 686,8 am Freitag. Am Sonntag voriger Woche hatte die Inzidenz 500,0 betragen.

Sachsen-Anhalt zählt weiter zu den drei Bundesländern mit der höchsten Inzidenz. Nur Sachsen mit 1205,5 und Thüringen mit 878,4 lagen am Sonntag laut RKI darüber. Bundesweit gab das RKI einen Wert von 446,7 an.

Binnen eines Tages wurden den Angaben zufolge in Sachsen-Anhalt 1780 neue Corona-Fälle gemeldet. Drei weitere Menschen starben an oder mit dem Virus, seit Beginn der Pandemie sind es landesweit 3780 gewesen.

Das Infektionsgeschehen ist in den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten sehr unterschiedlich. Zwei Landkreise haben weiterhin eine Inzidenz von mehr als 1000 Infektionen je 100.000 Einwohner und sieben Tage: der Landkreis Harz mit 1186,4 und der Saalekreis mit 1000,9. Darauf folgen der Burgenlandkreis mit 903,8 und der Landkreis Wittenberg mit 861,6. Die geringsten Inzidenzen haben der Landkreis Börde mit 201,7 und der Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit 391,3.

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Quelle: DPA