„Corona-Pandemie wahnsinnige Belastung“

Flick macht Friedensangebot an Lauterbach: Gespräch „unter vier Augen“?

Flick weiß um die Privilegien des Fußballs

„Ich habe auch als Familienvater geantwortet, war 23 Jahre lang Unternehmer“, beginnt Bayern-Trainer Hansi Flick seine Erklärung seiner emotionalen Aussagen über die Corona-Politik. Dem von ihm angegriffenen SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach macht er gleichzeitig ein Angebot: Es sei vielleicht gut, wenn er mal „unter vier Augen“ mit Lauterbach rede, „nicht in einer Talkshow“, sagte der 55-Jährige am Montagabend nach dem 3:3 des FC Bayern gegen Arminia Bielefeld und betonte nochmals, dass ihm klar sei, welche Sonderrolle der Fußball einnimmt. Die ganze Aussage von Flick gibt es oben im Video.

Flick: Nach Lauterbach-Kritik "böse Nachrichten" bekommen

Flick hatte sich am Sonntag gegen Kritik an der Reise des deutschen Rekordmeisters zur Club-WM nach Katar und der Sonderrolle des Fußballs in der Corona-Pandemie gewehrt und dabei speziell Lauterbach als „sogenannten Experten“ kritisiert. „Ich bin keiner, der einen Menschen, den er nicht kennt, in so ein Licht stellen möchte“, sagte Flick einen Tag später. Er hatte den deutschen Politikern geraten, endlich mal eine Strategie zu entwickeln, damit die Menschen in der Corona-Krise „irgendwann mal wieder Licht im Tunnel“ sähen.

Er habe „nicht erwartet“, dass seine Aussagen öffentlich „solche Wellen schlagen“ würden, sagte Flick. Er habe auch einige „böse Nachrichten“ erhalten. Er habe vielleicht ungewöhnlich emotional auf eine Frage geantwortet, und das nicht nur als Trainer, sondern als Mensch, der selbst zwei Enkelkinder habe.

RTL.de/dpa

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