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Corona: Charité reduziert Zahl der planbaren Eingriffe

Das Bettenhochhaus der Berliner Charite ist hinter dem Charite-Logo an der Zentralen Notaufnahme zu sehen. Foto: Christoph Soeder/dpa/Archivbild
Das Bettenhochhaus der Berliner Charite ist hinter dem Charite-Logo an der Zentralen Notaufnahme zu sehen. Foto: Christoph Soeder/dpa/Archivbild
© deutsche presse agentur

08. April 2021 - 12:30 Uhr

Berlin (dpa/bb) - Wegen steigender Patientenzahlen in der dritten Corona-Welle schränkt Berlins große Universitätsklinik Charité künftig wieder den übrigen Klinikbetrieb stark ein. Ab kommender Woche würden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder vermehrt in Covid-19-Bereichen eingesetzt, planbare Eingriffe würden zurückgefahren, teilte der für die Krankenversorgung zuständige Vorstand Martin Kreis am Donnerstag mit. "Wir rechnen mit einer erneut starken Arbeitsbelastung unserer Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte." Notfälle und zeitkritische Eingriffe sollen von der Regelung vorerst ausgenommen bleiben.

Die Charité versorgt in Berlin vorrangig Betroffene mit schweren Covid-19-Verläufen. Sie hatte bereits von Mitte Dezember bis Ende Januar ein Notfallprogramm gefahren, um die Patientenzahlen zu bewältigen. Seit Mitte März steigt bundesweit die Zahl der Intensivpatienten mit Covid-19 wieder deutlich an, auf nun mehr als 4400. In Berlin nähert sich die Auslastung der Intensivbetten mit dieser Art von Erkrankten wieder der als kritisch definierten Schwelle von 25 Prozent an. Als Nadelöhr bei der Versorgung gilt vor allem die Verfügbarkeit von Pflegepersonal.

© dpa-infocom, dpa:210408-99-125032/2

Quelle: DPA

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