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Corona: Basketball-Star Karl-Anthony Towns trauert um sieben Familienmitglieder

Alle an Covid-19 verstorben

Basketball-Star Towns trauert um sieben Familienmitglieder

FILE - In this Feb. 3, 2020, file photo, Minnesota Timberwolves center Karl-Anthony Towns is shown during the second half of an NBA basketball game against the Sacramento Kings in Sacramento, Calif. Towns says his mother is hospitalized and in a medi
Karl-Anthony Towns
RCP, AP, Rich Pedroncelli

NBA-Star will mit seinem Schicksal warnen

Mehr Leid und Trauer geht wohl kaum: NBA-Profi Karl-Anthony Towns hat in den vergangenen Monaten sieben Familienmitglieder verloren: Sie alle starben an den Folgen einer Coronavirus-Infektion. In den sozialen Medien bemüht sich der 25-Jährige über die Gefahr, die von Covid-19 ausgeht, aufzuklären.

Nach positivem Coronatest: Towns Mutter stirbt Anfang April

"Ich fühle mich vom Leben ein wenig abgehärtet und gedemütigt." Für Karl-Anthony Towns müssen die vergangenen Monate die Hölle gewesen sein. Der Basketballprofi musste sieben Familienmitglieder beerdigen, die an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben sind. "Ich habe viel durchgemacht." Den Anfang nahm dabei seine Mutter. Die 58-Jährige war Anfang April gestorben, nachdem sie mehrere Tage im künstlichen Koma gelegen hatte und beatmet werden musste.

Schon damals hatte Towns vor den Gefahren des Coronavirus gewarnt. "Diese Krankheit darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden", sagte er: "Bitte schützt eure Familien, eure Geliebten, eure Freunde, euch selbst. Haltet euch an das Social Distancing. Bitte haltet euch nicht in Menschenansammlungen auf, das erhöht nur die Chancen, dass ihr euch ansteckt. Diese Krankheit ist tödlich.“

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„Ich habe in den vergangenen sieben Monaten eine Menge Särge gesehen“

Vor wenigen Tagen dann kam sein Onkel ums Leben, wie der Sender ESPN berichtet. Towns, der sich gerade mit seinem Team, den Minnesota Timberwolves, auf die neue Saison vorbereitet, sagt: „Ich habe in den vergangenen sieben Monaten eine Menge Särge gesehen.“ Er fühle sich nun verantwortlich, seine Familie gut über die Virus-Risiken zu informieren und sie vor einer Ansteckung zu schützen. Sein Vater überstand demnach eine Covid-19-Erkrankung.

Towns geht offen mit dem Verlust um. Der 25-Jährige hofft durch seine Posts in sozialen Medien andere Menschen über die Gefahr, die von dieser Krankheit ausgeht, aufzuklären. "Ich wollte nicht, dass sich Menschen so fühlen, wie ich mich gefühlt habe." Sein Team habe ihn dabei unterstützt, seine Trauer zu verarbeiten. Er blicke aber mit gemischten Gefühlen auf die nächste Saison. Seine Mutter habe kaum ein Spiel von ihm verpasst. Das werde ihm fehlen. "Aber es gibt mir die Möglichkeit, gute Erinnerungen, die ich hatte, noch einmal zu durchleben."

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Quelle: ntv.de/tno/fzö, dpa/sid