Noch unklar, ob sich eine Mutation ausbreitet

Corona-Ausbruch in Hamburg: Airbus schickt 500 Mitarbeiter in Quarantäne

Airbus der A320-Familie steht in der Endmontagehalle im Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder.
© deutsche presse agentur

24. Januar 2021 - 16:26 Uhr

Airbus in Hamburg: 21 Mitarbeiter positiv getestet

Corona-Ausbruch beim Flugzeughersteller Airbus in Hamburg: Insgesamt 21 Mitarbeiter seien positiv auf das Coronavirus getestet worden, sagte Martin Helfrich, Pressesprecher der Gesundheitsbehörde. Für rund 500 Mitarbeiter wurde Quarantäne angeordnet.

+++ Aktuelle Informationen rund um das Coronavirus finden Sie im RTL.de-Ticker +++

Hamburg: Tests auf Coronavirus-Mutationen laufen

Ob es sich um eine hochansteckende Mutation des Virus handelt, konnte die Behörde nicht bestätigen. "Um eine Mutation nachzuweisen, ist eine andere Untersuchung nötig, die Genom-Sequenzierung", sagte Helfrich. Diese Untersuchung wurde auch angeordnet. Bis das Ergebnis vorliege, dauere es aber bis zu sieben Tage. "Hierzu können wir frühestens Mitte der Woche etwas sagen", meinte der Sprecher.

Auch Airbus bestätigte ein Auftreten von mehreren Corona-Infektionen in einem Produktionsbereich am Standort Hamburg. "Die entsprechenden Maßnahmen wie umgehende Reihentestungen und Quarantäne wurden umgehend eingeleitet gemäß der dafür vorgesehenen Prozesse, in Zusammenarbeit mit den Behörden", teilte Sprecher Daniel Werdung mit.

Mit mehr als 12.000 Mitarbeitern ist Airbus der größte industrielle Arbeitgeber Hamburgs. Der Inzidenzwert in der kreisfreien Stadt Hamburg liegt aktuell bei 82, die Inzidenz in Ihrem Landkreis finden Sie hier in der interaktiven Karte.

Europäischer Flugzeugbauer Airbus fährt Produktion langsamer hoch

Der Flugzeugbauer Airbus will die Produktion seiner Mittelstreckenjets wegen der Verschärfung der Corona-Krise in diesem Jahr doch nicht so stark hochfahren wie zunächst gedacht. Ab dem dritten Quartal soll die Produktion der Modellfamilie A320 von derzeit 40 auf dann 43 Maschinen pro Monat steigen, teilte der Rivale des US-Konzerns Boeing am Donnerstagabend in Toulouse mit. Im vierten Quartal soll es dann auf monatlich 45 Exemplare nach oben gehen. Zuletzt hatte das Management schon für Juli eine Ausweitung auf 47 Jets ins Auge gefasst.

Quelle: DPA/ RTL.de