Bisher eine Person positiv getestet

Corona-Ausbruch auf Sylt: Testergebnisse da!

14. Oktober 2020 - 19:27 Uhr

Bar-Besucher mussten sich testen lassen

Eine Person ist bisher positiv getestet worden – das ist das Ergebnis eines Massentests, an dem 102 Personen teilgenommen haben. Am Montag (12.10.) haben sich Bar-Besucher auf Sylt auf das Coronavirus testen lassen. Sie alle haben Anfang Oktober eine Party gefeiert, bei der auch ein Infizierter zu Gast war. Das Gesundheitsamt hat daraufhin alle Gäste, die sich in der Nacht zum 4.Oktober in der Sylter Bar aufgehalten haben, aufgefordert, sich zu melden, da die Kontaktlisten offenbar zum Teil nicht vollständig ausgefüllt gewesen sind. 

Symptome des Gastes sollen erst nach dem Bar-Besuch aufgetreten sein

+++ Alle aktuellen Infos zu Corona jederzeit im Liveticker +++

Die meisten der ermittelten Personen stammen von der Nordseeinsel selbst und sind einheimisch, das bestätigte die Sprecherin des Gesundheitsamtes Nordfriesland. Auf der Party seien anscheinend keine Abstandsregeln eingehalten worden, es soll getrunken und geraucht worden sein, so soll es der Infizierte dem Gesundheitsamt gesagt haben, als er von seinem positiven Testergebnis nach der Party erfuhr. Zum Zeitpunkt der Feier habe der Infizierte jedoch noch keine Symptome gehabt.

Kippt das Beherbergungsverbot?

Auch die Frage, ob das Beherbergungsverbot wieder gekippt wird, beschäftigt derzeit den Tourismushotspot Sylt. Stand jetzt dürfen Urlauber aus Risikogebieten nicht mehr in jedes Bundesland reisen und übernachten. Das wurde vor rund einer Woche von den Bundesländern beschlossen. So müssen beispielsweise Reisende aus Hochrisikogebieten aus dem Inland vor der Einreise nach Sylt einen Negativ-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Stark umstritten ist diese Regelung unter anderem, weil jedes Bundesland eigene Bestimmungen veröffentlichte. Und genau deswegen soll im Bund-Länder-Gipfel diese Regelung noch einmal überarbeitet werden. Im Video sehen Sie, wie Sylt-Urlauber über das aktuelle Beherbergungsverbot denken.