39 Tage nach Ostersonntag

Warum feiern wir Christi Himmelfahrt?

Christi Himmelfahrt fällt mit dem Vatertag zusammen.
© dpa, Peter Steffen, pst lof jol

21. Mai 2020 - 7:55 Uhr

Christi Himmelfahrt ist ein bundesweiter Feiertag

Christi Himmelfahrt ist ein gesetzlicher Feiertag, der in ganz Deutschland gilt. In diesem Jahr fällt der Tag auf den 21. Mai - das Datum variiert aber jährlich. Der Feiertag ist nämlich nicht datumsabhängig, sondern findet immer 39 Tage nach Ostersonntag statt. Deswegen fällt er immer auf einen Donnerstag. Wir erklären den geschichtlichen Hintergrund.

Gefeiert wird die Rückkehr Jesu zu seinem Vater gefeiert

An Christi Himmelfahrt wird - wie der Name schon vermuten lässt - im christlichen Glauben die Rückkehr Jesu zu seinem Vater in den Himmel gefeiert. Die Berechnung des Tages beruht auf der Apostelgeschichte von Lukas in der Bibel. Christi Himmelfahrt ist seit 1934 ein gesetzlicher Feiertag in Deutschland.

Warum fallen Vatertag und Christi Himmelfahrt auf einen Tag?

Der Vatertag steht nicht im Zusammenhang mit dem historischen Hintergrund von Christi Himmelfahrt. Vatertag kommt vermutlich aus den USA, als Sonora Louise Smart Doss, die Tochter eines Veteran des US-amerikanischen Bürgerkriegs, im Jahr 1909 ihrem Vater für das Großziehen von ihr und ihren fünf Geschwistern dankte. Der erste offizielle Vatertag wurde am 19. Juni 1910 gefeiert.

An Christi Himmelfahrt finden in Gemeinden religiöse Prozessionen statt, die sich zu Trinkgelagen entwickelten, bei denen Frauen nicht erwünscht waren. Diese Tradition wird vielerorts bis heute fortgeführt - inklusive Bier-Bollerwagen. Alle Hintergründe zum Vatertag können Sie hier nachlesen.