China-Protest: Erneut Selbstverbrennung eines Tibeters

12. Februar 2016 - 4:30 Uhr

Erneut hat sich in Südwestchina ein junger tibetischer Mönch aus Protest gegen die chinesische Herrschaft über die Tibeter angezündet. Die neue Selbstverbrennung passierte nur einen Tag vor dem Treffen des chinesischen Vizepräsidenten Xi Jinping mit US-Präsident Barack Obama in Washington.

Der USA-Besuch des chinesischen Spitzenpolitikers, der im Herbst zum neuen Parteichef aufsteigen soll, ist überschattet von Protesten gegen das chinesische Vorgehen gegen die Tibeter. Erst am Samstag war eine 19-jährige Nonne bei einer Selbstverbrennung ums Leben gekommen.