China: Neuer Vogelgrippe-Verdacht

12. Februar 2016 - 4:26 Uhr

Bei einem Busfahrer in China besteht der Verdacht auf eine Infektion mit dem gefährlichen Vogelgrippe-Virus H5N1. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, wurde der 39-jährige Busfahrer am 21. Dezember in der an Hongkong grenzenden Stadt Shenzhen mit Fieber ins Krankenhaus gebracht. Ein erster Test auf H5N1 sei positiv verlaufen. Erst vorletzte Woche war das Virus in einem toten Huhn in Hongkong nachgewiesen worden. Die Behörden der Hafenstadt hatten daraufhin den Import von lebendem Geflügel aus China eingestellt und die Notschlachtung von 17.000 Hühnern angeordnet.

Wie das Zentrum für Gesundheitsfürsorge (CHP) in Hongkong mitteilte, befinde sich der Busfahrer in "kritischem Zustand". Er sei mit einer Lungenentzündung in das Krankenhaus eingeliefert worden. Das Gesundheitsministerium in China habe mitgeteilt, dass der Mann vor seiner Infektion keinen Kontakt mit Geflügel gehabt habe und nicht gereist sei.