Da hat er richtig Glück gehabt

China-GP: Alex Albon übersteht krassen Crash unverletzt

13. April 2019 - 7:16 Uhr

Bange Sekunden nach dem heftigen Einschlag

Kurz vor Ende des 3. Freien Training haben alle am Shanghai International Circuit den Atem angehalten: Alexander Albon hatte einen heftigen Unfall, bei dem sein Toro-Rosso-Bolide komplett zerstört wurde. Kein Ton kam aus dem Cockpit, regungslos saß Albon im Wrack. Doch nach Sekunden des Bangens kam zum Glück die Entwarnung. "Ich bin okay", hauchte Albon über Funk.

Fahrfehler in der letzten Kurve

Formula One F1 - Chinese Grand Prix - Shanghai International Circuit, Shanghai, China - April 13, 2019   Toro Rosso's Alexander Albon after crashing during practice   REUTERS/Aly Song
Chinese Grand Prix
© REUTERS, ALY SONG, gb

Was war passiert? Knapp sieben Minuten vor Ende des Abschluss-Trainings zum China-GP kam Albon in der letzten Kurve vor Start und Ziel zu weit raus auf den Teppich. Dann schlingerte der Wagen hin und her, der 23-Jährige verlor die Kontrolle über seinen Toro Rosso. Heftig schlug er seitlich in die Streckenbegrenzung ein und das Wrack kreiselte über die Piste. Sofort brach die Rennleitung das Training ab.

Formula One F1 - Chinese Grand Prix - Shanghai International Circuit, Shanghai, China - April 13, 2019   Toro Rosso's Alexander Albon after crashing during practice   REUTERS/Aly Song
Chinese Grand Prix
© REUTERS, ALY SONG, gb

Zum Glück blieb der britisch-thailändische Pilot unverletzt. Nach ein paar Sekunden der Stille und Angst meldete er sich über den Teamfunk, entschuldigte sich für den Crash und gab Entwarnung. Dann stieg er - immer noch leicht benommen, aber äußerlich unverletzt - aus dem Wrack aus. Es folgte der vorgeschriebene Check im Medical Center an der Strecke.