Chemotherapie während Schwangerschaft

Nach Brustkrebs-Diagnose in der 11. Schwangerschaftswoche: Kirsty hat Angst um ihr Baby

06. März 2020 - 9:04 Uhr

Gefährliche Fehleinschätzung der Ärzte

Es ist der Albtraum einer jeden Mutter: Schockdiagnose Brustkrebs in der Schwangerschaft. Genau das ist der 30-jährigen Kirsty Guy aus Großbritannien passiert. Erst bei der zweiten Untersuchung entdecken die Ärzte den Tumor, den sie vorher fälschlicherweise für einen verstopften Milchkanal halten. Kirsty muss mit Chemotherapie behandelt werden - es beginnt eine Zeit zwischen Hoffen und Bangen. Im Video erzählt Kirsty, wie sie ihre Schwangerschaft erlebt hat und wie es ihrem Baby jetzt geht.   

Wie gefährlich ist eine Chemotherapie in der Schwangerschaft?

Dass Frauen während der Schwangerschaft eine Krebsdiagnose bekommen ist nicht unüblich. Auch im Fall von Sandra Röpe war nicht klar, ob das Kind die Therapie überlebt. Oft bleibt den verzweifelten Frauen nur die Frage: Ich oder das Kind?

Doch heute ist die Krebsdiagnose nicht mehr unbedingt ein Todesurteil für das Baby. Es kommt auf den Krebs, die rechtzeitige Diagnose und die passenden Therapieformen an. Trotzdem können die Behandlungen durch Chemotherapie für ungeborene Kinder absolut schädlich sein.  So gibt es beispielsweise ein erhöhtes Risiko für Fehlbildungen oder Komplikationen bei der Geburt. Außerdem ist noch nicht richtig erforscht, welche langfristigen Schäden die Babys davontragen.