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Chemieproduzent Schirm eröffnet 20-Millionen-Euro-Anlage

Mehrzwecksyntheseanlage
Chemielaboranten auf dem Gelände der neuen Mehrzwecksyntheseanlage der Firma Schirm. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert © deutsche presse agentur

Der Chemieproduzent Schirm hat in Schönebeck seine 20 Millionen Euro teure neue Anlage eröffnet. Nach drei Jahren Bauzeit nahm das Unternehmen die sogenannte Mehrzwecksyntheseanlage am Freitag feierlich in Betrieb. Die neue Anlage erlaube es, 1000 Tonnen Fein- und Spezialchemikalien pro Jahr herzustellen, wie Schirm mitteilte. Die Produkte werden in der Auto-, Kunststoff- oder Elektroindustrie verwendet, hieß es. Auch das Baugewerbe und die Landwirtschaft greifen auf die Spezialchemikalien zurück.

Die neue Anlage sei ein Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens, erklärte Schirm-Geschäftsführer Dirk Unterstenhöfer. Sie sei so konzipiert, dass fünf verschiedene Produkte gleichzeitig hergestellt werden könnten. Der Bau bestehe aus einem 500 Tonnen schweren Stahlkonstrukt, das auf 380 jeweils acht Meter hohen Betonsäulen stehe.

"Die Investition steht für die erfolgreiche Unternehmensentwicklung der letzten 25 Jahre", erklärte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU). Sie sei damit ein weiterer Beleg für das Vertrauen der Unternehmen in den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt.

Schirm blickt nach eigenen Angaben auf mehr als 60 Jahre als Dienstleister für Spezialchemikalien zurück. Es ist ein Tochterunternehmen der südafrikanischen AECI-Gruppe und unterhält in Deutschland neben Schönebeck weitere Werke in Wolfenbüttel, Lübeck und im bayerischen Baar-Ebenhausen.


Quelle: DPA

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