Charlotte Würdig verteidigt Sido

27. Januar 2020 - 9:00 Uhr

Charlotte Würdig spricht über den Eklat ihres Ehemannes Sido.

Der Rapper schockierte beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel die Zuschauer: Auf der Bühne machte er einen - von vielen als geschmacklos wahrgenommenen - Hitler-Witz. "Wir brauchen hier jetzt ein bisschen deutsche Gründlichkeit, die uns ein Österreicher mal beigebracht hat", rief Sido dem Publikum zu. Seitdem hagelt es Vorwürfe. Nachdem der Musiker selbst bereits eine Stellungnahme veröffentlicht hat, meldet sich nun auch seine Frau zu Wort und erklärt, dass sie die öffentliche Reaktion übertrieben findet. Im RTL-Interview sagte Charlotte: "Ich kann das nicht mehr hören! Wer soll ein Nazi sein!? Paul [Sidos bürgerlicher Name]? Unfassbar. Ich war da. Und viele andere auch. Ich habe nicht EINEN getroffen, der das anders verstanden hat."

Bei der Nobelparty im Edelhotel Stanglwirt hatte Sido es den Abend über auf das Publikum abgesehen, kritisierte die Gäste für ihren Reichtum und nannte seinen Kollegen Andreas Gabalier einen "Schwabbel". Das Hotel distanzierte sich von dem 39-Jährigen, Sido selbst rudert auch nach der Kritik nicht zurück. Er erklärte stattdessen in einem Statement: "Dass ich bei Auftritten in Österreich ab und an Bezüge zum dritten Reich herstelle ist mittlerweile gute Tradition. Ihr könnt also ruhig wieder in Ruhe gegen Minderheiten hetzen und die Gesellschaft spalten!"

BANG Showbiz