17. Oktober 2016 - 15:41 Uhr

Sie werden mit Steinen beworfen und mit Regenschirmen gestoßen

Die spanische Tierschutzpartei PACMA (Partido Animalista Contra el Maltrato Animal) hat wieder ein Video mit grausamen Bildern veröffentlicht: Es zeigt eine Stierhatz in der spanischen Region La Alcarria in der Provinz Guadalajara. Dabei werden Stiere stundenlang von dutzenden Autos, Motorrädern und Quads gejagt.

In dem Video ist zu sehen, wie die Teilnehmer die erschöpften und desorientierten Tiere mit Stäben, Knüppeln und sogar Regenschirmen bedrängen. Manche werfen sogar Steine auf die Bullen. Am Ende dieser Stierhatz, die drei Stunden dauerte, werden die Bullen der Tierschutzpartei zufolge erschossen. Dabei dürfte die Stierhatz, wie sie im Video gezeigt wird, nach spanischem Recht nicht stattfinden. Denn Gesetze schreiben vor, dass Teilnehmer bei einer Stierhatz nicht Auto fahren dürfen. Außerdem es ist verboten, dass die Teilnehmer alkoholisiert sind.

Tierschützer fordern ein generelles Verbot von solchen Veranstaltungen. Denn auch wenn bei manchen Stierhatzen die Stiere "nur gehetzt" und nicht getötet werden, ist es für die Tiere immer eine große Qual, weil sie dabei sehr hohem Stress ausgesetzt werden.