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Champions League: Thomas Tuchel enttäuscht von Timo Werner - gegen Real Madrid nächster Bock vor dem Tor

Fluch vor dem Tor

Nächster Bock! Tuchel enttäuscht von Werner

Ärger über vergebene Chancen

Die Ausgangsposition im Kampf um den Einzug ins Champions-League-Finale ist für den FC Chelsea gut – das ist ein Teil der Wahrheit nach dem 1:1 bei Real Madrid im Halbfinal-Hinspiel. Der andere Teil: Die Ausgangsposition hätte noch deutlich besser sein können. „Blues“-Trainer Thomas Tuchel ärgert sich über die vergebenen Chancen. Und das heißt eben auch: Er ist „traurig und wütend“ über den nächsten Patzer von Timo Werner. Daraus macht der Coach auf der Pressekonferenz nach der Partie kein Geheimnis, wie wir oben im Video zeigen.

Werner scheiterte freistehend am Real-Keeper

„Das Ergebnis zur Halbzeit war enttäuschend. Wenn wir so viele Chancen liegen lassen auf hohem Niveau, bist du als Trainer enttäuscht. Wir müssen uns mehr belohnen“, haderte der deutsche Coach auch am Mikrofon bei Sky mit dem Chancenwucher seiner Jungs.

Die Kritik zielte auch in Richtung Timo Werner, der in der zehnten Minute eine Riesenchance vergab, als er freistehend an Keeper Thibaut Courtois scheiterte. Es war fast schon ein Spiegelbild seiner Saison, in der der Ex-Leipziger nur selten überzeugen und vor allem nur selten treffen konnte. In Madrid wurde er nach 66 Minuten gegen Nationalmannschaftskollege Kai Havertz ausgewechselt.

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Chelsea trotzdem optimistisch fürs Rückspiel

Der deutsche Nationalverteidiger Antonio Rüdiger pflichtete Tuchel bei: „Wir hatten viele Konterchancen, wo wir nicht präzise genug waren. Wir hätten mit einem höheren Ergebnis nach Hause fahren können. Wir hätten unsere Chancen besser nutzen müssen.“ Rüdiger hatte mit einem starken Pass das Führungstor des Ex-Dortmunders Christian Pulisic eingeleitet (14.).

Dennoch sind die „Blues“ optimistisch. „Der erste Schritt ist gemacht. Das Schicksal liegt in unserer Hand“, betonte Rüdiger und Tuchel sieht das ähnlich: „Das Ergebnis ist ordentlich. Wir wollen gewinnen. Es wird schwer, aber wir haben großes Selbstvertrauen.“

RTL.de/dpa