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Champions League: Klopp zeigt Nagelsmann die Grenzen auf

Liverpool schlägt Leipzig

Champions League: Klopp zeigt Nagelsmann die Grenzen auf

Jürgen Klopp
Jürgen Klopp
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Liverpool eine Nummer zu groß

Der Traum von der Champions League ist für RB Leipzig so gut wie geplatzt. Im Achtelfinal-Hinspiel unterlag die Elf von Trainer Julian Nagelsmann dem englischen Meister FC Liverpool mit 0:2 (0:0). Dabei zeigte die Gäste-Elf von Teamchef Jürgen Klopp vor allem im Abschluss, wo der Frosch international die Locken hat. Wegen verschärfter Einreisebeschränkungen für Briten in Deutschland war die Partie nach Budapest verlegt worden.

Olmo per Kopf an den Pfosten

Nich lang schnacken … es ging sofort zur Sache. Keine fünf Minuten waren gespielt, da hatten alle Leipzig-Fans an den mobilen Endgeräten den Torschrei auf den Lippen: Angelino mit einer halbhohen Flanke in den 16er der „Reds“ auf Dani Olmo, dessen Flugkopfball klatschte gegen den Pfosten. Fast das 1:0. Und Liverpool? Wirkte etwas eingerostet. Doch dann ging auch bei den Gästen die Post ab. Alexander Arnold mit einem feinen Pass in die Nahtstelle auf Mohamed Salah, doch der Toptorjäger scheiterte im Eins-gegen-Eins an Peter Gulacsi. Im Nachsetzen setzte Roberto Firmino die Kugel ans Außennetz.

Ein Spiel auf Augenhöhe mit einem leichten Chancenplus für Kloppos Elf. Minute 36: Der Ball zappelte im RB-Tor. 0:1? Nein! Bei Sadio Manes Flanke - Firmino hatte aus vier Metern eingeköpft – soll die Kugel die Grundlinie überschritten haben. Glück für Leipzig, Liverpool im Pech. Eine flotte Nullnummer zur Pause.

Eiskalter Doppelschlag

Leipzig kam hellwach aus der Kabine. Olmo – dieses Mal als Vorbereiter – setzte Christopher Nkunku (47.) mustergültig in Szene. Allein vor Alisson scheiterte der RB-Angreifer am Liverpooler Schlussmann und den eigenen Nerven. Au Backe – das hätte das 1:0 sein müssen! Und wenn man die Dinger vorne nicht nutzt, dann? Genau, schlägt es im eigenen Gehäuse ein: Marcel Sabitzer mit einem riesen Bock: Der RB-Kapitän spielte einen Rückpass in die Füße von Salah (53.), und der sagte Thanks zum 0:1. Nur fünf Minuten später die Entscheidung: Dayot Upamecano grätschte im Duell mit Mane ins Leere, und wieder tauchte ein Stürmer der „Reds“ frei vor Gulacsi auf – 0:2. Der frühe K.o. für die „Hausherren“.

Leipzig braucht im Rückspiel am 10. März an der Anfield Road ein kleines Wunder, um doch noch in die nächste Runde einzuziehen.