Cewe rechnet mit Schwächephase wegen Corona-Krise

Eine Mitarbeiterin von Cewe Color in Oldenburg arbeitet beim Eintüten von Fotos. Foto: Carmen Jaspersen/dpa/Archivbild
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26. März 2020 - 10:30 Uhr

Der Fotodienstleister Cewe rechnet aufgrund der Coronavirus-Krise mit negativen Auswirkungen im laufenden Jahr. Die Effekte seien aber noch nicht quantifizierbar, teilte das im Nebenwerteindex SDax notierte Unternehmen aus Oldenburg am Donnerstag bei der Vorlage endgültiger Jahreszahlen mit. Zuletzt erwartete der Konzern einen Umsatz zwischen 725 und 755 Millionen Euro sowie beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) eine Bandbreite zwischen 58 und 64 Millionen Euro. Doch unter Berücksichtigung potenzieller Auswirkungen der Coronavirus-Krise seien diese Ziele nach jetzigem Stand wohl nicht erreichbar, hieß es nun.

Ungeachtet der Pandemie hält das Unternehmen aber an seinem kürzlich verkündeten Dividendenvorschlag fest. Die Aktionäre sollen 2 Euro je Anteilsschein erhalten und damit 5 Cent mehr als ein Jahr zuvor.

Im vergangenen Jahr hat Cewe unterm Strich einen Überschuss von 31,8 Millionen Euro eingefahren, wie das Unternehmen weiter mitteilte. Das sind 12 Prozent weniger als im Vorjahr. Cewe begründete dies mit einem erhöhten Steueraufwand.

Quelle: DPA