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CDU: Rücktritt als Ministerpräsidentin - Annegret Kramp-Karrenbauer wird Merkels Generalsekretärin

Annegret Kramp-Karrenbauer wird CDU-Generalsekretärin
Annegret Kramp-Karrenbauer wird CDU-Generalsekretärin Angela Merkel holt enge Vertraute nach Berlin 01:36

Rücktritt vom Amt der Ministerpräsidentin des Saarlandes

Die designierte CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer tritt als Ministerpräsidentin des Saarlandes zurück. Das erklärte die 55-Jährige in Berlin. Sie wird die Nachfolge von Peter Tauber antreten und Generalsekretärin der CDU unter Kanzlerin und Parteichefin Angela Merkel werden.

Kramp-Karrenbauer mit besten Chancen für Merkel-Nachfolge?

Kramp-Karrenbauer kündigte an, eine umfassende Programmdebatte voranzutreiben. "Die Programmdiskussion ist ein Angebot an alle Gruppierungen in der Partei", sagte die Politikerin. Die christlich-sozialen Wurzeln sollen dabei ebenso berücksichtigt werden wie die konservativen Wurzeln der Partei. Der Prozess soll "von der Basis an die Spitze" erfolgen. Das soll Grundlage sein für die Aufstellung der Partei für das nächste Jahrzehnt. Die Demokratie brauche starke Volksparteien.

Den Rücktritt als Ministerpräsidentin, um den Job der Generalsekretärin zu übernehmen, begründete sie mit der instabilen politischen Lage. Deutschland befinde sich in einer sehr schwierigen Phase. "Ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht." Wenn man gefragt werde, müsse man bereit sein, Verantwortung zu tragen. Das Saarland sei gut aufgestellt. Der bisherige CDU-Landtagsfraktionschef Tobias Hans (40) soll angeblich neuer Ministerpräsident des Saarlandes werden.

Merkels Wunschkandidatin

ARCHIV - Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU, l) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stehen am 23.03.2017 in St. Wendel (Saarland) bei einer Wahlkampfveranstaltung der CDU Saar gemeinsam auf der Bühne. (zu dpa "M
Verstehen sich: Kanzlerin Merkel und Annegret Kramp-Karrenbauer. © dpa, Oliver Dietze, odietze cul maf dak pil

CDU-Chefin Merkel schlug die 55 Jahre alte Saarländerin in Präsidium und Vorstand offiziell für das Amt vor. Kramp-Karrenbauer soll auf dem CDU-Parteitag am 26. Februar in Berlin als Tauber-Nachfolgerin gewählt werden. Die Entscheidung Merkels gilt auch als wichtige Weichenstellung der Vorsitzenden für die Zukunft der CDU - Kramp-Karrenbauer werden in der Partei beste Chancen für eine Nachfolge der Kanzlerin im Parteivorsitz und womöglich auch im Regierungsamt gegeben. Merkel selbst hatte das das Amt der Generalsekretärin inne, bevor sie im Jahr 2000 Parteichefin wurde.

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