Kampf um Parteivorsitz

Familienmensch, Macho-Masche oder Überraschungseffekt: Das sind die Strategien der CDU-Alphamänner!

19. Februar 2020 - 14:43 Uhr

Vier Männer wollen an die CDU-Spitze

Vier Männer wollen es an die Spitze der CDU schaffen: Armin Laschet, Friedrich Merz, Jens Spahn und - Überraschung! - auch Norbert Röttgen. Den ehemaligen Bundesumweltminister hatte die Öffentlichkeit bislang noch nicht so auf dem Zettel. Laschet, Spahn und Merz haben ihre Kandidatur bisher zwar noch nicht offiziell verkündet, aber grundsätzlich Bereitschaft signalisisiert.  Und schon jetzt setzen die vier Kandidaten auf unterschiedliche Strategien: Ob Macho, Familien-Mensch oder volksnaher Karnevalist: Wir haben uns die Strategien der Kandidaten im Kampf um den CDU-Vorsitz mal genauer angeschaut.

Hintergrund: Neuer CDU-Vorsitzender gesucht

Die bisherige CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte nach dem Wahl-Debakel in Thüringen angekündigt, den CDU-Vorsitz abzugeben und nicht als Kanzlerkandidatin zur Verfügung zu stehen. Deshalb steht bei den Christdemokraten die Frage im Raum, wer die Partei künftig führen soll.

Kramp-Karrenbauer will den Prozess in den kommenden Monaten leiten. Zuerst hatte sie sich bereits mit Merz getroffen, es folgen Gespräche mit Laschet, Spahn und Röttgen. Röttgen hofft, dass die Führungsfrage schnellstmöglich gelöst wird: "Ich glaube, vor der Sommerpause muss das dann durch sein", sagte er.