10. März 2019 - 15:05 Uhr

Augenringe mit Gas aufpumpen - funktioniert das wirklich?

Unschöne Augenringe mag niemand gerne. Oft suchen sie uns heim, wenn wir gestresst, unausgeschlafen oder krank sind. Manchmal ist der Schatten unter den Augen aber auch erblich bedingt. ​Methoden gegen die unliebsamen Augenringe gibt es viele. Neu auf dem Markt ist die sogenannte Carboxy-Therapie: Dunkle Augenringe sollen mit Gas aufgepumpt werden, damit sie verschwinden.

Hält die Carboxy-Therapie, was sie verspricht?

Die Carboxy-Therapie ist die neueste Methode an der Schönheits-Front. Zunächst klingt es etwas befremdlich, sich Gas ins Gesicht leiten zu lassen, um lästige Augenringe loszuwerden. Aber angeblich ist der Eingriff sehr risikoarm.

Heilpraktikerin Theresa Schleicher erklärt, wie es funktioniert: "Die Carboxy-Therapie ist eine natürliche Therapie mit einem medizinischen Quellgas. Das wird eingespritzt mit ganz feinen Nadeln und regt Durchblutung, Sauerstoffversorgung und den Lymphfluss an." Heißt konkret: die Augenringe und Schwellungen werden mit Gas kurz wie ein Ballon aufgeblasen und sollen dadurch abgebaut werden.

Wir wollten uns selbst davon überzeugen und haben mit zwei Probandinnen die Methode ausprobiert. Das Vorher-Nachher-Ergebnis und die Einschätzung einer Augenärztin zur Gas-Methode gibt es in unserem Video.

Wie entstehen Augenringe eigentlich?

Schatten und Schwellungen unter den Augen entstehen in den meisten Fällen durch einen Mangel an Schlaf. Müdigkeit führt zu einem Sauerstoffmangel im Blut. Die Folge: das Blut erscheint dunkler. Da nur wenig Fettgewebe in der Augenpartie vorhanden ist, macht sich dieser Zustand besonders dort bemerkbar.

Auch Stress kann ein Grund für die ungeliebten Schatten sein. Durch Erschöpfung verlieren die Zellen Wasser. Dadurch bildet die Haut kleine Fältchen, die dunkle Schatten werfen. Je weniger Wasser in den Hautzellen, desto stärker die Augenringe.