24. Mai 2019 - 17:10 Uhr

Rapper hat schon Anfragen gestellt

Beide sind in Sibirien geboren und in Deutschland zu Mega-Stars geworden. Eine Zusammenarbeit zwischen Rapper Capital Bra (24, "Berlin lebt") und Schlagersängerin Helene Fischer (34) gab es aber bisher noch nicht - und das, obwohl er "schon fünf Mal gefragt" habe, wie er im Interview am Rande seines Live-Konzerts im "myblu Livingroom" verriet. "Sie will nicht", meint der Rapper: "Ich glaube, die Helene Fischer mag mich nicht so."

Capital Bra über Dieter Bohlen: "Schon etwas älter, aber locker drauf"

Dafür war Capital Bras Zusammenarbeit mit Dieter Bohlen (65) umso erfolgreicher: Seine Version eines großen Modern-Talking-Hits, "Cherry Lady", wurde zum Hit. Vorausgegangen war eigentlich ein kleiner Streit. Bohlen habe ihn dann mal angerufen, erinnert sich der Künstler, habe sich entschuldigt, "er meinte, ich hätte das falsch verstanden". Und er erzählt weiter: "Anstatt mich mit einem älteren Herrn über das Internet zu streiten, dachte ich mir: Komm, machen wir einen Song!" Er habe Bohlen gefragt, ob er "Cheri, Cheri Lady" benutzen könne. Nach dessen Zustimmung sei er direkt ins Studio gegangen und habe losgelegt.

Dieter Bohlen nannte er zwar "schon etwas älter" und "eine andere Generation", er sei aber "locker drauf" und "in Ordnung". Zusammen in der Jury von "Deutschland sucht den Superstar" wird man die beiden aber wohl nicht sehen: "Das ist nicht mein Ding. Ich bin Rapper, ich mache Musik." Er wolle nicht beurteilen, ob jemand gut oder schlecht sei, sagt Capital Bra.

"Meine Familie ist für immer satt"

Trotz seines großen Erfolges verspüre er eigentlich keinen Druck, erklärt Capital Bra zudem: "Ich mache Musik, ich mache sie gerne. Natürlich will man manchmal mehr, als man kriegen kann." Dabei stellt der Musiker bereits Superlative auf, sagt dazu aber auch: "Ich kann mich nicht mit den Beatles vergleichen, das ist eine ganz andere Liga. Die sind weltweit bekannt." Er rappe auf Deutsch und dass er damit so viel Erfolg habe, sei "geil". Er habe "viel Glück gehabt, dass ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort war".

Dass er überall von Menschen erkannt werde, empfindet Capital Bra nicht als "Schattenseite" des Ruhms. Es sei nicht immer leicht, sagt er, aber im Gegenzug bekommt er viel: "Meine Familie ist für immer satt. Ich habe zwei Söhne, die ich abgesichert habe. Das ist das Schönste, das es gibt."

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