Unterstützung aus dem familiären Kreis

Caitlyn Jenner stellt sich hinter Kanye West: "Er ist ein wirklich guter Kerl"

04. August 2020 - 11:37 Uhr

Im britischen Frühstücksfernsehen ausgeplaudert

Den ersten Wahlkampfauftritt als Präsidentschaftskandidat von Kanye West (43) hat sicherlich auch Stief-Schwiegermama Caitlyn Jenner (70) miterlebt. Wenig später äußerte sie sich zumindest scherzhaft gegenüber einem Paparazzo: "Ich habe ihn gefragt, ob ich sein 'VP' werden darf." Caitlyn als rechte Hand von Kanye, zumindest der Fotograf fand's genial. Nun meldet sich die 70-Jährige im britischen Fernsehen zu Wort, um über Kanye zu quatschen.

Liebevolle Worte von Caitlyn an Kanye

"Er ist der netteste, liebevollste Mensch", erklärt Caitlyn nun im britischen Frühstücksfernsehen "Good Morning, Britain". Dann betont sie noch einmal, wie herzensgut der Rapper sein soll: "Kanye hat ein großes Herz … ich wünsche ihm das Beste. Er ist ein wirklich guter Kerl." Diese Worte findet Caitlyn ausgerechnet nach dem inzwischen legendären Ausraster von Kanye West, in dem er Ehefrau Kim Kardashian (39) beleidigte, öffentlich eine ursprünglich geplante Abtreibung von Tochter North (7) thematisierte und sogar behauptete, dass ihn Teile der Familie wegsperren wollen.

Kanye West unterstützte Caitlyn Jenner nach ihrem Coming Out

Caitlyn Jenner hatte ihr Coming Out als Transfrau erst im Alter von 65 Jahren. Davor lebte sie als Bruce Jenner, der durch seine äußerst erfolgreiche Karriere als Athlet bekannt geworden und mit Kris Jenner (64) verheiratet war. Nach ihrer körperlichen Angleichung an ihr Gender stand die Familie Kardashian-Jenner Caitlyn nur bedingt bei - anders als Kanye. Laut "Entertainment Weekly" soll der Ehefrau Kim sogar dazu bewogen haben, mehr Verständnis für Caitlyn aufzubringen. Kanye soll gesagt haben: "Hör mal, ich kann mit der wunderschönsten Frau der Welt verheiratet sein, und das bin ich. Ich kann die wunderschönste kleine Tochter auf der Welt haben, und die habe ich. Aber ich bin nichts, wenn ich nicht ich sein kann; wenn ich mein wahres Ich nicht leben kann, dann bedeutet der Rest gar nichts."