2018 M09 13 - 13:20 Uhr

iPhone-Bildschirm füllt die gesamte Frontseite aus

Apple verzichtet bei seinen neuen iPhones komplett auf den traditionellen Home-Button, der einst die Smartphone-Bedienung prägte. Auch das neu vorgestellte günstigere Modell iPhone Xr bekam das Design des teuren iPhone X aus dem vergangenen Jahr mit einem Bildschirm, der praktisch die gesamte Frontseite ausfüllt. Damit blieb kein Platz mehr für den Knopf mit einem Fingerabdruck-Sensor. Stattdessen wechselt Apple auch hier zur Gesichtserkennung FaceID.

Mehr Rechenpower, neue Bildsensoren

Bei den teureren Modellen gibt es das erneuerte iPhone Xs und die größere Version Xs Max mit einem 6,5-Zoll-Display. Das Gehäuse ist damit in etwa so groß wie bei den bisherigen Plus-Modellen - bei deutlich größerem Bildschirm. Ein neuer Chip im Innern der Geräte soll die nötige Rechenpower für Apps mit künstlicher Intelligenz bieten.

Die Kameras bekommen neue Bildsensoren, was die Qualität der Aufnahmen verbessern soll. Mit den leistungsstärkeren Chips können zudem die Lichtverhältnisse genauer analysiert und die Fotos präziser darauf angepasst werden. Bei Porträtaufnahmen kann der Hintergrund nachträglich schärfer oder verschwommener gemacht werden.

Preisspanne: 849 Euro bis 1.649 Euro

Apple-Marketing-Vizepräsident Phil Schiller präsentiert die neuesten iPhones
Apple-Marketing-Vizepräsident Phil Schiller bei der Präsentation der neuesten iPhones.
© REUTERS, STEPHEN LAM, TB/

Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft steht die neuste Smartphone-Generation von Apple zum Kauf bereit. Das teuerste der neuen iPhones – ein Xs Max mit 512 Gigabyte Speicher – soll in Deutschland 1.649 Euro kosten. Die Preise für das iPhone Xs beginnen wie bei der Vorgängerversion bei 1.149 Euro. Der Nachfolger des günstigeren iPhone 8 – das neue iPhone Xr – gibt's in Deutschland ab 849 Euro.

Die Modelle Xs und Xs Max haben erneut ein kontrastreiches Display mit OLED-Technologie. Beim iPhone Xr gibt es stattdessen einen günstigeren LCD-Bildschirm und ein Gehäuse aus Aluminium statt Edelstahl. Es wird auch in mehreren Farben wie Rot, Gelb oder Blau angeboten.

Ein iPhone – zwei Telefonnummern

Die neuen teureren Modelle bekommen als erste iPhones eine zusätzliche fest eingebaute eSIM-Karte, die auf Netze verschiedener Betreiber umprogrammiert werden kann. Damit wird man ein iPhone mit zwei Telefonnummern nutzen können. Nur bei den in China verkauften iPhones wird man anstelle einer eSIM zwei klassische SIM-Karten ins Gerät einschieben müssen.

Das iPhone Xs erscheint am 21. September. Doch muss es wirklich ein so teures Smartphone sein? Im Video sehen Sie, wie Menschen reagieren, denen wir kurzerhand ein altes iPhone in die Hand gedrückt und behauptet haben, es sei das neue Modell.