Busfahrer ins Gesicht geschlagen und antisemitisch beleidigt

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild
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13. Mai 2022 - 13:00 Uhr

Berlin (dpa/bb) - Ein Passagier eines BVG-Busses soll einen Busfahrer in Berlin-Johannisthal angespuckt, mit der Faust ins Gesicht geschlagen und antisemitisch beleidigt haben. Der Mann soll sich am Donnerstagvormittag darüber geärgert haben, dass der Fahrer den Bus etwa 50 Meter vor der Haltestelle auf dem Sterndamm hielt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz ermittelt wegen antisemitischer Beleidigung, Volksverhetzung und Körperverletzung.

Ersten Erkenntnissen zufolge soll der Fahrgast den Busfahrer zunächst beleidigt und dann attackiert haben. Der 32 Jahre alte Fahrer soll sich gewehrt, den Tatverdächtigen weggeschubst und mit seinen Fäusten in dessen Richtung geschlagen haben. Daraufhin soll der Fahrgast den Busfahrer antisemitisch beleidigt haben. Nach der Attacke verschwand der Mann Richtung S-Bahnhof Schöneweide.

© dpa-infocom, dpa:220513-99-273461/2

Quelle: DPA