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Burka-Verbot in Österreich: Wer sich verhüllt, muss bis 150 Euro zahlen

Das Gesetz soll Integration unterstützen

In Österreich heißt es ab dem 1. Oktober: Gesicht frei machen - und zwar von Kinn bis Haaransatz. Denn ab dann sind Gesichtsschleier, Atemschutzmasken und auch Faschingsmasken, die außerhalb der närrischen Zeit getragen werden, nicht mehr gestattet. Die Begründung der Regierung: Das Gesetz gegen Gesichtsverhüllung soll die Integration fördern.

Geldstrafe von bis zu 150 Euro

Das Tragen einer Vollverschleierung wie der Nikab und der Burka sei "Ausdruck einer völlig mittelalterlichen Ideologie", so der österreichische Kanzler Christian Kern (SPÖ). Hier gelte es, die betroffenen Frauen zu unterstützen.

Ob freiwillig verschleiert oder nicht, wer in Zukunft sein Gesicht komplett verhüllt, riskiert eine Geldstrafe von bis zu 150 Euro. Wer der Aufforderung, sein Gesicht freizumachen, nicht folge, werde zur Feststellung der Identität mit auf die Wache genommen, sagte ein Polizeisprecher. "Am Schluss kann durchaus eine Festnahme stehen."

Geschäftsmann will Gesetz entschärfen

Auch Atemschutzmasken, die gerade bei asiatischen Touristen häufig zu sehen sind, werden ab dem 1. Oktober nicht mehr geduldet. Die Ausnahme: Österreich erlässt eine Smogwarnung oder die betreffende Person kann ein ärztliches Attest vorlegen.

Ein algerisch-französischer Geschäftsmann hält wenig von der Neuregelung. Er will es für Frauen, die freiwillig die Burka trügen, entschärfen. Wie er das vorhat, zeigen wir Ihnen im Video. Außerdem sehen Sie darin, was genau erlaubt ist und was nicht. Hierzu hat die österreichische Polizei wohl unfreiwillig komische Vorlagen veröffentlicht. So viel sei verraten, der Tirolerhut darf weiterhin getragen werden.

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