Bundesweit mehr Mädchen bei "Jugend forscht"

Eine Teilnehmerin sitzt an einem Mikroskop. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild
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12. Dezember 2019 - 13:20 Uhr

Beim Wettbewerb "Jugend forscht" haben Mädchen mit ihren Anmeldungen erstmals die 40-Prozent-Marke geknackt. So viele Teilnehmerinnen gab es in Deutschland seit Gründung des Wettbewerbs im Jahr 1965 noch nicht, wie der Verein am Donnerstag in Hamburg mitteilte. In Mecklenburg-Vorpommern lag der Anteil bereits über dieser Marke, ging in diesem Jahr aber im Vergleich zum Vorjahr etwas zurück.

Während der Anteil der Jungforscherinnen insgesamt 40,3 Prozent erreichte, betrug er im Nordosten 41 Prozent. Beim vorherigen Wettbewerb seien es 47,1 Prozent gewesen. Die Zahl der Anmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern sank im Vergleich zum Vorjahr von 104 auf 100.

Insgesamt haben sich den Angaben zufolge für die 55. Auflage des Wettbewerbs 11.768 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 10 und 21 Jahren angemeldet, 4742 von ihnen sind weiblich. Mit einer Regional-, Landes- und Bundesebene gibt es insgesamt drei Wettbewerbsebenen.

Quelle: DPA