Bundeswehr will noch Millionen Euro in Feldlager Kundus pumpen

12. Februar 2016 - 3:08 Uhr

Die Bundeswehr will trotz der geplanten Schließung des Feldlagers im nordafghanischen Kundus 2013 noch etliche Millionen Euro in das Camp investieren. Nach Informationen der dpa sind Infrastruktur-Maßnahmen in Höhe von fast 20 Millionen Euro bereits beschlossen. Der Bundeswehreinsatz in Afghanistan hat nach jüngsten Angaben der Bundesregierung in den vergangenen zehn Jahren 6,1 Milliarden Euro gekostet. Für Wiederaufbau und Entwicklung des Landes stellte Deutschland weitere 1,7 Milliarden Euro bereit.

Von den nun geplanten Maßnahmen soll alleine der Bau von sechs neuen Unterkunftsgebäuden im Camp durch die staatliche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) 8,177 Millionen Euro kosten. Ein viertes Stabsgebäude, das ebenfalls die GIZ errichten soll, schlägt der Planung zufolge mit 2,497 Millionen Euro zu Buche. In die Erweiterung des Rettungszentrums sollen 1,269 Millionen Euro fließen.